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Montag, 8. August 2016

#RPGaDAY 2016 - Tag 5, 6, 7 & 8


Der August. 31 Tage - 31 Fragen zum Thema RPG. 
Los geht's! 

  • What story does your group tell about your character? - Welche Geschichte erzählt deine Spielgruppe über deinen Charakter?
    Keine. Habe im Moment weder einen Charakter noch eine Gruppe.
  • Most amazing thing a game group did for their community? - Die herausragendste Sache, die eine Spielgruppe für die Rollenspielgemeinschaft getan hat? (Hiermit sind private oder öffentliche gemeinnützige Taten gemeint.)

    Pfff...Keine Ahnung, aber was ich mal richtig cool fand, war die "BAD MYRMIDON"-Aktion von Rafael Chandler, Jim Raggi, Gennifer Bone, Dyson Logos & Wayne Snyder, welche zusammen dieses kleine D&D-Abenteuer-PDF geschrieben haben, um mit den Einnahmen Mandy Morbid, Freundin von "Playing D&D with Pornstars"-Blogger Zak Sabath, Alternative-Porn-Actress und Dauer-Rollenspielerin, in ihrem Kampf mit dem Ehlers-Danlos-Syndrome finanziell zu unterstützten.
    Ist vielleicht jetzt nicht die richtige Antwort auf die Frage, aber ich fand die Aktion richtig cool.

  • What aspect of RPGs has had the biggest effect on you? - Welcher Aspekt des Rollenspiels hatte den größten Effekt auf dich?

    Für mich ist das gemeinsame Erleben einer Geschichte und eines Abenteuers in einer fremden Welt der wichtigste Aspekt. Seit frühester Kindheit liebe ich es in fiktive Welten einzutauchen und dort Abenteuer zu erleben. Damals erlebte ich diesem mit Holzschwert, mit Lego, Masters of the Universe oder Playmobil. Heute sind es eher Tabletop- oder Rollenspiele. Der Effekt ist aber immer der Gleiche: Realitätsflucht. Ich bin da ehrlich. Die reale Welt und den Alltag um mich herum vergessen zu können und in eine andere (bessere?) und fantastische Welt einzutauchen ist eben der Hauptzweck von Rollenspielen für mich.

  • Hardcover, softcover, digital? What is your preference? - Hardcover, Softcover, digital? Was ist deine Präferenz? (Hier geht es um die Diskussion „PDF oder gedrucktes Buch“.)

    Ich nehme alle drei. Wenn es nur ein Softcover gibt, dann nehme ich dieses; Hardcover sind mir aber lieber, da sie einen besseren Stand im Regal haben. PDF hingegen finde ich immer gut, da ich es einfach mag, immer und überall auf Smartphone oder Tablett einen Großteil meines Materials zu besitzen und mal schnell was nachschlagen zu können. Gerade, wenn ich etwas bastle oder recherchiere, finde ich PDFs einfach sehr praktisch.

Die deutsche Übersetzung der Fragen sind auf https://jaegers.net zu finden.

Dienstag, 10. Januar 2012

Mittwoch, 28. September 2011

[Weltenbau] Manchmal...

...liegen die Lösungen direkt vor der Nase - und das in der Form eines W20.

Worauf ich hinaus will: Heute morgen, beim Abklappern meiner Blogliste, stolperte ich über den aktuellen Beitrag von Zak vom "Playing D&D with Pornstars"-Blog:


Im Groben geht es in dem Artikel über ein mögliches Weltbild, wie man flache Welten und ein mögliches Multiversum aus solchen Welten erklären kann bzw. verbinden kann. Im Grunde ist es ganz einfach: Die Welt liegt auf einem Würfel und hat dank der Schwerkraft des Würfels auch eine halbkugelartige Atmosphäre, unter der sich die Welt entwicklen kann:

Nun besitzt ein Würfel ja auch mehrere Seiten und somit könnte es so viele Welten in diesem Würfeluniversum geben, wie dieser Seiten hat. Diese können nun durch Tunnelsysteme (ganz klassisch ist natürlich das D-Wort gefallen), miteinander verbunden werden, wodurch es so zu einem Austausch der Welten kommen kann.

Warum koche ich das ganze jetzt noch einmal auf? Weil ich durch diesen Artikel nun endlich das letzte große Geheimnis gelöst habe, dass ich mit meiner noch namenlosen Steampunk-irgendwas-Welt hatte: Ich hatte keine Ahnung, wie die Welt aussehen sollte, denn ich hatte einige Ideen, die in das Weltenkonzept einfließen sollten. Die Welt sollte einige parallel Dimensionen haben, aus denen die Dämonen und anderen Wesenheiten in die eigentliche Welt gelangten. Zudem wollte ich keine Kugel haben, sondern etwas anderes, da ich bis dato immer nur Kugelwelten hatte.

Nun, das Konzept, welches auf "Playing D&D with Pornstars" vorstellt wurde, gefällt mir schon ganz gut, doch denke ich auch daran, Magie zum Reisen zwischen den Welten einzusetzen, also Dimensionstore oder etwas ähnliches. Außerdem bietet sich diese Form dazu an, dass die Welt bzw. dieses Multiversum künstlich erschaffen wurde. Ich denke da an einen unglaublich großen W20, dessen Innenleben eine gewaltige Maschinerie ist, welche das Leben auf den Welten überhaupt erst ermöglicht. Eine Schöpfung eines unbekannten, gottgleichen Volkes, welche sich vielleicht nur einen Spaß daraus gemacht haben und 20 Lebensbereiche auf dem W20 erschaffen haben und nun Wetten abschließen, welche Welt bis zum Schluss überlebt. 

Also jede Zahl ist im Grunde eine Welt oder Existenzebene, die mit seinem Nachbarn in Verbindung steht. Einige Fragen müssen noch geklärt werden, wie z.B. "Hat jede Ebene seine eigene Sonne oder wie bekommt sie Licht?", aber im Großen und Ganzen kann ich mit dem Konzept leben.

Wie sähe so in etwas dann eine Welt auf diesem Multiversums-W20 aus? Hier zu habe ich mal ein kleines Schema aufgezeichnet:


Der dunkelgraue Kreis wäre die Welt, umgeben von seiner atmosphärischen Kuppel. Der hellgraue Teil hingegen liegt außerhalb der Atmosphäre und wäre somit eine tote, luftlose Mondlandschaft, auf der nur die bizarresten und seltsamsten Wesen hausen können, die ohne Luft in der totalen Kälte des Weltraums überleben können. An den Stellen, wo der Kreis an den Rand des Dreiecks anstößt, könnte es Übergangsstellen geben, wo man zwischen den Welten reisen kann.

Wie diese Welten nun im Detail aussehen, kann ich jetzt noch nicht sagen. Bis dato wusste ich nur, dass es auf einer Welt eine große Metropole gibt und dass ein unbekanntes Nachbarreich im Krieg mit der Stadt liegt. Aber durch die Form des Universums stellt sich nun auch die Frage, ob dieses Nachbarreich wirklich nur ein Land ist oder nicht gleich auch noch eine komplette Scheibenwelt, die auf Expandierung aus ist.

Möglichkeiten, o Möglichkeiten!