Montag, 11. Februar 2013

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-S-
-Teil 1-

Sahuagin
 
 
Und wieder ein aquatischer Seitenfüller. Wie schon an vielen anderen Einträgen vermerkt, finde ich, dass es D&D mit aquatischen Rassen übertreibt bzw. sie nicht kreativ genug sind, um einen eigenen Standpunkt zu haben, weswegen sie lediglich immer wieder und wieder auf eine Alternative einer am Land lebenden Rasse (Thema "Orkersatzstoff"). Daher will ich mich jetzt auch gar nicht über das Für und Wieder der Sahuagin auslassen, da es im Grunde mit anderen Einträgen relativ deckungsgleich ist.


Salamander


Salamander sind so eine Sache. Gerade weil hier Name und Bild irgendwie nicht zusammenpassen will, was vielleicht einfach an unserer deutschen Sprachprägung kommt. Bei dem Namen "Salamander" und gerade bei dem Bezug zum Feuer denke ich da doch eher an eine ganz andere Kreatur:

Oh! Moment! Falsches Bild! Ich dachte eher an Folgendes:


Besser, aber...
So falsch war ich mit dem Bild von Lurchi eigentlich nicht, denn die Beschreibung des D&D-Salamanders ist eine fremdartige Rasse von der Ebene des Feuers. Betonung liegt hier wirklich auf Rasse und so könnte ich mir eine humanoide Echsenrasse der Feuerebene gut vorstellen. Besser auf jeden Fall als diese seltsamen Schlangenviecher. Das Bild, dass ich dabei dann vor Augen hätte, würde in die folgende Richtung tendieren:
 
MotUs Whiplash - Nur eine andere Farbe wäre nett.
Ein Slaadi - dazu aber später mehr...
Oder man gibt den D&D-Salamandern einfach mal einen anderen Namen, damit das Ganze ein etwas anderes Gefühl hinterlässt bzw. eine stimmigere Atmosphäre erzeugt.
Natürlich wäre es auch möglich, die Salamander als eine Art Drachen darzustellen. Eine saurierartige Riesenechse, welche zudem noch Feuer speien kann.
 
Gaia: So direkt fällt mir nicht ein, wie oder ob die Salamander, egal wie, auf Gaia auftauchen sollten.

Cimorra: Auf Cimorra gibt es das Volk der Sharuar, welche man am ehersten mit den Salamandern gleichsetzen könnte. Optisch gehen sie aber mehr die "humanoide Echsen/Drachen"-Richtung wie in den oberen, optischen Beispielen aufgezeigt.
 
The Black Galaxy: Hier will ich nur mal wieder vermerken, dass solche elementaren Rassen sich sehr gut als Bewohner von extremen Welten eignen. Gerade sonnennahe Welten können von einem Volk hitzeresistenter Drachenwesen bevölkert sein.
 
 
Satyr
 

 


Satyre finde ich grundlegend sehr cool. Sie decken eine große Bandbreite von Möglichkeiten ab und können von harmlosen, vielleicht eher frechen, aber auch lustvollen Wald- und Naturbewohnern über wilde Tiermenschen bis hin zu cthulhoiden Terror alles abdecken:

Der lustvolle Satyr
Der verspielte/feenartige Satyr
Der bestialische Satyr
Der lovecraftsche/diabolische Satyr
Die Möglichkeiten, welche diese Kreaturen bieten, sind extrem vielfältig und decken so viele Aspekte ab, dass man als Spielleiter mit ihnen seine wahre Freude haben kann. Je nachdem, welche Rolle erfüllt werden soll, kann man sich bei den Satyren bedienen: 

  • Satyren im Zeichen des Slaanesh => Mischung aus Lustvoll und Lovecraft/Diabolisch.
  • (Frivole) Schelme => (Lustvoll) Verspielt/Feenartig
  • Hüter des Haines, Elfenersatz => Verspielt/Feenartig
  • Krieger des Chaos, Orkersatz => Bestienartig
  • Kinder von Shub-Niggurath =>  Lovecraft/Diabolisch 
Diese Beispiele zeigen wunderbar die Flexibilität der Satyren an. Mit einigen kleinen Modifikationen kann man sie auch ohne entsprechende Welten/Settings anpassen. Hat man zum Beispiel eine exotische Welt auf afrikanischer Basis, so könnte man Satyren aus Antilopen statt aus Widdern herstellen.

