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Dienstag, 23. Oktober 2012

[Comics] Die Schiffbrüchigen von Ythaq


Gestern habe ich die letzten Seiten von Band 9, dem letzten Band der "Die Schiffbrüchigen von Ythaq", gelesen. Es war eine fantastisch-geniale Reise mit einem lachenden und weihnenden Auge. Aber dazu später mehr:

"Die Hauptfigur, die Astronavigatorin Granit, strandet auf dem Planeten Ythaq, als das Kreuzfahrtraumschiff Kometenstaub, auf dem sie Dienst tut, dort Schiffbruch erleidet. Gemeinsam mit dem Bordtechniker Narvarth und der zickigen Passagierin Callista ist sie auf Ythaq zunächst auf sich gestellt und muss ums Überleben kämpfen. Es stellt sich heraus, dass den Absturz der Kometenstaub ein großes Geheimnis umgibt, dass es zu lösen gilt, wenn sie von dem Planeten wieder entkommen wollen." - wikipedia.de
Die Story
Die Geschichte um unsere 3 Helden und der Gruppe, deren Stärke ständigen Fluktuation unterworden ist, ist ganz gut und voller Wendungen und Überraschungen und zwischen den Bänden werden einige sehr fiese Cliffhänger gesetzt. Teilweise erinnert mich die Story schon sehr an "Lost"  (Welch Zufall...), denn es werden stets neue Charaktere eingeführt, nur um später wieder teilweise recht spektakulär aus dem Leben gerissen zu werden. Was ich etwas seltsam finde, ist das ständige Wechseln der Antagonisten, was zwar ganz interessant ist, aber auch irgendwie den Fokus ständig verschiebt. Wer aber mal ein paar interssante Ideen für vor allem nichtmenschliche Bösewichter brauch, sollte auf jeden Fall einen Blick in die Comics werfen.
Ach ja, die Story ist, trotz teilweise extremer Gewalt und einiger erotischer Anspielungen, auf eine sehr putzige Art äußerst skuril und komisch.

Die Charaktere
Diese sind zwar sehr stereotyp, aber durchaus liebenswert. Es gibt den trotteligen Dichter und Mechaniker, die toughe Offizierin, deren Verantwortung gegenüber Schiff und Crew der antreibende Faktor ist und die kokettierende, bisexuelle und verwöhnte Göre, die ständig am Meckern ist und immer wieder versucht, ihren Standpunkt zu verbessern.

Nach ihrem Absturz kommen noch ein wandernder Gelehrter, ein heldenhafter Walross-Biber-Mann, eine Zirkustruppe, ein Bewohner des "Planeten der Affen" sowie ein mehrarmige Schlangenkriegsfürst, hinterlistige Elfensöldner und vieles mehr. Zudem besitzen einige Charaktere seit dem sie auf Ythaq sind, wie unter anderem die Offizierin Granit, die Fähigkeit, ein "Element zu bändigen". *hüstel*

Die Mischung der Charaktere ist teilweise aberwitzig, aber auch sehr genial. Was ich nur etwas...naja...schade finde, ist, dass es viele "Furry"-Rassen wie eben Walross-Biber-Menschen, blaue Hund-Katzen-Menschen, Krokodilmenschen und ähnliche gibt. Überhaupt gibt es eine Unmenge an unterschiedlichen Rassen, weshalb sich das Bild von Mos Eisley von "Star Wars" immer wieder aufdrängt. Das ist offensichtlich nichts schlechtes, denn es erzeugt ein wunderbar buntes Bild der Welt, aber dennoch stellte ich mir oft die Frage, wo die ganzen Rassen alle herkommen.

Das Setting
Die Welt von Ythaq ist zumeist ein absoluter Augenöffner und steckt voller sehr schicker, optischer Einfälle. Die Darstellung ist zumeist sehr bunt und erinnert etwas an die Farbgebung bekannte MMORPGs. Doch dies stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil: Es feuerte meine Gaia-Synapsen im Hirn gewaltig an. Endlich gab es mal wieder ein Setting, das optisch so atemberaubend war, wie ich es so lange schon gesucht habe. Die Welt Ythaq verbindet geschickt moderne, Comic-Fantasy ala "Battle Chasers" mit "Final Fantasy"-artige Lokalitäten wie gewaltige Ruinenstädte, geheime Tempel und titanische Urwälder, Sword & Sorcery/Planet- und SF-Elementen, die mich an stellenweise "Quake IV", "Darksiders" oder "Warmachine/Iron Kingoms" erinnern - und dabei exakt meine Nerv im positiven Sinne treffen!
Sprich: Das Team Arleston (der ja auch für seine Troy-Bücher berühmt-berüchtigt ist)/Floch pfeifen auf angenehme Art und Weise auf die Genrekonventionen und erschaffen eine atemberaubend-erfrischende Mischung, wie man den Bildern entnehmen kann:



