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Dienstag, 21. Januar 2014

[Sonstiges] Gutes neues Jahr!

- Schauen wir mal...

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder bei euch. Ja, es hat etwas gedauert und die Gründe hierzu langen unter anderem im RL, sowie auch einfach darin, dass auch nicht so richtig wusste, worüber ich schreiben sollte. In der Zwischenzeit hat sich aber ein bisschen was angesammelt, worüber man etwas sagen könnte.

Das Games-Workshop-Drama
Gleich zu Beginn des neuen Jahres kam ein Schlag in die Magengrube nach dem anderen aus dem Vereinigten Königreich: Umstellung des White Dwarf, teilweise Ausrottung von Warhammer Fantasy und 40k Völkern/Armeen sowie die Schließung von GW-Landeszentralen, wie unter anderem auch die Deutsche, als Reaktion auf den Wertverlust der GW-Aktie.

Tja, was soll man dazu noch sagen?

Dass der Börsengang von GW ein Fehler war, ist irgendwie klar. Wenn ein Unternehmen, dass seinen Hauptwirkungsbereich in einem doch immer noch sehr speziellen Hobbygebiet hat, eine so kommerzielle Richtung einschlägt und den Börsenweg geht, kann einfach nur schief laufen. Die Antwort waren die schon fast legendären, extremen Preiserhöhungen, die wahrscheinlich teuerste Werbebroschüre aller Zeiten (White Dwarf) und eine zum Teil sehr lieblose Designpolitik. Über manche Brocken, die in letzter Zeit rausgekommen sind, wundere ich mich noch immer.

GW hat nun mal einen Schuss vor den Bug bekommen. Die Reaktion ist aber irgendwie eher, dass man die Mannschaft vom sinkenden Schiff wirft und einfach mal auf dem Kamikazekurs bleibt.

Was wird das für mich bedeuten?
Wie schon gesagt: Diese Meldungen waren für mich ein Schlag in die Eingeweide. Ich bin seit meinem 12. Lebensjahr - also seit gut 22 Jahren (Ja, ich bin alt!) - so etwas wie ein GW-Jünger. Ok, früher mehr als heute, weil damals kannte man halt noch nicht so viel, außer HeroQuest, StarQuest und die Claymore Saga bzw. später eben dann Warhammer Fantasy und 40k. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Blicke über den Tellerrand dazu, aber ich blieb dem 40k-Setting treu. Daher würde ich mich eher als 40k- statt GW-Fan bezeichnen. Seit ich massive Umbauten für Inq28/I-Munda mache, mische ich gerne Miniaturen aus anderen Firmen wie Reaper, Heresy, Hasslefree oder von Warmachine/Hordes mit GW-Bits und Bits diverser anderer Hersteller.
Die Begründung dafür ist eigentlich ganz klar: Das 40k-Universium ist einfach verdammt groß und bietet sehr viele Möglichkeiten für neue Elemente.
Meine Bitzbox ist...nennen wir sie...umfangreich...sehr umfangreich. Mit ihr, diversen Bitzhändlern und eben Produkten von Drittherstellern und einem gewissen Mut zum Umbauen ist mein Hobby erstmal auf lange Sicht hin gesichert, auch wenn der Worst Case in Form von einer Schließung von GW eintreten sollte - was ich aber auch nicht wirklich glaube.

Egal, wie sich die Sache in Nottingham nun weiter entwickeln wird, hinterlässt sie bis jetzt einen fahlen Nachgeschmack in meinem Magen. Die erste Handlung meinerseits als Reaktion auf die Umstellung des White Dwarf habe ich nun gestern unternommen und mein Ladenabo gekündigt.


Weltenbaustellen - Oder: Warum meine Kreativität manchmal ein Arsch ist...

Ja, meine Kreativität ist einfach manchmal ein Arsch.
Ein Riesenarsch.
Ein gewaltiger Riesenarsch.

Warum?
Weil sie immer genau dann anspringt, wenn ich sie nicht brauche bzw. sie springt dann immer in die falsche Richtung. Will ich was für Gaia machen, denke ich an Sci-Fi. Will ich was in der Richtung SF/Near-Future machen, geht mein Hirn in Richtung Pulp. Und so weiter. Und so weiter.
Dadurch sind in letzter Zeit viele kleine Projekte oder Ideen aufgekommen, die sich gerade einmal über eine Handvoll Seiten erstrecken und dann recht bald ein modriges Notizendasein fristen (siehe letzten Post).

