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Mittwoch, 3. August 2016

#RPGaDAY 2016 - Tag 3 + 4


Der August. 31 Tage - 31 Fragen zum Thema RPG. 
Los geht's! 

  • Character moment you are proudest of? - Auf welchen Charakterspielmoment bist du am meisten stolz? (physische, soziale oder anderweitige Leistung)

    Da ich ja meistens SL bin, gibt es da gar nicht sooo viele Charakteraktionen auf die ich stolz sein könnte. Meine letzter SC war Sherden Raylock, ein perceptive Jack, who rides the lightning bei der gestern genannten Numenera-Testrunde...und seine glorreichste Handlung war es einfach nicht zu sterben - trotz meines sehr bescheidenen Würfelglücks.

    Mehr fällt mir dazu im Moment echt nicht ein.
  • Most impressive thing another’s character did? - Beeindruckendste Sache, die der Charakter einer anderen Person getan hat? (physische, soziale oder anderweitige Leistung)
    Da fallen mir so einige ein. Besonders ein Charakter von meine Freundin war da besonders herausragend, was beeindruckende Handlungen an ging: Lee-Ann Jones, eine Halbvampirin in einem von uns handgewedelten Setting, dass irgendwo zwischen Cthulhu, Kult, World of Darkness und Shadowrun angelegt war. Dazu gehörte unter anderem die Zerschlagung eines Y'Golonac-Kultes inklusive Verbannung des Großen Alten, die Geburt des Anti-Christen und einige andere, recht seltsame Ereignisse.
    Was aber vielleicht wirklich das absolut Herausragendste war, was je ein Spielercharakter verursacht hat, ging auf die Rechnung eines anderen Charakters meiner Freundin. Damit meine ich Tanja Ericsson, ein Straßenkind und Diebin in der Hafenstadt Ti-Le'anna. Das herausragende Ereignis, das durch Tanja ausgelöst wurde, war die Entstehung der Welt von Gaia.Wie kam das? Zu Beginn der Tanja-Kampagne gab es nur die Hafenstadt Ti-Le'anna sowie einige Eckdaten: Das Setting war moderne Fantasy ala Battle Chasers, Tanja war total pleite und sie hatte Schulden bei dem schwabbeligen Boss des Schwarzmarktes. Ich glaube, er hieß Grappa und war ein überaus fetter Kerl, der auf einem mechanischen spinnenartigen Unterbau durch die Gegend krabbelte. Aus dieser Situation kam es zu einigen Begegnungen und Wendungen, die letztendlich in einer epischen Flucht aus der Stadt ins Reich der - damals noch - Elfen führte. Danach kam es zur Reise ins Imperium von Galadorn (heute Galhadan) und somit langsam zur Entstehung der gesamten Welt. Und dies geschah vor rund 16-18 Jahren. So absolut exakt weiß ich es leider nicht mehr. Gaia hat diese Zeit mehr oder minder gut überstanden. Fakt ist, dass die Welt sicherlich nicht entstanden wäre, wäre Tanja kein so ein interessanter und vielschichtiger Charakter gewesen und wenn es nicht auch für mich als SL so viel Spaß gemacht hätte die Kampagne zu leiten.Ich weiß jetzt nicht, ob ich so die Frage absolut richtig beantwortet habe, aber ich glaube, die Entstehung einer Welt dank eines verdammt guten Charakterspiels ist schon was sehr Beeindruckendes.

Die deutsche Übersetzung der Fragen sind auf https://jaegers.net zu finden.

Dienstag, 2. Oktober 2012

[Weltenbau] Ich hasse Ethnien!!! & Bilder in meinem Kopf!!!

So, habe ich nun nach diesem provokativen Titel eure Aufmerksamkeit? Ja? Gut.
Es handelt sich hier um einen Doppelpost, bei dem ich mir einfach mal den Frust von der Leber schreiben möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Aber vielleicht versteht jemand, was ich meine und wie ich mich fühle...

- Post 1 -

[Weltenbau] Ich hasse Ethnien!!!

Denn eigentlich mag ich Ethnien und ich spiele zum Beispiel mit dem Gedanken, einige nichtmenschliche Völker Gaias durch menschliche Ethnien zu ersetzen. Aber das ist nicht der Punkt!

Mein Problemfall sind die Menschen Cimorras. Neben viele anderen Projekten bin ich gerade auch mal wieder dabei, Cimorra zu überarbeiten. Dazu gehört auch die Überarbeitung der Rassen und insbesondere der Menschen. Das Problem ist dabei nicht, dass ich keine Bilder der unterschiedlichen Menschenvölker vor Augen habe, sondern dass mir die Namen der Ethnien überhaupt und kein gar nicht zusagen!

Joa. Das ist es auch schon im Grunde. Anstatt mit der Verbesserung fortzuschreiten, kämpfe ich mich durch Namenslisten auf der Suche nach dem perfekten Namen für die Ethnien. 

Auf der einen Seite sollen die Namen das Bild der Ethnie tragen. Bei einem Cimmerier hat man nun mal sofort das Bild von Conan vor Augen. Aber wenn man versucht einen Ethniennamen zu erfinden, der ein Bild für eine Ethnie erzeugen soll, die man nicht kennt, wird es schwer.

Auf der anderen Seite sollen die Namen einen Wohlklang haben. Ich bewundere diesbezüglich C.A.Smith, der immer sehr fantastische, aber trotzdem wohlklingende Namen geschaffen hat.

Ich hingegen schaue auf die Tastatur und sehe nur ein Chaos von Buchstaben und komme keinen Schritt weiter. Gnarf...

Das Problem habe ich aber nicht nur bei Ethnien, sondern bei Namen generell. Zwar können mir bei normalen Personen einige Namensgeneratoren sehr gut helfen, aber speziellen Fällen, wie etwa den Ethnien, komme ich kaum einen Schritt weiter. Und das nervt mich im Moment einfach tierisch!


- Post 2 -

[Weltenbau] Bilder in meinem Kopf!!!

Ich lieber Bilder! Den Bilder sind Inspiration und besonders jene, die spezielle Vorstellungen in meinem Kopf erzeugen. Hier einige Beispiele für Gaia:

Battle Chasers
The Exalted
Die Feuer von Askell
Die Schiffbrüchigen von Ythaq
Warmachine
Iron Kingdoms
Dies sind jetzt nur eine Handvoll Beispiele, die ich als Inspirationsquelle für Gaia im Hinterkopf habe. Sind schick oder? Zu dem Thema habe ich ja auch schon mal eine kleinen Post vor längerer Zeit veröffentlicht.

Das Problem, das ich immer stärker bemerkt habe, ist nun, dass wenn ich an Gaia (oder auch Cimorra oder an der Black Galaxy) bastle, ich nie diese Bilder im Kopf habe! Egal wie ich es beschreibe, es erscheint mir einfach nicht richtig! Und genauso ergeht es mir auch oft, wenn ich eine Rollenspielrunde leide. Trotz all meiner Bemühungen ist das Bild, dass ich auch für mich selbst erzeugen möchte, einfach nicht das, was ich haben will! Und auch wenn meine Freundin Yela meint, dass es gut war, so bin ich doch selbst mit meinem Kopfkino extrem unzufrieden. Und um ehrlich zu sein: Diese Tatsache, dass meine Welten nicht so aussehen, wie sie sollen, frustriert mich gerade mal wieder sehr.

Gesegnet sind alle, die ihre Vorstellungen so gut lenken können, dass sie mit ihrem Kopfkino zu Frieden sind.

Ich fühle mich im Moment eher verflucht...