Ja, das Ganze könnte man wirklich als Old School bezeichnen, denn der Erfinder von Little Wars ist niemand anders als H.G. Wells (1866 - 1946), der auch unter anderem "Die Zeitmaschine" geschrieben hat. BBC hat über das Thema einen Artikel verfasst und auf Project Guttenberg kann man sogar die Regeln von Little Wars herunterladen. Wer also einmal wirkliche Old-School- TTG-Luft schnuppern möchte, kann dies hier gerne tun.
Montag, 5. August 2013
[Tabletop] Real Old School TTG
Nach dem etwas "krasseren" Beispiel mit "Carnage" von vor ein paar Tagen will ich hier nur mal kurz auf den Urvater aller Table Top Spiele verweisen: Little Wars.
Freitag, 2. August 2013
[NSFW!][Tabletop] Debauchery - Carnage 1 & 2
Achtung!
Der folgende Beitrag ist nichts für Kinderchen, sorgenvolle Mütter, pseudofiese Gangstas, Mitglieder der Bundesprüfstelle, Justin-Bieber-Fans, Twilight-Leserinnen oder ähnliche Personen, sondern nur für vollkommen wahnsinnige Psychopathen, Blutsauger, Menschenmetzger, besessene Massenmörder, Motherf***er und ähnliche nette Leute von nebenan!
Gestern kam meine Nuclear Blast Bestellung mit den Regeln zum Tabletop-Spiel der Band "Debauchery". Und das, was sich da hinter den beiden Einbänden mit der Aufschrift "Carnage - Game of Killing" und "Carnage 2 - Murder Squad" verbirgt, hab ich echt noch nie in einem Tabletopregelwerk gesehen! Noch nie!! Ich verstehe voll und ganz, warum das ganze FSK18 ist.
Zum einen trägt das Artwork dazu bei...
...zum anderen natürlich auch die (englischen) Regeln und die Hintergrundwelt. Ja, es gibt eine Hintergrundwelt! Eine postapokalyptische Erde, auf der Menschen, Dämonen, Vampire und Drachen sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Die englische Version der Hintergrundgeschichte kann man HIER nachlesen. Soviel ist ja eigentlich nichts neues - sag ich mal so erstmal wertungfrei.
Aber! Durch die Regeln und Armeelisten bekommt das ganze plötzlich einen sehr fiesen, extrem krassen und ultra-harten Touch. Denn hier werden Aspekte angesprochen, die man sonst nicht in einem TTG-Regelwerk finden. Man könnte sagen, dass man alles, was man z.B. bei Warhammer 40.000, besonders in Bezug auf die Chaosgötter, speziell Khorne und Slaanesh, hier auslebt. Wird bei 40k z.B. nur das Kettenschwert als Waffe genannt und in der Beschreibung mit "...macht üble Wunden...", wirkt die Zweihandkettensäge bei Carnage gleich mal wuchtiger und, dank der Death-Metal-typischen Bezeichnungen, auch sofort brutaler und entgültiger.
Davon mal abgesehen gibt es hier auch Regeln für Headshots, HIV - wie man das bekommt, kann sich ja jeder denken und JA, es gibt Regeln daür! - sowie auch unter anderem einen Gesundheitszustand namens "FUCKED!!!" und ja, es steht genau so mit drei Ausrufezeichen in den Regeln.
Aber trotz der extremen Krassheit und Abartigkeit ist noch eine Menge Platz nach oben. Zwar gibt es Regeln für Monster, Panzer und allerlei Fiesheiten, doch gibt es zwischen den Linien, besonders was die Ausrüstungs- und Armeelisten gibt, noch einige Dinge die man einfügen könnte. Spontan fallen mir Dinge wie Fleischwolfkillerroboter, Seuchenbringer, Bluthunde oder vielleicht Drachengeierschwärme ein.
Was die Modelle angeht, so gibt es ein paar offizielle, welche man im Bloodstore.de erweben kann. Alternativ gäbe es ja auch genug andere Miniaturenhersteller, bei denen man sich bedienen kann. Spezielle würden mir einige Umbauten mit Chaosdämonen, Dark Eldars und/oder (Chaos) Space Marines einfallen oder auch diverser Weird World War II-Miniaturen und viele mehr. Die Umbaumöglichkeiten sind hier eigentlich unbegrenzt und werden nur von der eigenen (kranken) Fantasie eingeschränkt.
Noch kann ich, nach dem ersten Überfliegen, noch nicht sagen, ob die Regeln was taugen oder nicht, aber irgendwie habe ich schon lauter total abgedrehte und krasse Ideen für Miniaturenumbauten... *kicher*
Und irgendwie passt "Carnage 1 & 2" als der "weirdest s**t ever!"-Eintrag ganz gut in meine Sammlung.
Daher: Lieber Thomas, bitte, bitte, bitte, lege noch einige Bände nach! So köstlich wie gestern habe ich mich schon lange nicht mehr beim Durchblättern eine TTG-Regelwerks unterhalten! Ich lechze sozusagen nach mehr!
PS: Das Gesicht meiner Freundin über mein etwas pubertär-kindisch-hysterisches Gekicher beim Durchblättern der Hefte war auf jeden Fall hochamüsant und schon alleine den Kauf wert.
Montag, 29. Juli 2013
Donnerstag, 25. Juli 2013
[Film] Ronin 47 Trailer
Da fängt ja 2014 hoch interessant an...
Donnerstag, 18. Juli 2013
[Film] Pacific Rim
Ich weiß, ich mache mich in letzter Zeit etwas rar, aber im Moment habe ich einfach eine Menge zu tun. Ins Kino gehen zum Beispiel:
Eine außerirdische Invasion völlig unerwarteten Ursprungs bricht über die Menschheit herein. Nicht aus dem All kommen die Feinde, sondern aus den Tiefen des Pazifischen Ozeans. Die monströsen Kreaturen, auch Kaiju genannt, attackieren weltweit Küstenstädte und fordern Millionen Menschenleben. Um die Kaiju zu besiegen, entwickelten Wissenschaftler überdimensionale Maschinen namens "Jaeger". Zwei Piloten müssen so einen gigantischen Roboter steuern, indem sie ihre Gehirne miteinander und mit der Maschine verknüpfen. Der Pilot Raleigh Becket erzielt bei der Bekämpfung der Kaiju besonders gute Erfolge und zunächst scheint es, als würde die Verteidigungsstrategie aufgehen. Doch dies ist ein Irrtum, die Aliens gewinnen erneut die Oberhand und das nicht länger erfolgversprechende Jaeger-Programm soll eingestampft werden. Einzig Marshall Stacker Pentecost glaubt noch an die Roboter und holt Becket zurück, der nach einem folgenschweren Kampfeinsatz die Einheit verlassen hat. Zusammen mit der unerfahrenen Pilotin Mako Mori soll er "seinen" Jaeger in ein letztes Gefecht führen, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Denn auch wenn die Kaiju übermächtig scheinen, so gibt es doch noch eine Möglichkeit, sie zu überlisten… - filmstarts.de
Also, gleich mal vorweg gesagt: Ich hatte meinen Spaß - und das sogar alleine im Kino...
Die grundlegende Idee hinter "Pacific Rim" ist nix Neues. Irgendwo zwischen "Neon Genesis Evangelion", "Godzilla", "Transformers" und "Battleship" mit einem leichten Hauch Cthulhu-Mythos (Naja, nicht ganz, aber die Monster sind halt titanische Alienmonster, die aus dem Ozean kommen. Wer das Rollenspiel "CthulhuTech" kennt, versteht am ehesten was ich meine.) rangiert das Ganze herum. Das stört soweit nicht, wenn man einfach die Tatsache akzeptiert, dass es eben eine Hommage an die Kaiju/Mecha-Geschichten aus Japan. Dieser Punkt ist auch zu 100% erfüllt worden. Dadurch gibt es auch einige kleine Logiklücken, aber dass ist jammern auf hohem Niveau.
Auch wenn ich anfangs "Transformers" und "Battleship" genannt habe, macht "Pacific Rim" eines, nämlich einfach alles besser.
Statt dümmlicher Charaktere setzt man hier auf mehr unbekannte Schauspieler (außer Ron Perlman und Idris Elba kannte ich keinen) und auf glaubhaftere Charaktere. Ja, gut, es gibt einige "cheesige" Stellen, aber das ist immer noch besser als das "Hasbro"-Dauer-Dummgebeutel, bei dem man sich die ganze Zeit nur noch die Frage stellt, ob alle Menschen einfach nur noch doof sind. Hier setzt man einfach mehr auf Ernsthaftigkeit und einem leicht abgedrehten Humor (die Wissenschaftsnerds). Aber es bleibt im Rahmen und befindet sich in etwa auf dem Level von "Hellboy".
Noch eine Verbesserung sind die gestochen scharfe Spezialeffekte. Durch die gewaltige Größe der Mechs und der Kaijus sind die Bewegungen alle etwas langsamer und dadurch sind die Actionsequenzen immer übersichtlich. Keine überschnelles Chaos, sondern einfach gut gestaltet und super animiert.
Apropos "gut gestaltet": Die gesamte Optik ist einfach sehr genial. Man nutzte den "Star Wars"-Effekt mal wieder sehr gekonnt aus und alles wirkt einfach echt. Alles sieht abgenutzt und teilweise sehr behelfsmäßig zusammengeschustert aus. So werden zum Beispiel auch Kaiju-Skelette, die in den Städten so rumliegen, gerne auch mal als Tempel oder Basis für Gebäude verwendet. Wer schon das Design von "Hellboy" mochte oder so wie ich ein Fan von Zion aus "Matrix 2+3" ist, der kann sich an dem Film einfach nicht satt sehen. Auch die Kaijus bieten einige Abwechslung, aber leider war keiner mit Tentakeln im Gesicht dabei.
Auch der Soundtrack kann sich sehen lassen, da er von Ramin Djawadi ist, der auch schon den ultraepischen "Game of Thrones"-OST gemacht hat.
Bei "Pacific Rim" muss man eines noch beachten: Er ist kein astreiner Actionfilm, sondern viel mehr einfach ein endzeitlicher Sci-Fi-Film. Er hat einiges an Tiefgang und es gibt einige Konflikte zwischen den einzelnen Charakteren. Dadurch fehlt zwischen drinnen vielleicht mal etwas der Drive, aber dafür wird hier viel mehr Charakterzeichnung durchgeführt und dies auch recht effektvoll.
Fazit: "Pazific Rim" ist titanisch, gigantisch und trotzdem vollmundig. Sieht man mal über einige Logiklücken hinweg, bekommt man eine optische und akustische Bombe geliefert.
9/10 fette Kaiju-Flöhe
Sonntag, 23. Juni 2013
[Filme] Man of Steel & Schattenkrieger - The Shadow Cabal
Ich war mal wieder im Kino und hier und da ist mir noch eine Blu-Ray in den Schoß gefallen. Aber fangen wir von vorne an:
Man of Steel
8/10 Stämme in einem LKW
Keltus verfolgt in seiner Funktion als treuer Diener des herrschenden Ordens die Spur eines rätselhaften Schattenkriegers. Da dieser jedoch sehr gerissen und schnell ist, verliert sich seine Fährte schon bald in den unwirtlichen Landschaften der weitläufigen Gegend. Doch genau, als die Spur für immer verloren zu sein scheint, trifft Keltus auf die gedemütigte Elfenkriegerin Nemyt und den berüchtigten Orc-Ritter Kullimon. Gemeinsam schöpfen sie neue Kraft, um den Schatten doch noch zu finden und seine unheimlichen Pläne zu vereiteln. Wie sie bald herausfinden, plant der Schattenkrieger, durch einen Fluch Goth Azul, den Gott der Untoten freizusetzen. Dies müssen die drei todesmutigen Krieger um jeden Preis verhindern, wollen sie den Frieden des Landes bewahren. - filmstarts.de
Gleich zu Beginn muss gesagt werden: "Schattenkrieger - The Shadow Cabal" ist B-Movie-Fantasy-Trash im Stil der 80er Jahre. Das Budget lag wahrscheinlich bei 2,95 € und einem Gutschein beim Mittelerde-Ausrüstungs- & Maskenverleih. Das sieht man dem Film auch an. Gerade zum Ende hin wird es leider ein bisserl arg mit dem gewollt und nicht gekonnt.
ABER: Der Film hat seinen Reiz und ist verdammt unterhaltsam. Es erinnert irgendwie sehr an einen an eine erste Version von "The Gamers", denn schließlich ist "The Shadow" auch hier der Gegner. Ansonsten hat man hier einen Fantasy, der irgendwie an LARP und World of Warcraft erinnert und eigentlich jedes Fantasy-Klischee bedient und dann doch gleichzeitig auch wieder bricht. So erscheinen die Orks zu Beginn doch sehr wie die klassischen Wilden wie man sie aus "Herr der Ringe" kennt, doch gerade als Kullimon zu Keltus und Nemyt stößt, wird ein ganz anderes Licht auf das Ganze geworfen. Plötzlich entwickelt sich der Ork zu dem coolsten Charakter des ganzen Films, der schon mal munter ein Liedchen pfeift, wenn er der Elfen nen Pfeil aus dem unteren Rücken zieht. Die Elfe Nemyt ist hingegen verdammt Bad-Ass und eine taffe Killerin und somit wird auch hier das klassische Bild der Elfe zum Teufel gejagt. Ein (Dunkel-)zwerg taucht auch noch auf mit Muskete, Schrotflinte und Handgranaten und es gibt noch ein paar weitere, kleine Nettigkeiten.
Wie schon gesagt, der Film ist Trash, aber man sieht den Schauspielern eine große Spielfreude an und die überträgt sich auch auf den Zuschauer - und das bietet so mancher millionenschwerer Hollywood-Streifen nicht.
Wer also mal einen amüsanten und unterhaltsamen Independent-Film sucht, kann hier getrost zugreifen.
8/10 abgetrennte Plastikköpfe
Man of Steel
Clark Kent ist ein junger Mann mit Superkräften jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Dennoch oder vielleicht sogar deswegen fühlt er sich allein und isoliert. Vor Jahren hat ihn sein Vater Jor-El von Krypton, einem hoch entwickelten Planeten, zur Erde geschickt und nun sieht sich Clark ständig mit der Frage konfrontiert: Wieso bin ich hier? Geprägt von den Werten seiner Adoptiveltern Martha und Jonathan Kent entdeckt Clark bald, dass Superkräfte zu haben auch Verantwortung mit sich bringt und die Notwendigkeit, schwierige Entscheidungen zu treffen. Clarks Adoptivvater glaubt, dass die Menschheit nicht bereit ist, zu erfahren, wer sein Sohn wirklich ist und welche Fähigkeiten er hat. Doch als die Welt vom finsteren General Zod angegriffen wird, braucht sie ihren 'Superman' dringender als jemals zuvor - ob sie nun bereit ist oder nicht. - filmstarts.de
Man kennt die Story ja. Und auch hier erfindet "Man of Steel" nicht viel neues hinzu. Was allerdings positiv auffällt sind zwei Dinge:
1. Es werden einigen Unschönheiten abgeschliffen. Da ich aber nicht spoilern will, gehe ich mal nicht weiter darauf ein.
2. Moralische Dilemmas werden geschickt eingesetzt und geben der Story mehr Tiefe als früher. Dadurch erhält Superman mehr Tiefe, Glaubwürdigkeit und letztendlich auch Menschlichkeit. Allerdings wird diese Tiefe dann wieder zu "Gunsten" der Action zurück geschraubt.
Apropos Action: Diese ist zum Einen sehr beeindruckend, weil sie es auch mal geschafft haben, schnelle, aber trotzdem scharfe Bilder zu erzeugen - trotz 3D-Technik, die allerdings auch wieder völlig für die Hanauer war. Die Spezialeffekte waren ansonsten aber sehr fesch. Besonders der Anfang, der doch recht ausführlich auf Krypton gespielt hat, sah einfach sehr, sehr gut aus und man hat sich fast gewünscht hätte, der Film würde nur auf Krypton spielen.
Die Optik ist opulent, düster, trostlos und dreckig. Schön gemacht - wie schon bei "Batman Begins" - ist der nicht gradlinige Storyverlauf, wodurch die anfänglichen Standard-Anfangs-Langweiligkeiten, wie bei anderen Comicverfilmungen, einfach mal so wegfallen.
Ansonsten: Joa, ein grundsolider Comic-SF-Fantasy-Actioner, der vielleicht etwas kürzer hätte sein können bzw. etwas weniger übertrieben viele Action, sondern lieber mehr Feinheiten in der Story wären besser gewesen. Das ist zwar Jammern auf hohem Niveau, aber das versaut doch letztendlich so einwenig den Gesamteindruck. Langweilig wird "Man of Steel" eigentlich nie. Nur zum Ende hin, wenn es einfach zu viel Keilereien gibt, wird es etwas zäh.