Ähnlich ist es auch im Moment mit unseren Rollenspielfortschritten. Ich glaube, letztes Jahr hatten wir höchsten 10 Stunden gespielt, was an sich schon mal erschreckend ist. Vor ein paar Tagen kam mir die Idee für ein Urban-Fantasy-/Horror-Szenario und, vor ein paar Tagen, hatte ich voll Bock darauf. Ja, vor ein paar Tagen eben.
Als am Sonntag meine Freundin mich darauf angesprochen hat, hatte ich so überhaupt keine Lust darauf gehabt. Hätte sie mich hingegen in die Richtung Pulp-Fantasy angesprochen, wäre ich eher Feuer und Flamme gewesen - von der Tatsache mal abgesehen, dass ich eigentlich total müde war und ohnehin dann erstmal ein warme Nische auf dem Sofa gesucht hatte.

Irgendwie befinde ich mich gerade in dieser "Hätte - Wäre - Könnte"-Stimmung, was mir aber auch nicht gerade dabei hilft, sowohl meinen weltenbastlerischen wie auch meinen rollenspielerischen Schweinehund in den Arsch zu treten.
Und dann sieht man noch solche Videos wie das angehängte und kommt sich dabei alt, verbraucht und irgendwie siechend vor:



Seltsam, dabei sollte die Wirkung des Videos genau eine andere sein. Manchmal liefert eine gute Saat doch recht seltsame Blüten...

Es hat aber auch viel mit der Erwartung zu tun. Was man selbst erreichen will, was andere von einem erwarten. Scheiße, ja, das baut einen ordentlich Druck auf und als ob es nicht schon genug Stress durch das RL geben würde, so kommt so noch der Hobbystress noch dazu. Gnnn... Teufelskreis...

Erwartungen sind auch ein Arsch!


Aber lassen wir das Rumgeeiere, das Gemecker, das Gegrummel und Geknotter! Ja, es musste mal raus! Aber nun ist gut!


Heiße Eisen

Wie schon gesagt: Mir spuken allerlei Settings im Kopf rum und, wie ich bei meinen Überlegungen (siehe letzten Post) bemerkt habe, gibt es zwischen diesen Brocken immer wieder Ähnlichkeiten und Parallelen. Sprich: Ich könnte einiges an Energie sparen, wenn ich mich auf einige wenige Settings beschränke.
Trotz dieser von mir selbst auferlegten Beschränkungen, spuken mir doch wiederum einige Ideen im Kopf rum:

1. Hohlwelt
Ja, ihr habt richtig gelesen. Seit geraumer Zeit geistert durch meinen Kopf eine Idee für eine Hohlwelt. Naja, was heißt Idee. Eigentlich ist es eher eine Melange aus "Hollow Earth Expedition", "Space 1889" und einigen Elementen, die ich bis dato dort vermisst habe. Die Idee kam mir bei der Überlegung, HEX lieber mit D&D-Regeln zu spielen, was ja an sich keine größere Sache ist. Und so sind einige abgefahrene Ideen in meinem Schädel hinzugekommen.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich mich mit Cimorra verratzt habe. Damit meine ich, dass ich Cimorra vielleicht zu clean gemacht habe, was ich auf der einen Seite ganz gut finde, wenn man Cimorra mehr als reine Sword & Sorcery-Welt betrachtet. Wenn ich aber an den Urgedanken von Cimorra zurück denke, ist davon nicht mehr viel übrig geblieben.
Ja, es ist ein zweischneidiges Schwert. Eine innerliche Streitfrage.
Vielleicht ein Cimorra-Reboot? Mal wieder? Oder was komplett anderes? Irgendwie dachte ich dabei an folgende Karte für eine Hohlwelt:


Ich könnte mir denken, dass es von dieser Hohlwelt aus Portale gibt, welche von den Atlantern, die Lemuriern oder den Mu geschaffen wurden und zu anderen Welten führen.

Ich mag die Idee. Ich mag das gesamte Konzept der hohlen Erde.
Mal schauen, wie ich damit verfahren werde.

2. Charybdis-Subsektor
Dahinter befindet sich schon eine wesentlich konkretere Idee und zwar ein Gebiet der 40k Universums, welches ich als Hintergrund für meine Inq28/I-Munda Umbauten verwenden will. Der Subsektor wird nicht all zu groß werden. Lediglich ein paar Welten und einige Besonderheiten. Insgesamt soll er eher ein verschlafener Teil der Galaxis sein, der dadurch aber ins Augenmerk von Chaoskultisten, Herätikern und Aliens rückt. Und somit ist er ideal für Hintergrund für Aktionen der Inquisition und anderen, teils zwielichtigen Organisationen des Imperiums.
Auf die Art und Weise kann ich wenigstens ein paar Fliegen mit einer Klappe erschlagen:

1. Ich hab endlich mal ein SF-Setting, bei dem ich mir über den tieferen Hintergrund keine Gedanken mehr machen muss.
2. Ich kann zwei Hobbys miteinander verbinden (Weltenbau und TTG).
3. Und ich kann viele Elemente kleinerer Settings hier in ein Paket zusammenpacken, ohne dass es seltsam wird. Evtl. würde sogar Cimorra als Barbarenwelt hier reinpassen.


Wie schon gesagt, ist das alles noch ein bisserl auf dem Niveau eines Hirngespinstes. Aber alleine die Tatsache es hier niedergeschrieben zu haben, gibt mir das Gefühl, diese Ideen doch vielleicht mal erst zu nehmen.

So, das wäre es erstmal wieder mit einem Lebenszeichen von mir. Wenn ich mal wieder Zeit habe, schreibe ich mal wieder was.

Bis dahin

LG
Logan

Montag, 7. Januar 2013

[GW-News] Warhammer 40k: Dark Angels

Gutes neues Jahr! - Erstmal so ganz offiziell! Die Feiertage sind rum und um wieder etwas Energie zu verbrauchen, poste ich mal wieder ein bisserl was. Zu Beginn des neuen Jahres gleich mal wieder ein echter Brocken: Die Games Workshop-News.

Bevor ich aber über die einzelnen Bausätze was sage, will ich erstmal zwei Sachen loswerden:
  1. Ich werde mich nicht mehr über die Preise aufregen. Das hat ohnehin keine Sinn mehr. Stattdessen will ich mich lieber auf die Bausätze an sich und ihre Moddingmöglichkeiten beschränken.
  2. Diese Trennung der Space Marine Orden in unterschiedliche Codizen finde ich etwas zwiespältig. Denn es sind immer noch Space Marines und man könnte es mit einfachen Erweiterungen zum Hauptcodex viel angenehmer und logischer aufziehen als ständig komplett neue Codizien aufzubauen. Zumindest fände ich es logischer. Aber lassen wir das. Meine Codex-Kaufzeiten sind ja vorbei.
Und nun zu den Details: 

Darktalon/Nephlim-Jäger des Ravenwing



Der Darktalon des Ravenwing unterstützt seine Verbündeten auf dem Boden. Er ist die vielleicht tödlichste Waffe im Arsenal des Ravenwing und spielt eine Schlüsselrolle bei der ewigen Jagd der Zweiten Kompanie.
Die Hauptaufgabe des Nephilim-Jägers besteht im Abfangen feindlicher Lufteinheiten und in der Herstellung von Luftüberlegenheit über dem Schlachtfeld, damit sich die Ordensbrüder auf Bodenziele konzentrieren können, ohne Luftangriffe fürchten zu müssen.

Man nehme: Einen Stormtalon, klebe noch ein paar Flügel daran und baue noch ein paar tabernakelartige Aufbauten drauf und fertig ist der neue Jäger. Hmm... Sehr einfache Lösung. Zu einfache Lösung. Zum einen finde ich diese Talon-Jäger überhaupt eher unpassend zu meiner Vorstellung des 40. Jahrtausends - und dies machen ein paar gotisch Details auch nicht besser. Zum anderen finde ich diese ständigen Neuentwicklungen der imperialen Waffentechnologie sehr zwiespältig. Denn sonst hat man immer davon gehört, dass die Technologie recht festgefahren ist und Neuentwicklungen eher skeptisch betrachtet werden, aber die Space Marines bekommen ständig neue Spielzeuge in die Hand gedrückt. Ich finde dies irgendwie seltsam. Gut, auf der einen Seite könnte man sagen: "Es sind die Space Marines. Die Elite der Menschheit. Die dürfen das!" Aber dann frage ich mich, warum das Design immer cleaner und mehr SF-lastiger wird als es im Fluff zu 40k propagiert wird. Irgendwie will das nicht so recht passen. Und der Kontrast zwischen dem eher kühlen und gradlinigen SF-Design und dem Gotischen unterstreicht diese Aussage noch mehr. Und: Was bitteschön ist eine Risskanone, wie sie im Beschreibungstext auf der GW-Seite erwähnt wird? Hätte nicht einfach eine fette Sturmkanone, ein synchronisierter Laser oder, wie es scheinbar bei den neuen Dark Angels Sitte geworden ist, eine Plasmakanone besser gewesen? Stimmungsvoller? Logischer? Nö, scheinbar nicht. Scheinbar musste was neues rangekleistert werden. Hm. Naja. Wer's braucht.
Ich fühle mich irgendwie nicht so wohl mit dem Jäger, wüsste aber auch nicht so recht, wie man es besser machen könnte. Vielleicht wären ein paar eher gotisch anmutende Landungsschiffe, ein paar gepimpte Landspeeder, die Rückkehr der Jetbikes oder vielleicht auch fliegende/schwebende Cybots besser für Space Marines geeignet als irgendwelche Jagdmaschinen. 
Für Umbauten fällt mir hier eigentlich nix ein. Vielleicht könnte man was aus dem tabernakelartigen Kirchenteilen was machen. Aber der Rest...pff... Keine Ahnung.

Apropos gepimpte Landspeeder:

Landspeeder Vengeance/Darkshroud

Der Landspeeder Vengeance hat seinen Wert auf dem Schlachtfeld wieder und wieder unter Beweis gestellt, denn er kann mit den schnellsten Fahrzeugen des Ravenwing Schritt halten und gleichzeitig vernichtende Salven aus seiner tödlichen Plasmasturm-Batterie abgeben.
Von allen archaischen Relikten, die von der Legion der Sühne im Gefecht eingesetzt werden, ist der Darkshroud das vielleicht sonderbarste. Jene, die nahe an ihn herankamen, die dunkle Aura spürten, die ihn umgibt und es überlebten, um davon zu berichten, sind darob auf immer verstört.

Unter "gepimpte Landspeeder" habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Auf jeden Fall nicht so eine Wackelschüssel. Welcher halbwegs normale Geist baut eine Kanzel soweit vorne auf die Spitze des Fahrzeugs und verleiht ihm dadurch ein so instabiles Äußeres? Man hat das Gefühl, dass er einfach nach vorne überkippen würde. Auch die zusätzlichen Triebwerke und der Geschützturm des Vengence bzw. der "psychoaktive" (*kopfkratz*) Schrein des Darkshroud machen die Sache nicht besser oder stabiler. Irgendwie passt hier gar nichts zusammen. Schade irgendwie. 
Umbautechnisch hat das Ding auch nichts, was mich an Bitzen reizen würde oder was man daraus machen könnte.

Deathwing-Kommandotrupp/Terminatortrupp/Deathwing-Ritter




Der Großteil der Ersten Kompanie setzt sich aus Terminatortrupps zusammen, unermüdlichen Kriegern, welche die Reihen ihrer Gegner mit Sturmboltern hinwegfegen, während sie in Nahkampfreichweite vorrücken. Die hochrangigsten Mitglieder des Inneren Zirkels werden manchmal von einem Kommandotrupp der Ersten Kompanie begleitet. Eine solche handverlesene Formation der erfahrensten Deathwing-Terminatoren stellt eine hervorragende Einheit dar; sie sind ideal als Leibwache oder für besondere Missionen geeignet. Deathwing-Ritter dagegen bieten einen imposanten Anblick, denn in ihnen lebt das Abbild des Löwen selbst fort; auch sie verkörpern eine stille Stärke und eine verhüllte, jedoch fühlbare Würde.

Nach den beiden Fahrzeugflops endlich mal was Interessantes auf weiter Flur. Dieses neuer Terminatorenset hat einiges an sehr coolen Gimmicks und Spielereien, die man wunderbar für Umbauten verwenden kann. Von der Unterarmplasmakanone über die Energiehellebarde und dem Schwertträger hin zu den Räucherstreitkolben schwingenden Deathwingrittern mit ihren großen Energieschilden hat das Set einiges an Potential. Auch sehe ich einige schöne Ideen, die man durch die Kombination mit anderen Terminatorensets, allen voran den Grey Knights, erzeugen könnte. Dabei denke ich an sehr epische Inquisitoren im Stil von Lord Hector Rex (siehe unten) oder auch an einen mächtigen Skitarri, den man eine Gravitonkanone, die man aus der Plasmakanone gefertigt hat, ins Schlachtfeld tragen lässt. Die Möglichkeiten sind da sehr umfangenreich und sehr offen.

Daher sind diese neuen Terminatoren für mich ein Pflichtkauf, den ich bei der nächsten Gelegenheit erledigen werde.

Ravenwing-Kommandoschwadron
 

Jene, die im Ravenwing lange genug überleben, erreichen die nächste Stufe der mobilen Kriegsführung. Wenn sie die Sieben Riten des Raben bestehen können, werden sie in den Kreis der Schwarzen Ritter eingeführt, den Inneren Zirkel der Zweiten Kompanie. Kommandoschwadronen auf Bikes bestehen aus erfahrenen Schwarzen Rittern des Ravenwing, die sich als schnelle, mobile Leibwache um einen motorisierten Offizier formieren oder andere Spezialmissionen ausführen.

Hier bin ich sehr gespaltener Meinung. Zum einen bietet dieses Set eine Menge an interessanten Bitzen wie z.B. die Crovus-Hämmer, Schwerter oder auch eine sehr interessante Energiekeule, die mich irgendwie an aztekische Obsidianschwerter erinnert. Zum anderen war es das aber auch schon. Der Rest ist eher belanglos und - für meine Zwecke - unbrauchbar. Sicherlich würde ein Ravenwing-Anhänger oder auch ein Freund der White Scars mit dem Set seine Freude haben. Mit etwas Bastelarbeit könnte ich mit die Biker auch sehr gut als Mitglieder der Blood Ravens oder der Blood Angels vorstellen. Aber das war es auch schon.

Zu den Einzelminiaturen gibt es auch nicht viel zu sagen. Die eine Hälfte ist ja nur ein Finecast-Re-Release, eine Neugestaltung einer alten Mini und nur eine Neue. Aber keine von ihnen reißt mich jetzt von den Socken.

Fazit
Wie in den letzten Monaten auch: Ein Bausatz, der wirklich interessant ist und der Rest ist eigentlich für die Katz. Naja, mich stört es nicht. Ist dann immer ein billiger Monat für mich und ich kann mich mehr auf Bitze anderer Hersteller oder auf Ebay-Einkäufe konzentrieren. 
Aber wenn GW so weiter macht und einfach unpassende und uninteressante Modelle auf den Markt bringt, könnten sie früher oder später Probleme bekommen. Mir ist ja klar, welches Zielpublikum (Kids, welche ihren Eltern das Geld aus den Taschen ziehen und von dem alten, wahrlich coolen Hintergrund von Warhammer 40k keine große Ahnung mehr haben) GW hat und das dieses auch auf die neuen Bausätze anspringen wird, doch irgendwann passt die Kosten-Leistungs-Rechnung überhaupt nicht mehr - sie ist liegt ja jetzt schon seit langem im Argen - und dann könnte es doch einiges an Kundschaft gehen, die bei anderen Systemen bessere Miniaturen zu einem besseren oder faireren Preis erhalten. Aber ich wollte ja nicht über das Geld, sondern lieber über das Design reden. Und dieses ist hier auch nicht so besonders. Es fehlt die Düsternis, das Verkommene und die Abgedrehtheit von 40k. Es fehlt der blancheske Wahnsinn dahinter. Gut, dass es =I=-Munda-Fans gibt, welche versuchen, diese Seite von 40k wieder zu erlangen.

Was ich mir eher für die Dark Angels gewünscht hätte:
- Einen Landraider mit kathedralenartigen Aufbau und synchronisierten Plasmakanonen.
- Einen Cybot mit einem mehr gotischen Gehäuse und einem eher ritterlichen Aussehen. Könnte der Sarcophagus eines gefallenen Helden der Dark Angels sein.
- Ein Schrein, der von 4 oder 8 Servitoren aufs Schlachtfeld getragen wird. Vielleicht mit einem Ordenspriester, der noch drauf steht und eine flammende Rede hält. Also eine Art "Chaosschrein" für Space Marines.