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Mittwoch, 4. Februar 2015

[RSP-Blog-Karneval] 2x 10 Dinge

Greifenklaue leitet einen neuen "Karneval der Rollenspielblogs". Dieses Mal mit dem Thema "10 Dinge". Bei dem Thema dachte ich mir, könnte ich mal mitmachen.

Zu Beginn habe ich auch schon zwei 10er-Listen, die mir so mehr oder minder spontan eingefallen sind:

I. 10 Dinge, die sich bei Cimorra geändert haben

1. Cimorra ist keine eigenständige Welt mehr, sondern befindet sich in der Hohlwelt der Erde. Damit habe ich gleich mal zwei Probleme aus der Welt geräumt. Zum einen fand ich die Verbindung zwischen der Erde und Cimorra per se immer etwas seltsam - und zwar nicht im positiven Sinne - und zum anderen mag ich Hohlwelten mit Dinosauriern, Flugscheiben und hier und da ein paar Nazis.

2. Es gibt passend dazu eine neue Karte. Ok, sie ist noch nicht komplett fertig, aber ein Preview gibt es hier:


3. Es gibt weder Jahres- noch Tages- und Nachtzeiten in der Hohlwelt. Wie soll dies auch gehen, wenn man einen fixen Kern als Sonne hat, der ständig leuchtet? Insgesamt ist das Klima in der Hohlwelt schwül-warm. Eis und Schnee gibt es nur auf den höchsten Bergen oder in der Nähe der Pole, wo auch die Tore zur Oberwelt liegen. Ansonsten herrscht ein permanenter Tropensommer.

4. Es gibt noch mehr Tore zwischen Cimorra, der Oberwelt und auch anderen Welten. Neben den Polöffnungen gibt es noch das Plateau von Leng, dass an mehreren Orten gleichzeitig existiert. Ähnliches gilt auch für den Schwarzen Tesserziggurakt, einer vierdimensionalen Tempelanlage. Andere Tore führen zu anderen Welten wie zum Beispiel dem Mars, dem Saturn oder dem Pluto oder noch weiter entfernt.

5. Die Hohlwelt Cimorra wird von den Nachfahren der ersten, menschlichen Imperien bewohnt. Dazu gehören die Atlantica, Bethmoori, Hyperboreaner, Lemurier, Muia, Shambai, Valusier und die Vril-Ya. Weitere Einwohner sind die Marsianer, die von den Vril-Ya abstammten, die Cimorrier, was zum einen die Bezeichnung aller Bewohner der Hohlwelt ist, zum anderen die vorherrschende Menschenart darstellt, da sie sich aus allen Urvölkern zusammensetzt, und die seltsamen Nashadi, über deren Herkunft eigentlich kaum etwas bekannt ist.

6. Neben den Menschen gibt es noch einige andere Urvölker oder Neuzugänge dank der Dimensionstore. Wobei...da gibt es gar nicht so viel neues zu sagen. Die meisten von ihnen waren auch schon in den älteren Versionen von Cimorra vorhanden.

7. Es gibt viel mehr aktive Artefakte als früher. Denn seit der letzten Änderung, wo ich die Artefaktmenge etwas eingekürzt habe, fehlte irgendwie das Cimorrafeeling (TM). Deswegen gibt es wieder Luftschiffe in verschiedenen Größen und auch der Einsatz von "modernen Waffen" wie Uhrwerkwaffen wird wieder normaler sein.

8. Ebenso wird auch die Flora und Fauna irdischer sein. Damit meine ich aber nicht, dass sie im Gegensatz zu früher nicht auch exotisch und fremdartig sein wird. Es wird nur mehr "normale" Tiere und Pflanzen, wenn auch von urzeitlicher Natur, geben. Andere Wesen sind entweder in der Hohlwelt entstanden oder von anderen Welten eingeführt worden.
Pferde gibt es trotzdem keine in Cimorra...

9. Anpassung des Cthulhu-Mythos. Der Mythos wird intensiver in Cimorra eingebunden werden, allerdings gibt es einige kleine Änderungen im Vergleich zu dem sonst bekannten Mythos. Das trifft insbesondere die Großen Alten, die entweder nur wie Götter verehrt werden und damit nicht direkt in der Welt auftauchen oder eher als eine Art Monster, man könnte auch sagen Kaiju, behandelt werden. Eines der besten Bespiele wäre die Anpassung von Chaugnar-Faugns Brüder, die ich in etwas mit Yag-Kosha aus dem "The Tower of the Elefant" von gleich setze.

