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Mittwoch, 5. Dezember 2012

[Inspiration] Aokigahara - Szenarios

Ja, der letzte Post war vielleicht etwas verwirrend. So ein Video ohne weiteren, topicbezogenen Hinweis. Eigentlich war der Post auch eher ein "Scheiße! Das ist krass! Das muss ich mir merken!"-Post. Hier kommt aber nun die Auflösung meines Gedankengangs:

ACHTUNG: Das Thema ist natürlich mit äußerster Vorsicht zu geniesen, da es bei manchen Leuten einen sehr empfindlichen Punkt anspricht. Daher möchte ich nun für meine Gedankengänge eine ausdrückliche TRIGGER-Warnung aussprechen!

The Terror in the Woods
Aus dem realen Vorbild des Aokigahara kann man einige sehr interessante Ideen für so manches Szenario ziehen. Der Grundgedanke ist eigentlich immer "Warum kommt es an einem Ort zu so vielen Suiziden? Liegt es am Ort? Oder ist da etwas, was die Leute dort hin treibt oder sie dort direkt in den Selbstmord jagt?" Die Selbstmörder können dabei unterschiedliche Rollen einnehmen. Man könnte sogar die Charaktere in Form eines One-Shots in eine Situation bringen, in welcher der Suizid in dem Wald der letzte, logische und konsequente Ausweg ist. Sie können aber auch die Opfer sein, welche die Charaktere in die Geschichte hinein ziehen oder sie sind mehr "Dekoration", dienen also eher zur Abschreckung der SCs auf deren weiteren Pfad ins Grauen. 
Der Wald kann natürlich auch immer durch einen anderen Ort ersetzt werden. Sehr gute Beispiele sind Moore, Schluchten, Klippen, aber auch verlassene Häuser, Ruinen, Brücken oder verfallene Fabrikhallen.

Hier nun ein paar Ideen für Szenarios:
1. In dem Gebiet wurden Experimente mit psychogenen Drogen durchgeführt, welche die ahnungslosen Besucher der Ortes langsam in den Wahnsinn und letztendlich in den Selbstmord treiben. Die SCs könnten entweder selber Opfer dieser Experimente werden und müssen sich retten, bevor sie unter dem Einfluss der Drogen letztendlich zu Grunde gehen. Oder sie sind auf der Suche nach den Drahtziehern der Versuche und müssen diese zur Rechenschaft ziehen.

2. Es gibt es an diesem Ort, was keine Störung wünscht. Hexen, Elfen, Aliens, Regierungstruppen oder ein Kult zum Beispiel. Eindringlinge werden gefangengenommen oder direkt ausgeschaltet. In dem Fall wären die Opfer keinen Selbstmörder, aber die Berichte über seltsame Leichenfunde in der Gegend könnten nicht abreißen. Die SCs könnten versuchen, den Hintergrundmännern auf die Schliche kommen oder sie müssen ihrer Gefangennahme entkommen.

3. Ein(e) Dämon/Gottheit/usw. ist an diesen Ort gebunden und benötigt eine gewisse Anzahl an Opfern, um sein Gefängnis verlassen zu können. Der Kult dieser Kreatur bringt entweder passende Opfer zu dem Ort, wo sie durch deren verderblichen langsam korrumpiert werden und sich letztendlich selbst- oder auch gegenseitig umbringen oder die Kreatur lockt durch Träume oder Visionen ihre Opfer an.
Die SCs müssen den Kult beseitigen oder einen Weg finden den Dämon/die Gottheit zu bekämpfen.

4. Der Ort stellt eine Art Portal in eine andere Dimension dar. Dies kann nun bedeuten, dass die Opfer ganz freiwillig ihre Körper zurücklassen müssen, damit ihr Geist in die andere Dimension reisen kann oder die andere Dimension ist in Wirklichkeit die Realität und die einzige Möglichkeit an dieser, für Agenten der Matrix uneinsichtiger Stelle, die Simulation zu verlassen.
Die SCs könnten Freunde eines Opfers sein und seine Tod aufklären wollen, sie kommen selbst hinter die Geheimnisse der Simulation und wollen diese verlassen oder sie müssen verhindern, dass noch weitere Menschen in diese andere Dimension hinübergleiten.

5. Abermals ein Szenario mit einer übernatürlichen Kreatur. Diesmal könnte es ein geringerer Dämon wie zum Beispiel ein Sukkubus sein, welcher an diesem Ort verweilt. Die Opfer lernen die Kreatur kennen, die sich als Mensch tarnt und verlieben sich in sie. Es kommt zu einer leidenschaftlichen Liebesnacht und am nächsten Tag ist das Wesen verschwunden und mit ihm alle Hoffnung und Lebensfreude des Opfers. Die SCs müssen in dem Fall die Kreatur jagen, bevor sie sich noch mehr Seelen durch diese Methode holen kann.

6. An diesem Ort ist irgendwann etwas so Schreckliches geschehen, dass er entweder selbst in den Wahnsinn verfallen ist oder dass Menschen, die einst hier lebten, einen grauenhaften Tod erlitten und nun als rachsüchtige Geister Besuchern dieses Ortes auflauern, sie in ihren Besitz nehmen und töten.
Die SCs müssen auch hier den Geheimnissen auf die Spur kommen und versuchen die Rachegeister zu besänftigen.

[Inspiration] Aokigahara - The Suicide Forest

Mittwoch, 3. Oktober 2012

[Weltenbau] Ich liebe Ethnien!!!

Verwirrung? Ja? Gut!