Nur an manchen Stellen läßt sich Künster Floch zu sehr von irdischen Einflüssen inspirieren, welche dann störend aus dem sonst so stimmigen Weltenbild und -feeling heraussticht. Da wären einige eigenständigere Entwürfe an diesen Stellen die Krönung des Settings und der Punkt auf dem I gewesen.
 
Insgesamt kommt einem alle sehr vertraut vor, aber nicht weil man sich an der klassischen EDO-Fantasy, sondern eben mehr an modernen Ablegern, wie "Star Wars" oder "Avatar" inspiriert hat. Das stört mich wenig, denn es wird doch langsam mal Zeit, das mal ein anderer Wind ins Fantasygenre geblasen wird.

Fazit:
Wer so wie ich auf alternative Fantasy und wilde Genremischungen steht, wird mit "Die Schiffbrüchigen von Ythaq" seine wahre Freude haben. Straigt-SFler oder bierernste Tolkienfans werden allerdings ihre Probleme mit dem Setting haben. Meinen Geschmack hat das Setting voll und ganz getroffen und, wenn es die Serie schon vor 12 Jahren gegeben hätte, wäre sie wahrscheinlich die Initialzündung für die Erschaffung von Gaia geworden.

Dienstag, 2. Oktober 2012

[Weltenbau] Ich hasse Ethnien!!! & Bilder in meinem Kopf!!!

So, habe ich nun nach diesem provokativen Titel eure Aufmerksamkeit? Ja? Gut.
Es handelt sich hier um einen Doppelpost, bei dem ich mir einfach mal den Frust von der Leber schreiben möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Aber vielleicht versteht jemand, was ich meine und wie ich mich fühle...

- Post 1 -

[Weltenbau] Ich hasse Ethnien!!!

Denn eigentlich mag ich Ethnien und ich spiele zum Beispiel mit dem Gedanken, einige nichtmenschliche Völker Gaias durch menschliche Ethnien zu ersetzen. Aber das ist nicht der Punkt!

Mein Problemfall sind die Menschen Cimorras. Neben viele anderen Projekten bin ich gerade auch mal wieder dabei, Cimorra zu überarbeiten. Dazu gehört auch die Überarbeitung der Rassen und insbesondere der Menschen. Das Problem ist dabei nicht, dass ich keine Bilder der unterschiedlichen Menschenvölker vor Augen habe, sondern dass mir die Namen der Ethnien überhaupt und kein gar nicht zusagen!

Joa. Das ist es auch schon im Grunde. Anstatt mit der Verbesserung fortzuschreiten, kämpfe ich mich durch Namenslisten auf der Suche nach dem perfekten Namen für die Ethnien. 

Auf der einen Seite sollen die Namen das Bild der Ethnie tragen. Bei einem Cimmerier hat man nun mal sofort das Bild von Conan vor Augen. Aber wenn man versucht einen Ethniennamen zu erfinden, der ein Bild für eine Ethnie erzeugen soll, die man nicht kennt, wird es schwer.

Auf der anderen Seite sollen die Namen einen Wohlklang haben. Ich bewundere diesbezüglich C.A.Smith, der immer sehr fantastische, aber trotzdem wohlklingende Namen geschaffen hat.

Ich hingegen schaue auf die Tastatur und sehe nur ein Chaos von Buchstaben und komme keinen Schritt weiter. Gnarf...

Das Problem habe ich aber nicht nur bei Ethnien, sondern bei Namen generell. Zwar können mir bei normalen Personen einige Namensgeneratoren sehr gut helfen, aber speziellen Fällen, wie etwa den Ethnien, komme ich kaum einen Schritt weiter. Und das nervt mich im Moment einfach tierisch!


