Montag, 18. Februar 2013

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-S-
-Teil 2- 
Shedu

Die Shedu sind ein Sinnbild für die Kraft eines Stieres, die Freiheit eines Adlers und die Intelligenz eines Menschen. Ähnliche Verbindungen kann man hier auch zu Sphinx (siehe unten) schlagen. Interessant ist auch, wie ähnlich eben die Shedu zu den Sphinxen sind. Wer hier aber wen inspiriert hat, kann man wahrscheinlich nicht mehr genau nachvollziehen.
Ansonsten verweise ich auf den Eintrag zum Lammasu, da dieser im Grunde auch alles abhandelt, was für den Shedu zutrifft.


Shrieker


Die Shrieker sind ein typischer Fall von "biologische Fall". Ähnlich wie die Piercer oder die Lurker Above haben auch die Shrieker diesen Effekt. Die Helden betreten den Raum mit den Shriekern und schon geht der Alarm los und die Horden der Gegner werden angelockt.
Persönlich stehe ich ja schon sehr auf Pilze als Monstrositäten, da sie immer etwas Morbides und Befremdliches umgibt. Sie sind ein fester Punkt im Weird-Genre. Sei es jetzt durch Lovecrafts Mi-Go oder, auch ein schönes Beispiel, wäre M.Hutters "Melchior Grün im Kloster des Heiligen Fungus".

Aber ich schweife ab.
Ob man nun wirklich einen Pilz als Bewegungsmelder benötigt, obliegt ja nun vollkommen dem Geschmack des Spielleiters. Alternativ, also auch alternativ zu technichen Möglichkeiten, könnte ich mir irgendwelche Ranken vorstellen, die Kristalle wie Blätter haben und in einer bestimmten Frequenz klingen, wenn sie in Schwingung versetzt werden. Oder Duftstoffe. Vielleicht könnte der Shrieker statt einem Schrei auch eher einen starken Duft oder ein spezielle Pheromon ausstoßen, auf die spezielle Gegner reagieren. Oder sie erinnern mehr an irgendwelche "Wandbehang"-Monster ala "Dead Space", die aus menschlicher Masse bestehen und entsprechend die Charaktere angreifen oder auch einfach nur durch lautes Jammern und Kreischen Alarm schlagen. Oder wie die Babymonster bei "Dead Space", deren Geheule beim Spieler eine wirklich fiese Gänsehaut hinterlassen hat.

Gaia: Auf Gaia könnte ich mir höchsten die Pheromon-Variante vorstellen. Vielleicht noch die "Dead Space"-Horror-Variante für die Gebiete der Aschewüste. Ansonsten sind schreiende Pilze her nichts für die Welt.

Cimorra: Hier sind wieder alle Varianten möglich oder wahrscheinlich.


Skeleton


Ach ja, wer mag sie nicht, die lustigen Knochenmänner aus "Armee der Finsternis", die ständig rumgackerten und sich über die Situation beschwerten:

Ich meine, Zombies hat doch jeder. Gebt der nächsten Verfallsstufe mal eine Chance!
Aber jetzt mal im Ernst: Skelette sind, ähnlich wie Zombie, Geister oder Mumien eher ein Zustand als eine eigene Kreatur. Ein Zustand, den jedes Wesen früher oder später erleidet. Daher wäre ich persönlich wieder dafür, "Skelette" als Maske zu verwenden, auf die man wieder mit eigenen Untoten aufbauen kann. Somit sollten dann menschliche oder tierhafte Skelette kein Problem sein. 
Interessant ist auch, dass es bei D&D sehr viele Varianten der Skelette gibt und sie dadurch nicht langweilig werden. Diese alle aufzuzählen wäre total sinnlos, denn sie Liste ist einfach riesig. Und...ja, ich weiß, ich hämmer da ein bisserl auf dem Thema rum, aber ich sage es immer wieder: Mit einem vernünftigen Baukastensystem wären diese ganzen Varianten leicht abzuarbeiten.
Auch noch interessant ist die Möglichkeit, wie man Skelette animieren kann. Ob es nun dem Willen des Magiers wie ein Marionette unterliegt oder ob ein Dämon/Geist gerufen wird, welches das Skelett belebt und kontrolliert. Oder ob der ruhelose Geist des Toten an seine Knochen gebunden ist und diese sich deswegen noch bewegen können. Diese Überlegung trifft zu dem bei jeder Belebung von Untoten oder toter Materie zu. Immerhin sind Skelette oder auch Zombies nichts anderes wie ein Golem: Eine tote Materie, die man belebt. Sie sind also doch nicht soo einfach gestrickt, wie man meint und sehr mit der Magie der Welt verbunden.

Gaia: Auf Gaia gibt es Untote. Aber sie werden hier eher über einen Kamm geschert als die "Untoten", die durch den Einfluss von Dämonen reanimiert wurden. Wie sehr sich dieses Thema in Gaia manifestiert hat, siehr man daran, dass man in Galhadan zum Beispiel seine Toten verbrennt und die Asche in besonderen Lagerhäusern gesammelt wird, damit niemand aus den Leichen einen Untoten erschaffen kann. Ob es sich bei dem Untoten nun um ein Skelett oder einen Zombie handelt, ist voll und ganz von dem Verfall der Leiche abhängig.

Cimorra: Hier will ich mir mal nicht so sehr den Kopf zerbrechen und die Knochenmänner einfach mal genüsslich beschwören. Huzza!


Skunk, Giant
Hier stelle ich mir nur die Frage, wie geil ein Pelzmantel aus einem Riesenstinktierpelz wäre? Gäbe auch ein geiles Artefakt ab: Pelzmantel des infernalischen Gestankes.