Gaia: Auf Gaia hatte ich mal Tiermenschen in der Aschewüste gehabt, aber diese sind durch die Ähnlichkeit zu "Warhammer" wegreduziert worden. Seit dem gibt es Satyre nur noch als Sagengestalten und evtl. in Form von Kirathus.

Cimorra: Hier haben wir das exakte Gegenteil vorliegen. Ob ich die Satyre als Volk auf Cimorra einführen werde, weiß ich noch nicht. Aber mit Bezug auf den dämonischen Aspekt der Wesen könnte ich sie mir doch ganz gut wie die Männer von Leng oder eben als Kinder von Shub-Niggurath/Yog-Sothoth vorstellen.


Scorpions, Giant-
 
Hier stellt sich nur die Frage: Wie groß hätten sie es gerne? 
Groß oder...
...extrem-motherfucking groß?
Sea Hag siehe Night Hag
 
 
Sea Horse & Sea Lion
 
Sind eigentlich echt keinen Kommentar wert. Klassische Kreaturen hin oder her, aber gerade den Punkt mit dem Seelöwen finde ich halt schon sehr zwiespältig. Genauer gesagt: Mir sind die normalen Seelöwen, also  die Tiere, lieber. Für eine Märchenwelt kann man sie ja verwenden, aber im Großen und Ganzen würde ich diese Einträge einfach ignorieren.


Shadow
 

Schatten gehören zum Standardreportoire von D&D. Diese untoten Geister bzw. Bewohner der Schattenebene gehören zu den schaurigsten Elementen des gesamten Spiels. Warum?
Weil man einen Schatten nicht fassen kann und man bemerkt ihn kaum. Und dann sind noch die Ursprünge des Schattens. Ein Schatten kann ein untoter Geist sein, ein Dämon aus einer Höllendimension oder einfach nur der Schatten einer sonst unsichtbaren Kreatur.

Schattendämon von "Game of Thrones"
Schön-grausame Beispiele für Schatten bietet unter anderem "Game of Thrones" mit dem hexengeborenen Schattenassassinen, der "Malleus Monstrorum" von dem Cthulhu-RPG mit dem Schatten als Anti-Version der Farbe aus dem All oder C.A.Smiths mörderische Dämonenbestie in "Der doppelte Schatten".
Auch könnte man Schatten als Eigenschaftensystem mit anderen Wesenheiten kombinieren, um zum Beispiel Schattenwächter, Schattenhunde, Schattenbestien oder ähnliche Kreaturen herzustellen.

Gaia: Auf Gaia könnte es Schatten als Kirathus sehr wohl geben. Zumindest kann ich sie mir als beschworene Dämonen sehr gut und passend zu dem Setting vorstellen.

Cimorra: Hier könnte man wieder die volle Bandbreite an mögliche Varianten einsetzen und so die Spieler ständig mit neuen Abarten des Themas konfrontieren.


Shambling  Mound



Der Wandelnde Schlurfer - oder auch eher humorvoll als "Wandelnder Komposthaufen" bezeichnet - ist eine von jenen Kreaturen, mit denen ich noch nicht so viel anfangen konnte. Ich weiß nicht genau woran das lag. Vielleicht habe ich als Kind zu oft die Fraggles und die Allwissende Müllhalde gesehen:


Ein biologischer Jabba the Hut sozusagen.
Eine Einsatzmöglichkeit, die mir einfallen würde, wäre den Schlurfer als eine Art "Swamp-/Man-Thing" einzusetzen. Also als eine Art Mensch/Monster-Pflanzen-Mutant. Gamma World lässt grüßen!






Die Alternative wäre eher...




Irgendwie bin ich heute nicht so recht zum ernsthaften Referieren fähig.


Gaia: Wie ich mich für das Monster an sich nicht wirklich bis dato erwärmen konnte, so wird es noch weniger eine Gaia-Variante dieser Kreatur geben.

Cimorra: Theoretisch und wenn es passt, könnte ich mir denken, diese biologischen Schrecken als ein Monster auf die Menschheit loszulassen. Aber echt nur, wenn mir nichts einfällt.

The Black Galaxy: Unter dem Aspekt des "Man-Thing" bzw. Mensch-Pflanzen-Mutanten könnte ich mir die Kreaturen evtl. in "The Black Galaxy" irgendwo vorstellen.