- Post 2 -

[Weltenbau] Bilder in meinem Kopf!!!

Ich lieber Bilder! Den Bilder sind Inspiration und besonders jene, die spezielle Vorstellungen in meinem Kopf erzeugen. Hier einige Beispiele für Gaia:

Battle Chasers
The Exalted
Die Feuer von Askell
Die Schiffbrüchigen von Ythaq
Warmachine
Iron Kingdoms
Dies sind jetzt nur eine Handvoll Beispiele, die ich als Inspirationsquelle für Gaia im Hinterkopf habe. Sind schick oder? Zu dem Thema habe ich ja auch schon mal eine kleinen Post vor längerer Zeit veröffentlicht.

Das Problem, das ich immer stärker bemerkt habe, ist nun, dass wenn ich an Gaia (oder auch Cimorra oder an der Black Galaxy) bastle, ich nie diese Bilder im Kopf habe! Egal wie ich es beschreibe, es erscheint mir einfach nicht richtig! Und genauso ergeht es mir auch oft, wenn ich eine Rollenspielrunde leide. Trotz all meiner Bemühungen ist das Bild, dass ich auch für mich selbst erzeugen möchte, einfach nicht das, was ich haben will! Und auch wenn meine Freundin Yela meint, dass es gut war, so bin ich doch selbst mit meinem Kopfkino extrem unzufrieden. Und um ehrlich zu sein: Diese Tatsache, dass meine Welten nicht so aussehen, wie sie sollen, frustriert mich gerade mal wieder sehr.

Gesegnet sind alle, die ihre Vorstellungen so gut lenken können, dass sie mit ihrem Kopfkino zu Frieden sind.

Ich fühle mich im Moment eher verflucht...


Mittwoch, 15. Februar 2012

[Inspiration] Die Schiffbrüchigen von Ythaq


Wow! Der gestrige Tag war für mich mal wieder vollkommen perfekt. Beim Shopping in meinem Lieblingscomic/rollenspiel/bücherladen erwarb ich neben "The Savage Sword of Conan 10", "The Savage Sword of Kull 2" und "Die Kriegerinnen von Troy 1" noch die ersten 5 Bände von "Die Schiffbrüchigen von Ythaq".

Gelesen habe ich sie jetzt noch nicht, sondern nur mal überflogen, aber das, was ich bis jetzt gesehen habe war einfach grandios! 


Ein Raumschiff kracht auf eine exotische, mittelalterliche Fantasywelt (eher in die Richtung Sword & Sorcery), wobei drei der Schiffbrüchigen von dem Schiff getrennt werden und sich so auf die Suche nach den anderen machen müssen.


Die Mischung der Elemente dabei ist einfach bunt und großartig. Man kommt beim Betrachten der Bilder gar nicht mehr aus dem Stauen heraus. Und das ist genau der Effekt, den vor einigen Jahr schonmal erlebt hatte. 

Und zwar bei "Battlechasers":


"Soulsaga":


Und "Die Feuer von Askell":


Gerade "Die Feuer von Askell" hat eine direkte Verbindung zu "Die Schiffbrüchigen von Ythaq", da beide Serien vom selben Autor, Christophe Arleston ("Troll von Troy", "Lanfeust von Troy/der Sterne"), sind.

Viel wichtiger aber: "Battlechasers", "Soul Saga" und "Die Feuer von Askell" haben durch ihren eigenen, besonderen Stil in Sachen Fantasy mich damals zur Entwicklung von Gaia grundlegend inspiriert. Und durch den Erwerb von den "Ythaq"-Büchern spüre ich wieder einen Hauch dieser alten, exotische Frische in meinen Lungen. Diesen Duft von Zimt und Pfeffer, von Süßholz, Urwaldblüten und Weihrauch, von verfallenen Büchern und uralten, überwucherten Ruinen, Maschinenräumen und den großen Städten voller fremdartiger Wesen und reicher, bunter Märkte.

Ythaq ist mal wieder eine Welt, die ich erkunden möchte. Nicht nur mit den Comics, sondern auch durch Rollenspiel. Eine Welt, die ich spüren und erleben möchte. Daher kann ich diese Welt und die Comics schon ungelesen als Quelle reinster Inspiration und Gefühle durchaus empfehlen.