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Montag, 3. Januar 2011

[Cimorra] Die Oberwelt Cimorras - Teil 3

Bevor ich zum Kern des Textes hier kommen, will ich euch nur noch allen ein gutes, neues Jahr bzw. für die englischsprachlichen Mitleser A Happy New Year wünschen!


Die Steppen


Weite Graslande, unterbrochen von kleinen, dürren Wäldern und dornigem Gestrüpp und eingekeilt zwischen den titanischen Bergen und den undurchdringlich erscheinenden Wäldern sind eine weitere Landschaftsform Cimorras. Einst gehörten sie zu den Dschungeln, doch mit dem Erstarken der Menschen verschwanden immer wieder Teile der Dschungel und machten den Grasländern Platz, welche als Acker- und Weidefläche dienen. Die Graslande sind das Reich großer Tierherden und der Viehhirten, welche ihr Leben auf dem Rücken der Tiere und in der trockenen Wildnis verbringen.
Die Steppen sind weite, übersichtliche Länder und ein scharfes Auge ist fähig über weite Strecken den Blick schweifen zu lassen. Immer wieder befinden sich kleine Gehöfte und Siedlung der Viehhirten und von Bauern in der kargen Landschaft.


Die Gebirge


Sie sind die Titanen des Landes, die kilometerhohen, zyklopischen Gebirge, welche sich wie das Rückrat eines gewaltigen Gerippes über die Landschaft ziehen. Ursprung von Legenden und Geschichten über Götter und Helden spielen in ihren eisigen Hochebenen und ihre Gipfel sind oft von dem seltenen Eis und Schnee bedeckt, welches nur in den frosten Höhen der Gebirge existieren kann.
Da die Welt noch jung ist, sind noch viele Vulkane Cimorras sehr aktiv und speien in regelmäßigen Abständen Glut und flüssiges Gestein über das Land.
Es heißt, die Gebirge sind die Sitze der Götter und auf den höchsten Spitzen, irgendwo versteckt im ewigen Eis, sollen sich ihre Städte aus Eis und Kristall befinden.
Nur wenige Menschen leben an den Rängen der Berge oder in den eisigen Tälern am Fuß der Gletscher. Es heißt, dass das Gebirgsvolk von rauher, schweigsamer und menschenverachtender Natur sind, welche in der Einsamkeit der Berge ihr Glück oder die Allmacht der Götter suchen.


Die Meere


Sturmumtost und reich an unmenschlichem Grauen sind die schwarzen Ozeane, welche das Land umspülen und im Laufe der Jahrmillionen geformt haben. In ihren Tiefen leben fremdartige Schrecken von sinisterer Natur und gewaltiger Größe. Einige von ihnen können eine Galeere mit nur einem Hieb ihrer schleimigen Extremitäten zerschmettern, beherrschen die Winde und das Wasser und sind der Fluch der Hafenstädte.
Nur die mutigsten und tapfersten Männer wagen es als Seeleute die teuflische See zu bereisen, um selten und kostbare Waren von fremden Inseln und fernen Ländern zu erwerben oder als ruchlose Piraten eben jene Handelsreisende zu überfallen, um sich einen prächtigen Schatz anzuhäufen oder als Schrecken der Meere in die düsteren Legenden der Hafenkneipen einzugehen.

Sonntag, 19. Dezember 2010

[Cimorra] Die Oberwelt Cimorras - Teil 2

Die Dschungel

La très ancienne vallée du Maoana Kor von Hervé Scott Flament

Die wahren Herrscher Cimorras waren einst die gewaltigen Dschungel und Urwälder, welche wie eine titanische Amöbe das Land und die Ruinen der Uralten verschlungen haben. Unglaubliche Bestien, teils natürlicher Herkunft, aber auch teils außerweltlichen Ursprungs streifen auf der Suche nach Beute durch das immer grüne Dickicht des endlosen Waldes, nichts ahnend, dass auch sie vielleicht schon die Beute eines noch teuflischeren Räuber sind.
Mit dem Aufstieg der Menschen aber verloren die Urwälder an ihrer Macht und Größe. Langsam wurden sie zurückgedrängt, wurden Steppen und Weideland für Nutztiere.
Doch der Dschungel hat trotzdem nichts von seiner bezaubernden, aber auch unheimlichen Schönheit verloren, welche die Wanderer bezaubert und zu gleich den Unvorsichtigen in den sicheren Tod lockt. Jene, welche die Gefahren der immergrünen Wälder und ihre uralten Geheimnisse kennen, werden sich hüten, die bekannten Straßen und Wege zu verlassen. Doch die Ahnungslosen und Abenteuerlustigen zieht es immer wieder in die geisterbeherrschten und dämonenverseuchten Tiefen der Urwälder. Auf der Suche nach Ruhm, Ehre und unermesslichen Reichtum, welchen sie in den Ruinen der Uralten zu finden erhoffen, finden die meisten jedoch einen grausamen und gewaltsamen Tod.

Die Sümpfe

 Bild von morguefile.com

Weitläufig, meist durchzogen von großen Wasserläufen und umgeben von Hauch der Fäulnis und des Todes sind die Sümpfe ein gar unheimlicher Landstrich auf dem Angesicht des Kontinentes. Viele Mythen und Legenden ranken sich stets um die bizarre und fremdartige Landschaft, welche zwar, den Dschungeln nicht unähnlich, reich an Leben, aber auch voller tödlicher Gefahren sind.
Das Vorankommen ist immer beschwerlich auf den nassen und morastigen Untergrund. Ein falscher Schritt und schon steckt man bis zur Hüfte in den alles verschlingenden Mooren. Blutsaugende Insekten fallen in Schwärmen über die Reisenden her, quälen Reiter, Wanderer und Tiere gleichsam auf der Suche nach dem süßen Lebenssaft. Giftige Schlange und fleischfressende Echsen tun das Übrige, um jeden Reisenden vor deiner Durchquerung der Sümpfe abzuschrecken.
Auch hier kann man auf die Ruinen einstiger Prachtstädte stoßen, in deren geheimen Kammern vielleicht noch unglaubliche Schätze ruhen. Auch gibt es hier und da einfache Siedlungen am sumpfigen Wegesrand sowie auch massive Städte, doch haben diese in der Außenwelt keinen guten Ruf. Von Teufelsanbetern, Dämonenbeschwörern, Hexen und Menschenfressern ist oft die Rede, wenn man über die Sumpfbewohner spricht und viele hoffen, dass sie mit dem eigenartigen Sumpfvolk nie etwas zu tun haben müssen.

Samstag, 18. Dezember 2010

[Cimorra] Die Oberwelt Cimorras - Teil 1

Die Oberwelt Cimorras

Cimorra besteht aus einer Vielzahl von Kontinenten, wobei aber nur einer in gewissem Maße wirklich erforscht ist. Dieser trägt, so wie die anderen, keinen Namen und ist auch nicht der flächenmäßig Größte. Was ihn aber ausmacht, ist das Vorhandensein von Leben in jeder Form, während die anderen Kontinente entweder nur radioaktive Wüsten oder lebensfeindliche Landschaften sind, die durch die bizarre und fremdartige Waffentechnologie der Uralten entstellt wurden. Man weiß, dass es im Norden und im Süden je noch eine Kontinent gibt, die aber nur wenig Freiflächen für normales Leben besitzen, während der Rest von dichten Eiskappen und ewigen Schnee bedenkt sind.


Der Kontinent

Der Kontinent erstreckt sich über eine Länge von ca. 800 Meilen und einer Breite von ca. 900 Meilen an der breitesten Stelle. Seine Landschaftsarten sind vornehmlich trockende Sandwüsten, karge Steppen, gewaltige Gebirge mit schnee- und eisbedeckten Gletschern sowie weitläufige und dunkle Dschungel und morastige Sumpfgebiete. Dominierend sind hierbei besonders die Urwälder, die Steppen und die Wüsten. Schnee und Eis gibt es hier wirklich nur sehr selten auf den Gipfeln der Berge oder in Hochgebirgstälern.

Das Klima des Kontientes ist durchgehend sehr warm bis unerträglich feucht und heiß. Nur in den höheren Lagen, wo auch auch die Eisflächen zu finden sind, kann es auch schon richtig kalt werden. Ansonsten liegen die Tagestemperaturen immer zwischen 21° und 33°; in den Wüsten steigen sie über die 40° Marke. Nachts fallen sie nicht sehr und so liegen sie im Schnitt bei 18 bis 30°.


Die Wüsten

"Caravanes" von Hervé Scott Flament

Die kargen Wüsten sind ein Ort des Todes und der Verzweiflung, gespickt mit den Zeugnissen jener Kulturen, die diese wahrscheinlich ein blühenden Länder in ihr jetztiges Bild der Trostlosigkeit verwandelt haben. Weite Sandmeere soweit das Auge reicht sowie bizarre Felslandschaften besimmten das Bild der Wüsten. Immer wieder ragen fremdartige Ruinen, Pyramiden, Reste von Tempelanlagen und einst blühenden Städten aus dem Sand heraus und die toten Augen steinerner Götter stieren auf die Karawanen, die stumm den Pfaden durch die große Leere folgen, in der Hoffnung ihr Ziel zu erreichen.

Im Zentrum der großen Wüste gibt es kein normales Leben mehr. Man spricht hinter vorgehaltener Hand von den Geistern der Altvorderen, von Untoten und Dämonen sowie den Gräber uralter Götter, welche seit Urzeiten unter dem brennenden Wüstensand liegen sollen. Die meisten Städte befinden sich entweder bei Oasen oder am Rand der Ödnis, aber es heißt auch, dass sich in der wurmverseuchten Unterwelt der Wüste geheime Städte und unglaubliche Schatzkammern befinden sollen.