- Ende Teil 1-

Montag, 4. Februar 2013

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-R-

Rakshasa


Die Rakshasa basieren in ihrer Idee auf einen indischen Dämon, welches durch das äußerliche Auftreten eines humanoiden Tigers unterstrichen wird. Was die in den späteren Editionen verdrehten Händen aber bedeuten sollen, kann ich immer noch nicht nachvollziehen.
Das die Darstellungen der Rakshasa sich aber von der D&D-Form gewaltig unterscheiden, ist ja eigentlich schon irgendwie klar. Das Bild des Tigermenschen ist nur ein Element, welches die Rakshasa annehmen können. In Wahrheit ist ihre Erscheinung wesentlich komplexer, wie man an dem folgenden Beispiel erkennen kann:


Mit diesen Kreaturen hatte ich aber auch schon in meiner RPG-Jugend meinen ersten Kontakt, als ich sie in der legendären DSA „Schwertmeister“-Box vorfand. Dort waren sie mehrköpfige und mehrarmige Riesen, welche in ihrem Aussehen der indischen Originalversion recht nahe kamen und welche sich bei mir auch ins Gedächtnis eingebrannt hat. Daher vergleiche ich auch immer wieder diese beiden Versionen untereinander, wobei mir die DAS-Fassung definitiv am besten gefällt.

Liest man nun noch die Beschreibung der Kreaturen auf Wikipedia, so wird einem rasch klar, dass es sich bei den Rakshasa eigentlich eher um eine Kreaturengruppe als um nur eine spezifische Kreatur handelt:
„Nach dem Rigveda waren die Rakshasas nächtliche Geister, die häufig als Tier erscheinen, wie Geier, Eule, Hund oder Tiger, können aber auch in Gestalt Furcht einflößender Menschen auftreten. Auch als unsichtbare Geister drangsalieren sie Menschen und stören deren Opferhandlungen. Es wird ihnen nachgesagt, dass sie Blut trinken und Menschenfleisch verzehren. In bildlichen Darstellungen haben sie oft große, blutige Fangzähne. Das Ramayana schildert das Aussehen der Rakshasas von Lanka. Hiernach können sie außerordentlich hübsch aussehen, aber auch furchterregend und entstellt. Manche haben Tierköpfe, andere mehrere Gliedmaßen oder nur ein Ohr oder Auge, sie können zwergenhaft oder riesig sein, ausgemergelt oder fett mit hängenden Brüsten.“ – wikipedia.de
Sprich: Eigentlich müsste man die Rakshasa eher wie Dämonen oder Teufel behandeln, da sie sehr viele unterschiedliche Erscheinungsformen haben. Oder man erschafft sie wieder nach einem Baukastensystem.

Dank der Beschreibungen und der Bilder der Rakshasa kann man auch recht einfach Alternativen erschaffen. Theoretisch könnte man sie in einen anderen Kulturkreis verlegen und somit zum Beispiel nordische Jotun Trolle …


…oder griechische Hekatonchrien erschaffen. Natürlich bieten sich diese extremen Verwirrungen aus Köpfen und Armen auch als Ausgangslage für ein cthuloide Kreatur an.

Gaia: Auf Gaia gab es mal Rakshasa (hier: Rakasta). Mit „gab“ meine ich jetzt nicht, dass ich sie direkt aussortiert habe, sondern dass es sie einmal auf der Welt gab, bevor sie von den Cha’Iru vertrieben wurden. Die Rakasta auf Gaia waren optisch eine Mischung aus der D&D- und DAS-Version: Mehrarmige Riesen mit mehreren Tigerköpfen. Die Frage, die ich mir nun stelle ist nur noch, ob das Aussehen so bleibt, oder ob ich es noch einmal überarbeiten werden, damit sie besser ins Bild Gaias passen.

Cimorra: Auf Cimorra könnte es Rakshasas geben. Nur frage ich mich eher, wie ich sie einsetzen würde, denn „Böse Tigergeister“ passen nicht so direkt in das Setting und ob die andere, indisch angehauchte Fassung in das Setting passt, bin ich mir auch nicht so sicher. Allerdings kann ich sie mir unter dem Aspekt des Monsters und dann mit einem gewissen Bezug auf Einmaligkeit gut vorstellen.