Nach dem gestrigen Totalausfall habe ich mich noch einmal über die Völkernamen der Menschenstämme Cimorras gesetzt und die Vorgehensweise komplett überdacht. Dabei bin ich auf einige hochinteressante Ausspracheversionen gestoßen und habe dies weiter ausgebaut. So kam ich auf sehr vernünftig klingende Stammesnamen, mit denne ich doch recht zufrieden bin. Und im Moment bin ich auf gut 13 unterschiedliche Stämme gekommen. Tendenz steigend.

Ach ja: Es gibt - mal wieder - eine neue Cimorrakarte. Ich poste sie irgendwann mal. Wichtig ist eigentlich nur, dass die Flächenmaße des Hauptkontinents, der nun auch einen Namen hat (Hiyál’gla), nun in etwa eine Fläche von Europa und Afrika einnimmt und dementsprechend über ähnliche Klimazonen verfügt.

Jetzt muss ich nur meine Vorstellungskraft wieder unter Kontrolle bekommen und dann bin ich wieder hoch zufrieden.

Dienstag, 2. Oktober 2012

[Weltenbau] Ich hasse Ethnien!!! & Bilder in meinem Kopf!!!

So, habe ich nun nach diesem provokativen Titel eure Aufmerksamkeit? Ja? Gut.
Es handelt sich hier um einen Doppelpost, bei dem ich mir einfach mal den Frust von der Leber schreiben möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Aber vielleicht versteht jemand, was ich meine und wie ich mich fühle...

- Post 1 -

[Weltenbau] Ich hasse Ethnien!!!

Denn eigentlich mag ich Ethnien und ich spiele zum Beispiel mit dem Gedanken, einige nichtmenschliche Völker Gaias durch menschliche Ethnien zu ersetzen. Aber das ist nicht der Punkt!

Mein Problemfall sind die Menschen Cimorras. Neben viele anderen Projekten bin ich gerade auch mal wieder dabei, Cimorra zu überarbeiten. Dazu gehört auch die Überarbeitung der Rassen und insbesondere der Menschen. Das Problem ist dabei nicht, dass ich keine Bilder der unterschiedlichen Menschenvölker vor Augen habe, sondern dass mir die Namen der Ethnien überhaupt und kein gar nicht zusagen!

Joa. Das ist es auch schon im Grunde. Anstatt mit der Verbesserung fortzuschreiten, kämpfe ich mich durch Namenslisten auf der Suche nach dem perfekten Namen für die Ethnien. 

Auf der einen Seite sollen die Namen das Bild der Ethnie tragen. Bei einem Cimmerier hat man nun mal sofort das Bild von Conan vor Augen. Aber wenn man versucht einen Ethniennamen zu erfinden, der ein Bild für eine Ethnie erzeugen soll, die man nicht kennt, wird es schwer.

Auf der anderen Seite sollen die Namen einen Wohlklang haben. Ich bewundere diesbezüglich C.A.Smith, der immer sehr fantastische, aber trotzdem wohlklingende Namen geschaffen hat.

Ich hingegen schaue auf die Tastatur und sehe nur ein Chaos von Buchstaben und komme keinen Schritt weiter. Gnarf...

Das Problem habe ich aber nicht nur bei Ethnien, sondern bei Namen generell. Zwar können mir bei normalen Personen einige Namensgeneratoren sehr gut helfen, aber speziellen Fällen, wie etwa den Ethnien, komme ich kaum einen Schritt weiter. Und das nervt mich im Moment einfach tierisch!


- Post 2 -

[Weltenbau] Bilder in meinem Kopf!!!

Ich lieber Bilder! Den Bilder sind Inspiration und besonders jene, die spezielle Vorstellungen in meinem Kopf erzeugen. Hier einige Beispiele für Gaia:

Battle Chasers
The Exalted
Die Feuer von Askell
Die Schiffbrüchigen von Ythaq
Warmachine
Iron Kingdoms
Dies sind jetzt nur eine Handvoll Beispiele, die ich als Inspirationsquelle für Gaia im Hinterkopf habe. Sind schick oder? Zu dem Thema habe ich ja auch schon mal eine kleinen Post vor längerer Zeit veröffentlicht.

Das Problem, das ich immer stärker bemerkt habe, ist nun, dass wenn ich an Gaia (oder auch Cimorra oder an der Black Galaxy) bastle, ich nie diese Bilder im Kopf habe! Egal wie ich es beschreibe, es erscheint mir einfach nicht richtig! Und genauso ergeht es mir auch oft, wenn ich eine Rollenspielrunde leide. Trotz all meiner Bemühungen ist das Bild, dass ich auch für mich selbst erzeugen möchte, einfach nicht das, was ich haben will! Und auch wenn meine Freundin Yela meint, dass es gut war, so bin ich doch selbst mit meinem Kopfkino extrem unzufrieden. Und um ehrlich zu sein: Diese Tatsache, dass meine Welten nicht so aussehen, wie sie sollen, frustriert mich gerade mal wieder sehr.

Gesegnet sind alle, die ihre Vorstellungen so gut lenken können, dass sie mit ihrem Kopfkino zu Frieden sind.

Ich fühle mich im Moment eher verflucht...


Freitag, 14. September 2012

[I-Munda/Inq28] The Emperor's Might

Scheinbar kommt im November ein neues Artbook von John Blanche heraus:


About the book

The steadfast Imperial Guard, millions-strong, the hammer of the Emperor. The mighty Space Marines, finest warriors in the galaxy. The pious Sisters of Battle, defenders of the Imperial Church. Together, they hold back the darkness, protecting the Imperium from the alien, the witch and the traitor.

Packed with previously unseen illustrations as well as a host of classic images, this full-colour artbook provides an unrivalled look at the fighting forces of the Imperium.
- http://www.blacklibrary.com
Klingt schon mal sehr vielversprechend. Und wenn ich es wieder zu einem Schnäppchenpreis bei Amazon finde, so wie es bei "The Emperor's Will" war, wird zugeschlagen.

