Montag, 5. September 2011

[Cimorra] The Black Galaxy

Mal etwas ganz Neues für Cimorra:


Ka-kur-ra, I summon thee,
Zul'tekh Azor Vol-thoth.
Mighty Xuk'ul arise,
Kur'oc Gul-Kor, come forth.

The Astral Gate is open...
The Guardians have awakened...

(Bal-Sagoth - Summoning the Guardians of the Astral Gate)


Was ist „The Black Galaxy“?

“The Black Galaxy” ist ein Teil von „Cimorra“ bzw. eine andere Betrachtungsweise des Settings, denn es spielt im Weltraum und vermischt die Elemente der SciFi-Opera mit den archaisch-barbarischen und bizarren Teilen von Cimorra.

Beide Teile können getrennt, aber auch gemeinsam genutzt werden. Cimorra ist nun mal ein Teil der Schwarzen Galaxie und kann zu jeder Zeit von neuen Raum- und Dimensionsreisenden besucht und erkundet werden.

Um ein Gefühl für „The Black Galaxy“ zu erhalten, empfiehlt es sich, unter anderem einen Blick auf die Original-StarTrek-Serie, Flash Gordon, Raumpatrouille Orion, Gefahr im Weltraum und Dune sowie Perry Rhodan zu werden. Allerdings werden hier die SF-Elemente stark mit Fantasyelementen gemischt, wodurch „The Black Galaxy“ eine eigenständige Atmosphäre besitzt.

Zudem wird „Cimorra“ wieder mehr Fantasy statt SF-lastiger, da einige SF-Elemente nun hier besser aufgehoben sind. Während Energiewaffen zum Beispiel in „The Black Galaxy“ nichts Ungewöhnliches sind, so bleiben sie bei „Cimorra“ doch eher seltene Artefakte. Gleiches gilt auch zum Beispiel für Androiden, Raumschiffe oder Energiereaktoren. Trotzdem bleibt das Auftreten der Raumfahrer sehr archaisch. Raumanzüge wird man ebenso selten antreffen wie Computer aus modernen SF-Filmen.

Die Magie spielt außerdem eine ebenso wichtige Rolle wie auf „Cimorra“ und nun kann man sogar planetenumspannende Rituale ausführen.




To Mankind: The Starry Sky (Hervé S. Flament)
 Noch etwas mit eigenen Worten: Ich finde, es bringt einfach nichts, seine Ideen ständig auf irgendwelche Listen abzulegen und dann zu warten, bis man mal Zeit hat, sie auszuführen. Deswegen habe ich jetzt damit begonnen, "The Black Galaxy" parallel zu Cimorra, Gaia & Co. auf zu schreiben, um die Idee in all ihrer Frische auszuführen, bevor sie auf einer Notizenliste verblasst.

Sobald es die ersten, handfesten Texte dazu gibt, werde ich sie hier veröffentlichen.

Sonntag, 4. September 2011

[Film] Cowboys & Aliens

Als ein mysteriöser Mann (Daniel Craig) ohne Erinnerung in der Wüste von Arizona erwacht, findet er ein metallenes Band an seinem Handgelenk vor. Was es mit dem Objekt auf sich hat, weiss auch im nahen Kaff Absolution niemand. Wohl aber, wer er sein könnte: ein gesuchter Verbrecher, auf dessen Kopf ein hoher Preis ausgesetzt wurde. Als der grimmige Colonel Dolarhyde (Harrison Ford) zur Tat schreiten will, bricht plötzlich die Hölle über Absolution herein – stählernde Flugobjekte stürzen aus dem Himmel und eröffnen das Feuer auf die panische Dorfbevölkerung. Um die technologisch weit überlegenen Invasoren zu schlagen, muss sich der Neuankömmling mit den misstrauischen Dörflern, seinem Häscher Dolarhyde und einem Apachen-Stamm verbünden – und das Geheimnis um seine verlorene Erinnerung lüften... - Zitat von Filmstarts.de

Ich bin ohne recht große Erwartungen hinein gegangen, fand ihn aber eher recht mittelprächtig. Die Story war recht gradlinig und überraschungsfrei und so richtige Spannung kam jetzt nicht auf. Die Charaktere waren zwar sehr nett, aber haben jetzt den eher vor sich hindröppelnden Film nicht herausgerissen. Aber ich fand das jetzt nicht schlimm, da ich - wie schon gesagt - keine Erwartungen hatte. Im Grunde war "Cowboys & Aliens" ein netter Western-SF-Crossover, aber auch nicht mehr.

6/10 Menschen, die in Lichter starren

Donnerstag, 1. September 2011

[Sonstiges] Letzter Urlaubsfreitag...