Slithering Tracker
 
Hier haben wir einen transparenten und dadurch nahezu unsichtbaren Schleim, der sein schlafenden Opfer lähmt und ihnen das Blut raubt. Das erste, an was ich sofort denken musste, waren die Sternenvampire des Cthulhu-Mythos:





Diese Monster sind normalerweise auch unsichtbar, doch haben sie ein Opfer zerbrochen und leergetrunken, erkennt man ihre abartige Form. Ähnliches wäre bei den Trackern natürlich auch möglich. Dass sie sich dann in einen schleimigen Blutfleck verwandeln, wenn sie ihr Opfer ausgesaugt haben.
Ansonsten unterliegen diese schleimigen Vampire in etwa dem Konzept der Schleime und Gallerte, weswegen ich nun nicht weiter darauf eingehen möchte.


Slug, Giant


Cthulhoider-Weird-Horror geht einfacher als man denkt. Riesige Schnecken sind richtig schön eklig, schleimig und können mit gewissen Gimmicks ausgestattet richtig mies sein. Brennende Säuren, Gift, das verspritzt wird und dann noch dieser zähe, schleimige Leib. Daher: Riesenschnecken werden einfach unterbewertet. Man denkt sich erst "Toll. Ne Schnecke. Super...", aber dabei bieten sie viel mehr als nur lahmes Geschleime. Sehr schön ist auch das Beispiel, welches man bei "Barbarians of Lemuria" finden kann, wo die Riesenschnecken mit das Gefährlichste sind, was man begegenen kann.

Gaia: Riesenschnecken in dem Umfang wird es auf Gaia nicht geben.

Cimorra: Und auf Cimorra hingegen gibt es diese Monster bestimmt in irgendwelchen feuchten und finsteren Verliesen.



Sphinx


Ähnlich wie die Lamassu oder die Shedu sind die Sphingen eine Mischkreatur mit einem übernatürlichen Hintergrund. Deswegen könnte man nun sagen, dass sie nicht unbedingt besser oder schlechter als ihre babylonischen Kumpanen sind.
Allerdings muss ich bei Sphingen auch immer an Nyarlathotep, die Große Bestie und die Kinder der Sphinx denken. Sprich: Mal wieder an die lovecraftsche-ägyptsche Horrorwelt. 

Ansonsten sind Sphingen ja eher Wesen von passiver Natur. Weniger die Kämpfer, sondern viel mehr die allwissenden Gelehrten, welche die Geheimnisse des Kosmos kennen - und diese oft nur in rätselhafter Form wiedergeben. Hier verweise ich mal wieder auf die Sphingen von DSA oder das Orakel der "Unendlichen Geschichte".


Und, Gott!, fand ich die Dinger als Kind schaurig. Immer, wenn sie ihre Augen geöffnet haben und diese Laserblitze heraus kamen! Fuck!

Ähm...ja.
Also, es gibt natürlich auch die Möglichkeit, diese Wesen als das zu sehen, was sie eigentlich auch sind: Eine Art Schutzdämon ähnlich wie bei den Lamassu/Shedu und entsprechend kann man sie natürlich auch als wilde und grausame Bestien, welche ihre Herren vollkommen treu ergeben sind, darstellen. 
Auch kann man sie als wandernde Wissenssammler behandeln, aber da würde ich vielleicht ein anderes Aussehen vorschlagen. Das Konzept des "Gelehrten", welches die Sphingen wiederspiegeln, könnte man auch ohne Probleme ja auf eine andere Rasse übertragen. Gerade in Settings mit weniger Magie und Wunder, wo Sphingen nicht so richtig reinpassen wollen, geht dieser Vorgang sehr gut.
Was mir noch gerade eingefallen ist: Sphingen sind ja schon recht mächtige Wesen. Somit könnte ich sie mir auch, neben dem Aspekt des einmaligen Monsters, auch als niedere Gottheiten/Dämonen vorstellen, welche in einem Tempel leben und dort dem Ratsuchenden helfen...oder einfach fressen.

Gaia: Sphingen passen nicht zu Gaia und das Konzept der Wissenssucher wird schon durch das Volk der Crysaliten abgedeckt.

Cimorra: Bedingt würde ich sagen, dass es gibt sie. Unter dem Gesichtspunkt der Monster vielleicht. Aber das muss sich erstmal entwickeln.


Stirge


Auch wenn die Strige aussehen wie Gothic-Kolibris, so sind diese blutsaugenden Bestien doch eigentlich ganz nett und eine schöne Alternative zu Fledermäusen. Vorallem finde ich den Gedanken, dass diese Bestien ihre nadeldünnen Schnäbel in ihre Opfer bohren, um das Blut zu saugen. Wie wenn man ein Röhrchen in eine Cabri Sonne pikst. Und wenn man sich nun einen ganzen Schwarm vors Auge führt, dann kribbelt bei der Vorstellung schon die ganzen Haut.
Überhaupt sind aggressive Schwärme eine üble Angelegenheit. Egal, ob es nun die Strige, Riesenmoskitos, Ratten, Skarabäen, Skorpione oder ähnliches. Schwärme erzeugen immer ein Gefühl der Unterlegenheit und man kann sie oft nicht so einfach bekämpfen. Aber dies nur so nebenbei erwähnt.
Im Grunde stehen die Strige für nichts anderes, als das Konzept des blutsaugenden/fleischfressenden/aggressiven Vogels oder eines anderen fliegenden Tieres. Man kann also die Striges ohneweiteres durch Vögel, Insekten oder etwas ganz anderes Abstraktes austauschen.

Gaia: Unter dem Gesichtspunkt, dass man die Strige eben als blutsaugende Großinsekten oder Vögel einsetzt, könnte ich sie mir gut auf Gaia vorstellen.