Donnerstag, 6. September 2012

[Inspiration] Melchior Grün



Heute kam per Post endlich "Melchior Grün" von Michael Hutter. Das streng limitierte Buch - ich hab eine der 25 nummerierten und signierten Ausgaben erhalten, genauergesamt Nr. 12 - ist ein kleines Meisterwerk. Eine perfekte Mischung aus Text und Bild.

Bis jetzt habe ich nur 2 der 5 kleinen Geschichten gelesen, aber sie erinnern mich schon sehr an eine erotische Version von Clark Ashton Smith Ideen. Was ich aber sehr gut finde! Diese Mischung aus mittelalterlichem Schreibstil mit einer bizarr-sexuellen Phantastik voller Aliens, Pilzen, Würmern und Mondreisen finde ich einfach genial! Absolut genial! Und sehr inspirierend. Besonders für Cimorra oder eben jetzt auch für StarBlazers. Außerirdische Kreaturen, die von lüsternden Adeligen in ihrem Keller aufgezogen werden, kann es ohne weiteres bei beiden Settings geben. Ebenso wie grünleuchtende, summende Pilze, die Menschen als Nährboden brauchen und von einem Kult sündiger Nonnen beherbergt wird, kann auch ohne Probleme in beiden Settings als Abenteuer herhalten. 
Auch wer ein Fan von Mortheim oder Cthulhu: Dark Ages ist, sollte sich sputen und dieses Büchlein bestellen. Der Preis ist zwar horend, aber auf Grund der strengen Limitierung gerechtfertigt: Shop des Luftschiffverlags.

Wer weitere Infos und einige Teaser zu dem Buch haben möchte, soll einen Blick auf die Homepage des Künstler werfen: Kunstkrake

Dort gibt es noch eine Vielzahl weiterer, sehr genialer Bilder, die mich immer wieder geistig sehr beflügeln und inspirieren. Am liebsten würde ich mal ein Rollenspielsetting schreiben, dass komplett von Hr. Hutter bebildert wurde.

Hier sind noch ein paar Bilder von der Homepage zur Veranschaulichung meines Geredes:





Sonntag, 26. August 2012

[Inspirationen] Zothique, Hyperborea, Posaidonis und mehr...




Zur Zeit lese ich wieder sehr viel C.A.Smith. Speziell "Die Stadt der Singenden Flamme", der 1. Band der neuen C.A.Smith-Sammlung vom Frank Festa Verlag. Und weil ich in meinem Geiste noch immer sehr am überlegen bin, wie ich Cimorra nochmal überarbeiten und verbessern könnte, bin ich mal wieder mit dem Zeigefinger über die Karten von Zothique, Hyperborea und Posaidonis und versank in ätherischen Haschischträumen fremder, fantastischer Welten. 

So langsam glaube ich, dass ich mir mal einen sehr straffen und vernünftigen Zeitplan erstellen sollte, um "Nebenprojekte" wie Cimorra mal endlich fertig zu bekommen. Es ist schon manchmal echt zum Kotzen, wenn man ein starkes Interesse an verschiedenen Fronten hat. Und bis dies soweit ist, dass ich mal eine festen Zeitplan habe, reise ich im Traume einfach weiter in die bizarren Sphären...




Donnerstag, 19. Juli 2012

[Yagog 3] Mutationen


 Auf Yagog 3 gibt es Dank radioaktiver Gamma- und fremdartiger Strahlung aus dem All sehr häufig Mutationen. Jemand ungeschützt in einen solchen Strahlungsbereich, so läuft er Gefahr, dass er mutiert und eine der folgenden Mutationen erlangt:

W%    Mutationen
01 -  1-4 zusätzliche Finger
02 -  Gespaltene Zunge
03 -  1-4 kleine Hörner
04 -  Schuppige Haut
05 -  1-4 zusätzliche Augen
06 -  1-4 zusätzliche Ohren
07 -  Säurespeichel
08 -  Adrenalinschub
09 -  Chamäleonhaut
10 -  Krallen
11 -  Dunkelsicht
12 -  Magnetsinn
13 -  Reißzähne
14 -  Energiebarriere
15 -  Kiemen
16 -  Größere Hörner
17 -  Strahlungsresistent
18 -  Schuppenhaut
19 -  Feiner Geruchssinn
20 -  Schwanz
21 -  Dicker Pelz
22 -  Dicke Haut
23 -  Zusätzlicher Unterarm
24 -  Verbessertes Immunsystem
25 -  Spinnenklettern
26 -  Gefahrensinn 
27 -  Spinnenfäden  
28 -  Echolot
29 -  Elastisch
30 -  Energieabsorbierung
31 -  Exoskelett
32 -  1-2 zusätzliche Arme
33 -  Schlangenaugen
34 -  Pheromone
35 -  Photosynthese
36 -  2 zusätzliche Beine
37 -  Radioaktiv
38 -  Schocker
39 -  Verstärkte Knochen
40 -  Regeneration
41 -  Stachelwerfer
42 -  Arm verwandelt sich in 3m langes Tentakel
43 -  Giftbiss
44 -  Sehr dicke Haut
45 -  Verführerische Stimme
46 -  Verkümmerte Flügel
47 -  Röntgenblick
48 -  1-4 Gliedmaßen verwandeln sind in Tentakel
49 -  1-8 zusätzliche Augen an beliebigen Körperstellen
50 -  1-4 zusätzliche Münder
51 -  Pilzflechte auf dem ganzen Körper 
52 -  Kompletter Haarverlust am ganzen Körper
53 -  Die Beine verwandeln sich in wurmartige Fortsätze
54 -  Schlangenmaul statt normalen Mund
55 -  Lichtallergie
56 -  Amphibisch
57 -  Gifthaut
58 -  Stielaugen
59 -  Die Augen tropfen aus den Augenhöhlen heraus
60 -  Gelatineartiger Körper
61 -  Ekelerregender Gestank
62 -  Reißzähne
63 -  Kannibale
64 -  Nekrophage
65 -  Zunge verwandelt sich in ein großes oder 1-8 kleine Tentakel.
66 -  Totale Deformierung 
67 -  Transparente Haut
68 -  Wunden brauchen doppelt so lange bis sie geheilt sind.
69 -  Knochendornen
70 -  Betäubender Atem
71 -  1-8 zusätzliche Augen im Gesicht
72 -  Schwarzes Blut
73 -  Telepatische Kommunikation
74 -  Röntgenblick
75 -  Leichengestalt
76 -  Reptilienartige Züge
77 -  Bestialische Züge
78 -  Fledermausflügel
79 -  Lebendes Geschwür
80 -  Krötenzunge 
81 -  Lange Krallenarme
82 -  Gehirnfresser
83 -  Pestilenz
84 -  Schlangenhaft
85 -  Aquatisch
86 -  Krustige Haut
87 -  Beweglicher Schwanz
88 -  Vergifteter Stachel
89 -  Blutschild
90 -  Vertrocknende Berührung
91 -  Mesmerisierender Blick
92 -  Haut der Finsternis
93 -  Buckeliger Rücken
94 -  Zyklop
95 -  Unkontrollierter Muskelwuchs
96 -  Denker
97 -  Schrumpfkopf
98 -  2 Köpfe
99 -  1-6 Köpfe
00 -  Kein Kopf

