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Freitag, 4. April 2014

[Rollenspiel] Into the Weird

Es gibt ein paar kleine Neuigkeiten von meiner Front:


Mein Self-Made-Regelwerk nimmt Formen an. Der Regelkern, basierend auf einem hausgeregelten D20-System steht und muss jetzt nur noch in eine schicke Form gebracht werden. Ein paar Elemente sind noch etwas grobkörnig, müssen dann aber einfach mal ordentlich ausgetestet werden.

Mit der Beendigung dieses Punktes wird ein anderer Punkt, der bis jetzt fast nur in meinem Kopf heranreift immer deutlicher: Der Hellborn-Sektor.

Der Hellborn-Sektor (WIP; ca. 7 MB)
Der Hellborn-Sektor ist ein Teil der Warhammer 40k Galaxie und wird fast komplett "The Black Galaxy" ersetzen und zudem die Heimat von Cimorra in Form einer tropischen Sword & Sorcery-Welt und einigen anderen kleinen Weltenprojekten werden.

Lage des Hellborn in der Galaxis

Das Ganze wird dann der mehr oder minder wichtige oder intensive Hintergrund für mein Warhammer 40k Roleplay-Skrimish-Spiel, welche ich mit dem RHK!-Regeln abdecken will.

Der Hellborn-Sektor wird ist an sich ein ziemlicher "Wild Space", denn neben klassischen 40k-Elementen (Space Marines, Space Hulks, Inquisition, usw.) wird es mehr Aliens, mehr Lovecraft, mehr Weirdness, mehr "Heavy Metal!" (das Comic, nicht die Mucke) und mehr Old-School-D&D geben.

Desweiteren gibt es im Hellborn-Sektor den Planeten "PX-23" (noch nicht in der Karte eingetragen!), der auf Grund von Zeit- und Warpstürmen zu einer Art galaktisches "Bermuda-Dreieck"/Die Insel von "LOST" wird, weshalb da immer wieder gerne alles Mögliche strandet aus Raum und Zeit strandet und nur wenige abgef**kte Piloten und Schmuggler es überhaupt schaffen, auf dem Planeten zu landen. Dieser ist als "Sandbox" konzipiert, die aber wiederum recht abgedreht werden könnte. Seit der Lekture eines "Carcosa"-Spielberichtes über einen New Yorker U-Bahn-Fahrer, der samt U-Bahn auf Carcosa gelandet ist und dabei einen Gott zerquetscht hat, geht mir der Gedanke mit PX-23 nicht mehr aus dem Kopf.

Embrace the Madness!

Zu dem Thema und auch als Inspirationsquelle für Inq28, was ja dann irgendwie fließend mit "PX-23" zusammenkommt, habe ich mal eine Bildersammlung auf Imgur eröffnet (Link).

Ja, ich weiß: Das klingt alles relativ bescheuert, könnte aber passen.

Dienstag, 21. Januar 2014

[Sonstiges] Gutes neues Jahr!

- Schauen wir mal...

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder bei euch. Ja, es hat etwas gedauert und die Gründe hierzu langen unter anderem im RL, sowie auch einfach darin, dass auch nicht so richtig wusste, worüber ich schreiben sollte. In der Zwischenzeit hat sich aber ein bisschen was angesammelt, worüber man etwas sagen könnte.

Das Games-Workshop-Drama
Gleich zu Beginn des neuen Jahres kam ein Schlag in die Magengrube nach dem anderen aus dem Vereinigten Königreich: Umstellung des White Dwarf, teilweise Ausrottung von Warhammer Fantasy und 40k Völkern/Armeen sowie die Schließung von GW-Landeszentralen, wie unter anderem auch die Deutsche, als Reaktion auf den Wertverlust der GW-Aktie.

Tja, was soll man dazu noch sagen?

Dass der Börsengang von GW ein Fehler war, ist irgendwie klar. Wenn ein Unternehmen, dass seinen Hauptwirkungsbereich in einem doch immer noch sehr speziellen Hobbygebiet hat, eine so kommerzielle Richtung einschlägt und den Börsenweg geht, kann einfach nur schief laufen. Die Antwort waren die schon fast legendären, extremen Preiserhöhungen, die wahrscheinlich teuerste Werbebroschüre aller Zeiten (White Dwarf) und eine zum Teil sehr lieblose Designpolitik. Über manche Brocken, die in letzter Zeit rausgekommen sind, wundere ich mich noch immer.

GW hat nun mal einen Schuss vor den Bug bekommen. Die Reaktion ist aber irgendwie eher, dass man die Mannschaft vom sinkenden Schiff wirft und einfach mal auf dem Kamikazekurs bleibt.

Was wird das für mich bedeuten?
Wie schon gesagt: Diese Meldungen waren für mich ein Schlag in die Eingeweide. Ich bin seit meinem 12. Lebensjahr - also seit gut 22 Jahren (Ja, ich bin alt!) - so etwas wie ein GW-Jünger. Ok, früher mehr als heute, weil damals kannte man halt noch nicht so viel, außer HeroQuest, StarQuest und die Claymore Saga bzw. später eben dann Warhammer Fantasy und 40k. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Blicke über den Tellerrand dazu, aber ich blieb dem 40k-Setting treu. Daher würde ich mich eher als 40k- statt GW-Fan bezeichnen. Seit ich massive Umbauten für Inq28/I-Munda mache, mische ich gerne Miniaturen aus anderen Firmen wie Reaper, Heresy, Hasslefree oder von Warmachine/Hordes mit GW-Bits und Bits diverser anderer Hersteller.
Die Begründung dafür ist eigentlich ganz klar: Das 40k-Universium ist einfach verdammt groß und bietet sehr viele Möglichkeiten für neue Elemente.
Meine Bitzbox ist...nennen wir sie...umfangreich...sehr umfangreich. Mit ihr, diversen Bitzhändlern und eben Produkten von Drittherstellern und einem gewissen Mut zum Umbauen ist mein Hobby erstmal auf lange Sicht hin gesichert, auch wenn der Worst Case in Form von einer Schließung von GW eintreten sollte - was ich aber auch nicht wirklich glaube.

