Ich hau heute mal was kostenloses in die Runde:
Low Fantasy Gaming von Stephen J. Grodzicki ist ein kostenloses Rollenspiel, dass aus der Sword & Sorcery Ecke kommt und sich dabei an OSR- sowie 1d20 OGL-Elementen bedient. Wie der Name schon sagt, unterstützt das Spiel eher "geerdete" Settings mit wenig Magie - die zumeist dann aber auch noch düster und gefährlich rüberkommt. Es gibt nur Menschen als Rassen, die Kämpfe hinterlassen Spuren und die Stufenbeschränkung sorgt dafür, dass gefährliche Monstern auch gefährlich bleiben.
Wer darauf nun Lust hat, kann es sich HIER kostenlos runterladen. Zudem gibt es das ganze noch als Hard- und Softcover bei Lulu.
Mass Effect D6 von Lech (???) hingegen ist ein nicht-offizielles Fan-RPG im beliebten Mass Effect Setting und basiert auf dem klassischen D6 System von West End Games, das vor allem durch das Star Wars D6 RPG eine gewisse Berühmtheit erhalten hat. Mass Effect D6 schlägt in die gleiche Kerbe wie Star Wars D6 und liefert die bekannten Rassen, Waffen, Bionischen Kräfte, Raumschiffe und Gegner wie man sie aus der Computerspielreihe kennt. Dabei ist das Spiel natürlich auch mit anderen D6 Produkten kompatibel und kann somit auch beliebig erweitert werden.
Wer also noch über das Star Wars D6 RPG verfügt könnte hier z.B. ein nettes Settingcrossover veranstalten.
Das PDF für Mass Effect D6 könnt ihr HIER herunterladen.
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Montag, 6. Februar 2017
Mittwoch, 9. April 2014
[Rollenspiel] Monströse Experimente
Wie vielleicht schon so manche mitbekommen hat, bastel ich - mal wieder - an einem kleinen RPG/TTG-Regelwerk.
Und nun habe ich mal zwei Monster für RHK! gebastelt, die man bestimmt auch ganz leicht in ein anderes Old-School/D20-System übertragen kann. Fragen können jederzeit gestellt werden.
Geisterpuppen
(inspiriert durch "Spieglein, Spieglein")
EP: 2
Anz./Gebiet: 1 (selten: 1W3)/Jedes
Intelligenz: -5
Gesinnung: N
Größe: 2
----------------------------------------------------------------------
Initiative: +2
Bewegung: 6
TW (TP): 3+4 (18)
Angriffe: 1 Faust +4; 1W6 oder Waffe +2
RK: 18 (Ini +2; natürliche Rüstung +6)
Immun: Projektil- und Stich-/Stoßwaffen, Schlaf, Bezauberung, Terror, Gifte, Krankheiten
Spezial:
Strigoi (Vampir)
(inspiriert durch Guillermo del Toros "The Strain")
EP: 3
Anz./Gebiet: 1W6 ode mehr / jedes bei Nacht und unterirdisch
Intelligenz: 0
Gesinnung: RB
Größe: 1
----------------------------------------------------------------------
Initiative: +3
Bewegung: 7
TW (TP): 2 (9)
Angriffe: 2 Krallen +4; 1W4+2 oder Zunge +4; 1W3 + Blutsaugen + Verwandlung; RW: 2
RK: 13 (Ini +3); Zunge (RK 17)
Immun: Normale Waffen, Schlaf, Bezauberung, Terror, Gifte, Krankheiten
Spezial:
Jede Strigoilinie wird von einem Ältesten angeführt, der das Schwarmbewusstsein seiner Linie darstellt.
Und nun habe ich mal zwei Monster für RHK! gebastelt, die man bestimmt auch ganz leicht in ein anderes Old-School/D20-System übertragen kann. Fragen können jederzeit gestellt werden.
Geisterpuppen
(inspiriert durch "Spieglein, Spieglein")
EP: 2
Anz./Gebiet: 1 (selten: 1W3)/Jedes
Intelligenz: -5
Gesinnung: N
Größe: 2
----------------------------------------------------------------------
Initiative: +2
Bewegung: 6
TW (TP): 3+4 (18)
Angriffe: 1 Faust +4; 1W6 oder Waffe +2
RK: 18 (Ini +2; natürliche Rüstung +6)
Immun: Projektil- und Stich-/Stoßwaffen, Schlaf, Bezauberung, Terror, Gifte, Krankheiten
Spezial:
- Ätherfäden: Puppe zerbricht, wenn man die fast unsichtbaren Ätherfäden (RK 22) über der Puppe kappt.
- Doppelter Schaden durch Feuer
- Terror (SG 14)
Strigoi (Vampir)
(inspiriert durch Guillermo del Toros "The Strain")
EP: 3
Anz./Gebiet: 1W6 ode mehr / jedes bei Nacht und unterirdisch
Intelligenz: 0
Gesinnung: RB
Größe: 1
----------------------------------------------------------------------
Initiative: +3
Bewegung: 7
TW (TP): 2 (9)
Angriffe: 2 Krallen +4; 1W4+2 oder Zunge +4; 1W3 + Blutsaugen + Verwandlung; RW: 2
RK: 13 (Ini +3); Zunge (RK 17)
Immun: Normale Waffen, Schlaf, Bezauberung, Terror, Gifte, Krankheiten
Spezial:
- 1W6 Schaden pro Runde durch Licht (Sonnenlicht, UV-Lampe, usw.)
- Kann nur durch Silber effektiv vernichtet werden.
- Magieresistenz: 25%
- Schwarmbewusstsein: Die Strigoi haben ein Schwarmbewusstsein. Das bedeutet jeder Strigoi kann das wahrnehmen, was seine Brut wahr nimmt. Dies gilt vom Herren einer Linie bis hinunter zu dem frischsten Vampir.
- Telepathie: Die Strigoi unterhalten sich nur über Gedankenaustausch und können auch so mit anderen Wesen kommunizieren.
- Terror SG 16
- Verwandlung: Wurde das Opfer von der Zunge verletzt, beginnt der Vampir sein Opfer auszusaugen und im Gegenzug die Verwandlung einzuleiten. Wer einmal durch die Zunge verwundet wurde, wird verwandelt. Die Verwandlung dauert mehrere Wochen an, doch einmal begonnen, gibt es keine Rettung mehr. Der Vampir saugt 1W3 TP pro Runde aus seinem Opfer. Solange er saugt, kann er nicht von dem Opfer ablassen. Die RK der Zunge liegt in dem Zeitraum bei 13. Erst wenn er das Opfer geleert hat, kann er wieder normal agieren. Jeder gesaugte TP regeneriert einen verlorenen TP des Strigoi.
- Zunge abtrennen: Gelingt ein TW gegen die Zunge (1 TP), so wird diese abgetrennt.
Jede Strigoilinie wird von einem Ältesten angeführt, der das Schwarmbewusstsein seiner Linie darstellt.
Samstag, 1. März 2014
[Rollenspiel] Warhammer 40.000/D20-Conversion
Bin da gerade durch Zufall drübergestolpert und dachte mir: "Holy...Fucking...God...Shit!!!"
Da hat sich Herr Daniel Saier eine Mordsarbeit gemacht und fast 900 (!!!) Material zusammengetragen. Ich habe keine Ahnung, wie das mit dem Copyright aussieht - GW ist da ja immer etwas kitzelig - aber ich dachte mir, dass so ein umfangreiches Werk einfach geteilt werden muss! Punkt!
Hier ist auf jeden Fall mal der Link: D20 Warhammer 40K by Daniel Saier (61MB, .zip)
Mittwoch, 22. August 2012
[Regelwerk] Experimente...
So, seit ein paar Tagen spiele ich mal wieder eine sehr lockere 1:1-Runde mit meiner Freundin. Der Ort des Ganzen ist Gaia, genauergesagt das kleine Land Kinara an der Westküste von Earhûn. Der Charakter meiner Freundin ist eine Gardistin der Leibgarde des amtierenden Herrschers. Nach einem Attentat gerät sie und ihr Orden in einen tödlichen Strudel aus Machtgier, Verrat und Mord.
| So ungefähr sieht Riya Shunaki vom Hause Thurani aus. Nur ohne spitze Ohren und mit Dreadlocks im Haar. |
Also, sehr kurz gesagt, ein bis jetzt sehr klassisches Military-Setting, welches den unter anderem auch den Sinn hat, unbekannte Gebiete Gaias besser zu beleuchten.
Worauf ich aber hinauswollte, ist weniger das Szenario, sondern viel mehr, wie wir an die Sache herangegangen sind. Als Regelbasis verwendeten wir ein abgespecktes D&D 3.5 ohne Rettungswürfe, ohne großartige Ableitungen von Attributen oder dergleichen.
Statt Klassen, Feats und Skill nutzten wir das Laufbahnensystem von Barbarians of Lemuria, was ohne Probleme sich in D&D einbinden lies. Durch die Laufbahnen begann der Charakter auch mit wesenlich mehr Trefferpunkten als wie es bei einem normalen D&D-Beginnercharakter üblich ist. Zudem decken die Laufbahnen die einzelnen Fähigkeiten des doch recht komplexen Charakters wunderbar ab.
Auch die Vor- und Nachteile, wie sie bei BoL bekannt sind, haben wir verwendet und so Riya mit einigen besonderen Vorzügen wie auch Schwächen ausgestattet. Wird bei manchen Vorzügen (z.B. Katzengleich, was dem Charakter einen Vorteil bei Sprüngen und Stürzen verleiht) ein zusätzlicher Würfel verlangt (siehe BoL-Regeln, so nahmen wir einfach ein zweiten W20 und ließen das bessere Ergebnis werten.
Was noch: Ach ja, es gibt Heldenpunkte wie bei BoL und die Erfahrungspunkte werden ebenso geregelt.
Also eigentlich besteht ziemlich viel aus diesem D&D-Bastard aus BoL-Elementen. Der große Vorteil ist aber, dass man jedes beliebige D&D/D20-Element in das System integrieren kann. Dies funktioniert sogar auch mit OD&D-Elementen ohne Probleme. Mit Hilfe von ein-zwei Tabellen, die ich gebastelt habe, kann ich z.B. sehr einfach den Trefferbonus für OD&D-Kreaturen ermitteln.
Was mir beim bisherigen Spiel noch aufgefallen ist, sind die kaum geworfenen Schadenswürfe auf der Seite meiner Freundin. Gut. Bis jetzt handelte es sich bei den Gegnern nur um Mooks, welche mit einem einfachen Treffer zu Boden gegangen sind. In diesem Fall lassen wir einfach mal den Schadenswurf unter den Tisch fallen.
Noch was?...Ach ja! Riya ist eine Art "Luftbändigerin". Sie kann die Luft nach ihrem Willen bewegen, Sturmwinde erzeugen und ähnliches. Für die einfachen Beeinflussungen der Luft reicht eine sehr einfache Probe auf ihren Intelligenzwert aus. Da ich auch Arkane Macht wie bei BoL eingeführt habe, wären auch mächtigere Formen des Luftbändigens möglich.
Bis jetzt hat sich der D&D/BoL-Bastard sehr gut gemacht und kaum den Erzählfluss gestört. Die Proben laufen sehr unterschwellig ab und große Rechnerei fällt im Grunde komplett aus. Ich will jetzt noch nicht von dem perfekten System reden, da es vielleicht - je nach Setting - noch ein paar Punkte gäbe, an denen man etwas verbessern könnte, aber die Kompatibilität des Ganzen führt mich schnell in Versuchung noch mehr Elemente der verschiedenen A/OD&D/D20-Systeme zu kombinieren.
Statt Klassen, Feats und Skill nutzten wir das Laufbahnensystem von Barbarians of Lemuria, was ohne Probleme sich in D&D einbinden lies. Durch die Laufbahnen begann der Charakter auch mit wesenlich mehr Trefferpunkten als wie es bei einem normalen D&D-Beginnercharakter üblich ist. Zudem decken die Laufbahnen die einzelnen Fähigkeiten des doch recht komplexen Charakters wunderbar ab.
Auch die Vor- und Nachteile, wie sie bei BoL bekannt sind, haben wir verwendet und so Riya mit einigen besonderen Vorzügen wie auch Schwächen ausgestattet. Wird bei manchen Vorzügen (z.B. Katzengleich, was dem Charakter einen Vorteil bei Sprüngen und Stürzen verleiht) ein zusätzlicher Würfel verlangt (siehe BoL-Regeln, so nahmen wir einfach ein zweiten W20 und ließen das bessere Ergebnis werten.
Was noch: Ach ja, es gibt Heldenpunkte wie bei BoL und die Erfahrungspunkte werden ebenso geregelt.
Also eigentlich besteht ziemlich viel aus diesem D&D-Bastard aus BoL-Elementen. Der große Vorteil ist aber, dass man jedes beliebige D&D/D20-Element in das System integrieren kann. Dies funktioniert sogar auch mit OD&D-Elementen ohne Probleme. Mit Hilfe von ein-zwei Tabellen, die ich gebastelt habe, kann ich z.B. sehr einfach den Trefferbonus für OD&D-Kreaturen ermitteln.
Was mir beim bisherigen Spiel noch aufgefallen ist, sind die kaum geworfenen Schadenswürfe auf der Seite meiner Freundin. Gut. Bis jetzt handelte es sich bei den Gegnern nur um Mooks, welche mit einem einfachen Treffer zu Boden gegangen sind. In diesem Fall lassen wir einfach mal den Schadenswurf unter den Tisch fallen.
Noch was?...Ach ja! Riya ist eine Art "Luftbändigerin". Sie kann die Luft nach ihrem Willen bewegen, Sturmwinde erzeugen und ähnliches. Für die einfachen Beeinflussungen der Luft reicht eine sehr einfache Probe auf ihren Intelligenzwert aus. Da ich auch Arkane Macht wie bei BoL eingeführt habe, wären auch mächtigere Formen des Luftbändigens möglich.
Bis jetzt hat sich der D&D/BoL-Bastard sehr gut gemacht und kaum den Erzählfluss gestört. Die Proben laufen sehr unterschwellig ab und große Rechnerei fällt im Grunde komplett aus. Ich will jetzt noch nicht von dem perfekten System reden, da es vielleicht - je nach Setting - noch ein paar Punkte gäbe, an denen man etwas verbessern könnte, aber die Kompatibilität des Ganzen führt mich schnell in Versuchung noch mehr Elemente der verschiedenen A/OD&D/D20-Systeme zu kombinieren.
Mittwoch, 27. Juni 2012
[Rollenspiel] Kleiner Post für kleines System
Viel darüber schreiben brauche ich wahrscheinlich nicht mehr, aber ich finde die Idee dahinter so gut, dass ich einfach nochmal das Material hier verlinken muss:
„Manchmal möchtest du ein Rollenspiel spielen, aber du möchtest nicht von hundert Büchern umgeben sein. Du möchtest nicht in tausendundeiner Regel versinken, sondern etwas spielen, das schnell und kompakt und leicht vorzubereiten ist. (...) Ich war auf der Suche nach etwas kleinem und einfachem, das zudem kompatibel mit [dem bekanntesten Rollenspiel der Welt] ist, damit ich ohne viel Aufwand auf Monster, Abenteuer und ganze Kampagnenwelten zugreifen kann. Idealerweise sollte es auch die gleiche Terminologie benutzen...“Mit diesen Worten begann Greywulf am 16. Oktober 2006 auf ENWorld eine sehr fruchtbare Internetdiskussion, die erst im Februar 2006 nach monumentalen 1217 Beiträgen endete - und auch nur, weil die Software unter so großen Diskussionssträngen zu Ächzen begann.
Daraus entstand Microlite20 oder M20, eine sehr abgespeckte Version von D&D 3.0 oder 3.5, bei dem man aber das Material des großen Bruders ganz einfach einfügen und verwenden kann.
Hier ist ein Link zu dt. Fassung von M20 (inkl. eines minimalen Settings): M20 (dt.)
Und wer mehr (und zwar viel mehr) englisches Material haben möchte, der soll mal hier und hier nachsehen.
Dienstag, 6. Dezember 2011
[Rollenspiel] Erkenntnisse des Tages
Die Erkenntnisse des Tages durch meine Recherchen für den Adventskalender:
Bilderflut
Beispiel: Ich hab da eine nette Seite mit schönen Gegenüberstellungen gefunden: The Archnemesis
Eine diese Gegenüberstellungen wäre z.B.:
Viel, aber nichts neues
- Je neuer die Monster Manuals von D&D 3.x sind, desto unspektakulärer sind sie.
- D20-Monster lassen sich sehr gut auf BoL konvertieren.
| Nett, aber... |
Bilderflut
Ich muss schon sagen, dass ich zu Beginn der 3.x Edition von D&D sehr von dem bunten und nicht immer Standard-Mittelalter-Fantasy-Design begeistert war und ich muss auch gestehen, dass einige Elemente, vom optischen Design her gesehen (besonders aus Eberron), sich immer noch auf Gaia verfestigt haben. Doch je neuer die 3.x Bücher wurden (über D&D 4 kann ich nichts sagen), desto mehr ließen mich die Bilder kalt und schenkten mir überhaupt keine Inspiration. Sie erzeugen keine Bilder in meinem Kopf, die mich irgendwie dazu verleiten, sie auch nur auf irgendeine Art und Weise einsetzen zu wollen.
Beispiel: Ich hab da eine nette Seite mit schönen Gegenüberstellungen gefunden: The Archnemesis
Eine diese Gegenüberstellungen wäre z.B.:
| Orcus (Links 1st Edition, recht 4th Edition) |
In diesem Fall haben wir sogar ein D&D 4-Drama...ähm...Beispiel: Orcus, der Herr der Untoten.
Das linke Bild der 1. Edition ist zwar irgendwie grobkörnig und detailarm, doch besitzt es einen gewissen Charme und auf Grund der Detailärme sehe ich in dem Bild mehr als in der rechten Variante, die einfach, meiner Meinung nach, hässlichen und langweiligen Variante. Es ist zwar alles in bunt und in Farbe und es sind viele Details zu sehen, aber sie töten jede Form von Fantasie ab. Dieses Bild ist für Betrachter geschaffen worden, die ihr Vorstellungsvermögen nicht mehr anstrengen wollen, sondern die einfach ihre Visionen vorgekaut bekommen haben wollen.
Und dabei sieht die moderne Variante von Orcus sehr austauschbar aus. Es könnte jede Art von einem großen Dämon sein, wäre da nicht sein Schädelzepter. Aber insgesamt fehlt ihm das Einzigartige, das Besondere. Und ich finde, dass dieses in den alten Bildern besser zu Geltung kommt als in den neuen, denn das Besondere entsteht in der eigenen Vorstellung.
Ich will nicht die Künstler angreifen (oder gar neidisch auf sie reagieren). Sie verstehen ihr Handwerk und ihre Zeichnungen an sich sind zum größten Teil, je nach Geschmack, schon grandios. Aber irgendwo verschwindet dabei die eigene Imagination und das finde ich, stört sehr bei Aufbau einer Rollenspielwelt oder eines Settings.
Viel, aber nichts neues
Zu Beginn der D&D 3.x Edition war ich auch sehr von dem wahren Flut an Monstern und Kreaturen fasziniert, da ja doch einiges an neuem Material vorhanden ist - und ich liebe Monstersammlungen!
Allerdings muss man eins sagen: Nur ein Bruchteil davon ist auch wirklich, irgendwie so richtig interessant und verwertbar. Und je neuer die Publikationen werden, desto stärker sinkt diese Zahl. Beim Überfliegen des Monster Manual V komme ich gerade einmal auf 13 Einträge, die ich interessant finde. Ob sie dann noch verwertbar sind, steht auf einem anderen Blatt. Oft findet man Monsterrecycling wie neue Abarten bekannter Gruppen wie z.B. neue Drachen, neue Vampire oder neue Trolle vor oder so abgedreht oder so langweilige Wesenheiten, dass man gar nicht weiß, wie und wo man sie einsetzen soll. In einem älteren D&D hätte man sie wahrscheinlich besser verwerten können, als in der neueren bzw. aktuellen Version. Ein Stichwort wäre da z.B. Spelljammer oder dann eben auch abgedrehtere Settings wie Algol, Carcossa oder Metal Earth. Aber in dieser neuen, irgendwie "bereinigten" Version finde ich kaum Einsatzmöglichkeiten für jene Wesen. Daher mein Aufruf an alle OD&D-Spieler: Gebt den neuen in einer konvertierten Fassung eine Chance. Vielleicht kann man dann was mit ihnen anfangen. Aber in der aktuellen Version lassen sie mich einfach nur kalt.
Profiloverkill
Noch eine Sache, die mir so aufgefallen ist: Die extrem überschwänglichen und vollkommen und übersichtlichen Profile der D20/D&D 3.x Kreaturen. Blickt da überhaupt noch jemand durch? Bzw. wenn so ein Vieh eingesetzt wird, achtet man da auf alle Details?? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Beispiel: Hier ist das Profil eines Abolethen der 3.x Version und der 2nd Edition. Der Unterschied ist da schon etwas offensichtlich. Aber das ist mir nur so nebenbei aufgefallen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit der 2nd Edition aufgewachsen bin und sie immer noch als etwas besonderes, glorifiziertes sehe. Aber das nur so nebenbei.
BoL-freundliches System
Gut, man kann über die Profile der 3.x-Edition meckern, so oft man will, aber die Tatsache, dass sie z.B. die Monster mit Attribute versorgt haben, hat einen gewaltigen Vorteil: Man kann die 3.x Monster sehr, sehr einfach ins BoL-System umrechnen. Zwar geht es noch immer etwas Pi mal Daumen, aber es geht und man kommt dabei auf recht gute Ergebnisse. Wenn ich es nun noch schaffe, z.B. das BRP-System auf BoL umzurechnen, würde es mich sehr freuen. Besonders, wenn ich dann mein Malleus Monstrorum BoL-/Cimorra-tauglich machen kann.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
[Webfund] Zothique D20 Guide
| The Sentinel by C.A.Smith |
Eigentlich eine Schande, dass ich es noch nicht hier verlinkt habe, aber es gibt ein kleines, feines und sehr schickes PDF über C.A. Smiths Zothique, den letzten Kontinent der Erde, als D20 Setting. Zu finden ist es hier:
Hier ist auch eine kleine Karte von Zothique:
Wer mehr über das fremdartige Zothique erfahren möchte, der sollte man einen Blick auf The Eldritch Dark, wo man alle Geschichten von C.A.S. auf Englisch lesen kann.
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