Dies sind nur einige Schlagwörter und Ideen für Mutationen. Natürlich kann die Liste auch erweitert werden. Sollen etwas mehr superheldenartige Elemente hinzugefügt werden, empfehle ich z.B. Mystery Men von Matt ("Land of NOD"-Blog):


Die PDF-Version ist kostenlos und es ist ein komplettes Superhelden-RPG mit einer Unmenge an Mutationen und Superkräften.

Montag, 16. Juli 2012

[Yagog 3] Weitere Rassen

Yagog 3 soll ja nun keine weltenbastlerische Herausforderung, sondern eher eine Gonzo-Sci-Fantasy-Welt ala "Heavy Metal" (Gonzo = Allgemeiner Ausdruck für genredurchbrechende Abgefahrenheit). Daher will ich auch nicht großartig eigene Rassen für Yagog 3 basteln, sondern mich eher an gegebenen Rassen bedienen. 

Einige dieser Rassen sind:
  • Abeil [MM II]
  • Banshrae [MM V]
  • Betrachter [MM I]
  • Changeling [MM III, Eberron]
  • Deodand [Dying Earth]
  • Doppelgänger [MM I]
  • Echsenmenschen [Lizardfolk) [MM I]
  • Efaarits [IK: MN II]
  • Formorier (Formian) [MM I]
  • Gedankenschinder (Mindflayer) [MM I]
  • Goblin [MM I]
  • Halbriese (Half-Giant) [Dark Sun]
  • Harssaf [MM III]
  • Hobgoblin [MM I]
  • Kenku [MM III]
  • Kriegsgeschmiedeter [MM III, Eberron]
  • Medusa [MM I]
  • Meenlock [MM II]
  • Mul [Dark Sun]
  • Myconids [MM II]
  • Neogi [MM II]
  • Sahuagin [MM I]
  • Seablood [LL: Realms of Crawling Chaos]
  • Slaad [MM I]
  • Sub-Human [LL: Realms of Crawling Chaos]
  • Tri-Kreen [Dark Sun]
  • Troglodyte [MM I]
  • Troll [MM I]
  • Unvermeidbare (Inevitable) [MM I]
  • Vampir [MM I]
  • Wandler (Shifter) [MM III, Eberron]
  • White Ape Hybrids [LL: Realms of Crawling Chaos]
  • Xill [MM I]
  • Yuan-Ti [MM I]
  • Zern [MM IV]
[MM I bis V] = D&D 3.5 Monster Manual I bis V (WotC)

[Eberron] = D&D 3.5 Eberron (WotC)
[Dark Sun] = D&D 2 bzw. 4 Dark Sun (WotC)
[Dying Earth] = Dying Earth RPG (Pelgrane Press)
[LL: Realms of Crawling Chaos] = Labyrinth Lord: Realms of Crawling Chaos (Goblinoid Games)


Interessant sind dann natürlich auch Kombinationen z.B. als Halbgolems, Halbelementare oder Mischungen der Rassen untereinander. Ebenso kann es nahezu jede der aufgeführten Rassen in einer hochzivilisierten wie auch in einer verwilderten Version geben.

Die Liste kann natürlich beliebig erweitert werden. Zu vermeiden wären weitere, klassische Rassen irdischer Mythologien (z.B. Zentauren, Minotauren, usw.), Elfen, Zwerge, Halblinge und ähnliches. Feen und ähnlich kleines Mistzeug haben auf Yagog auch nichts verloren. Diese können mit der Tabelle 1 (Zufallstabelle für Menschenrassen) ebenfalls ermittelt werden. Empfehlenswert wären zum Beispie auch Rassen aus dem "Star Wars"- oder "Star Trek"-Universum, dem TSR Star Frontier-Setting, Tekúmel oder aus anderen, bevorzugt pulpigen SF-Settings. 

Trotzdem sollte man beachten, dass die Menschen immer noch die Hauptrasse sind und daher auch bevorzugt als Spielerrasse verwendet werden sollten.