Egal, wie sich die Sache in Nottingham nun weiter entwickeln wird, hinterlässt sie bis jetzt einen fahlen Nachgeschmack in meinem Magen. Die erste Handlung meinerseits als Reaktion auf die Umstellung des White Dwarf habe ich nun gestern unternommen und mein Ladenabo gekündigt.


Weltenbaustellen - Oder: Warum meine Kreativität manchmal ein Arsch ist...

Ja, meine Kreativität ist einfach manchmal ein Arsch.
Ein Riesenarsch.
Ein gewaltiger Riesenarsch.

Warum?
Weil sie immer genau dann anspringt, wenn ich sie nicht brauche bzw. sie springt dann immer in die falsche Richtung. Will ich was für Gaia machen, denke ich an Sci-Fi. Will ich was in der Richtung SF/Near-Future machen, geht mein Hirn in Richtung Pulp. Und so weiter. Und so weiter.
Dadurch sind in letzter Zeit viele kleine Projekte oder Ideen aufgekommen, die sich gerade einmal über eine Handvoll Seiten erstrecken und dann recht bald ein modriges Notizendasein fristen (siehe letzten Post).

Ähnlich ist es auch im Moment mit unseren Rollenspielfortschritten. Ich glaube, letztes Jahr hatten wir höchsten 10 Stunden gespielt, was an sich schon mal erschreckend ist. Vor ein paar Tagen kam mir die Idee für ein Urban-Fantasy-/Horror-Szenario und, vor ein paar Tagen, hatte ich voll Bock darauf. Ja, vor ein paar Tagen eben.
Als am Sonntag meine Freundin mich darauf angesprochen hat, hatte ich so überhaupt keine Lust darauf gehabt. Hätte sie mich hingegen in die Richtung Pulp-Fantasy angesprochen, wäre ich eher Feuer und Flamme gewesen - von der Tatsache mal abgesehen, dass ich eigentlich total müde war und ohnehin dann erstmal ein warme Nische auf dem Sofa gesucht hatte.

Irgendwie befinde ich mich gerade in dieser "Hätte - Wäre - Könnte"-Stimmung, was mir aber auch nicht gerade dabei hilft, sowohl meinen weltenbastlerischen wie auch meinen rollenspielerischen Schweinehund in den Arsch zu treten.
Und dann sieht man noch solche Videos wie das angehängte und kommt sich dabei alt, verbraucht und irgendwie siechend vor:



Seltsam, dabei sollte die Wirkung des Videos genau eine andere sein. Manchmal liefert eine gute Saat doch recht seltsame Blüten...

Es hat aber auch viel mit der Erwartung zu tun. Was man selbst erreichen will, was andere von einem erwarten. Scheiße, ja, das baut einen ordentlich Druck auf und als ob es nicht schon genug Stress durch das RL geben würde, so kommt so noch der Hobbystress noch dazu. Gnnn... Teufelskreis...

Erwartungen sind auch ein Arsch!


Aber lassen wir das Rumgeeiere, das Gemecker, das Gegrummel und Geknotter! Ja, es musste mal raus! Aber nun ist gut!


Heiße Eisen

Wie schon gesagt: Mir spuken allerlei Settings im Kopf rum und, wie ich bei meinen Überlegungen (siehe letzten Post) bemerkt habe, gibt es zwischen diesen Brocken immer wieder Ähnlichkeiten und Parallelen. Sprich: Ich könnte einiges an Energie sparen, wenn ich mich auf einige wenige Settings beschränke.
Trotz dieser von mir selbst auferlegten Beschränkungen, spuken mir doch wiederum einige Ideen im Kopf rum:

1. Hohlwelt
Ja, ihr habt richtig gelesen. Seit geraumer Zeit geistert durch meinen Kopf eine Idee für eine Hohlwelt. Naja, was heißt Idee. Eigentlich ist es eher eine Melange aus "Hollow Earth Expedition", "Space 1889" und einigen Elementen, die ich bis dato dort vermisst habe. Die Idee kam mir bei der Überlegung, HEX lieber mit D&D-Regeln zu spielen, was ja an sich keine größere Sache ist. Und so sind einige abgefahrene Ideen in meinem Schädel hinzugekommen.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich mich mit Cimorra verratzt habe. Damit meine ich, dass ich Cimorra vielleicht zu clean gemacht habe, was ich auf der einen Seite ganz gut finde, wenn man Cimorra mehr als reine Sword & Sorcery-Welt betrachtet. Wenn ich aber an den Urgedanken von Cimorra zurück denke, ist davon nicht mehr viel übrig geblieben.
Ja, es ist ein zweischneidiges Schwert. Eine innerliche Streitfrage.
Vielleicht ein Cimorra-Reboot? Mal wieder? Oder was komplett anderes? Irgendwie dachte ich dabei an folgende Karte für eine Hohlwelt:


Ich könnte mir denken, dass es von dieser Hohlwelt aus Portale gibt, welche von den Atlantern, die Lemuriern oder den Mu geschaffen wurden und zu anderen Welten führen.