8/10 Stämme in einem LKW
Schattenkrieger - The Shadow Cabal
Keltus verfolgt in seiner Funktion als treuer Diener des herrschenden Ordens die Spur eines rätselhaften Schattenkriegers. Da dieser jedoch sehr gerissen und schnell ist, verliert sich seine Fährte schon bald in den unwirtlichen Landschaften der weitläufigen Gegend. Doch genau, als die Spur für immer verloren zu sein scheint, trifft Keltus auf die gedemütigte Elfenkriegerin Nemyt und den berüchtigten Orc-Ritter Kullimon. Gemeinsam schöpfen sie neue Kraft, um den Schatten doch noch zu finden und seine unheimlichen Pläne zu vereiteln. Wie sie bald herausfinden, plant der Schattenkrieger, durch einen Fluch Goth Azul, den Gott der Untoten freizusetzen. Dies müssen die drei todesmutigen Krieger um jeden Preis verhindern, wollen sie den Frieden des Landes bewahren. - filmstarts.de
Gleich zu Beginn muss gesagt werden: "Schattenkrieger - The Shadow Cabal" ist B-Movie-Fantasy-Trash im Stil der 80er Jahre. Das Budget lag wahrscheinlich bei 2,95 € und einem Gutschein beim Mittelerde-Ausrüstungs- & Maskenverleih. Das sieht man dem Film auch an. Gerade zum Ende hin wird es leider ein bisserl arg mit dem gewollt und nicht gekonnt.
ABER: Der Film hat seinen Reiz und ist verdammt unterhaltsam. Es erinnert irgendwie sehr an einen an eine erste Version von "The Gamers", denn schließlich ist "The Shadow" auch hier der Gegner. Ansonsten hat man hier einen Fantasy, der irgendwie an LARP und World of Warcraft erinnert und eigentlich jedes Fantasy-Klischee bedient und dann doch gleichzeitig auch wieder bricht. So erscheinen die Orks zu Beginn doch sehr wie die klassischen Wilden wie man sie aus "Herr der Ringe" kennt, doch gerade als Kullimon zu Keltus und Nemyt stößt, wird ein ganz anderes Licht auf das Ganze geworfen. Plötzlich entwickelt sich der Ork zu dem coolsten Charakter des ganzen Films, der schon mal munter ein Liedchen pfeift, wenn er der Elfen nen Pfeil aus dem unteren Rücken zieht. Die Elfe Nemyt ist hingegen verdammt Bad-Ass und eine taffe Killerin und somit wird auch hier das klassische Bild der Elfe zum Teufel gejagt. Ein (Dunkel-)zwerg taucht auch noch auf mit Muskete, Schrotflinte und Handgranaten und es gibt noch ein paar weitere, kleine Nettigkeiten.
Wie schon gesagt, der Film ist Trash, aber man sieht den Schauspielern eine große Spielfreude an und die überträgt sich auch auf den Zuschauer - und das bietet so mancher millionenschwerer Hollywood-Streifen nicht.
Wer also mal einen amüsanten und unterhaltsamen Independent-Film sucht, kann hier getrost zugreifen.
8/10 abgetrennte Plastikköpfe
Freitag, 21. Juni 2013
[Sonstiges] Werbung in fast eigener Sache
Normalerweise mache ich ja keine Werbung, aber dieses Mal ist es fast in eigener Sache.
![]() |
| Chora | 2012 | 160x30cm | acrylics, oil pastel pencils, copic marker and structure paste on canvas | SOLD |
Ein Freund von mir, Stundent der Psychologie und Philosophie wie eben auch Weltenbastler, füllt neben seiner Rolle als Student noch die des Künstlers aus. Und dieser Rolle besitzt er ein äußerst begnadetes Talent dazu, abstrakte Traumwelten auf eine besonders beeindruckende Art und Weise auf die Leinwand zu zaubern. Dadurch, dass er selbst aus dem Bereich der fantastischen, kreativen Kunst kommt, neigen seine Werke, obwohl sie wie schon gesagt von abstrakter Natur sind, eben fremdartige Welten abzubilden und - so finde ich - dass seine Kunst für Rollenspieler und Weltenbauer genauso geeignet sind, wie eben auch für jeden Freund der schönen Künste.
Nun ist es so, dass er zum einen Teile seiner Werke veräußern möchte, um Platz für neue in seiner Studentenbude zu schaffen und zum anderen bietet er aber auch seine Fähigkeiten für spezielle Sonderwünsche an.
Wer nun also eine kleine oder größere, einmalige Verschönerung für seine Wohnung benötigt oder vielleicht sogar eine abstraktere Vision für eine Rollenspielpublikation braucht, kann sie vertrauensvoll an ihn wenden.
Hier ist der Link zu seiner Homepage: http://www.ganrir.de
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