Rat, Giant

Dazu will ich nur kurz ein paar Worte sagen, ohne die Ratten als wirklich schöne und intelligente Tiere in Missgunst treiben zu wollen: Riesenratten können die Basis für eine komplett eigene Mythologie darstellen. Über die Skaven von Warhammer Fantasy über die mysteriösen Funde der Rattenkönige hin zu den „Dunklen Jungen“ aus Hohlbeins „Hexer“-Reihe, in der weiße Riesenratten die Kinder von Shub-Niggurath waren. Ratten sind morbide und widerlich. Sie bringen Pest und Tod in die Städte und stehen für Fäulnis und Verfall. Ratten können jedes Setting in eine stinkende, abartige Finsternis stürzen. Besonders eben Dark-Fantasy-Settings ala Warhammer, verkommene SF-Settings, wo man diese mutierten Bestien in den Kanalisationen der Megastädte erwartet oder eben auch im Weird-Horror-Bereich, wobei ich da z.B. besonders an Lovecrafts „Träume im Hexenhaus“ denke.


Gaia: Bestimmt gibt es Ratten oder auch Riesenratten und gewisse Mutationen von Ihnen auf Gaia. Besonders in den Untergründen und Kanalisationen der großen Städte kann man sie vorfinden.

Cimorra: Auch hier gilt das Gleiche wie bei Gaia. Aber ich könnte mir gerade mit Bezug auf Riesenratten gut wirklich monströse, wolfsgroße Ratten vorstellen, die in den stickigen Sümpfen hausen. Dabei springen mir zum einen die Riesenratte aus „Die Braut des Prinzen“ wie auch diese Rattenhunde aus „Willow“ ins Gehirn.


Ray

Hier möchte ich nur mal kurz auf den Artikel vom 13.11.2012 über die Ixitxachitl verweisen, die Thematik ja doch in gewissen Maßen ähnlich ist: MM&P - I


Remorhaz


Wieder ein Fall von Überflüssigkeit. Naja, nicht ganz.
Der Remorhaz, ein magische Mischung aus Tausendfüßler und Kobra, befindet sich so in etwa auf der gleichen Stufe wie der Frostwurm oder der Behir bzw. man könnte mit geringstem Aufwand aus einem von den beiden sowas wie den Remorhaz gestalten.
Auf der anderen Seite besitzt die Kreatur doch ein nettes, pulpiges und old-schooliges Äußeres und fügt sich gut in entsprechende Settings ein. Außerdem könnte man ihn auch ganz gut von seinem sonst eher eisigen Umfeld auch in Wüsten- oder Sumpfgebiete stecken.

Da stellt sich doch eher die Frage: Wer ist überflüssig? Der Remorhaz oder der Frostwurm? Vom Stil und den Moddingmöglichkeiten her gesehen dürfte meine Wahl klar sein.

Gaia: Hier liegt es wieder an dem Problem der Plausibilität. Ob es wirklich eine solche Kreatur geben könnte ist fraglich. Unter dem Gesichtspunkt, ihn als Dämon zu behandel, wäre es durchaus möglich. Ansonsten eher weniger.

Cimorra: Auf Cimorra könnte ich mir diese Wesen sehr gut vorstellen, das sie vor allem optisch gut ins Setting passen würden. Auch mit den theoretischen Varianten für Wüsten und Sumpf würde der Remorhaz gut funktionieren.

The Black Galaxy: Hier beziehe ich mich auf den optischen Pulp-Aspekt der Kreatur, der sehr gut in das Setting passt und so kann ich mir auch sehr gut Wüsten- oder Einödplaneten vorstellen, auf denen diese Monster zu Hause sind.


Roc


Der Vogel Roc ist ein Klassiker der arabischen Märchenwelt. In 1.001 Nacht wird der Roc als riesiger Vogel beschreiben, der so gewaltig ist, dass er einen Elefanten oder sogar ein Segelschiff verschleppen kann. Über das eigentliche Aussehen wird eigentlich nie etwas gesagt. Daher findet man immer wieder Darstellungen in Form von Adlern oder Geiern.
Will man die Sache etwas interessanter machen, kann man einen Blick in Lovecrafts „Dreamlands“ werfen und sich die dort lebenden Shantak-Vögel anschauen, die auch von großem Ausmaß sind und definitiv eine interessante Erscheinungsform bieten:

Desweiteren ist natürlich der Bogenschlag zu Drachen und Phönix auch nicht mehr weit und so könnte ein Roc auch ein riesenhafter Drache oder ein überdimensionaler Flugsaurier sein. Mit ein bisserl Brainstorming kann man da schon einige interessante Varianten erschaffen.

Gaia: Nein, keine Riesenvögel. Zumindest nichts natürliches, das größer ist als ein Kondor. Fliegende Wale hingegen sind keine Vögel…

Cimorra: Durchaus könnte ich mir, auch auf Grund einiger Elemente, die ich mir ohnehin aus 1.001 Nacht, besonders von den Sindbad-Filmen, geborgt habe, könnte ich mir vorstellen, dass es in den Hochgebirgen auch diese Riesenvögel gibt.