Ich mag die Idee. Ich mag das gesamte Konzept der hohlen Erde.
Mal schauen, wie ich damit verfahren werde.

2. Charybdis-Subsektor
Dahinter befindet sich schon eine wesentlich konkretere Idee und zwar ein Gebiet der 40k Universums, welches ich als Hintergrund für meine Inq28/I-Munda Umbauten verwenden will. Der Subsektor wird nicht all zu groß werden. Lediglich ein paar Welten und einige Besonderheiten. Insgesamt soll er eher ein verschlafener Teil der Galaxis sein, der dadurch aber ins Augenmerk von Chaoskultisten, Herätikern und Aliens rückt. Und somit ist er ideal für Hintergrund für Aktionen der Inquisition und anderen, teils zwielichtigen Organisationen des Imperiums.
Auf die Art und Weise kann ich wenigstens ein paar Fliegen mit einer Klappe erschlagen:

1. Ich hab endlich mal ein SF-Setting, bei dem ich mir über den tieferen Hintergrund keine Gedanken mehr machen muss.
2. Ich kann zwei Hobbys miteinander verbinden (Weltenbau und TTG).
3. Und ich kann viele Elemente kleinerer Settings hier in ein Paket zusammenpacken, ohne dass es seltsam wird. Evtl. würde sogar Cimorra als Barbarenwelt hier reinpassen.


Wie schon gesagt, ist das alles noch ein bisserl auf dem Niveau eines Hirngespinstes. Aber alleine die Tatsache es hier niedergeschrieben zu haben, gibt mir das Gefühl, diese Ideen doch vielleicht mal erst zu nehmen.

So, das wäre es erstmal wieder mit einem Lebenszeichen von mir. Wenn ich mal wieder Zeit habe, schreibe ich mal wieder was.

Bis dahin

LG
Logan

Donnerstag, 28. Februar 2013

[GW-News] Warhammer: Chaosdämonen

Dieses Mal fasse ich mich echt kurz, denn aus meiner Sicht der Dinge, gibt es bei diesem Release - bis auf eine Box - nichts, was mich interessiert. Ich brauche keine Herolde und auch keine Streitwägen bzw. Schädelkanonenharleys from Hell.
Die einzige Box, die ich hoch interessant  finde, sind die Seuchendrohnen des Nurgle:

Irgendwie haben die drei was recht Nettes an sich und ein gewisses Umbaupotential, wenn man mal die Reiter ignoriert.
Erstes würde ich mal eine der Forge World Blight Drones kopieren. Statt den Flügeln ein paar Triebwerke und am Unterleib eine nette Kanone rangebaut und fertig ist sie. Und im Verhältnis zum Forge World Original wesentlich günstiger.



Die zweite Idee wäre den Kopf durch ein Strang Tentakel auszutauschen und so einen wirklich fetten und widerlichen Mi-Go zu basteln. Mit Bitz von den Tyranniden sollte das kein Problem sein.
Die letzte Idee wäre eine etwas andere Cthulhu- bzw. Variante seiner Brut. Tintenfischkopf und ein paar andere Flügel und schon hätte man einen nette, uralte Boshaftigkeit.

Wie schon gesagt: Mit dem Rest weiß ich nicht viel anzufangen. Wer mal einen Blick darauf werfen möchte, kann es hier tun: Games Workshop.
Auf der anderen Seite bin ich irgendwie auch froh, dass nicht so viel interessante Modelle von GW zur Zeit erscheinen. So kann ich auch mal einen Blick auf die Modelle anderer Firmen werfen.

Donnerstag, 31. Januar 2013

[GW-News] Warhammer: Krieger des Chaos

Zwei Punkte im Vorraus:
  1. Seit 2 Wochen ärgere ich mich mit einer Sehnenscheidenentzündung rum. Um sie langsam loszuwerden, tippe ich alles mit der rechten Hand. Aber insgesamt ist der Zustand sehr unbefriedigend, weswegen ich versuche mit kurz und bündig zu fassen.
  2. Und ob ich es diesmal wieder schaffe, mich nicht über die Preise aufzuregen, weiß ich nicht.
Also, fangen wir mal mit dem ganzen Drama an:

Schlächterbestie/Mutalith-Wandelbestie


Aber ich versuche echt mal was Gutes in der Sache zu finden. Während ich die Schlächterbestie echt langweilig finde, ist das Mutalithending nicht vollkommen verkehrt. Hat ein wenig was Cthulhoides und gäbe vielleicht einen netten Megaendboss für Inq28 oder eine richtig fette Mutantenbrut für Inq54 ab.


Drachenoger

Drachenoger gehören zu den ältesten lebenden Kreaturen der Welt. Sie sind unsterbliche Wesen, die nur in der Schlacht sterben können, monströse Geschöpfe, die sich nur im Namen der Zerstörung erheben. 

Noch ein Flop. Ich finde die Modelle der Drachenoger sehr unschön. Passen einfach nicht zusammen irgendwie. Aber das war schon immer so. Auch die alten Drachenoger fand ich sehr kontrovers und hab sie mir auch für meine Krieger des Chaos nie zugelegt.