Auch sind nicht alle Kreaturen des Mythos per se böse oder treiben einen Gegner in den Wahnsinn. Vielmehr betrachte ich sie unter einem ähnlichen Fokus wie alle anderen Völker, Monster, Tiere und Pflanzen der Hohlwelt.

10. Ich plane Cimorra mit dem Cipher-System von Numenera zu spielen. Ich glaube, dass die Regeln wirklich gut dazu geeignet sind, eine seltsame und auch archaische Welt wiederzuspiegeln. Glaives als Krieger, Jacks als Diebe und Nanos als Magier sollten gut funktionieren. Das wird sich aber erst dann zeigen, wenn ich die dt. Version in Händen halte.


So gehen wir zu Punkt II. über...

II. 10 Settings, die man ganz gut mit dem Cipher-System spielen könnte:

1. Degenesis: Ja, ich kenne die neue Version noch nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das hinhauen würde. Glaives und Jacks wären ja einfach unterzubringen; Nanos etwas schwerer, wobei ich sie mir gut in der Rolle von Chronisten oder Anubier vorstellen könnte. Auch gäbe es genug Möglichkeiten Cypher und Oddities ins Spiel zu bringen. Liegt ja genug Zeug in der Welt rum.

2. Engel: Auch hier fände ich, dass man sowohl die Engel wie aber auch normale Menschen mit den Regeln darstellen könnte.

3. Cthulhu: In dem Fall gibt es ja zum einen das Lovecraft-Add-On zu Numenera und zum anderen gibt es bei The Strange, dem zweiten Spiel von MCG, auch gute Regeln und Beispiele für Menschen und Ausrüstung der Erde. In dem Fall wäre ein dt. The Strange auch mal nicht schlecht, wobei mich das Setting bei weitem nicht so zeckt wie Numenera. Ansonsten soll ja im Sommer auch das Cipher-System als Universalsystem heraus kommen und dies böte sich dazu ja perfekt an.#

4. Dungeons and Dragons: Warum auch nicht? Glaives als Krieger, Jacks als Diebe und Nanos als Magier. Durch die Foci kann man die Charaktere wunderbar anpassen und ich glaube, ich habe eine Möglichkeit gefunden, wie man D20-Monster recht einfach konvertieren kann. Die Challenging Rate würde dabei eine größere Rolle übernehmen. Aber dazu vielleicht später mal mehr.

5. Warhammer 40k: Settings wie Dark Heresy oder Rogue Trader sollten kein Problem darstellen. Nur die Nanos müsste man vielleicht noch mal aufteilen in Techpriester und Psioniker. Was aber ein Problem darstellen würde, sind die Space Marines, wenn man versucht einen solchen zu spielen. Wahrscheinlich müsste man mit einem Charakter auf einem höheren Rang (Tier) und entsprechender Ausrüstung spielen.

6. The Exalted: Hier müsster das Cipher-System auch sehr gut funkionieren. Mit den Foci ließen sich gut Kampfstile darstellen. Über die Völkerregeln könnte man die Fähigkeiten der einzelnen Exalted regeln und wenn man normale Gegner entsprechend einfach gestaltet, so kommt der Exalted-Aspekt ganz gut raus.

7. Star Wars: Eigentlich eines der besten Settings für das Cipher-System. Glaives als Soldaten im Allgemeinen, Jacks als Allrounder und Nanos als Jedis. Der Rest würde sich schon von selbst ergeben.

8. Matrix: Mal was anderes, weil es eigentlich kein RPG-Setting ist. Aber auch hier muss ich sofort bei den Nanos an Neo denken.

9. Div. Pulpsettings: Auch hier würden die Glaives als Soldaten oder Großwildjäger ala Quartermain, die Jacks als Abenteurer als Indiana Jones oder Nanos als verrückte Wissenschaftler so glaube ich ganz gut funktionieren.

10. Meine eigenen Settings: Woohoo! Über Cimorra habe ich ja schon oben gesprochen. Gaia würde auch funktionieren. Auch hier würde ich die Glaives als Krieger und Jacks als All-Rounder einsetzen. Nanos wären da noch ein Problem, den eigentlich kann jeder auf Gaia Magie anwenden. Man könnte die Nanos hingegen als eine Art besonders manaempfindliche Charaktere sehen, die leichter und besser Magie anwenden können als anderen und somit eine Art Protomagier darstellen. Das müsste ich dann nur noch mal mit meiner Freundin Yela abklären.

Mittwoch, 23. Mai 2012

[Sonstiges] Warum...

... hast du eigentlich den Tempel von Angkor Wat als Blogheader? Das wirkt ein wenig wie ein Reiseblog über Kambodscha." - So wurde ich demletzt von einem Freund gefragt.