Roper


Hmmm…Jaa…Also, einen Oskar für den kreativsten Namen bekommt dieser bizarre Bewohner der Unterwelt nicht. Überhaupt finde ich auch, dass der Name „Roper“ irgendwie ein anderes Bild in meinem Kopf erzeugt als ein Tropfstein mit einem Auge, Maul und sechs Tentakeln. Unter dem Namen denke ich eher an einer Art Baumkrake oder ähnliches, mit langen, dünnen Tentakeln mit diesen sie sich von Baum zu Baum schwingt. Und ihre Beute fängt.
Für dieses Felsmonster aber sehe ich da eher Schwarz. Auf einer einen Seite mag es ja ganz nett aussehen, aber auf der anderen Seite erinnert es mich irgendwie zu sehr an den Piercer, den ich auch nicht so sinnvoll finde. Aber: Der „Roper“ (mir fällt auch jetzt gerade nicht der dt. Name ein) könnte als einzelnes Monstrum vielleicht ganz nett sein.


So könnte der Roper auch einfach in die Weird-Ecke verschoben werden und somit zu einer älteren Wesenheit, einer Dienerrasse oder vielleicht auch einer Gottheit werden. Und schon wäre dieses Wesen um ein vielfaches interessanter. Und mit Bezug auf das Bild von Zak Smith oben bekommt der Begriff "Tentakelporn" doch gleich wieder eine gewisse Bedeutung.

Gaia: Auf Gaia gibt es keine Roper. Weder in der alten noch in einer alternativen Version.

Cimorra: Hier sieht es natürlich wieder ganz anders aus. Hier könnte ich mir diese Monster gut unter dem Aspekt „Weird“ sehr gut vorstellen und auch entsprechend als Monster, Dämonen oder Gottheiten verwerden.

The Black Galaxy: Hier könnte man sogar noch einen Schritt weiter gehen und die Roper in eine eigenständige Alienrasse umwandeln. Und schon denke ich wieder an Kodos & Kang von „The Simpsons“.


Rot Grub


Diese kleinen, fiesen Würmchen sind eine von diesen Zwiespältigkeiten, die zwar als Kreaturen geführt werden, da sie ja auch Kreaturen sind, ihre Wirkung aber eher etwas von einer Krankheit hat. Alleine die Überlegung, diesen Würmern Lebenspunkte und ne Rüstungsklasse zu geben, finde ich schon irgendwie grenzwertig und erinnert mich an die gute, deutsche Bürokratie. *kotz*
Wenn man aber diese Würmer in einen anderen Kontext setzt, so würde es für mich Sinn ergeben, ihnen, oder eher dem neuen Produkt, Wert zu verleihen. Ich denke da z.B. an die „Worms that Walk“, diverse Dämonen aus Cthulhu oder auch an die Wurmdämonen von „Earthdawn“, um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen. Auch eine Art Boogieman, nur ohne Sackhülle, könnte ich mir denken. In dem Fall würden die Würme wirklich eine richtige große Bedrohung darstellen und man könnte den Krankheitseffekt mit ihnen kombinieren. Ansonsten finde ich, dass die Würmer eher erzählerisches Potential haben als wie dass man sich großartig mit ihren Attributen und Kampfwerten rumärgern muss.


Gaia: In den Gossen der Großstädte, verlassenen Grabstädten oder in feucht-warme Morasten kann man sich gut mit Fäulniswürmern anstecken. Und wenn man mal die Aspekte der Kirathus mit einbezieht, so besteht auch die Gefahr eines dämonischen Wurmwesens.

Cimorra: siehe Gaia.


Rust Monster


Zum Schluss heute noch ein Klassiker. Die Rostmonster gehören zu D&D wie die Betrachter oder die Illithiden. Lustig fand ich immer, dass sie nur für Rüstungsträger bzw. auf für Schwertkämpfer eine Gefahr darstellen – oder vielleicht für die eine oder andere Zwergenmine, wenn die Dinger sich an den Erzflözen vergreifen. Ansonsten sind sie doch eher harmlos.
Um sie interessanter zu machen, würde ich ihnen in ihrem Schwanz eine Säuredrüse einsetzen, welches eigentlich alles zerfrisst. Also Eisen, Fleisch, Knochen und nur eine schleimigen Mineralienbrei übrig lässt, welcher dann durch einen Rüssel aufgesaugt wird. Eine Idee.
Auch gab es mal eine Idee für ein mechanisches Rostmonster, wobei ich dies irgendwie seltsam finde. Diesbezüglich hätte ich die Idee, eher eine Art „Eisenassimilator“ zu erschaffen. Also ein Wesen, welches jedes Eisenteil in sich auf nimmt und somit seinen maschinellen Körper erweitert. Ich denke da gerade an so etwas im Stile der „Goldenen Armee“.