Chaos-/Blutbestienstreitwagen



Chaos-Streitwagen sind mehr als nur Kriegsmaschinen; sie sind Status- und Machtsymbole. Gezogen werden sie von einem Paar riesiger Schlachtrosse, die durch den korrumpierenden Einfluss der Mächte des Chaos zu widernatürlichen Größe angeschwollen sind. Blutbestien-Streitwagen sind noch schwerer und standhafter als andere Chaos-Streitwagen. Kein normales Tier wäre stark genug, um solch ein gewaltiges Kriegswerkzeug zu ziehen, weswegen sie von einer Blutbestie in die Schlacht gezogen werden - einer muskulösen Kreatur, die für ihr brutales Temperament bekannt ist.

Während der normale Streitwagen so überflüssig wie ein Kropf ist, denn immerhin gab es ja schon die ganze Zeit einen, so interessant gestaltet sich der Blutbestienwagen. Aber hier finde ich wieder, dass man mal wieder eine x-beliebige Kreatur erfunden hat, die nur dem Zweck als Zugtier dient. Dabei könnte ich mir die Blutbestien als ganz guten Ersatz für Moloche für nicht dämonische Armeen vorstellen oder als eine Rotte, die von einem Bestienbändiger wie lebende Rammböcke ins Schlachtfeld getrieben werden.
Insgesamt ist die Box aber mit am Interessantesten, da sie einige nette Bitz (Champion, die Blutbestie, Kutscher)


Verstoßene

Verstoßene sind schäumende Wahnsinnige, die heulen und schreien, während sie blindlings auf die feindlichen Reihen zustürmen; dabei peitschen ihre mutierten Gliedmaßen wild umher, ihre aufgerissenen Kiefer schnappen zu wie die von heißhungrigen Bestien.

Erstmal das Positive: Die Bitzdichte der Box ist echt umfangreich. Egal, ob man sie nun als Verstoßene, zum Pimpen von normalen Chaoskriegern, für besessene Chaos Space Marines oder mutierte Chaos Kultisten verbastelt, die Box wäre dafür schon sehr gut geeignet.
Das Negative ist der Preis: 10 Minis für 40€ ist echt ein Wort. Auch wenn es 6 Gussrahmen und diese randvoll mit Bitzen sind, so ist dies schon irgendwie ein schlechter Scherz. Gut, im Vergleich zu der Deathwingbox vom Vormonat (5 Minis für 45€) geht es, aber dafür sind sie doch etwas einfacher gestaltet. Also, eher Geschmacks- und Geldsache.
Ein paar neue Chaosbarbarenmodelle mit einer noch wilderen Berserkeroption oder mal ein paar Chaosvalkyren wären mir viel lieber gewesen.


Die Charaktermodelle sind - meiner Meinung nach - alle für die Katz. Der Chaostroll ist gnadenlos überteuert (50€, Fail...ähm...Finecast), der Plastikgeneral ebenfalls. Diesbezüglich beziehe ich mich gerne auf den Space Marine Captain, der zwar auch aus Plastik ist und auch 20€ kostet, aber dafür nicht statisch ist und viel mehr Bitz zu bieten hat. Und der 21€ teure Finecast-Magier fällt auch im Vergleich zu seinen günstigeren Plastikvettern stark ab.

Fazit:
Das neue Material für die Krieger des Chaos geht für mich in eine falsche Richtung. Sie erinnern mich immer mehr an fleischgewordene Dämonen als an wilde Horden aus dem Norden, die mit Unterstützung der Chaosgötter in die Alte Welt einfallen. Daher fände ich mehr Krieger, mehr Barbaren/Valkyren, mehr bodenständigere Reitbestien und vielleicht auch mal sowas wie Vikingerschiffe oder etwas ähnliches viel interessanter als diese teilweise viel zu dämonischen Elemente. Naja, vielleicht kommt ja noch was. Vielleicht teilt man die Krieger des Chaos dann noch in Chaoskrieger und Barbarenhorden auf, damit man noch einen Codex verkaufen kann.

Montag, 7. Januar 2013

[GW-News] Warhammer 40k: Dark Angels

Gutes neues Jahr! - Erstmal so ganz offiziell! Die Feiertage sind rum und um wieder etwas Energie zu verbrauchen, poste ich mal wieder ein bisserl was. Zu Beginn des neuen Jahres gleich mal wieder ein echter Brocken: Die Games Workshop-News.

Bevor ich aber über die einzelnen Bausätze was sage, will ich erstmal zwei Sachen loswerden:
  1. Ich werde mich nicht mehr über die Preise aufregen. Das hat ohnehin keine Sinn mehr. Stattdessen will ich mich lieber auf die Bausätze an sich und ihre Moddingmöglichkeiten beschränken.
  2. Diese Trennung der Space Marine Orden in unterschiedliche Codizen finde ich etwas zwiespältig. Denn es sind immer noch Space Marines und man könnte es mit einfachen Erweiterungen zum Hauptcodex viel angenehmer und logischer aufziehen als ständig komplett neue Codizien aufzubauen. Zumindest fände ich es logischer. Aber lassen wir das. Meine Codex-Kaufzeiten sind ja vorbei.
Und nun zu den Details: 

Darktalon/Nephlim-Jäger des Ravenwing



Der Darktalon des Ravenwing unterstützt seine Verbündeten auf dem Boden. Er ist die vielleicht tödlichste Waffe im Arsenal des Ravenwing und spielt eine Schlüsselrolle bei der ewigen Jagd der Zweiten Kompanie.
Die Hauptaufgabe des Nephilim-Jägers besteht im Abfangen feindlicher Lufteinheiten und in der Herstellung von Luftüberlegenheit über dem Schlachtfeld, damit sich die Ordensbrüder auf Bodenziele konzentrieren können, ohne Luftangriffe fürchten zu müssen.

Man nehme: Einen Stormtalon, klebe noch ein paar Flügel daran und baue noch ein paar tabernakelartige Aufbauten drauf und fertig ist der neue Jäger. Hmm... Sehr einfache Lösung. Zu einfache Lösung. Zum einen finde ich diese Talon-Jäger überhaupt eher unpassend zu meiner Vorstellung des 40. Jahrtausends - und dies machen ein paar gotisch Details auch nicht besser. Zum anderen finde ich diese ständigen Neuentwicklungen der imperialen Waffentechnologie sehr zwiespältig. Denn sonst hat man immer davon gehört, dass die Technologie recht festgefahren ist und Neuentwicklungen eher skeptisch betrachtet werden, aber die Space Marines bekommen ständig neue Spielzeuge in die Hand gedrückt. Ich finde dies irgendwie seltsam. Gut, auf der einen Seite könnte man sagen: "Es sind die Space Marines. Die Elite der Menschheit. Die dürfen das!" Aber dann frage ich mich, warum das Design immer cleaner und mehr SF-lastiger wird als es im Fluff zu 40k propagiert wird. Irgendwie will das nicht so recht passen. Und der Kontrast zwischen dem eher kühlen und gradlinigen SF-Design und dem Gotischen unterstreicht diese Aussage noch mehr. Und: Was bitteschön ist eine Risskanone, wie sie im Beschreibungstext auf der GW-Seite erwähnt wird? Hätte nicht einfach eine fette Sturmkanone, ein synchronisierter Laser oder, wie es scheinbar bei den neuen Dark Angels Sitte geworden ist, eine Plasmakanone besser gewesen? Stimmungsvoller? Logischer? Nö, scheinbar nicht. Scheinbar musste was neues rangekleistert werden. Hm. Naja. Wer's braucht.
Ich fühle mich irgendwie nicht so wohl mit dem Jäger, wüsste aber auch nicht so recht, wie man es besser machen könnte. Vielleicht wären ein paar eher gotisch anmutende Landungsschiffe, ein paar gepimpte Landspeeder, die Rückkehr der Jetbikes oder vielleicht auch fliegende/schwebende Cybots besser für Space Marines geeignet als irgendwelche Jagdmaschinen. 
Für Umbauten fällt mir hier eigentlich nix ein. Vielleicht könnte man was aus dem tabernakelartigen Kirchenteilen was machen. Aber der Rest...pff... Keine Ahnung.

Apropos gepimpte Landspeeder:

Landspeeder Vengeance/Darkshroud

Der Landspeeder Vengeance hat seinen Wert auf dem Schlachtfeld wieder und wieder unter Beweis gestellt, denn er kann mit den schnellsten Fahrzeugen des Ravenwing Schritt halten und gleichzeitig vernichtende Salven aus seiner tödlichen Plasmasturm-Batterie abgeben.
Von allen archaischen Relikten, die von der Legion der Sühne im Gefecht eingesetzt werden, ist der Darkshroud das vielleicht sonderbarste. Jene, die nahe an ihn herankamen, die dunkle Aura spürten, die ihn umgibt und es überlebten, um davon zu berichten, sind darob auf immer verstört.

Unter "gepimpte Landspeeder" habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Auf jeden Fall nicht so eine Wackelschüssel. Welcher halbwegs normale Geist baut eine Kanzel soweit vorne auf die Spitze des Fahrzeugs und verleiht ihm dadurch ein so instabiles Äußeres? Man hat das Gefühl, dass er einfach nach vorne überkippen würde. Auch die zusätzlichen Triebwerke und der Geschützturm des Vengence bzw. der "psychoaktive" (*kopfkratz*) Schrein des Darkshroud machen die Sache nicht besser oder stabiler. Irgendwie passt hier gar nichts zusammen. Schade irgendwie. 
Umbautechnisch hat das Ding auch nichts, was mich an Bitzen reizen würde oder was man daraus machen könnte.

Deathwing-Kommandotrupp/Terminatortrupp/Deathwing-Ritter




Der Großteil der Ersten Kompanie setzt sich aus Terminatortrupps zusammen, unermüdlichen Kriegern, welche die Reihen ihrer Gegner mit Sturmboltern hinwegfegen, während sie in Nahkampfreichweite vorrücken. Die hochrangigsten Mitglieder des Inneren Zirkels werden manchmal von einem Kommandotrupp der Ersten Kompanie begleitet. Eine solche handverlesene Formation der erfahrensten Deathwing-Terminatoren stellt eine hervorragende Einheit dar; sie sind ideal als Leibwache oder für besondere Missionen geeignet. Deathwing-Ritter dagegen bieten einen imposanten Anblick, denn in ihnen lebt das Abbild des Löwen selbst fort; auch sie verkörpern eine stille Stärke und eine verhüllte, jedoch fühlbare Würde.

Nach den beiden Fahrzeugflops endlich mal was Interessantes auf weiter Flur. Dieses neuer Terminatorenset hat einiges an sehr coolen Gimmicks und Spielereien, die man wunderbar für Umbauten verwenden kann. Von der Unterarmplasmakanone über die Energiehellebarde und dem Schwertträger hin zu den Räucherstreitkolben schwingenden Deathwingrittern mit ihren großen Energieschilden hat das Set einiges an Potential. Auch sehe ich einige schöne Ideen, die man durch die Kombination mit anderen Terminatorensets, allen voran den Grey Knights, erzeugen könnte. Dabei denke ich an sehr epische Inquisitoren im Stil von Lord Hector Rex (siehe unten) oder auch an einen mächtigen Skitarri, den man eine Gravitonkanone, die man aus der Plasmakanone gefertigt hat, ins Schlachtfeld tragen lässt. Die Möglichkeiten sind da sehr umfangenreich und sehr offen.