Freitag, 6. Juli 2012

[Rollenspiel/Weltenbau] Yagog 3 - Notizen

So, ich hab ein paar Notizen für Yagog 3 (Y3) zusammengetragen. Ein kleines, unsortiertes Brainstorming, um mal den ersten, großen Druck loszuwerden:

Einflüsse:
  • Heavy Metal & Heavy Metal F.A.K.K.2
  • Fire and Ice
  • Carcosa
  • Planet Algol
  • Tekumel
  • Alarm im Weltraum
  • C.A.Smith
  • J.Vance
  • Dune
  • T.C.Miéville
  • H.P.Lovecraft
  • Krieg der Eispiraten
  • Star Wars
  • Raumpatroullie Orion
  • Star Trek (Kirk)
  • Degenesis
  • Gammaworld
  • Masters of the Universe
  • Thundarr the Barbarian
  • Logan's Run
  • Ray Harryhausen
  • Perry Rhodan
  • (A)D&D, besonders Dark Sun, Planescape und spelljammer
  • Alien 2, 3 und 4
  • AvP 1
  • Matrix 2 und 3 (Zion!)
  • Flash Gordon
  • Vornheim
  • Towers of Krshal

Grundlegendes:
  • Y3 ist Teil eines Planetensystems mit einigen anderen Planeten. Es gibt Verbindungen und Raumhäfen.
  • Seltsame Dimensionen von Dämonen, Geistern, usw.
  • Y3 ist zum großen Teil Wüste, Steppe oder felsiges Gebirge.
  • Vegetation alienartig, Dschungel und Wälder nur in Küstennähe, Oasen, unterirdische Vegation, künstlich erschaffene Fauna (siehe C.A.Smith oder J.Vance)
  • Weird-Gebiete: Seltsame Pilzwälder, verstrahlte Länder, gewaltige Maschinenstädte, oft Ruinen, Schattenlande, Chaoslande, fremdartige Landschaftsformationen, von Magie zerfetzte  Länder, Plateaus der Götter, Bunkerstädte, unteriridsche Städte, Tempel, Minen, Schreine, usw.
  • Mobile Städte, fliegende Städte, gewaltige Festungsstädte. Kleine Siedlungen eher selten. Riesige Insektenstaaten.
  • Bahnsysteme, welche die wichtigsten Städte verbinden.
  • Luftschiffe, Raumschiffe, usw.
  • Landfahrzeuge, aber nichts zu irdisch wirkendes (keine LKWs, PKWs, usw.). Lieber Läufer oder gewaltiger Panzer. Kriegsmaschinen ala "Thundarr".
  • Mischung aus spruchloser und Spruchmagie. Rituale ala Carcosa und Tekumel zur Beschwörung von Dämonen und Göttern.
  • Technologie von Steinzeit bis hin zu Hi-Tech, Artefakte, aber keine High-Fantasy-Items mit Märchencharakter.
  • Exzessiver Einsatz von Zufallstabellen!
  • Nahrungsmittel ala Dying Earth!
  • Seltsame Gesetze und ritualisierte Handlungen!
  • Drogenkonsum und Orgien!
  • Keine großen Erklärungen über das "Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?", sondern eine einfache Akzeptanz der Ist-Situation.
  • Kleidung nicht irdisch. Entweder sehr einfach und primitiv, wenn überhaupt vorhanden, Togas, Waffengurte, usw. oder eher "Star Trek"-"Logan's Run"- 70er Style.
  • Waffen: Von der Knochenkeule bis zum Energiegewehr. Auch bizarre Waffen ala Masters of the Universe (Zeitstahler, Magnetstrahler, usw.)

Kreaturen:
  • Menschen (auch bunte Menschen, Bonemen, usw.)
  • Erdenmenschen, die durch Experimente, Teleporter oder andere Hilfsmittel nach Y3 gelangen. (siehe LocNaar)
  • KEINE ELFEN, GNOME, HALBLINGE, FEEN, usw.!
  • KEINE ENGEL ODER TEUFEL!
  • KEINE WERWESEN!
  • KEINE INTELLIGENTEN, SPRECHENDEN DRACHEN!
  • Wenn Zwerge, dann nur Druegarartige.
  • Wenn Orks, dann als primitive, höhlenmenschenartige Mutanten.
  • Mutanten!
  • Roboter!
  • Mutantenroboter!
  • Uralte Megacomputer
  • Alles, was seltsam und bizarr ist!!!
  • Keine märchenhaften Wesen (siehe Feen, Einhörner, Wichtel, Flaschendschinns, usw.)!!!
  • Einige Kreaturen aus irischen Mythologien, aber in abgewandelter Form.
  • Cthulhumythos!
  • Keine irdischen Tiere und wenn doch, dann "anders" (z.B. Rieseninsekten, Mutantenpferde, usw.)
  • Dinosaurier!
  • Doppelgänger!
  • Pilze! Schleime! Ghule!
  • Golems aus seltsamen Materialien (Zeit, Strahlung, Knochen, Fleisch, usw.)
  • Untote und Vampire (auch Alienuntote/-vampire)!
Jetzt bin ich noch ein wenig auf der Suche nach einer geeigneten Karte und stelle mir die Frage, ob die Welt eine eigenen Rotation hat oder nicht. Ich fände es vielleicht mal ganz cool, wenn die Welt sich nicht drehen würde, wodurch ein Teil der Welt immer der Sonner ausgesetzt ist und der andere Teil immer im Schatten liegt.

Wenn noch jemand ein paar abgedrehte Ideen hat, dann immer her damit!

Dienstag, 3. Juli 2012

[Buch] Die Stadt der Singenden Flamme

Frisch eingetrudelt ist heute Mittag:


Zwar habe ich schon einige Bücher von C.A.Smith und ich habe dafür auch tw. einiges hingeblättert, doch schließt die neue Reihe vom Frank Festa Verlag endlich auch mal meine Lücken. Ein Titel der Kurzgeschichten hat es mir beim Durchstöbern besonders angetan: "Der Raub der neununddreißig Keuschheitsgürtel". Warum nur...