Also: Warum Angkor Wat als Header für einen Blog, der sich zu einem größeren Teil mit fiktiven Welten und dererlei Dingen beschäftigt? 

Als Erstes möchte ich erwähnen, dass ich noch nie in Kambodscha und in Angkor war, dieses aber doch gerne mal tun möchte. Bis dato habe ich sehr viele Bilder und Berichte über die Tempelstadt gelesen und gesehen und sie faszinieren mich immer wieder. Zum einen sowohl die Architektur der gesamten Anlage, aber auch ihr jetziger Zustand, wo sie zu großen Teilen vom Dschungel verschlungen ist. Dies hat eine starke, inspirative Wirkung auf mich. Mittelalterliche Burgen, Kathedralen und dergleichen finde ich ja auch ganz nett und je nach dem auch recht beeindruckend, doch versetzen sie mich nur bedingt in einen kreativen Bastelprozess. Verlassen wir aber den abendländischen Raum, so finde ich die Architektur wesentlich interessanter und eben für meine Zwecke und Vorstellungen geistig und imaginativ anregender. 


In unseren Gebieten gibt es fürwahr einige Objekte zur geistigen Anregung, wie z.B. die Katakomben von Rom, Mont San Michel oder die englischen Heartlands, welche ich am Samstag auch wieder heimsuchen werde, mit den Collages von Oxford und den ganzen, malerischen Dörfchen. Doch mich dürstet es einfach nach mehr und nach exotischeren Orten für meine Welten. 
Gaia, welche als eher abendländische Steam-Fantasy-Welt begann, hat nun auch viel mehr exotische Elemente erhalten. Zum einen für meine geistige Befriedigung und zum anderen für zur deutlicheren Abgrenzung von anderen Welten. Für Cimorra gilt auch in etwa das Gleiche. Auch hier sind die exotischen Elemente das, was mich antreibt und mich geistig beflügelt. 
 Zumal auch die Urquellen meiner Inspiration eher exotisch sind (z.B. C.A.S Zothique, Hyberborea und Poseidonis) und mit einem entsprechenden Wortschatz arbeiten, der die Vorstellung in diese Richtung drängt.
The Muse of Atlantis - Clark Ashton Smith

Will you not join me in Atlantis, where we will go down through streets of blue and yellow marble to the wharves of orichalch, and choose us a galley with a golden Eros for figure-head, and sails of Tyrian sendal? With mariners that knew Odysseus, and beautiful amber-breasted slaves from the mountain-vales of Lemuria, we will lift anchor for the unknown fortunate isles of the outer sea; and, sailing in the wake of an opal sunset, will lose that ancient land in the glaucous twilight, and see from our couch of ivory and satin the rising of unknown stars and perished planets. Perhaps we will not return, but will follow the tropic summer from isle to halcyon isle, across the amaranthine seas of myth and fable; we will eat the lotus, and the fruit of lands whereof Odysseus never dreamt; and drink the pallid wines of faery, grown in a vale of perpetual moonlight. I will find for you a necklace of rosy-tinted pearls, and a necklace of yellow rubies, and crown you with precious corals that have the semblance, of sanguine-coloured blossoms. We will roam in the marts of forgotten cities of jasper, and carnelian-builded ports beyond Cathay; and I will buy you a gown of peacock azure damascened with copper and gold and vermilion; and a gown of black samite with runes of orange, woven by fantastic sorcery without the touch of hands, in a dim land of spells and philtres.
Diese Worte treiben mich im Geiste immer an die fremdartigen Orte der Welt und einer der beeindruckensten ist einfach Angkor Wat.


 Zuletzt sind es auch meine Träume, die mich immer wieder und wieder an diesen Ort hinversetzen:
Mein Traum spielte [...] in einer extrem merkwürdigen, aber sehr geilen Stadt, die irgendwie an Ankhor erinnert hat. Überall waren Steinsäulen, die von dicken Ranken umwuchert waren und zyklopisch-titanische Tempelbauten, die mehr an gewaltige Berge erinnerten als an Gebäude. Man konnte nur über ein paar verfallen Brücken in die Stadt gelangen und teilweise musste man über enge Stege krabbeln oder durchs Wasser waten. Das Komische aber war, dass die Stadt bewohnt war und zwischen den riesigen, überwucherten Ruinen lebten Leute in Bambushütten. Die Kulisse war einfach überwältigend. Ich kann mich noch genau an sie Sonnenauf- und Untergänge erinnern und an die Schatten dieser seltsam, merkwürdigen Bauten. Sogar der Geruch der Märkte liegt mir noch in der Nase [...]. Details über die Geschichte des Traums habe ich keine mehr. Nur noch die sehnsüchtige Erinnerung an diese wahrhaft traumhafte Stadt. Irgendwie komme ich jetzt vor wie Randolf Carter bei der Traumsuche nach dem unbekannten Kadath, aber ich hatte schon lange nicht mehr einen so intensiven und realistischen Traum gehabt. - Einer meiner Traumberichte aus dem Weltenbastlerforum
Ich kann mich noch immer an diesen Traum erinnern und an die Stadt, deren Ähnlichkeit mit Angkor sehr frappierend ist. Und nur zu gerne würde ich sie wieder erblicken. Die Stadt aus meinem Traum.