Daher sind diese neuen Terminatoren für mich ein Pflichtkauf, den ich bei der nächsten Gelegenheit erledigen werde.

Ravenwing-Kommandoschwadron
 

Jene, die im Ravenwing lange genug überleben, erreichen die nächste Stufe der mobilen Kriegsführung. Wenn sie die Sieben Riten des Raben bestehen können, werden sie in den Kreis der Schwarzen Ritter eingeführt, den Inneren Zirkel der Zweiten Kompanie. Kommandoschwadronen auf Bikes bestehen aus erfahrenen Schwarzen Rittern des Ravenwing, die sich als schnelle, mobile Leibwache um einen motorisierten Offizier formieren oder andere Spezialmissionen ausführen.

Hier bin ich sehr gespaltener Meinung. Zum einen bietet dieses Set eine Menge an interessanten Bitzen wie z.B. die Crovus-Hämmer, Schwerter oder auch eine sehr interessante Energiekeule, die mich irgendwie an aztekische Obsidianschwerter erinnert. Zum anderen war es das aber auch schon. Der Rest ist eher belanglos und - für meine Zwecke - unbrauchbar. Sicherlich würde ein Ravenwing-Anhänger oder auch ein Freund der White Scars mit dem Set seine Freude haben. Mit etwas Bastelarbeit könnte ich mit die Biker auch sehr gut als Mitglieder der Blood Ravens oder der Blood Angels vorstellen. Aber das war es auch schon.

Zu den Einzelminiaturen gibt es auch nicht viel zu sagen. Die eine Hälfte ist ja nur ein Finecast-Re-Release, eine Neugestaltung einer alten Mini und nur eine Neue. Aber keine von ihnen reißt mich jetzt von den Socken.

Fazit
Wie in den letzten Monaten auch: Ein Bausatz, der wirklich interessant ist und der Rest ist eigentlich für die Katz. Naja, mich stört es nicht. Ist dann immer ein billiger Monat für mich und ich kann mich mehr auf Bitze anderer Hersteller oder auf Ebay-Einkäufe konzentrieren. 
Aber wenn GW so weiter macht und einfach unpassende und uninteressante Modelle auf den Markt bringt, könnten sie früher oder später Probleme bekommen. Mir ist ja klar, welches Zielpublikum (Kids, welche ihren Eltern das Geld aus den Taschen ziehen und von dem alten, wahrlich coolen Hintergrund von Warhammer 40k keine große Ahnung mehr haben) GW hat und das dieses auch auf die neuen Bausätze anspringen wird, doch irgendwann passt die Kosten-Leistungs-Rechnung überhaupt nicht mehr - sie ist liegt ja jetzt schon seit langem im Argen - und dann könnte es doch einiges an Kundschaft gehen, die bei anderen Systemen bessere Miniaturen zu einem besseren oder faireren Preis erhalten. Aber ich wollte ja nicht über das Geld, sondern lieber über das Design reden. Und dieses ist hier auch nicht so besonders. Es fehlt die Düsternis, das Verkommene und die Abgedrehtheit von 40k. Es fehlt der blancheske Wahnsinn dahinter. Gut, dass es =I=-Munda-Fans gibt, welche versuchen, diese Seite von 40k wieder zu erlangen.

Was ich mir eher für die Dark Angels gewünscht hätte:
- Einen Landraider mit kathedralenartigen Aufbau und synchronisierten Plasmakanonen.
- Einen Cybot mit einem mehr gotischen Gehäuse und einem eher ritterlichen Aussehen. Könnte der Sarcophagus eines gefallenen Helden der Dark Angels sein.
- Ein Schrein, der von 4 oder 8 Servitoren aufs Schlachtfeld getragen wird. Vielleicht mit einem Ordenspriester, der noch drauf steht und eine flammende Rede hält. Also eine Art "Chaosschrein" für Space Marines.

Montag, 3. Dezember 2012

[Inq28/Imunda] Bildersturm

So...
Nachdem ich die letzten Monate keine Fotos meiner Minis gemacht habe, dachte ich mir nun, dass es mal wieder an der Zeit ist, die Ergebnisse seit Juni fotografisch festzuhalten. Und hier sind sie nun:

Fangen wir mit jenen an, die in der Unterwelt der Makropolen herumkriechen. Einige (alte Zinn-)Ghule sind unter der Führung eines Megaghul entdeckt worden:

Ghule

Megaghul

Desweiteren haben sich einige Abenteurer, Kopfgeld- und Hexenjäger und andere Söldner auf der Suche nach Verbrechern, Ketzern, Hexen und Artefakten aus der Vergangenheit in die Tiefen hinabgewagt. Mit dabei sind unter anderem zwei bekannte Gesichter aus Nekromunda: Cal Jericho und Scabbs.

Cal Jericho und Scabbs

Revolverheld und Gangboss
Nobler Gentleman und abenteuerlustiger Raumschiffpilot/Schmuggler

Assassine der Eldar und eine imperiale Adelige
Noch eine Adelige/Psioniker und Revolverheldin
Abenteurer/Kopfgeldjäger und Hexenjäger
Auch die Inquisition hat Zuwachs bekommen. Unter anderem in Form einer ersten "Forge World"-Miniatur, Solomon Lok.

Diener und Inquisitor Solomon Lok
Inquisitor und fanatischer Priester
Auch in dem potentiellen Gefolge der Inquisitoren hat sich etwas getan:

Kommissar Karl-Konrad von Kroenen
Kreuzritter
Fanatisch, archaischer Krieger der Inquisition
Navigator
Henker
Das Adeptus Mechanikus hat auch ein paar neue Charaktere erhalten:

Kämpfer-Servitor und alter Maschinenseher
Magus Biologis
Besonders hervorheben möchte ich den Neuzugang der Ekklesiarchie in Form von des Großkardinals:

Großkardinal
Vergleichsfoto zwischen einem einfachen Kultisten und dem Großkardinal
Desweiteren gibt es nun einen "neutralen" Kult. "Neutral" deswegen, weil ich ihn so sowohl auf Seiten des Imperiums wie auch auf der Seite des Chaos einsetzen kann:

Anführer des Kultes
Der namenlose Kult
Auf der Seite der Aliens, der Verräter und des Chaos haben wir auch ein paar Neuheiten:

Chaos Space Marine der Scavanger und verfaulender Gelehrter

Menschlicher Söldner des Tau-Imperiums
Pygmäen-Hexer
Und zum Schluss noch ein paar Brüste:

Zwei Sklavinnen


Zur Zeit befinden sich noch einige Miniaturen in Arbeit. Einige der neuesten Ausgeburten sind:

Haremswächter
Berkerker des Snakebite-Clans
Scholarin des Psi-Chorus
Gebundener Hexer

Was habe ich in den letzten Wochen und Monaten gelernt?

1. Reapers Chronoscope-Reihe, Privateer Press und auch Infinity bieten einige sehr coole Miniaturen, die man wunderbar für Inq28/Imunda verwenden kann.

2. Tuschen auf hellen Grundfarben bieten sehr coole, gestalterische Möglichkeiten.

3. John Blanches Zeichnungen und Konzepte sind einfach großartige Quellen für Miniaturen.

4. Und ich glaube, ich habe bald - wenn mich ständig Cimorra und TBG dazwischen funken würden - mein 40k-Regelwerk fertig für die ersten Tests.

Montag, 26. November 2012

[GW-News] Der Hobbit

Ach ja, es ist mal wieder soweit. Der Winter kommt und mit ihm "Der Hobbit". Und in seinem Windschatten natürlich auch das "neue" Spiel von Games Workshop mit dem gleichnamigen Titel. Und so wollen wir uns gemütlich mit Elf und Troll ans Lagerfeuer setzen und den Neuigkeiten aus dem engen Inselreich lauschen...

Der Hobbit: Flucht aus Goblinstadt


Erlebe die Action aus „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" noch einmal. Thorin Eichenschilds Streben, das Zwergenkönigreich von Erebor wiederzugewinnen, führt seine tapfere Zwergenschar - die von dem Hobbit Bilbo Beutlin und dem mysteriösen Zauberer Gandalf dem Grauen begleitet wird - quer durch die weglose Wildnis von Mittelerde.

Die neue Starterbox ist...knallhart gesagt eine Frechheit! Wieso?
56 Miniaturen, ein wenig, sehr schlichtes Gelände und das übliche Regelmaterial für "schlappe 100 €" in der limitierten Edition ist einfach ziemlich heftig. Besonders junge Einsteiger werden hier bzw. ihre Eltern ganz schön geschröpft. Dabei muss man auch daran denken, dass die meisten Minis ja Zwerge, Halblinge und Goblins sind und damit eigentlich recht kleinwüchsig. Also eher nur als halbe Mini zählen. Zudem kommt noch die Tatsache, dass die Zwerge und Jung-Bilbo fürs Erste nur in dieser Box zu erstehen ist, was auch nicht so toll ist. GW will direkt darauf abzielen, dass diese Box zu Hauf über die Ladentheke wandert und mit dem Kommerzf...ähm...Weihnachtsfest im Hinterkopf wird es auch funktionieren.
Die Minis an sich sind nett anzusehen. Besonders gut gefallen mir aber die Goblins und der Goblinskönig, wobei ich da jetzt nicht unbedingt an Herr der Ringe oder ähnliches denke, sondern eher an Imunda/Ing28, wo diese kleinwüchsigen Kreaturen echt eklige Mutanten abgeben würden während der König als fetter, ekliger Megamutant sehr schick aussehen würde. Naja, mal schauen, was mann dann so auf Ebay bekommen kann. 
Das Gelände ist, wie schon gesagt, sehr einfach gehalten und man sollte keine Probleme haben, etwas ähnliches bauen zu können.


Die Trolle


Tom der Troll, William der Troll und Bert der Troll sind riesengroße Raufbolde, die Dörfer überfallen und Reisenden auflauern, um ihren beachtlichen Appetit zu befriedigen. Sie sind stark, zäh und außerordentlich gefährlich.

Wer zum Henker macht eigentlich die deutschen Homepagetexte?!?! Oder ist das Spiel wirklich für Kleinkinder gedacht?!?! Gleich mal den Preis zuerst: 65 € für 3 Plastiktrolle ist schon hart. Gut, ein einzelner Troll von Herr der Ringe lag bei ca. 22 €, aber irgendwie musste ich schon schlucken, als ich das gesehen haben.
Die Trolle an sich sind in der Hinsicht interessant, dass sie, ähnlich wie der Goblinkönig, interessante Grundlagen für große Metamutanten wäre, wenn man sie ordentlich modden würde, aber ob man erst 65 € ausgeben will, ist die andere Frage. Wenn der Preis bei 30 € liegen würde - utopisch, ich weiß - würde ich sofort zu schlagen und damit beginnen, Bitz an sie ran zu pappen. Aber so verzichte ich lieber.


Goblinkrieger





Die Bewohner von Goblinstadt sind verkümmerte, degenerierte Kreaturen, die von allen möglichen Mutationen und Missbildungen betroffen sind. Ihre finstere Erscheinung passt jedoch recht gut, denn sie sind gehässige, böse Kreaturen mit einer Vorliebe für Grausamkeit und Gewalt. Einzeln sind sie weichlich, sogar schwach, als Gruppe überwältigen diese Goblins ihre Feinde mit zahlenmäßiger Überlegenheit und entsetzlichen Gewalttaten.

Die Goblins sind, wie schon gesagt, ganz nette Modelle, mit denen man schon einiges anstellen könnte und daher vielleicht auch ein Blick wert. 30 € für 18 Stück ist zwar auch nicht gerade billig, wäre aber in der Kosten - Nutzen - Rechnung vertretbar.


Jägerorks




Die äußerst beweglichen und fanatischen Jägerorks dienen als Azogs rechte Hand. Sie sind eine erbarmungslose Schar, die vor nichts zurückschreckt, um ihre Beute zu töten.

Die Jägerorks sind optisch nicht schlecht, aber leider - wie die meisten Herr der Ringe-Miniaturen leider etwas feingliedrig. Sonst könnte man sie auch sehr schön für andere Zwecke einsetzen... *hüstel*
Mehr braucht man auch eigentlich im Grunde nicht dazu zu sagen.



Jägerorks auf Düsterwargen




Mit ihren kräftigen Muskeln und dem dicken, verfilzten Fell würden Düsterwarge sogar schon als furchterregend erachtet, bevor man das dunkle Glühen in ihren Augen sähe und begriffe, dass sie von einer finsteren, unheimlichen Macht besessen sind.

Und wieder verstehe ich die Preispolitik von GW nicht, denn 30 € für 6 Reiter ist eigentlich relativ ok. Wenn man dieses Paket z.B. mit den Donnerwolfreitern der Space Wolves vergleicht, haben diese zwar mehr Einzelteile, aber es sind auch nur 3 Modelle und die kosten dann gleich 43 €.

Hallo, GW-Mitarbeiter da draußen! 
Kann mir mal einer von euch mir diese Preispolitik erklären?!?!

Die Minis hingegen sind ok, für mich nur bedingt geeignet.


Und jetzt die Preisfrechheiten des Monats:

Goblinstadt

Goblinstadt ist ein finsteres Königreich, das von einem riesigen, aufgedunsenen Goblinkönig regiert wird. Es ist ein ungepflegtes Reich, das von verkrüppelten, verdorbenen Kreaturen bewohnt wird. Diese Nachäffung eines Hofes mit ihrer grausamen, tyrannischen Art beheimatet tödliche Kreaturen, Höhlenbewohner von unerbittlicher Grausamkeit.

Hier haben wir wieder ein echtes GW-Schnäppchen: Ein paar einfache Plastikplatten, ein paar Stängelchen, die man auch aus Gussrahmenreste hätte zusammenbasteln können und fertig ist der neue Goblinstadt-Geländebausatz für sagenhaft günstige 45 €!!! 
Muss man da noch ein Wort dazu verlieren???
...
Naja, ok. Doch noch einen kurzen Satz: Auch wenn der Bausatz eine preisliche Frechheit ist und man eher überlegen sollte, wie man so etwas selber bastelt, so ist diese Leitern- und Plattformenidee nicht schlecht. Besonders für...Ja! Imunda/Inq28! Was sonst! Man könnte damit ein schönes, archaisches Minenspielfeld erschaffen! Aber, wie schon gesagt: Nicht für den Preis! Da bekomme ich 2 40k-Gebäude dafür, die man schön ausschlachten kann.


Der Weise Rat



Der Weiße Rat ist Saurons Hauptgegner während der mittleren Jahre des Dritten Zeitalters und vielleicht die größte Versammlung von Weisheit und kriegerischem Heldenmut dieses oder jedes anderen Zeitalters. In der Schlacht ist der Weiße Rat beinahe unübertroffen - seine Raffiniertheit und Beherrschung von Sprüchen und magischer Kraft ist derart, dass jeder, der sich ihnen entgegenstellt, Täuschung oder völlige Vernichtung riskiert.

60 € für 4 Modelle, welche der Herr der Ringe Spieler bestimmt schon längst in seiner Sammlung hat?!?! Also, da versucht man schon irgendwie die Kiddis, welche damals bei HDR noch nicht mit dabei waren, abzugreifen. Gut sind die Figuren schon, aber der Preis für schwammig und oft löchrige Finecast-Qualität ist nicht besonders fair. Also, Kinners, lasst die Finger davon!!!
Über die restlichen Minis will ich kaum noch etwas sagen, denn da regt man sich echt nur noch sinnlos auf.


Fazit: Was bringt uns "Der Hobbit"? Für den Neueinsteiger bei HDR/DH einige nette Minis für einen unverschämten Preis und für den Veteranen nur wenig Interessantes und den Vorteil, einiges schon in der Sammlung zu haben.
Und was bringt es mir? Zum einen die Erkenntnis, dass ich zum Glück mit den HDR-Spielen mich optisch kaum anfreunden konnte und zum anderen doch ein paar Minis, die ich gerne auf meiner Schlachtbank hätte. Naja, schauen wir mal, was man so auf den Ebay-Bitzbörsen so alles finden wird.