Hmm...
Auf jeden Fall freue ich mich schon wieder tierisch auf die Lektüre des Buchs und werde wahrscheinlich wieder mit Stift und Papier daneben sitzen und damit beginnen mir wieder Notizen anzufertigen.
"Unglaubliche Welten, unwahrscheinlich liebliche Städte und noch weitaus fantastischere Lebewesen ... Man schreite über die Schwelle seiner Erzählungen, und man stürzt in Farbe, Laute, Geschmack, Geruch und Textur: in die Sprache." - Ray Bradbury
Jepp! Da hat Mr. Bradbury recht gehabt. Bis jetzt hatte ich nur bei wenigen Büchern das Gefühl, die Fäulnis einer Leiche riechen zu können, was mir bei "The Empire of the Necromancers" oder bei "The Charnel God". Während H.P.Lovecraft eher sachlich und dokumentarisch an seinen kosmischen Horror herangegangen ist, feiert C.A.Smith ein makaber-erotisches Fest der Farben, Formen, Materialien, Gerüche, Gelüste und der Dekadenz.
"Niemand schildert den kosmischen Schrecken so gut wie Clark Ashton Smith. Was echte dämonische Ausstrahlung und Ideenreichtum anbelangt, wird Mr. Smith wohl von keinem lebenden oder toten Schriftsteller übertroffen." - H.P.Lovecraft

Sonntag, 3. Juni 2012

[Inspirationen] Die Welt des Anish Kapoor

Was jetzt kommt mag strange klingen. Aber manchmal bringt es aus inspirationeller Hinsicht extrem viel ab und zu mal Dokumentationen und sogar Kunstdokus auf Arte zu sehen. Gerade eben habe ich durch Zufall das letzte Stück der Artedokumentation "Die Welt des Anish Kapoor" gesehen. Viel kann ich jetzt über diesen Künstler nicht berichten außer dem, was Wikipedia zu sagen hat.
Aber ich will jetzt auch nicht zu sehr über die Theorie berichten, sondern eher mal die Bilder sprechen lassen.










Was nun so an der Kunst von Anish Kapoor so inspirierend ist, kann man sich ja nun an Hand der Bilder vorstellen: Seine Skulpturen und Bilder erzeugen sehr starke Visionen von fremdartigen Welten, wie es z.B. bei Cimorra oder bestimmt auch zu Carcosa passen würde.

Noch mehr inspirative Bilder seiner sehr fleischlichen Kunst, die stellenweise etwas an H. R. Giger erinnert, findet ihr auf seiner Homepage: http://www.anishkapoor.com
 

Mittwoch, 23. Mai 2012

[Sonstiges] Warum...

... hast du eigentlich den Tempel von Angkor Wat als Blogheader? Das wirkt ein wenig wie ein Reiseblog über Kambodscha." - So wurde ich demletzt von einem Freund gefragt.


Also: Warum Angkor Wat als Header für einen Blog, der sich zu einem größeren Teil mit fiktiven Welten und dererlei Dingen beschäftigt? 

Als Erstes möchte ich erwähnen, dass ich noch nie in Kambodscha und in Angkor war, dieses aber doch gerne mal tun möchte. Bis dato habe ich sehr viele Bilder und Berichte über die Tempelstadt gelesen und gesehen und sie faszinieren mich immer wieder. Zum einen sowohl die Architektur der gesamten Anlage, aber auch ihr jetziger Zustand, wo sie zu großen Teilen vom Dschungel verschlungen ist. Dies hat eine starke, inspirative Wirkung auf mich. Mittelalterliche Burgen, Kathedralen und dergleichen finde ich ja auch ganz nett und je nach dem auch recht beeindruckend, doch versetzen sie mich nur bedingt in einen kreativen Bastelprozess. Verlassen wir aber den abendländischen Raum, so finde ich die Architektur wesentlich interessanter und eben für meine Zwecke und Vorstellungen geistig und imaginativ anregender. 


In unseren Gebieten gibt es fürwahr einige Objekte zur geistigen Anregung, wie z.B. die Katakomben von Rom, Mont San Michel oder die englischen Heartlands, welche ich am Samstag auch wieder heimsuchen werde, mit den Collages von Oxford und den ganzen, malerischen Dörfchen. Doch mich dürstet es einfach nach mehr und nach exotischeren Orten für meine Welten. 
Gaia, welche als eher abendländische Steam-Fantasy-Welt begann, hat nun auch viel mehr exotische Elemente erhalten. Zum einen für meine geistige Befriedigung und zum anderen für zur deutlicheren Abgrenzung von anderen Welten. Für Cimorra gilt auch in etwa das Gleiche. Auch hier sind die exotischen Elemente das, was mich antreibt und mich geistig beflügelt. 
 Zumal auch die Urquellen meiner Inspiration eher exotisch sind (z.B. C.A.S Zothique, Hyberborea und Poseidonis) und mit einem entsprechenden Wortschatz arbeiten, der die Vorstellung in diese Richtung drängt.
The Muse of Atlantis - Clark Ashton Smith

Will you not join me in Atlantis, where we will go down through streets of blue and yellow marble to the wharves of orichalch, and choose us a galley with a golden Eros for figure-head, and sails of Tyrian sendal? With mariners that knew Odysseus, and beautiful amber-breasted slaves from the mountain-vales of Lemuria, we will lift anchor for the unknown fortunate isles of the outer sea; and, sailing in the wake of an opal sunset, will lose that ancient land in the glaucous twilight, and see from our couch of ivory and satin the rising of unknown stars and perished planets. Perhaps we will not return, but will follow the tropic summer from isle to halcyon isle, across the amaranthine seas of myth and fable; we will eat the lotus, and the fruit of lands whereof Odysseus never dreamt; and drink the pallid wines of faery, grown in a vale of perpetual moonlight. I will find for you a necklace of rosy-tinted pearls, and a necklace of yellow rubies, and crown you with precious corals that have the semblance, of sanguine-coloured blossoms. We will roam in the marts of forgotten cities of jasper, and carnelian-builded ports beyond Cathay; and I will buy you a gown of peacock azure damascened with copper and gold and vermilion; and a gown of black samite with runes of orange, woven by fantastic sorcery without the touch of hands, in a dim land of spells and philtres.
Diese Worte treiben mich im Geiste immer an die fremdartigen Orte der Welt und einer der beeindruckensten ist einfach Angkor Wat.


 Zuletzt sind es auch meine Träume, die mich immer wieder und wieder an diesen Ort hinversetzen:
Mein Traum spielte [...] in einer extrem merkwürdigen, aber sehr geilen Stadt, die irgendwie an Ankhor erinnert hat. Überall waren Steinsäulen, die von dicken Ranken umwuchert waren und zyklopisch-titanische Tempelbauten, die mehr an gewaltige Berge erinnerten als an Gebäude. Man konnte nur über ein paar verfallen Brücken in die Stadt gelangen und teilweise musste man über enge Stege krabbeln oder durchs Wasser waten. Das Komische aber war, dass die Stadt bewohnt war und zwischen den riesigen, überwucherten Ruinen lebten Leute in Bambushütten. Die Kulisse war einfach überwältigend. Ich kann mich noch genau an sie Sonnenauf- und Untergänge erinnern und an die Schatten dieser seltsam, merkwürdigen Bauten. Sogar der Geruch der Märkte liegt mir noch in der Nase [...]. Details über die Geschichte des Traums habe ich keine mehr. Nur noch die sehnsüchtige Erinnerung an diese wahrhaft traumhafte Stadt. Irgendwie komme ich jetzt vor wie Randolf Carter bei der Traumsuche nach dem unbekannten Kadath, aber ich hatte schon lange nicht mehr einen so intensiven und realistischen Traum gehabt. - Einer meiner Traumberichte aus dem Weltenbastlerforum
Ich kann mich noch immer an diesen Traum erinnern und an die Stadt, deren Ähnlichkeit mit Angkor sehr frappierend ist. Und nur zu gerne würde ich sie wieder erblicken. Die Stadt aus meinem Traum.


Fazit aus dem Ganzen: Angkor ist für mich das Sinnbild meiner Werke. Die reale, materialisierte Darstellung meiner Träume, Vorstellungen und Fantasien. Und daher macht es auch schon einen gewissen Sinn, dass ich Anghor Wat für meinen Blogheader gewählt habe.

EDIT: Weitere hochinteressante und inspirierende Locations findet man hier: Atlas Obscura
 

Montag, 21. Mai 2012

[I-Munda/Inq28] Old-School-Inspirationen

Gerade bin ich mal wieder auf "The Stuff of Legends" gelandet, einer Seite, die Old-School-Miniaturen für Sammler gelistet und mit Bildern versehen hat. Hier bin ich auch auf folgende Bilder alter "Rogue Trader"-Minis gestoßen:



Leider muss man ja sagen, dass die Zeiten von Rogue Trader im Großen und Ganzen vorbei sind und dass man nur allzuschwer an das Material herankommt. Leider, leider. Denn einige Minis würden meiner I-Munda/Inq28-Sammlung ganz gut tun. Zudem ist die Qualität der Bilder leider etwas schwach, aber man kann einiges an dem Potential des alten Rogue Traders erahnen, welches man eben auch für I-Munda/Inq28 verwenden kann. Neben den Squats und den doch eher recht wilden und primitiven Ogryn - was mir persönlich ganz gut gefällt - finde ich vor allem die Piraten, die Söldner und die Abenteurer sehr interessant und inspirierend, was weitere Umbauten angeht.

Was aber wirklich wie Tabasco in den Augen brennt, sind noch die alten Preise: 2,50 Pfund für 5 Minis! Das waren mal Zeiten!

Freitag, 4. Mai 2012

[Filme/Inspirationen] May the 4th be with you!


So...episch genug das Logo? Ja? Gut. Dann können wir ja anfangen.

Wie ich heute erfahren habe, ist heute Star-Wars-Day, was sich einfach aus dem englischen Datum (May, 4th => May the Force be with you!) herrührt. Ist ja auch irgendwie logisch.

Und was könnte man denn an einem Tag wie diesen denn nun bessers anstellen, als mal ein wenig über StarWars zu reden und einfach mal die Dinge, die wirklich großartig an den Filmen und dem Universum sind, hochleben lassen.

Ich muss gestehen, dass ich nicht mehr so der StarWars Fanatiker bin, wie damals wo ich noch ein Kind war und die Filme eigentlich nur vom Hören sagen her kannte. Ganz genau. Ihr habt richtig gelesen. Als Kind hatten meine Eltern noch keine Satschüssel und somit hatte ich erst recht spät das Vergnügen StarWars sehen zu dürfen. Dadurch, dass ich StarWars nur aus den Geschichten meiner Schulfreunde, der Fernsehzeitung und diversen, anderen Quellen kannte, waren die Filme für mich irgendwie mehr eine Legende oder auch ein Mythos und die Berichte darüber haben meinen Geist ungemein beflügelt. Somit kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass StarWars neben Masters of the Universe meine hauptsächliche Quelle an Fantasie in meiner Kindheit war.

Als ich dann später die Filme sah, war ich - um ehrlich zu sein - etwas enttäuscht, denn meine Erwartungen, die ich als Kind hatte, wurden nicht wirklich erfüllt. Das heißt nicht, dass die Filme schlecht wären. Nein. Sie haben nur meine Erwartungen einfach nicht erfüllt und hätten sie auch nicht erfüllen können.
Allerdings haben die Filme sowie später auch die Spiele, Comics oder auch Bücher einige Elemente, welche ich äußerst inspirierend fand und die meiner Meinung nach auch das Bild von StarWars definierten.

Used Look
Es ist gemeint, wie es dort steht: Der Used Look. Die Optik, dass alles wirklich benutzt aussieht, ist ein deutliches Markenzeichen von StarWars. Auf den Straßen von Tatooine ist nun mal alles staubig und dreckig und selbst da sieht dann auch ein goldener Protokolldroide aus wie ein kleines Schweinchen. Und auch in den Raumschiffen sieht es einfach so aus, wie es aussehen sollte: Maschinell, ungemütlich und irgendwie auch so, als ob alles mit dem Tacker zusammengehalten wirde - was ja vor allem dem Millenium Falcon anzusehen ist. Aber das macht auch irgendwie seinen Reiz aus und steht im Gegensatz zu dem glattgebügelten und klinisch-reinen Brücken, wie man sie bei Star Trek vorfindet. Bei der neuen Trilogie wurde das ganze StarWars-Setting auch "cleaner", aber hier gibt es auch immer einen schönen Gegensatz zwischen dem Used Look des Outer Rims und der glattpolierten Optik der republikanischen Städte.

Exotic Look
Passend zum Used Look ist die Optik von StarWars auch wunderbar exotisch. Wenn ich da nur an die Wälder Naboos, die Hivestädte der Genosianer, die Klonfabriken, Corusant, Endor, Jabbas Palast auf Tatooine und noch so viele andere Orte aus den Filmen und dem Expanded Universe denke, bekomme ich ein leichtes, nervöses Kribbeln in der Magengrube vor Entzückung. Besonders diese Mischung aus SF und Fantasy, die immer wieder anzutreffen ist, erzeugt eine wunderbare exotische Stimmung. Die Designer von StarWars haben immer perfekte Arbeit geleistet. Mich als Weltenbastler stören daher so charaktertechnische Katastrophen ala Anakin Skywalker in Episode 1 nicht so sehr, da ich mich einfach mehr von der Optik und der Atmosphäre fasznieren lasse. Gerade auch die "Clone Wars"-Serie trumpft diesbezüglich gewaltig auf und geizt überhaupt nicht mit optisch brillianten Ideen und Reizen.

Gleiches gilt auch für das Design der Raumschiffe und Fahrzeuge, das absolut episch ist. Oder ist eine planetenzerstörende Raumstation nicht episch genug? Die Raumschiffe wurde in vielen Fällen Designikonen. Hier sollte man einfach nur mal an den Millenium Falcon, den X-Wing oder die Sternenzerstörer denken. Aber auch die unbekannteren Schiffe wie zum Beispiel Rouge Shadow aus "The Force Unleashed" erkennt man an dem klassischen StarWars-Design und neigen auch oft dazu durch in eher ungewöhnliches Design zu glänzen, was wieder zum Exotikfaktor des Univerums beiträgt.



Cool Characters
Neben so charakterlichen Flachpfeifen ala Anakin "Klugscheißer" Skywalker besitzt StarWars doch einige, wenn auch oft stereotypische, verdammt geniale Charaktere. Allen voran natürlich Han Solo, Chewbacca, R2D2, Jabba the Hutt, Obi-Wan Kenobi (besonders in der "Clone Wars"-Serie), Kyle Katarn, Mara Jade, Darth Maul, Revan oder Darth Malak. Und dies ist auch nur die Spitze des Eisberges, denn das gesamte StarWars-Universum bietet eine Fülle an Charakteren, die einfach grandios und ikonisch sind und deren gleichen man erstmal suchen muss.

Was für die Charakter gilt, gilt auch für die Alienrassen und Kreaturen des Universums. Auch hier wurde ein exotisches Panoptikum der Kreativität entfacht. Gut, teilweise gibt es einige grobe Ausreißer wie z.b. Max Rebo, aber im Großen und Ganzen wirken die Kreaturen bei StarWars sehr plastisch und auch sehr logisch in ihrem Aufbau und ihrem Erscheinungsbild und unterscheiden sich doch recht drastisch von den Aliens anderer Serien, wo sogar eher klassische Anordnungen gewählt werden (z.b. Vulkanier => Elfen, Klingonen => Orks).

With Magic, Motherfucker!
Neben dem grandiosen und exotischen Design ist natürlich das Standbein schlecht bei StarWars die Macht. Ohne die Macht, die Jedi oder die Sith wäre StarWars doch nur ein Sci-Fi-Film unter vielen. Aber die Einführung dieser übernatürlichen Kraft und dadurch auch der edlen Jedi und der abgrundtief-bösen Sith prägten StarWars wie kein anderes Element. Und wer würde nicht am liebsten über die Kräfte eines Jedis verfügen oder mal ein Laserschwert führen?



Lange Rede, kurzer Sinn
StarWars ist Kult, StarWars ist cool und StarWars ist Inspiration pur. Es ist also auch kein Wunder, dass ich z.B. als Inspirationsquelle für Gaia eher StarWars als Herr der Ringe oder einen anderen Fantasyschmöcker angeben würde. Trotz meiner "Enttäuschung" über die Filme war und ist StarWars eine meiner Inspirationsquellen schlecht hin und dafür sollte man an einem Tag wie heute schon mal dankbar sein.

In diesem Sinne: Möge die Macht mit euch sein!