Cimorra: Passt.


Su-Monster

Su-Monster sind was sehr Cooles, da sie was Fremdartiges mit etwas Bekanntem auf sehr interessante Art und Weise verbinden. Damit meine ich die Überlegung, einen Affen mit psionischen Fähigkeiten auszustatten. Statt Psionischen Angriffen würde ich aber eher Fähigkeiten verwenden, welche der zum einen der Tarnung dienen und zum anderen Angst und Terror erzeugen könnten. Verwirrung und Entsetzen wäre die Devise. Auf jeden Fall besser als (nur) eine Psionische Attacke.
Ansonsten könnte man das Konzept des "psionischaktiven Tieres" natürlich auf jedes andere Tier übertragen. D&D hat es ja schon bei manch anderen Kreaturen wie zum Beispiel dem allerdings etwas lächerlichen Brainmole. Aber dies zeigt sehr schön, wie man ein einfaches Tier mit etwas übernatürlichem "Bling-Bling" "pimpen" kann. Pimp my beast - sozusagen.

Gaia: Auf Gaia gibt es keine Psionik in dem Sinne, wie man es von D&D kennt und daher gibt es auch keine Su-Monster.

Cimorra: Auf Cimorra gibt es die Su-Monster, denn sie passen einfach sehr gut in das Setting. Auch andere, psionisch aktive Monster wird es auf Cimorra geben.

- - - - -
Wer die Kompendien kennt, hat bestimmt gemerkt, dass ich ein paar Kreaturen außer nur (großen) Tieren weggelassen habe wie z.B. die Spectre, Sylph oder die Sprite. Dies liegt einfach daran, dass sie zu viel Ähnlichkeiten mit anderen Wesen haben, die ich schon in den vorherigen Kapiteln (z.B. Pixies oder Ghosts) besprochen hatte. Auch wenn sie sich in einigen Elementen unterscheiden, rentiert es sich einfach nicht, sich nochmal über das gleiche Thema den Kopf zerbrechen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

[Sonstiges] Freitag


[Allgemeines] Im Westen nix Neues...oder?

Gerade, also eigentlich schon vor ein paar Tagen, dachte ich mir mal, dass ich kleiner Zwischenbericht über die Aktivitäten, die im Hintergrund stattfinden, mal ganz gut tun würde. Schließlich will ich ja niemanden mit so "Sinnlosigkeiten" wie meine wöchentliche Monster Manual-Philosophierunde, gelegentlichem Games Workshop Gemecker oder den üblichen Freitagstitten langweilen.
Denn immerhin ist dieser Blog unter einem ganz anderen Aspekt entstanden: Weltenbau, fantastisches Brainstorming und noch so gelegentlich etwas über Rollenspiele zu erzählen. 

Zwei-Fronten-Krieg
Ja, im Moment fechte ich schwerpunktmäßig an zwei Fronten, aber ich komme mit beiden zur Zeit ganz gut zur Recht. 
  • Die Ostfront - oder auch "Projekt Inq28/Imunda"
    An dem Projekt hänge ich...nun ja...schon seit längerer Zeit. Das Ziel ist, ein nettes, einfaches und narratives TTG-Regelwerk vor dem Hintergrund des "Warhammer 40.000"-Universum zu verfassen und zwar so, dass auch die regelfaulsten Säcke meines Freundeskreises vielleicht mal auf den Trichter kommen, dass Spielen ohne Strom auch Spaß macht.
    Vor meinem geistigen Auge sehe ich zu dem noch eine kleine Homepage - Jimdo sei Dank! - auf der ich einen kleinen Subsektor erstellen werde und wo die Charaktere, die Spielergebnisse und die daraus resultierende Geschichte vorgestellt wird.
    Das Regelwerk umfasst im Moment knapp 80 Seiten - was viel klingt, aber: Es gibt 30 Seiten Hintergrund, sehr viele Bilder, welche ich von John Blanche und anderen 40k-Künstlern wie auch von Inq28-Seiten aus dem Netz geklaut habe *hüstel* *räusper*, und eine große Schriftart. Daher dürfte es nicht zu viel sein, zumal die Spieler auch eigentlich nur die Grundzüge des Spiels verstehen müssen. Für den Rest ist der Spielleiter zuständig.
    Wenn ich auf diesen Weg mal schaffen sollte, dieses regelfaule Pack zum Zocken und vielleicht auch zum regelmäßigen Zocken (vielleicht 1x im Monat) bewegen könnte, wäre ich schon glücklich.
  • Die Westfront - oder auch "Cimorra"


    Auf der anderen Seite sitze ich über der Cimorra-Homepage, die langsam, aber sicher immer weiter wächst. Wie vielleicht einige mitbekommen haben, gab es einige Änderung auf der Welt im Vergleich zu ersten Version, die noch hier im Blog aufnotiert sind. Ein bisserl bin ich noch am überlegen, wie ich mit den Kreaturen umgehe, besonders mit jenen, die in den Monsterkompendien vertreten sind, aber das bekomme ich auch noch hin. Diesbezüglich bin ich überaus optimistisch.
    Inhaltlich wurde Einiges gekürzt, weil, wie ich schon einmal geschrieben habe, die Welt mehr in die Richtung Sword & Sorcery gehen soll, weswegen besonders die SF-Elemente weggefallen sind. Nicht alle, aber einige.
    Aber ich wiederhole mich wieder, denn dieses Geschwätz hatte ich ja schon einmal irgendwo anders gemacht.

Gedankenstürme
Von diesen beiden Fronten mal abgesehen, gibt es natürlich noch die große Gaia-Baustelle. Aber ich will sie mal nicht so direkt ansprechen, denn das ist eben eine Lebensaufgabe, etwas ganz Besonderes und eine wirklich fisselige Aufgabe.
Viel mehr aber denke ich seit geraumer Zeit an zwei "neue" Subsettings, die sich innerhalb der "Black Galaxy", meiner SF-Genre-Melange, abspielen:
  • The Savage World of Yagog 3
    Ja, ich weiß. Todgesagte leben länger. Gleiches gilt eben auch für "Yagog". Aus der "Yagog"-Idee entsprang ja schon "The Black Galaxy" und diese wiederum bildet den Nährboden für Yagog. Wie nun das? 
    Ganz einfach: "Yagog" fühlte sich zu Beginn "seltsam" an, da mir der Hintergrund zur Welt fehlte. Jetzt aber, da ich den wohl abgefahrensten Hintergrund für eine solche abgefahrene Welt habe, kann ich mir auch Gedanken über "Yagog" machen, weil nun dieses "seltsame Gefühl" einfach nicht mehr da ist. 
    Wie passen nun TBG und Yagog zusammen?
    "Yagog" war schon immer sehr reich an Bodenschätzen und seltsamen Artefakten. Diese lockte schon vor sehr langer Zeit Raumschiffe mit Abenteurern, Konzern- und Gildenflotten, Freihändler und anderes zwielichtiges Volk an. Die Welt wurde erschlossen, Raumhäfen und Städte gebaut und die Besiedlung und der Abbau wurde vorangetrieben.
    Dann aber wurde die Welt durch einen Äthersturm heimgesucht, welcher die Handelsrouten zerstörte und die Welt isolierte. Über viele Jahrhunderte war die Welt vom restlichen Universum abgekapselt und die Zivilisation zerfiel langsam in ein endzeitliches Chaos. Der Sturm aber ist nun langsam am abklingen und ein kleiner Tunnel im Äther erlaubt die Reise nach Yagog. So sind nun einige Abenteurer und Gilden daran interessiert, die Welt wieder langsam zu erschließen. Was sie aber vorfinden ist ein Kriegsgebiet von konkurrierenden Klans, Mutanten, Monstrositäten, sinisteren Kulten, wahnsinnigen Hexern, Magiern und Psionikern. 
    Da der Tunnel im Sturm nicht groß genug ist, damit große Raumschiffe ihn durchfliegen können und somit keine mögliche, planetare Reinigung dieses Abschaums durchzuführen ist, können nur kleine Schiffe auf Yagog landen. So wurde auch nur der Raumhafen Kuag Kesh wieder in Betrieb genommen und befestigt und zum Zentrum des Handels und der interstellaren Zivilisation auf Yagog.

    Soweit die Überlegungen, wie Yagog und TBG zusammenpassen. Wie Yagog nun aussieht bzw. welches Gefühl das Setting transportieren soll, so denke ich da schwerpunktmäßig an Planet Algol, Metal Earth, Gamma Earth, Mutant Future und Heavy Metal.
  • The Weird World of Ethergate
    So langsam möchte ich auch irgendwann mal meinem Fetisch für Weird-Fiction-Welten weitervertiefen und ein älteres, finsteres Weltenprojekt in die Wege leiten. Bei Ethergate denke ich an eine optische Mischung aus Steam- und Dieselpunk, aber mit dem technischen Hintergrund der TBG. Bei "Ethergate" denke ich an eine starkbesiedelte Welt voller gothischer Seltsamkeiten, kosmischen Horror und anderen, namenlosen Schrecken. Sprich: Lovecraft, Ravenloft und Bioshock meets Dune. 
    Dabei basiert alles in etwa auf einige Notizen zu einem Setting, dass ich "Fey's Welt" nannte und welches nun sehr gut mit dem Hintergrund von TBG funktionieren dürfte.

So, dies war er nun: Der kleine Abriss jener Ideen, die zur Zeit durch meine Gehirnwindungen kriechen und an meinem Verstand kratzen wie eine gestaltlose Bestie ihre Klauen schärft. Wie sich die Sache noch weiter entwicklen wir, weiß ich noch nicht genau. Aber das ist ja das Schöne am Unbekannten. Man dringt langsam immer Tiefer in die Finsternis und den Nebel ein und entdeckt immer wieder etwas Neues. Das weckt die Abenteuerlust und man will einfach mehr.

[Tipp!] Rotworld und LotFP: Death, Love, Doom

Bei RPGNOW! gibt es ein paar kleine Sonderangebote, über diese ich gerade gestolpert bin:


Von Goblinoid Games gibt es für kurze Zeit das PDF von "Rotworld", einem Zombie-Apocalypse-RPG auf Labyrinth Lord Basis, für lächerliche 2 $. Zuschlagen wäre hier echt angebracht!


Desweiteren gibt heute am Valentinstag "Death Love Doom", ein Haunted-Horror-House-Abenteuer von James Edward Raggi IV für LotFP für lächerliche -,99 $. Aber obacht! "Death Love Doom" ist eine Tour de Force für Augen und Geist und ist definitiv nichts für Kinder. Für alle anderen, die eine Mischung aus Lovecraft, Silent Hill und Hellraiser mögen, sollten mal einen Blick darauf werfen.

Montag, 11. Februar 2013

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-S-
-Teil 1-

Sahuagin
 
 
Und wieder ein aquatischer Seitenfüller. Wie schon an vielen anderen Einträgen vermerkt, finde ich, dass es D&D mit aquatischen Rassen übertreibt bzw. sie nicht kreativ genug sind, um einen eigenen Standpunkt zu haben, weswegen sie lediglich immer wieder und wieder auf eine Alternative einer am Land lebenden Rasse (Thema "Orkersatzstoff"). Daher will ich mich jetzt auch gar nicht über das Für und Wieder der Sahuagin auslassen, da es im Grunde mit anderen Einträgen relativ deckungsgleich ist.


Salamander


Salamander sind so eine Sache. Gerade weil hier Name und Bild irgendwie nicht zusammenpassen will, was vielleicht einfach an unserer deutschen Sprachprägung kommt. Bei dem Namen "Salamander" und gerade bei dem Bezug zum Feuer denke ich da doch eher an eine ganz andere Kreatur:

Oh! Moment! Falsches Bild! Ich dachte eher an Folgendes:


Besser, aber...
So falsch war ich mit dem Bild von Lurchi eigentlich nicht, denn die Beschreibung des D&D-Salamanders ist eine fremdartige Rasse von der Ebene des Feuers. Betonung liegt hier wirklich auf Rasse und so könnte ich mir eine humanoide Echsenrasse der Feuerebene gut vorstellen. Besser auf jeden Fall als diese seltsamen Schlangenviecher. Das Bild, dass ich dabei dann vor Augen hätte, würde in die folgende Richtung tendieren:
 
MotUs Whiplash - Nur eine andere Farbe wäre nett.
Ein Slaadi - dazu aber später mehr...
Oder man gibt den D&D-Salamandern einfach mal einen anderen Namen, damit das Ganze ein etwas anderes Gefühl hinterlässt bzw. eine stimmigere Atmosphäre erzeugt.
Natürlich wäre es auch möglich, die Salamander als eine Art Drachen darzustellen. Eine saurierartige Riesenechse, welche zudem noch Feuer speien kann.
 
Gaia: So direkt fällt mir nicht ein, wie oder ob die Salamander, egal wie, auf Gaia auftauchen sollten.

Cimorra: Auf Cimorra gibt es das Volk der Sharuar, welche man am ehersten mit den Salamandern gleichsetzen könnte. Optisch gehen sie aber mehr die "humanoide Echsen/Drachen"-Richtung wie in den oberen, optischen Beispielen aufgezeigt.
 
The Black Galaxy: Hier will ich nur mal wieder vermerken, dass solche elementaren Rassen sich sehr gut als Bewohner von extremen Welten eignen. Gerade sonnennahe Welten können von einem Volk hitzeresistenter Drachenwesen bevölkert sein.
 
 
Satyr
 

 


Satyre finde ich grundlegend sehr cool. Sie decken eine große Bandbreite von Möglichkeiten ab und können von harmlosen, vielleicht eher frechen, aber auch lustvollen Wald- und Naturbewohnern über wilde Tiermenschen bis hin zu cthulhoiden Terror alles abdecken:

Der lustvolle Satyr
Der verspielte/feenartige Satyr
Der bestialische Satyr
Der lovecraftsche/diabolische Satyr
Die Möglichkeiten, welche diese Kreaturen bieten, sind extrem vielfältig und decken so viele Aspekte ab, dass man als Spielleiter mit ihnen seine wahre Freude haben kann. Je nachdem, welche Rolle erfüllt werden soll, kann man sich bei den Satyren bedienen: 

  • Satyren im Zeichen des Slaanesh => Mischung aus Lustvoll und Lovecraft/Diabolisch.
  • (Frivole) Schelme => (Lustvoll) Verspielt/Feenartig
  • Hüter des Haines, Elfenersatz => Verspielt/Feenartig
  • Krieger des Chaos, Orkersatz => Bestienartig
  • Kinder von Shub-Niggurath =>  Lovecraft/Diabolisch 
Diese Beispiele zeigen wunderbar die Flexibilität der Satyren an. Mit einigen kleinen Modifikationen kann man sie auch ohne entsprechende Welten/Settings anpassen. Hat man zum Beispiel eine exotische Welt auf afrikanischer Basis, so könnte man Satyren aus Antilopen statt aus Widdern herstellen.

Gaia: Auf Gaia hatte ich mal Tiermenschen in der Aschewüste gehabt, aber diese sind durch die Ähnlichkeit zu "Warhammer" wegreduziert worden. Seit dem gibt es Satyre nur noch als Sagengestalten und evtl. in Form von Kirathus.

Cimorra: Hier haben wir das exakte Gegenteil vorliegen. Ob ich die Satyre als Volk auf Cimorra einführen werde, weiß ich noch nicht. Aber mit Bezug auf den dämonischen Aspekt der Wesen könnte ich sie mir doch ganz gut wie die Männer von Leng oder eben als Kinder von Shub-Niggurath/Yog-Sothoth vorstellen.


Scorpions, Giant-
 
Hier stellt sich nur die Frage: Wie groß hätten sie es gerne? 
Groß oder...
...extrem-motherfucking groß?
Sea Hag siehe Night Hag
 
 
Sea Horse & Sea Lion
 
Sind eigentlich echt keinen Kommentar wert. Klassische Kreaturen hin oder her, aber gerade den Punkt mit dem Seelöwen finde ich halt schon sehr zwiespältig. Genauer gesagt: Mir sind die normalen Seelöwen, also  die Tiere, lieber. Für eine Märchenwelt kann man sie ja verwenden, aber im Großen und Ganzen würde ich diese Einträge einfach ignorieren.


Shadow
 

Schatten gehören zum Standardreportoire von D&D. Diese untoten Geister bzw. Bewohner der Schattenebene gehören zu den schaurigsten Elementen des gesamten Spiels. Warum?
Weil man einen Schatten nicht fassen kann und man bemerkt ihn kaum. Und dann sind noch die Ursprünge des Schattens. Ein Schatten kann ein untoter Geist sein, ein Dämon aus einer Höllendimension oder einfach nur der Schatten einer sonst unsichtbaren Kreatur.

Schattendämon von "Game of Thrones"
Schön-grausame Beispiele für Schatten bietet unter anderem "Game of Thrones" mit dem hexengeborenen Schattenassassinen, der "Malleus Monstrorum" von dem Cthulhu-RPG mit dem Schatten als Anti-Version der Farbe aus dem All oder C.A.Smiths mörderische Dämonenbestie in "Der doppelte Schatten".
Auch könnte man Schatten als Eigenschaftensystem mit anderen Wesenheiten kombinieren, um zum Beispiel Schattenwächter, Schattenhunde, Schattenbestien oder ähnliche Kreaturen herzustellen.

Gaia: Auf Gaia könnte es Schatten als Kirathus sehr wohl geben. Zumindest kann ich sie mir als beschworene Dämonen sehr gut und passend zu dem Setting vorstellen.

Cimorra: Hier könnte man wieder die volle Bandbreite an mögliche Varianten einsetzen und so die Spieler ständig mit neuen Abarten des Themas konfrontieren.


Shambling  Mound



Der Wandelnde Schlurfer - oder auch eher humorvoll als "Wandelnder Komposthaufen" bezeichnet - ist eine von jenen Kreaturen, mit denen ich noch nicht so viel anfangen konnte. Ich weiß nicht genau woran das lag. Vielleicht habe ich als Kind zu oft die Fraggles und die Allwissende Müllhalde gesehen:


Ein biologischer Jabba the Hut sozusagen.
Eine Einsatzmöglichkeit, die mir einfallen würde, wäre den Schlurfer als eine Art "Swamp-/Man-Thing" einzusetzen. Also als eine Art Mensch/Monster-Pflanzen-Mutant. Gamma World lässt grüßen!






Die Alternative wäre eher...




Irgendwie bin ich heute nicht so recht zum ernsthaften Referieren fähig.


Gaia: Wie ich mich für das Monster an sich nicht wirklich bis dato erwärmen konnte, so wird es noch weniger eine Gaia-Variante dieser Kreatur geben.

Cimorra: Theoretisch und wenn es passt, könnte ich mir denken, diese biologischen Schrecken als ein Monster auf die Menschheit loszulassen. Aber echt nur, wenn mir nichts einfällt.

The Black Galaxy: Unter dem Aspekt des "Man-Thing" bzw. Mensch-Pflanzen-Mutanten könnte ich mir die Kreaturen evtl. in "The Black Galaxy" irgendwo vorstellen.

- Ende Teil 1-

Montag, 4. Februar 2013

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-R-

Rakshasa


Die Rakshasa basieren in ihrer Idee auf einen indischen Dämon, welches durch das äußerliche Auftreten eines humanoiden Tigers unterstrichen wird. Was die in den späteren Editionen verdrehten Händen aber bedeuten sollen, kann ich immer noch nicht nachvollziehen.
Das die Darstellungen der Rakshasa sich aber von der D&D-Form gewaltig unterscheiden, ist ja eigentlich schon irgendwie klar. Das Bild des Tigermenschen ist nur ein Element, welches die Rakshasa annehmen können. In Wahrheit ist ihre Erscheinung wesentlich komplexer, wie man an dem folgenden Beispiel erkennen kann:


Mit diesen Kreaturen hatte ich aber auch schon in meiner RPG-Jugend meinen ersten Kontakt, als ich sie in der legendären DSA „Schwertmeister“-Box vorfand. Dort waren sie mehrköpfige und mehrarmige Riesen, welche in ihrem Aussehen der indischen Originalversion recht nahe kamen und welche sich bei mir auch ins Gedächtnis eingebrannt hat. Daher vergleiche ich auch immer wieder diese beiden Versionen untereinander, wobei mir die DAS-Fassung definitiv am besten gefällt.

Liest man nun noch die Beschreibung der Kreaturen auf Wikipedia, so wird einem rasch klar, dass es sich bei den Rakshasa eigentlich eher um eine Kreaturengruppe als um nur eine spezifische Kreatur handelt:
„Nach dem Rigveda waren die Rakshasas nächtliche Geister, die häufig als Tier erscheinen, wie Geier, Eule, Hund oder Tiger, können aber auch in Gestalt Furcht einflößender Menschen auftreten. Auch als unsichtbare Geister drangsalieren sie Menschen und stören deren Opferhandlungen. Es wird ihnen nachgesagt, dass sie Blut trinken und Menschenfleisch verzehren. In bildlichen Darstellungen haben sie oft große, blutige Fangzähne. Das Ramayana schildert das Aussehen der Rakshasas von Lanka. Hiernach können sie außerordentlich hübsch aussehen, aber auch furchterregend und entstellt. Manche haben Tierköpfe, andere mehrere Gliedmaßen oder nur ein Ohr oder Auge, sie können zwergenhaft oder riesig sein, ausgemergelt oder fett mit hängenden Brüsten.“ – wikipedia.de
Sprich: Eigentlich müsste man die Rakshasa eher wie Dämonen oder Teufel behandeln, da sie sehr viele unterschiedliche Erscheinungsformen haben. Oder man erschafft sie wieder nach einem Baukastensystem.

Dank der Beschreibungen und der Bilder der Rakshasa kann man auch recht einfach Alternativen erschaffen. Theoretisch könnte man sie in einen anderen Kulturkreis verlegen und somit zum Beispiel nordische Jotun Trolle …


…oder griechische Hekatonchrien erschaffen. Natürlich bieten sich diese extremen Verwirrungen aus Köpfen und Armen auch als Ausgangslage für ein cthuloide Kreatur an.

Gaia: Auf Gaia gab es mal Rakshasa (hier: Rakasta). Mit „gab“ meine ich jetzt nicht, dass ich sie direkt aussortiert habe, sondern dass es sie einmal auf der Welt gab, bevor sie von den Cha’Iru vertrieben wurden. Die Rakasta auf Gaia waren optisch eine Mischung aus der D&D- und DAS-Version: Mehrarmige Riesen mit mehreren Tigerköpfen. Die Frage, die ich mir nun stelle ist nur noch, ob das Aussehen so bleibt, oder ob ich es noch einmal überarbeiten werden, damit sie besser ins Bild Gaias passen.

Cimorra: Auf Cimorra könnte es Rakshasas geben. Nur frage ich mich eher, wie ich sie einsetzen würde, denn „Böse Tigergeister“ passen nicht so direkt in das Setting und ob die andere, indisch angehauchte Fassung in das Setting passt, bin ich mir auch nicht so sicher. Allerdings kann ich sie mir unter dem Aspekt des Monsters und dann mit einem gewissen Bezug auf Einmaligkeit gut vorstellen.


Rat, Giant

Dazu will ich nur kurz ein paar Worte sagen, ohne die Ratten als wirklich schöne und intelligente Tiere in Missgunst treiben zu wollen: Riesenratten können die Basis für eine komplett eigene Mythologie darstellen. Über die Skaven von Warhammer Fantasy über die mysteriösen Funde der Rattenkönige hin zu den „Dunklen Jungen“ aus Hohlbeins „Hexer“-Reihe, in der weiße Riesenratten die Kinder von Shub-Niggurath waren. Ratten sind morbide und widerlich. Sie bringen Pest und Tod in die Städte und stehen für Fäulnis und Verfall. Ratten können jedes Setting in eine stinkende, abartige Finsternis stürzen. Besonders eben Dark-Fantasy-Settings ala Warhammer, verkommene SF-Settings, wo man diese mutierten Bestien in den Kanalisationen der Megastädte erwartet oder eben auch im Weird-Horror-Bereich, wobei ich da z.B. besonders an Lovecrafts „Träume im Hexenhaus“ denke.


Gaia: Bestimmt gibt es Ratten oder auch Riesenratten und gewisse Mutationen von Ihnen auf Gaia. Besonders in den Untergründen und Kanalisationen der großen Städte kann man sie vorfinden.

Cimorra: Auch hier gilt das Gleiche wie bei Gaia. Aber ich könnte mir gerade mit Bezug auf Riesenratten gut wirklich monströse, wolfsgroße Ratten vorstellen, die in den stickigen Sümpfen hausen. Dabei springen mir zum einen die Riesenratte aus „Die Braut des Prinzen“ wie auch diese Rattenhunde aus „Willow“ ins Gehirn.


Ray

Hier möchte ich nur mal kurz auf den Artikel vom 13.11.2012 über die Ixitxachitl verweisen, die Thematik ja doch in gewissen Maßen ähnlich ist: MM&P - I


Remorhaz


Wieder ein Fall von Überflüssigkeit. Naja, nicht ganz.
Der Remorhaz, ein magische Mischung aus Tausendfüßler und Kobra, befindet sich so in etwa auf der gleichen Stufe wie der Frostwurm oder der Behir bzw. man könnte mit geringstem Aufwand aus einem von den beiden sowas wie den Remorhaz gestalten.
Auf der anderen Seite besitzt die Kreatur doch ein nettes, pulpiges und old-schooliges Äußeres und fügt sich gut in entsprechende Settings ein. Außerdem könnte man ihn auch ganz gut von seinem sonst eher eisigen Umfeld auch in Wüsten- oder Sumpfgebiete stecken.

Da stellt sich doch eher die Frage: Wer ist überflüssig? Der Remorhaz oder der Frostwurm? Vom Stil und den Moddingmöglichkeiten her gesehen dürfte meine Wahl klar sein.

Gaia: Hier liegt es wieder an dem Problem der Plausibilität. Ob es wirklich eine solche Kreatur geben könnte ist fraglich. Unter dem Gesichtspunkt, ihn als Dämon zu behandel, wäre es durchaus möglich. Ansonsten eher weniger.

Cimorra: Auf Cimorra könnte ich mir diese Wesen sehr gut vorstellen, das sie vor allem optisch gut ins Setting passen würden. Auch mit den theoretischen Varianten für Wüsten und Sumpf würde der Remorhaz gut funktionieren.

The Black Galaxy: Hier beziehe ich mich auf den optischen Pulp-Aspekt der Kreatur, der sehr gut in das Setting passt und so kann ich mir auch sehr gut Wüsten- oder Einödplaneten vorstellen, auf denen diese Monster zu Hause sind.


Roc


Der Vogel Roc ist ein Klassiker der arabischen Märchenwelt. In 1.001 Nacht wird der Roc als riesiger Vogel beschreiben, der so gewaltig ist, dass er einen Elefanten oder sogar ein Segelschiff verschleppen kann. Über das eigentliche Aussehen wird eigentlich nie etwas gesagt. Daher findet man immer wieder Darstellungen in Form von Adlern oder Geiern.
Will man die Sache etwas interessanter machen, kann man einen Blick in Lovecrafts „Dreamlands“ werfen und sich die dort lebenden Shantak-Vögel anschauen, die auch von großem Ausmaß sind und definitiv eine interessante Erscheinungsform bieten:

Desweiteren ist natürlich der Bogenschlag zu Drachen und Phönix auch nicht mehr weit und so könnte ein Roc auch ein riesenhafter Drache oder ein überdimensionaler Flugsaurier sein. Mit ein bisserl Brainstorming kann man da schon einige interessante Varianten erschaffen.

Gaia: Nein, keine Riesenvögel. Zumindest nichts natürliches, das größer ist als ein Kondor. Fliegende Wale hingegen sind keine Vögel…

Cimorra: Durchaus könnte ich mir, auch auf Grund einiger Elemente, die ich mir ohnehin aus 1.001 Nacht, besonders von den Sindbad-Filmen, geborgt habe, könnte ich mir vorstellen, dass es in den Hochgebirgen auch diese Riesenvögel gibt.


Roper


Hmmm…Jaa…Also, einen Oskar für den kreativsten Namen bekommt dieser bizarre Bewohner der Unterwelt nicht. Überhaupt finde ich auch, dass der Name „Roper“ irgendwie ein anderes Bild in meinem Kopf erzeugt als ein Tropfstein mit einem Auge, Maul und sechs Tentakeln. Unter dem Namen denke ich eher an einer Art Baumkrake oder ähnliches, mit langen, dünnen Tentakeln mit diesen sie sich von Baum zu Baum schwingt. Und ihre Beute fängt.
Für dieses Felsmonster aber sehe ich da eher Schwarz. Auf einer einen Seite mag es ja ganz nett aussehen, aber auf der anderen Seite erinnert es mich irgendwie zu sehr an den Piercer, den ich auch nicht so sinnvoll finde. Aber: Der „Roper“ (mir fällt auch jetzt gerade nicht der dt. Name ein) könnte als einzelnes Monstrum vielleicht ganz nett sein.


So könnte der Roper auch einfach in die Weird-Ecke verschoben werden und somit zu einer älteren Wesenheit, einer Dienerrasse oder vielleicht auch einer Gottheit werden. Und schon wäre dieses Wesen um ein vielfaches interessanter. Und mit Bezug auf das Bild von Zak Smith oben bekommt der Begriff "Tentakelporn" doch gleich wieder eine gewisse Bedeutung.

Gaia: Auf Gaia gibt es keine Roper. Weder in der alten noch in einer alternativen Version.

Cimorra: Hier sieht es natürlich wieder ganz anders aus. Hier könnte ich mir diese Monster gut unter dem Aspekt „Weird“ sehr gut vorstellen und auch entsprechend als Monster, Dämonen oder Gottheiten verwerden.

The Black Galaxy: Hier könnte man sogar noch einen Schritt weiter gehen und die Roper in eine eigenständige Alienrasse umwandeln. Und schon denke ich wieder an Kodos & Kang von „The Simpsons“.


Rot Grub


Diese kleinen, fiesen Würmchen sind eine von diesen Zwiespältigkeiten, die zwar als Kreaturen geführt werden, da sie ja auch Kreaturen sind, ihre Wirkung aber eher etwas von einer Krankheit hat. Alleine die Überlegung, diesen Würmern Lebenspunkte und ne Rüstungsklasse zu geben, finde ich schon irgendwie grenzwertig und erinnert mich an die gute, deutsche Bürokratie. *kotz*
Wenn man aber diese Würmer in einen anderen Kontext setzt, so würde es für mich Sinn ergeben, ihnen, oder eher dem neuen Produkt, Wert zu verleihen. Ich denke da z.B. an die „Worms that Walk“, diverse Dämonen aus Cthulhu oder auch an die Wurmdämonen von „Earthdawn“, um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen. Auch eine Art Boogieman, nur ohne Sackhülle, könnte ich mir denken. In dem Fall würden die Würme wirklich eine richtige große Bedrohung darstellen und man könnte den Krankheitseffekt mit ihnen kombinieren. Ansonsten finde ich, dass die Würmer eher erzählerisches Potential haben als wie dass man sich großartig mit ihren Attributen und Kampfwerten rumärgern muss.


Gaia: In den Gossen der Großstädte, verlassenen Grabstädten oder in feucht-warme Morasten kann man sich gut mit Fäulniswürmern anstecken. Und wenn man mal die Aspekte der Kirathus mit einbezieht, so besteht auch die Gefahr eines dämonischen Wurmwesens.

Cimorra: siehe Gaia.


Rust Monster


Zum Schluss heute noch ein Klassiker. Die Rostmonster gehören zu D&D wie die Betrachter oder die Illithiden. Lustig fand ich immer, dass sie nur für Rüstungsträger bzw. auf für Schwertkämpfer eine Gefahr darstellen – oder vielleicht für die eine oder andere Zwergenmine, wenn die Dinger sich an den Erzflözen vergreifen. Ansonsten sind sie doch eher harmlos.
Um sie interessanter zu machen, würde ich ihnen in ihrem Schwanz eine Säuredrüse einsetzen, welches eigentlich alles zerfrisst. Also Eisen, Fleisch, Knochen und nur eine schleimigen Mineralienbrei übrig lässt, welcher dann durch einen Rüssel aufgesaugt wird. Eine Idee.
Auch gab es mal eine Idee für ein mechanisches Rostmonster, wobei ich dies irgendwie seltsam finde. Diesbezüglich hätte ich die Idee, eher eine Art „Eisenassimilator“ zu erschaffen. Also ein Wesen, welches jedes Eisenteil in sich auf nimmt und somit seinen maschinellen Körper erweitert. Ich denke da gerade an so etwas im Stile der „Goldenen Armee“.

Es regeneriert und erweitert sich ständig durch neues Metall. Auch nur mal so eine Idee.

Gaia: Rostmonster im klassischen Sinne wird man auf Gaia eher nicht finden. Obwohl sie gar nicht so absurd in ihrem Aufbau sind. Naja, wer weiß. Vielleicht doch. Mal schauen. Die Golemvariante ala „Goldene Armee“ mit einem gewissen Borg-Verhalten („Ihr werdet assimiliert werden!“) könnte ich mir allerdings sehr gut vorstellen.

Cimorra: Die Säurespucker-Variante des Tieres würde gut nach Cimorra passen. Aber auch die normale Version. Warum nicht?