Fazit aus dem Ganzen: Angkor ist für mich das Sinnbild meiner Werke. Die reale, materialisierte Darstellung meiner Träume, Vorstellungen und Fantasien. Und daher macht es auch schon einen gewissen Sinn, dass ich Anghor Wat für meinen Blogheader gewählt habe.

EDIT: Weitere hochinteressante und inspirierende Locations findet man hier: Atlas Obscura
 

Sonntag, 6. Mai 2012

[Film] The Avengers


Loki, Halbbruder des Donnergottes Thor hat einen Weg gefunden zwischen den neun Welten zu reisen und macht sich mit einer Streitmacht auf, die Erde zu unterwerfen. Zu diesem Zweck ruft Nick Fury, Kopf der geheimen Regierungsbehörde und Friedensorganisation S.H.I.E.L.D., die größten Helden der Welt zusammen. Nach seinem jahrzehntelangen Schlaf ist Captain America ohnehin unter S.H.I.E.L.D.s Aufsicht, die nah- und fernkampferpobten Auftragskiller Black Widow und Hawkeye sind ebenfalls schon fester Bestandteil des Ensembles. Da die Lage ernst ist, wird auch der egozentrische Tony Stark alias Iron Man ins Team geholt, ebenso wie der Wissenschaftler Dr. Bruce Banner, der unter falschem Vorwand ins Team gelockt wurde. Das birgt allerdings einige Gefahren, denn wenn der gammaverstrahlte Doktor sich zu sehr aufregt, wird er zum unberechenbaren Hulk und auch die anderen Helden sind es nicht gewohnt im Team zu arbeiten. - filmstarts.de

Die Erwartungen lagen bei mir hoch, sehr hoch. Und ich muss sagen: Der Film hat sie komplett erfüllt!
"The Avengers" war eine Superheldencomicverfilmung, wie sie sein sollte: Groß, episch, actionreich und Zerstörung pur. Wo andere Comicverfilmungen die Sache etwas ruhiger angegangen sind, haut Joss Whedon (der auch der Mann hinter der Buffy-, Angel- sowie auch der Firefly-Serie war) voll auf die Kacke und lässt ein extrem cooles Actionfeuerwerk vom Stapel laufen, das einfach nur noch Spaß macht und richtig kurzweilig ist. Keine Sekunde ist langweilig und die 140 Minuten vergehen wie im Fluge. Dabei bietet der Film eigentlich alles, was auch z.B. bei "Transformers 3" zu finden war - coolere Charaktere halt noch dazu - doch unterscheidet sich "The Avengers" gewaltig von der Roboterblechorgie, der einfach nicht in die Gänge kommen wollte und das Finale einfach saulangweilig war.
Bei "The Avengers" stimmte hingegen einfach alles. Von der ersten bis zur letzten Minute war der Film einfach eine Offenbarung, was Tricktechnik, Sound, Design, cooler Charaktere, Spannung und Witz angeht.

Wer also auf flotte Comicaction steht und gerne auch mal mit offenen Mund im Kino sitzt, weil das Gezeigte einfach nur noch episch ist, der ist hier genau richtig!

9,5/10 vom Hulk zerkloppte Aliens

Samstag, 14. April 2012

[Sonstiges] Back in Business!

Yeah! So, da bin ich wieder.

Die letzte Woche war ich komplett mit Umzug geschäftigt und daher hatte ich keine Zeit gehabt am Rechner zu sitzen, was zu schreiben oder sonst was zu machen. Das einzige, nicht-umzugsbezogene (von Essen, Schlafen und solchen Dingen mal abgesehen) war "Game of Thrones" ansehen. Doch dazu später irgendwann mehr.

Da ich ab nächste Woche wieder arbeite und nebenbei noch etwas Umzugskram erledigen muss (man glaubt ja gar nicht, was für eine schwere Lektüre Comics, Artbooks und Rollenspiele sein können...), werde ich vielleicht abends irgendwann mal dazukommen, wie mehr zu schreiben, zu lesen oder zu posten. Bis dahin erstmal etwas "total epic" Musik: