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Mittwoch, 26. März 2014
[Teaser] Hercules
Sieht für mich mal wieder nach fettem Bad-Ass-ROCK'n'Roll aus.
Freitag, 28. Februar 2014
[Film] Fantasic Planet
"Fantastic Planet" ist ein surrealistischer Sci-Fi-Animationsfilm aus dem Jahre 1973. Dabei erinnert er in seiner Darstellung an den Codex Seraphinianus und der Stil an die Intros von Monty Python.
Wer also Lust auf eine 71-minütige, fantastische Reise hat, kann mal einen Blick hierauf werfen:
Watch Fantastic planet in Zeichentrick | View More Free Videos Online at Veoh.com
Mittwoch, 19. Februar 2014
[Trailer] Guardians of the Galaxy - deutsch
Also, ich muss schon sage, dass das echt mal wieder so richtig geil aussieht! Da freu ich mich doch schon echt tierisch auf den Film! Hab mir den Trailer heute so ca. 5-mal angesehen und könnte ihn mir gleich nochmal ansehen. Wenn der Film reinhaut, dann kann davon ruhig noch mehr kommen.
Und jetzt alle: Huga Huga Huga Chacka!!
Freitag, 14. Februar 2014
[Trailer] Jodorowsky's DUNE
Man nehme: Eine nicht verwirklichte Filmversion von DUNE und mache eine Dokumentation heraus...und schon ist man total geflasht und will diesen, genau DIESEN Film sehen!! Ging mir bei Argo auch nicht viel anders...Menno...
Hier sind einige der Entwürfe für diese Version von DUNE:
Mehr über diese Dokumentation findet ihr hier : Jodorowsky's DUNE
Und, Gott, ja! Ich will diese Dokumentation sehen!
Hier sind einige der Entwürfe für diese Version von DUNE:
Chris Foss
H. R. Giger
Jean Giraud, a.k.a. "Moebius"
Mehr über diese Dokumentation findet ihr hier : Jodorowsky's DUNE
Und, Gott, ja! Ich will diese Dokumentation sehen!
Sonntag, 3. November 2013
[Film] Thor 2 - The Dark Kingdom
Nachdem Thor seinen Bruder Loki in die Schranken gewiesen hat, sieht er seine Aufgabe nun darin, die ins Schwanken geratene Ordnung zwischen den neun Welten wiederherzustellen. Den Konflikt mit Jotunheim konnte er gerade erst beilegen, da sieht sich der junge Gott mit einem ganz anderen Problem konfrontiert: Die uralte Rasse der Dunkel-Elfen will Thors Friedenspläne vereiteln. Deren Anführer Malekith ist älter als das Universum selbst und will dieses zurück in die Dunkelheit stürzen. Bereits vor tausenden von Jahren hatte er es schon einmal versucht, wurde aber mit seinem Heer von Dunkel-Elfen zurückgeschlagen. In Asgard glaubte man, dieser Sieg sei endgültig gewesen. Doch nun ist Malekith zurückgekehrt und derart mächtig, dass nicht einmal Göttervater Odin in der Lage ist, ihn aufzuhalten. Thor steht vor seiner bisher größten Herausforderung und muss sich auf eine Reise ins Ungewisse begeben. Nur, wenn er die Balance zwischen den kosmischen Kräften wiederherstellen kann, besteht Hoffnung auf einen Sieg über die Dunkel-Elfen. Nicht nur um Asgards Willen will er Malekith bezwingen, sondern auch, weil er um seine große Liebe Jane Foster fürchten muss. - filmstart.de
Also, im Großen und Ganzen habe ich nicht viel zu meckern. "Thor 2" war eigentlich fast genau das, was ich erwartet haben und sogar noch ein wenig mehr. Schließlich hat ein Großteil des Film nicht auf der Erde, sondern in Asgard, Svartalfheim und auch ein bisserl in Vanaheim und ein Hauch Jotunheim. Das ist echt gut und gerade in Asgard ein permanente Augenöffner. Das hat mich ein bisserl überrascht und hat mich auch sehr begeistert.
Stellenweise dachte ich mir dann auch - besonders bei den Kämpfen "Laserkanone vs Schwert" - 'So könnte auch ein "Masters of the Universe"-Film aussehen". Grundlegend konnte ich für meinen Teil sagen, dass "Thor 2" eine Steigerung zum ersten Teil angeht, was Optik, Schauwert und Spaß angeht, aber nicht an das epische Level von "The Avengers" heranreicht. Und das ist ja auch irgendwie gut so.
Gerade der Endkampf aber ist absolut top, doch ich will nix spoilern. Er ist einfach nur großartig.
Gerade der Endkampf aber ist absolut top, doch ich will nix spoilern. Er ist einfach nur großartig.
Schauspielerisch war soweit alles ok bzw. wie gewohnt. Natürlich hat Tom Hiddleston wieder allen die Show gestohlen. Christopher "Dr. Who" Eccleston fiel hingegen als Dunkelelfenchef Malekith nicht ins Gewicht. Unter der Maske hätte auch theoretisch jeder andere stecken können. Schade eigentlich...
Trotzdem gab es ein bis zwei Punkte, die mich etwas gestört haben:
- Die ULTIMATIVE Waffe, welche alle 9 Welten vernichten soll, "Äther" zu nennen, fand ich doch eeetwaaas lächerlich. Wollte Malekith alle Welten betäuben?Irgendwie fehlte das letzte Bisschen.
- Das Tüpfelchen auf dem I. Ich weiß aber nicht genau, was fehlte. Es gab keine Längen, keine großen Spannungsschwächen. Aber irgendwie fehlte mir etwas. Aber...ich such noch...
Insgesamt war "Thor - The Dark Kingdom" aber doch sehr recht rund mit vielleicht ein paar kleinen Beulen.
Daher: 8/10 fehlgeleitete Mjölnire zwischen den Welten
Daher: 8/10 fehlgeleitete Mjölnire zwischen den Welten
PS: Was ich noch sagen wollte. Das Konzept, wie man Yggdrasil und die 9 Welten darstellt, gefällt mir immer noch verdammt gut und ich muss sagen, dass mich dies als Rollenspielhintergrund oder auch als weltenbastlerisches Konzept sehr reizen würde.
Donnerstag, 25. Juli 2013
[Film] Ronin 47 Trailer
Da fängt ja 2014 hoch interessant an...
Donnerstag, 18. Juli 2013
[Film] Pacific Rim
Ich weiß, ich mache mich in letzter Zeit etwas rar, aber im Moment habe ich einfach eine Menge zu tun. Ins Kino gehen zum Beispiel:
Eine außerirdische Invasion völlig unerwarteten Ursprungs bricht über die Menschheit herein. Nicht aus dem All kommen die Feinde, sondern aus den Tiefen des Pazifischen Ozeans. Die monströsen Kreaturen, auch Kaiju genannt, attackieren weltweit Küstenstädte und fordern Millionen Menschenleben. Um die Kaiju zu besiegen, entwickelten Wissenschaftler überdimensionale Maschinen namens "Jaeger". Zwei Piloten müssen so einen gigantischen Roboter steuern, indem sie ihre Gehirne miteinander und mit der Maschine verknüpfen. Der Pilot Raleigh Becket erzielt bei der Bekämpfung der Kaiju besonders gute Erfolge und zunächst scheint es, als würde die Verteidigungsstrategie aufgehen. Doch dies ist ein Irrtum, die Aliens gewinnen erneut die Oberhand und das nicht länger erfolgversprechende Jaeger-Programm soll eingestampft werden. Einzig Marshall Stacker Pentecost glaubt noch an die Roboter und holt Becket zurück, der nach einem folgenschweren Kampfeinsatz die Einheit verlassen hat. Zusammen mit der unerfahrenen Pilotin Mako Mori soll er "seinen" Jaeger in ein letztes Gefecht führen, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Denn auch wenn die Kaiju übermächtig scheinen, so gibt es doch noch eine Möglichkeit, sie zu überlisten… - filmstarts.de
Also, gleich mal vorweg gesagt: Ich hatte meinen Spaß - und das sogar alleine im Kino...
Die grundlegende Idee hinter "Pacific Rim" ist nix Neues. Irgendwo zwischen "Neon Genesis Evangelion", "Godzilla", "Transformers" und "Battleship" mit einem leichten Hauch Cthulhu-Mythos (Naja, nicht ganz, aber die Monster sind halt titanische Alienmonster, die aus dem Ozean kommen. Wer das Rollenspiel "CthulhuTech" kennt, versteht am ehesten was ich meine.) rangiert das Ganze herum. Das stört soweit nicht, wenn man einfach die Tatsache akzeptiert, dass es eben eine Hommage an die Kaiju/Mecha-Geschichten aus Japan. Dieser Punkt ist auch zu 100% erfüllt worden. Dadurch gibt es auch einige kleine Logiklücken, aber dass ist jammern auf hohem Niveau.
Auch wenn ich anfangs "Transformers" und "Battleship" genannt habe, macht "Pacific Rim" eines, nämlich einfach alles besser.
Statt dümmlicher Charaktere setzt man hier auf mehr unbekannte Schauspieler (außer Ron Perlman und Idris Elba kannte ich keinen) und auf glaubhaftere Charaktere. Ja, gut, es gibt einige "cheesige" Stellen, aber das ist immer noch besser als das "Hasbro"-Dauer-Dummgebeutel, bei dem man sich die ganze Zeit nur noch die Frage stellt, ob alle Menschen einfach nur noch doof sind. Hier setzt man einfach mehr auf Ernsthaftigkeit und einem leicht abgedrehten Humor (die Wissenschaftsnerds). Aber es bleibt im Rahmen und befindet sich in etwa auf dem Level von "Hellboy".
Noch eine Verbesserung sind die gestochen scharfe Spezialeffekte. Durch die gewaltige Größe der Mechs und der Kaijus sind die Bewegungen alle etwas langsamer und dadurch sind die Actionsequenzen immer übersichtlich. Keine überschnelles Chaos, sondern einfach gut gestaltet und super animiert.
Apropos "gut gestaltet": Die gesamte Optik ist einfach sehr genial. Man nutzte den "Star Wars"-Effekt mal wieder sehr gekonnt aus und alles wirkt einfach echt. Alles sieht abgenutzt und teilweise sehr behelfsmäßig zusammengeschustert aus. So werden zum Beispiel auch Kaiju-Skelette, die in den Städten so rumliegen, gerne auch mal als Tempel oder Basis für Gebäude verwendet. Wer schon das Design von "Hellboy" mochte oder so wie ich ein Fan von Zion aus "Matrix 2+3" ist, der kann sich an dem Film einfach nicht satt sehen. Auch die Kaijus bieten einige Abwechslung, aber leider war keiner mit Tentakeln im Gesicht dabei.
Auch der Soundtrack kann sich sehen lassen, da er von Ramin Djawadi ist, der auch schon den ultraepischen "Game of Thrones"-OST gemacht hat.
Bei "Pacific Rim" muss man eines noch beachten: Er ist kein astreiner Actionfilm, sondern viel mehr einfach ein endzeitlicher Sci-Fi-Film. Er hat einiges an Tiefgang und es gibt einige Konflikte zwischen den einzelnen Charakteren. Dadurch fehlt zwischen drinnen vielleicht mal etwas der Drive, aber dafür wird hier viel mehr Charakterzeichnung durchgeführt und dies auch recht effektvoll.
Fazit: "Pazific Rim" ist titanisch, gigantisch und trotzdem vollmundig. Sieht man mal über einige Logiklücken hinweg, bekommt man eine optische und akustische Bombe geliefert.
9/10 fette Kaiju-Flöhe
Dienstag, 21. Mai 2013
[Film] Star Trek: Into Darkness
Die Crew des Raumschiffs „Enterprise“ ist auf einer Observierungsmission in den Weiten des Weltalls unterwegs. Dabei verstößt die Mannschaft von Captain James T. Kirk jedoch gleich doppelt gegen die Oberste Direktive der Föderation: die Nicht-Einmischung in Angelegenheiten fremder Kulturen und Spezies. Der Erste Offizier Spock lässt sich in das Herz eines brodelnden Vulkans bringen, um die Lavaflut zu stoppen, die die Bevölkerung des Planeten Nibiru auslöschen würde. In letzter Sekunde setzt Kirk alles auf eine Karte und rettet Spock vor dem sicheren Tod - zu einem hohen Preis. Die entwicklungstechnisch auf der Stufe von Primaten stehenden Bewohner bekommen die „Enterprise“ zu Gesicht, womit Kirk seinerseits massiv in die Evolution des Volkes eingreift. Zurück auf der Erde des 23. Jahrhunderts muss er sich dafür verantworten. Sein Mentor Admiral Pike entzieht ihm das Kommando der „Enterprise“ und stuft ihn auf den Rang eines Ersten Offiziers zurück. Doch die Wirren eines verheerenden Terroranschlags, der London erschüttert, sollen alles verändern. Drahtzieher hinter der Attacke ist der ehemalige hochrangige Sternenflotten-Offizier John Harrison, der zum Planeten Kronos in klingonisches Territorium flieht. Kirk holt sich das „Enterprise“-Kommando zurück und jagt den brandgefährlichen Harrison, hinter dem weit mehr steckt als seine menschliche Sternenflotten-Offizier-Hülle verrät… - filmstarts.de
Ich will mal die Sache aufteilen. Und zwar in "SF-Actionfilm" und "Star Trek".
Als SF-Actionfilm funktioniert ST:ID sehr gut. Viele optische Schauwerte - über einige Punkte aber rege ich mich gleich noch auf - nette Sprüche und einfach Action satt. Viele Pausen zum Durchatmen gibt es nur wenige. Die schauspielerische Leistung ist soweit ganz gut, wobei ich jetzt niemanden so richtig als "herausstechend" beschreiben würde. Mochte man die Besetzung beim ersten Star Trek schon, mag man sie hier auch und Cumberbatch ist ein definitiv besserer Gegenspieler als Eric Banas Nero. Wobei Cumberbatch als Sherlock nochmal ein ganz anderes Level an Grandiosität zündet.
Also unter dem Aspekt "SF-Action" passt eigentlich fast alles.
Aber: Müssen so viele Lens Flare Effekte sein?? War das nötig? Und für was war nur wieder das 3D gut? Zum mehr Geld verdienen??
Nun aber zu dem Punkt "Star Trek". Denn hier passt im Grunde nicht mehr viel.
1. Logik: Wenn man schon eine alternative Zeitlinie hat, dann könnte man sich wirklich mal von Altlasten befreien und auch einfach einige Logikbrüche, die durch die alte Zeitlinie entstanden sind, ausgleichen. Das einfachste Beispiel - ohne Spoilern zu wollen: Man bekommt es im Film mit Cryotechnologie zu tun. Also dem Versetzen von Personen in einen Kälteschlaf, um z.B. eine längere Reise antreten zu können. Im Film gibt es einige 300 Jahre alte Cryoschläfer. Da ST:ID im Jahr 2259 spielt wären diese, nach Adam Riese, im Jahr 1959 eingefroren worden. Das tut in etwa genauso wie, wie die -300°C bei "Riddick: Chroniken eines Kriegers".
2. Retro vs. Moderne: Auf der einen Seite will ST:ID an die "gute, alte Zeit" erinnern. Als "Star Trek" noch eher "Swashbuckling Science Fiction" war. Die Enterprise hat ihre klassische Form, die Uniformen sind reto und die Kommunikatoren erinnern mehr an alte Motorola Handy. Im Gegensatz dazu stehen aber zum einen eher sehr raue Elemente, wie z.B. Maschinenräume, die zwar jetzt nicht mehr nach einer Budweiserbrauerei aussehen, sondern dafür eher an den CERN erinnen. Auch nicht viel besser, denn irgendwie passt das einfach nicht ins Bild. Es ist zwar realistischer, weil ein Fusionsreaktor wahrscheinlich auch eher so aussehen würde, aber es wirkt irgendwie vollkommen unpassend, roh, klotzig und eher nach 80er Jahre SF-Trash (z.B. "Sador - Herrscher im Weltraum") als an einen moderen Film. Im Gegensatz dazu stehen SF-Elemente, die eher an Filme wie "Total Recall (das Remake)" oder "Blade Runner" erinnern. Und dann sind dann noch die normalen Elemente, wie z.B. eine Art Bikerkneipe, die einfach so gar nicht ins Bild passen will. Aber das hatten wir beim 1. Teil auch schon. Irgendwie passen die Teile nicht zusammen. Da fehlt mir die Konsistenz, das Ganze. Entweder man geht den ganzen Weg oder man lässt es. Lieblose Halbgarheiten sind hier vollkommen fehl am Platz.
3. Re-Design: Dann ist da noch die Sache mit den Klingonen. Die Szenen auf Kronos an sich, von der Kulisse her waren schon irgendwie...geil. Aber: Was ist nur mit den Klingonen passiert? Hatten die Läuse? Haarausfall oder was? Und: Gab es Uruk-Hai-Rüstungen noch von "Herr der Ringe" zum Sonderpreis oder warum haben mit die Helme so sehr daran erinnert? Selbst wenn sich die Zeitlinie ändert, sollte sich das Aussehen einer Rasse nicht ändern.
4. Reboot oder Remake? Ich war mich teilweise nicht mehr so sicher, ob ST:ID wirklich als Teil des Reboots gedacht war oder ob es doch eher ein Remake der klassischen Filme war? An manchen Stellen war ich sehr am Zweifeln, was J.J. Abrams da eigentlich will. Mehr sage ich zu diesem Punkt nicht.
5. Das Spiel mit dem Ende: Es war wie bei "James Bond: Skyfall". Als der Film zu Ende ging und Bond im klassischen Anzug ins Büro von M kam und dann der klassische Bondvorspann zu sehen war, wollte ich weiter schauen. Da war ich total heiß gelaufen und hatte eine Gänsehaut wie den Mount Everest. Und das war beim Ende von ST:ID genauso: Als denn Kirk den klassischen Spruch
"Space - - - - the Final Frontier.