[Buch] Cugels Irrfahrten (Jack Vance)

Jetzt hab ich es doch glatt mal geschafft im Urlaub ein komplettes Buch zu lesen (Ja, für mich Laaangsaaaamleser ist es eine Leistung!).

"Cugel, der Schlaue", wie er sich selbst nennt, ist ein Streuner, ein Halunke und Ganove, der am Ende der Zeit auf der sterbenden Erde lebt und immer wieder versucht, den meisten Profit irgendwie zu erzielen. Dabei bekommt er es mit dem lachenden Magier Iucounu zu tun, der ihn bei einem Einbruch erwischt und ihn angemessen bestraft. Ans andere Ende der Welt versetzt, muss sich Cugel auf seinem Weg nach Hause nun mit anderen Halunken, Magiern, Dämonen, Bestien und den bizarren Seltsamheiten der Welt herumschlagen, bevor er sich an dem lachenden Magier rächen kann.

Das Buch besteht aus den beiden Büchern "Die Augen der Überwelt" und "Cugel, der Schlaue", die wiederum als Episodenromane anzusehen sind. Die einzelnen Kapitel sind eher Kurzgeschichten, die durch einen roten Faden verbunden sind. Das sollte man wissen, denn sonst erscheint das Lesen des Buches etwas zäh, vorallem, da manche Elemente sich immer wieder einmal wiederholen. Daher war auch die zweite Hälfte für mich eher ein Kampf als ein Genuss trotz der extremen Vielfalt an abgedrehten Ideen und Elementen, die Vance hier verbaut hat. Da wird schon mal durch die Zeit gereist oder man erkundet tragbare Dimensionslöcher. Man begegnet Muschelwesen, Schiffen, die von Würmern gezogenen werden, Taucher, die im Sumpf nach Dämonenschuppen suchen, Pilgern, die dank Cugels Hilfe langsam dezimiert werden, fliegenden Monstern, seltsamen Völkern und Städten mit noch seltsameren Sitten und Gebräuchen. Dabei sind das so viele Ideen, die hier verarbeitet wurden, dass es einem schon recht schwer fällt, alle im Nachhinein zu wiederholen. Das Setting ist eher mantel- & degenartig, was perfekt auf den Protagonisten abgestimmt ist, doch mich nicht so gefesselt hat, wie in den Originalgeschichten der Sterbenden Erde, welche mir eher etwas archaischer und endzeitlicher vorkamen und mich mehr an die Zothique-Geschichten von C.A.Smith erinnert haben. Cugels Sterbende Erde erinnert mich eher an eine Mischung aus Lovecrafts Traumlanden und Moers Zamonien: Abgedreht, seltsam, bizarr, tödlich und mit einer dicken Ladung absurdem Humor gespickt. Was noch etwas schwer fällt ist der Charakter des Cugels an sich, in den man sich recht schwer hinein versetzen kann. Sein einziger Antrieb ist Rache, Wohlstand und ein leichtes, genussvolles Leben. Und er versucht alles, um seine Ziele durchzusetzen - was aber meistens schief geht und er deswegen nur all zu oft am Ende eines Kapitels auf der Flucht ist.
Was wiederum positiv ist, ist die Schöpfungskraft von Vance. Er wirft ständig weltenbastlerische Geistesblitze rein ohne tiefer darauf ein zu gehen und so muss man sich manchmal ohne größere Aufklärungen auf die unzähligen Götter, Wesenheiten, Tiere, Pflanzen und - besonderes - Nahrungsmitteln einlassen und sie einfach geniesen.

Insgesamt waren "Cugels Irrfahrten" schon ein Genuss, doch sollte man ihn in Maßen und in Ruhe zu sich nehmen, um sich nicht gleich zu Beginn vollkommen zu überfressen.

7/10 gezuckerten Zitronentee nippende und dazu Nelkenplätzchen und Birnenkompott essende Jungfrauen, die gar keine mehr sind

[Masters of the Fantastic] Virgil Finlay






Mehr von Virgil Finlay auf Monsterbrains


[Sonstiges] Bin wieder hier!

Melde gehorsamst, dass ich wieder aus Rom zurück bin und noch total geflasht bin von der Unfähigkeit der Dt. Bahn. Bin zudem noch extremst müde und geschlaucht und brauche noch etwas Zeit, mich erst mal wieder hier einzuleben. Deswegen gibt es erst später mehr von mir.

Nachtrag: Wie ich gerade bemerkt habe, wurde die 50.000er-Grenze auch noch heute gesprengt. Danke an alle, aber ich hab jetzt noch so viel zu tun, dass ich noch keinen Nerv hatte, ein passendes Bildchen zum Jubiläum herauszusuchen. Gibt es dann morgen...