Posts mit dem Label Moor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Moor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 31. Januar 2011

[Cimorra] Leben in der Wildnis

Außerhalb der Stadtstaaten herrscht die tödliche Wildnis Cimorras. Weite Steppen, giftige Sümpfe, todbringende Wüsten, dolchartige Klippen und eisüberzogene Berge sowie die weitläufigen Dschungel. Für Reisende, welche fremd in diesen Landen ist, ist es höchst gefährlich, ahnungslos und alleine durch diese bizarre Umwelt zu reisen.

Aus "Malefic" von Luis Royo

Es gibt zwar teilbefestigte Straßen zwischen einigen Stadtstaaten, die auch von Söldnern bewacht werden, doch hält dies keine wilde Bestie davon ab, Reisende auf diesen Wegen anzugreifen. Doch auch Wegelagerer, Plünderer und Sklavenjäger lauern immer wieder Karawanen auf, um diese zu überfallen.

"Savage Lands" von Boris Vallejo

Nur selten trifft man so einzelne Reisende in der Wildnis von Cimorra an. Verwegene Abenteurer, Söldner, Schatz- und Kopfgeldjäger sowie zivilisationsfeindliche Waldläufer gehören zu dieser Gruppe von zwielichtigen Personen, welche man lieber mit Vorsicht geniesen soll. Oft befinden sich gut bewachte Handelskarawanen auf den Wegen zwischen den Städte, oft begleitet von Reisenden und Wanderern, welche den Schutz durch die Größe der Gruppe ausnutzen. Hin und wieder kommt es auch zu Begegnungen zum pilgernden Zeloten und Priestern, die sich auf einer heiligen Reise zu einem Tempel ihrer Gottheit befinden.

"Mars" von Julie Bell & Boris Vallejo

Auch wenn zwischen den Städten scheinbar kein normales Leben existieren kann, so gibt es immer wieder kleine Siedlungen und Gehöfte, deren Bewohner den Gefahren der Wildnis trotzen, sowie die Zeltstädte von Nomaden, die immer auf der Suche nach neuen Weidegründen mit ihren Tieren durch die Lande reisen.

"The valley of the sirens" von Hervé Scott Flament

Die Wildnis ist ein allesverschlingender, grüner Moloch. Zwischen seinen Rankenarmen liegen die Ruinen von den legendären Städten der Uralten und Altvorderen, sowie verborgene Tempel und Schreine schlafender Götter und die von Dämonen umtanzten und runenbeschmierten Steinzirkel, welche so viele Abenteurer mit den Versprechungen von Gold, Macht und Ruhm anlocken.

Sonntag, 19. Dezember 2010

[Cimorra] Die Oberwelt Cimorras - Teil 2

Die Dschungel

La très ancienne vallée du Maoana Kor von Hervé Scott Flament

Die wahren Herrscher Cimorras waren einst die gewaltigen Dschungel und Urwälder, welche wie eine titanische Amöbe das Land und die Ruinen der Uralten verschlungen haben. Unglaubliche Bestien, teils natürlicher Herkunft, aber auch teils außerweltlichen Ursprungs streifen auf der Suche nach Beute durch das immer grüne Dickicht des endlosen Waldes, nichts ahnend, dass auch sie vielleicht schon die Beute eines noch teuflischeren Räuber sind.
Mit dem Aufstieg der Menschen aber verloren die Urwälder an ihrer Macht und Größe. Langsam wurden sie zurückgedrängt, wurden Steppen und Weideland für Nutztiere.
Doch der Dschungel hat trotzdem nichts von seiner bezaubernden, aber auch unheimlichen Schönheit verloren, welche die Wanderer bezaubert und zu gleich den Unvorsichtigen in den sicheren Tod lockt. Jene, welche die Gefahren der immergrünen Wälder und ihre uralten Geheimnisse kennen, werden sich hüten, die bekannten Straßen und Wege zu verlassen. Doch die Ahnungslosen und Abenteuerlustigen zieht es immer wieder in die geisterbeherrschten und dämonenverseuchten Tiefen der Urwälder. Auf der Suche nach Ruhm, Ehre und unermesslichen Reichtum, welchen sie in den Ruinen der Uralten zu finden erhoffen, finden die meisten jedoch einen grausamen und gewaltsamen Tod.

Die Sümpfe

 Bild von morguefile.com

Weitläufig, meist durchzogen von großen Wasserläufen und umgeben von Hauch der Fäulnis und des Todes sind die Sümpfe ein gar unheimlicher Landstrich auf dem Angesicht des Kontinentes. Viele Mythen und Legenden ranken sich stets um die bizarre und fremdartige Landschaft, welche zwar, den Dschungeln nicht unähnlich, reich an Leben, aber auch voller tödlicher Gefahren sind.
Das Vorankommen ist immer beschwerlich auf den nassen und morastigen Untergrund. Ein falscher Schritt und schon steckt man bis zur Hüfte in den alles verschlingenden Mooren. Blutsaugende Insekten fallen in Schwärmen über die Reisenden her, quälen Reiter, Wanderer und Tiere gleichsam auf der Suche nach dem süßen Lebenssaft. Giftige Schlange und fleischfressende Echsen tun das Übrige, um jeden Reisenden vor deiner Durchquerung der Sümpfe abzuschrecken.
Auch hier kann man auf die Ruinen einstiger Prachtstädte stoßen, in deren geheimen Kammern vielleicht noch unglaubliche Schätze ruhen. Auch gibt es hier und da einfache Siedlungen am sumpfigen Wegesrand sowie auch massive Städte, doch haben diese in der Außenwelt keinen guten Ruf. Von Teufelsanbetern, Dämonenbeschwörern, Hexen und Menschenfressern ist oft die Rede, wenn man über die Sumpfbewohner spricht und viele hoffen, dass sie mit dem eigenartigen Sumpfvolk nie etwas zu tun haben müssen.