These are the voyages of the starship, Enterprise.
Its five-year mission: to explore strange, new worlds, to seek out new life and new civilizations, to boldly go where no man has gone before."
These are the voyages of the starship, Enterprise.
Its five-year mission: to explore strange, new worlds, to seek out new life and new civilizations, to boldly go where no man has gone before."
von sich gab und die Enterprise losflog und das klassische Enterprise-Theme einsetzte, dann wollte ich sitzen bleiben. Dann hatte ich Star Trek Feeling für einen kurzen Moment. In der Hinsicht muss ich sagen, hasse ich die Reboots. Wenn man schon sowas macht, dann macht bitte einfach alles neu und lasst das Alte hinter euch. Dieses Spiel mit den nostalgischen Gefühlen der Zuschauer ist einfach mies. Wie schon gesagt, bei Bond hatte ich das gleiche Gefühl und das hat für mich den Film vorher total abgewertet. Und so war es hier auch. Nostalgisches Star Trek wurde versprochen und nur in der letzten Minute vollkommen eingehalten. Warum bohrt man nicht gleich den Zuschauern ein Bathlet in die Brust?!
In der Hinsicht war ich zum Beispiel sehr froh, dass man z.B. John Carter nostalgisch genug gemacht hat, dass man die Fans der Bücher nicht vollkommen vergrault. Nicht so wie z.B. diese gnadenlos beschissene Flash Gordon Serie von 2007. Aber ich will jetzt nicht zu sehr vom Thema abweichen.
Fazit: Was bleibt nun übrig? True Trekkies werden sich im wahrscheinlich zu einem gewissen Teil im nostalgischen Grab umdrehen. Manch anderem Trekkie könnte es gefallen und wer überhaupt keine Vorbelastung hat, wird seinen Spaß haben.
Als SF-Actioner ohne Beachtung des Star Trek-Anteils: 8/10 Photonentorpedos
Als Star Trek-Film: 3/10 Klingonen
Machen im Schnitt: 5,5/10 Eismänner
Sonntag, 5. Mai 2013
[Film] Iron Man 3
Tony Stark, der eben erst New York City von der Zerstörung bewahrt hat, bekommt es mit einem Gegner zu tun, dessen Reichweite keine Grenzen zu kennen scheint. Der Mandarin, Kopf der Terrororganisation "Die Zehn Ringe", zerstört das komplette Leben des berühmten Tony Stark alias Iron Man. Dieser muss sich der äußerst schwierigen Aufgabe stellen, seine Welt wieder in Ordnung zu bringen und jene zu beschützen, die ihm am nächsten stehen - vor allem seine große Liebe Pepper Potts. Einmal mehr sind dafür sein ganzer Mut und all sein Können gefragt. Starks Lage ist allerdings alles andere als aussichtsreich. Er steht mit dem Rücken zur Wand und muss sich auf seine ureigensten Stärken zurückbesinnen: seinen Einfallsreichtum sowie seine guten Instinkte. Schritt für Schritt kämpft er sich vor, doch um dieses Mal zu gewinnen, muss er sich auch der Frage stellen, die ihn schon lange beschäftigt: Macht ihn erst sein Kampfanzug zum Helden oder ist er bereits ein Held, der lediglich einen Kampfanzug trägt?
Ich will mich nur kurz fassen: Der Film war eine Granate. Warum?
1. Robert Downey Jr.
2. Robert Downey Jr.
3. Robert Downey Jr.
4. Ben Kingsley. Ohne jetzt spoilern zu wollen, aber: Dass er sich für die Rolle hat breitschlagen lassen, war einfach genial. Hat echt verdammt viel Spaß gemacht, ihm zuzusehen.
5. Rob...Nein... Eher - und jetzt kommts - das Verhältnis Trailer - Film. Denn der Trailer war dieses mal - ähnlich wie bei Oblivion - sehr gut gemacht. Denn er macht Geschmack auf mehr, ohne die wirkliche Story und vorallem die Wendungen im Film zu verraten. Dadurch war der Film sehr frisch und überraschend. Irgendwie bin ich mit dem Gedanken, dass der Film im Vergleich zu seinen Vorgängern (inkl. Avengers) eher düster wird, reingegangen. Aber dann kam doch alles anders. Kommen wir daher zu
6. Die Story und die Aufmachung: Iron Man 3 ist eine absolute Frischzellenkur. Denn was könnte man noch besser machen, wenn man so eine Vorlage wie z.B. eben Avengers hat? Mehr Action und mehr Effekte geht doch kaum noch! Und da hat Regisseur Black einfach das Richtige gemacht: Anstatt krampfhaft ein immer höher, schneller und weiter zu versuchen, hat er einfach dass in Iron Man eingemischt, was er schon immer gemacht hat: Actionkomödien und Buddymovies. Denn immerhin hat er die Drehbücher zu "Lethal Weapon 1-4" geschrieben oder auch den kongenialen "Kiss Kiss Bang Bang" geschrieben und gedreht. Und genau diese Elemente sind nun auch in "Iron Man 3" zu finden: Viel mehr flotte Sprüche, saukomische Interaktionen der Charaktere untereinander und gute Action, wobei Tony Stark viel mehr als Tony Stark aggieren muss und nicht als Iron Man. Zwischenzeitlich hat mich der Film mehr an James Bond mit seinen Gimmicks erinnert als an Iron Man. Aber das hat nicht gestört. Das hat die Sache richtig interessant gemacht.
7. Ideen, Ideen und Ideen. Der Film war echt überraschend und hat mit sehr vielen und sehr coolen Ideen aufgewartet. Ich will aber nicht zu viel verraten. Schaut ihn euch lieber selbst an.
8.-10. Robert Downey Jr. Aber jetzt mal ernsthaft: Er ist Tony Stark. Und hier ist er zudem ein sehr zwiegespaltener Tony Stark. Auf der einen Seite wie immer übercool, ultralässig und irgendwie zum Knuddeln; auf der anderen Seite wird er aber von den Dämonen von New York, also dem "Avengers"-Zwischenfall verfolgt. Er leidet unter Panikattacken, Albträumen und ist dadurch regelrecht zerbrechlich. Diese beiden Seiten kommen aber dann immer wieder zusammen zu einem anderen Robert Downey Jr. - Charakter: Sherlock Holmes. Er wirkte manisch, durchgedreht, eben ein Genie am Rande des Wahnsinns. Und das war einfach ganz große Klasse!
Und somit muss ich sagen, dass "Iron Man 3" nach dem doch eher lahmen Zweiten und dem Over-the-Top-Action-Feuerwerk von "Avengers" ein wirklich sympathischer, lustiger und verdammt abgedrehter SF-Actionfilm ist, der einfach 2 Stunden lang sehr gut unterhalten hat.
9/10 ferngelenkte Kampfanzüge
Donnerstag, 25. Oktober 2012
[Film] The Legend of Conan
Da bin ich ja mal mehr als nur gespannt...
“Wore a Crown on a Troubled Brow”: Gerüchte über einen neuen "Conan"-Film mit Arnold Schwarzenegger (engl.)
Irgendwie schade um Jason Momoa, denn er war eigentlich ein guter Conan in einem schlechten Film. Dass aber Arnold wirklich noch einmal die Rolle machen will, versetzt mich in Vorfreude, Erstaunen und auch etwas Angst. Denn schließlich ist er nicht mehr der Jüngste und irgendwie habe ich da schon ein wenig die Bilder von Pratchetts "Cohan, the Barbarian" vor Augen:
Naja, abwarten und Tee trinken sage ich da nur...
Mittwoch, 19. September 2012
[Film] The Hobbit - Trailer
Sieht gut aus... Vielleicht komme ich doch so langsam wieder in Mittelerd- und Tolkienstimmung...
Sonntag, 8. Juli 2012
[Film] Sennentuntschi
Was sich hinter dem etwas seltsamen und "mega-trashigen" Titel versteckt, ist Folgendes:
1975, Schweizer Alpen: In einem abgelegenen Bergdorf taucht scheinbar aus dem Nichts eine Frau von wilder Schönheit auf. Nur der Dorfpolizist Reusch nimmt sich der Fremden vorbehaltlos an und versucht herauszufinden, wer die stumme Frau ist. Es verdichten sich Hinweise, dass die Frau von der Höhenalp kommt, wo Sennen in ihrer Einsamkeit vieles und Unvorstellbares tun, um weibliche Gesellschaft zu bekommen. Dabei tritt ans Licht, was besser im Verborgenen geblieben wäre. Es ist der Anfang eines Alptraums aus frömmlerischem Wahnsinn, Heuchelei, Missbrauch und Dämonenglauben, der die Träume zweier Liebenden und eines ganzen Dorfes in den Abgrund reisst. - filmstarts.de
Was wie ein klassischer Tatort beginnt, entpuppt sich rasch als genialer Mystery-Antiheimatfilm, der von der ersten bis zur letzten Minute extrem spannend ist, schaurig und recht hart ist, ohne alles zu zeigen. Zum einen wird die Spannungsschraube durch die sehr gut durchdachte Geschichte, Soundtrack und -kulisse sowie die exzellenten Bilder von nebelverhangenen, düsteren Bergen oder die ganzen Details in der Ausstattung. Zum anderen durch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Denn die Story besteht auch zwei Erzähllinien, welche zeitversetzt gezeigt werden und so die finale und doch überraschende Lösung bis zum Ende herauszögert.
An dem Film gibt es wirklich nichts auszusetzen und man muss die Eidsgenossen einfach zu diesem wirklich gelungenen Alpen-Horror-Film beglückwünschen.
Wer also auf düstere Mystery und Horror steht, sollte bei diesem Geheimtipp sofort zugreifen.
9,5/10 Strohpuppen mit Menschenhaut
PS: Wer noch mehr zur Sage der Sennentuntschi erfahren möchte, kann mal auf Wikipedia nachlesen.
Montag, 2. Juli 2012
[Film] Wasting Away
Über was man so alles rein zufällig stolpern kann...
Eigentlich wollten die vier Freunde Tim, Cindy, Mike und Vanessa nur ruhigen Abend genießen. Doch ein mit einer grünen Substanz kontaminiertes Softeis bringt eine unerwartete Wendung in ihr Leben. Sie werden von schmerzhaften Krämpfen zu Boden gerissen und als sie wieder zu sich kommen ist irgendetwas anders.
Andere Menschen bewegen sich plötzlich viel schneller als sie selbst und ergreifen bei ihrem Anblick entweder panisch die Flucht, oder versuchen die Vier mit allen Mitteln umzubringen. Sie selbst sind plötzlich ungewöhnlich stark und verkraften selbst Schusswunden und abgetrennte Gliedmaßen problemlos. Außerdem ist da noch diese seltsame Lust am Blutvergießen und der neuentdeckte Geschmack für menschliches Gehirn.
Für Tim & Co kann das natürlich nur eines bedeuten: Sie sind Supersoldaten und der Rest der Menschheit ist von einer unheimlichen Seuche befallen. - www.kreativrauschen.de
Nette, wenn auch sehr trashige Zombiekomödie, die mal den Spieß umdreht und die Geschehnisse aus der Sicht der Untoten zeigt. Es ist jetzt nicht der Megahammer wie z.B. "Shaun of the Dead", aber die Idee ist mal was anderes und weiß durchaus zu unterhalten. Doch die 90 Minuten Länge können nicht ganz ausgefüllt werden und so hat der Film immer wieder mal ein paar Durchhänger. Leider, leider. Denn sonst hätte "Wasting Away" ein echter Knaller werden können.
Wer aber auf Zombiefilme steht und mal eine andere Sichtweise haben möchte, sollte sich den Streifen in einer Gruppe von Gleichgesinnten mit einer größeren Ladung Bier reinziehen.
6/10 Gehirntacos
Andere Menschen bewegen sich plötzlich viel schneller als sie selbst und ergreifen bei ihrem Anblick entweder panisch die Flucht, oder versuchen die Vier mit allen Mitteln umzubringen. Sie selbst sind plötzlich ungewöhnlich stark und verkraften selbst Schusswunden und abgetrennte Gliedmaßen problemlos. Außerdem ist da noch diese seltsame Lust am Blutvergießen und der neuentdeckte Geschmack für menschliches Gehirn.
Für Tim & Co kann das natürlich nur eines bedeuten: Sie sind Supersoldaten und der Rest der Menschheit ist von einer unheimlichen Seuche befallen. - www.kreativrauschen.de
Nette, wenn auch sehr trashige Zombiekomödie, die mal den Spieß umdreht und die Geschehnisse aus der Sicht der Untoten zeigt. Es ist jetzt nicht der Megahammer wie z.B. "Shaun of the Dead", aber die Idee ist mal was anderes und weiß durchaus zu unterhalten. Doch die 90 Minuten Länge können nicht ganz ausgefüllt werden und so hat der Film immer wieder mal ein paar Durchhänger. Leider, leider. Denn sonst hätte "Wasting Away" ein echter Knaller werden können.
Wer aber auf Zombiefilme steht und mal eine andere Sichtweise haben möchte, sollte sich den Streifen in einer Gruppe von Gleichgesinnten mit einer größeren Ladung Bier reinziehen.
6/10 Gehirntacos
Sonntag, 1. Juli 2012
[Film] The Man with the Iron Fists
Eigentlich stehe ich ja nicht so sehr auf "The Wu-Tang-Clan" und der ganzen Rap-Musik, aber dieser Trailer macht bei mir einfach Lust auf mehr. Sieht irgendwie wie eine Realverfilmung von "The Exalted" aus und ist dabei so übertrieben blutig wie seinerseits "Kill Bill Vol. 1". Könnte also mal wieder was richtig Nettes werden. Als Inspirationsquelle für Gaia werde ich ihn mir auf jeden Fall ansehen.
Dienstag, 19. Juni 2012
Freitag, 8. Juni 2012
[Film] Bring Back John Carter!
So...
Es gibt nun eine Pedition, mit der versucht wird Disney/Pixar zu überzeugen, dass die John Carter-Saga weiterverfilmt werden soll. Wer also auch dafür ist, dass es weitere John Carter-Filme geben soll, der möge doch bitte hier unterzeichnen: Take Us Back To Barsoom!
Mittwoch, 6. Juni 2012
[Film] Snowwhite and the Huntsman
Mit einer List hat die böse Zauberin Ravenna einst die Herrschaft über das Königreich erlangt. Snow White, die bildhübsche Tochter des ehemaligen Königs, sitzt seitdem in einem Verlies im höchsten Turm des Schlosses fest. Als der Eingekerkerten nach jahrelanger Gefangenschaft doch noch die Flucht in den Zauberwald gelingt, entsendet Ravenna den Huntsman, um Snow White in den verwunschenen Forst zu folgen und sie dort umzubringen. Doch der verwitwete Trunkenbold bringt es nicht übers Herz, dem Mädchen das Leben zu nehmen. Zusammen fliehen die beiden vor Ravennas Schergen und treffen nach einer schmerzhaften Begegnung mit einem Troll auf acht(!) Zwerge. Auch Snow Whites Sandkastenliebe William stößt noch zu dem Trupp hinzu. Gemeinsam zieht der bunt zusammengewürfelte Haufen gegen Ravenna und ihre Armee ins Feld... - filmstarts.de
Ich will mich kurz fassen: Der Film war mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass ein gutgemachter Trailer, nette Spezialeffekt und auch solide Schauspieler keinen guten Fantasystreifen machen.
Fakt ist: Optisch ist "Snowwhite and the Huntsman" ein nettes und dreckiges Schaustück. Die Effekte sind insgesamt sehr schön gemacht und recht stimmungsvoll. Und Charlize Theron als böse Königin lässt verdammt gut eine richtig nette und wahnsinnige Elisabeth-Bathory-Kopie. Auch bietet der Film einige feine Ideen zum Thema Weltenbau & Rollenspiel, da doch einige Elemente eine andere und interessante Optik bieten, was auch durchaus inspirierend ist (z.B. Geister im Dunklen Wald, das Seedorf, usw.)
Aber das war es auch schon mit den guten Nachrichten, denn ansonsten ist der Film zum einen einfach strunzlangweilig. Zumindest entfand ich so, während meine Freundin ihn doch recht unterhaltsam fand. Geschmackssache halt. Ich hab nach 45 Minuten schon auf die Uhr geschaut, in der Hoffnung, dass der Film endlich rum ist. Doch da hat das Drama noch gut 82 Minuten angedauert. Keine Ahnung, woran es lag, aber es kam bei mir irgendwie überhaupt keine Spannung auf. Zudem war ich auch immer wieder froh, wenn ich nicht Kristen Stewarts Marmorfresse sehen musste.
Dann war da noch die Sache mit den Vorlagen. Ich zähle da mal auf:
- Pan's Labyrinth
- Robin Hood
- Willow
- Jean d'Arc
- Prinzessin Mononoke
- Herr der Ringe
Mehr fallen mir gerade nicht mehr ein, aber die "Inspirationsquellen" waren doch mehr als eindeutig.
Und dann war noch die Sache mit der deutsch-englischen Übersetzung. Wenn "Snowwhite" in dem Fall wirklich "Snowwhite" als Eigenname haben soll...ok. Ist gut. Aber wenn ich noch einmal "Huntsman" hören muss, bekomme ich das kalte Kotzen. Irgendwann hab ich nur noch "Hansmän" gehört. Hallo!? Der Kerl hat bestimmt auch einen richtigen Namen gehabt. So wie "Timmy" oder "Gustav" oder sowas.
Ich versuche jetzt erstmal meine Füßnägel wieder zu begradigen, die sich dabei hochgerollt haben und gebe dem ganzen Machwerk
3/10 tote Vögel im dunklen Wald
Donnerstag, 19. April 2012
[Film] Trailer - Tai Chi 0
Eastern mit Kämpfern, die übernatürliche Kräfte besitzen meets Steampunk. Wieso muss ich jetzt nur gerade an "The Exalted" oder "Avatar" denken...? Sieht auf jeden Fall recht interessant und spaßig aus.
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