Es regeneriert und erweitert sich ständig durch neues Metall. Auch nur mal so eine Idee.

Gaia: Rostmonster im klassischen Sinne wird man auf Gaia eher nicht finden. Obwohl sie gar nicht so absurd in ihrem Aufbau sind. Naja, wer weiß. Vielleicht doch. Mal schauen. Die Golemvariante ala „Goldene Armee“ mit einem gewissen Borg-Verhalten („Ihr werdet assimiliert werden!“) könnte ich mir allerdings sehr gut vorstellen.

Cimorra: Die Säurespucker-Variante des Tieres würde gut nach Cimorra passen. Aber auch die normale Version. Warum nicht?

Donnerstag, 31. Januar 2013

[Sonstiges] Perils on Planet X

Heute ist es soweit! Heute beginnt "Perils on Planet X", ein Webcomic, dessen Entwicklung ich schon seit einiger Zeit verfolge und welches eben heute seinen Anfang nimmt. Gut, mit nur einer Seite pro Woche ist dauert es vielleicht etwas, bis sich die gesamte Story entfaltet, aber Stil und Optik gefallen mit jetzt schon sehr. Falls jemand die Sache mal verfolgen will, kann er es hier tun: www.perilsonplanetx.com



[Sonstiges] Freitag









[GW-News] Warhammer: Krieger des Chaos

Zwei Punkte im Vorraus:
  1. Seit 2 Wochen ärgere ich mich mit einer Sehnenscheidenentzündung rum. Um sie langsam loszuwerden, tippe ich alles mit der rechten Hand. Aber insgesamt ist der Zustand sehr unbefriedigend, weswegen ich versuche mit kurz und bündig zu fassen.
  2. Und ob ich es diesmal wieder schaffe, mich nicht über die Preise aufzuregen, weiß ich nicht.
Also, fangen wir mal mit dem ganzen Drama an:

Schlächterbestie/Mutalith-Wandelbestie


Aber ich versuche echt mal was Gutes in der Sache zu finden. Während ich die Schlächterbestie echt langweilig finde, ist das Mutalithending nicht vollkommen verkehrt. Hat ein wenig was Cthulhoides und gäbe vielleicht einen netten Megaendboss für Inq28 oder eine richtig fette Mutantenbrut für Inq54 ab.


Drachenoger

Drachenoger gehören zu den ältesten lebenden Kreaturen der Welt. Sie sind unsterbliche Wesen, die nur in der Schlacht sterben können, monströse Geschöpfe, die sich nur im Namen der Zerstörung erheben. 

Noch ein Flop. Ich finde die Modelle der Drachenoger sehr unschön. Passen einfach nicht zusammen irgendwie. Aber das war schon immer so. Auch die alten Drachenoger fand ich sehr kontrovers und hab sie mir auch für meine Krieger des Chaos nie zugelegt.


Chaos-/Blutbestienstreitwagen



Chaos-Streitwagen sind mehr als nur Kriegsmaschinen; sie sind Status- und Machtsymbole. Gezogen werden sie von einem Paar riesiger Schlachtrosse, die durch den korrumpierenden Einfluss der Mächte des Chaos zu widernatürlichen Größe angeschwollen sind. Blutbestien-Streitwagen sind noch schwerer und standhafter als andere Chaos-Streitwagen. Kein normales Tier wäre stark genug, um solch ein gewaltiges Kriegswerkzeug zu ziehen, weswegen sie von einer Blutbestie in die Schlacht gezogen werden - einer muskulösen Kreatur, die für ihr brutales Temperament bekannt ist.

Während der normale Streitwagen so überflüssig wie ein Kropf ist, denn immerhin gab es ja schon die ganze Zeit einen, so interessant gestaltet sich der Blutbestienwagen. Aber hier finde ich wieder, dass man mal wieder eine x-beliebige Kreatur erfunden hat, die nur dem Zweck als Zugtier dient. Dabei könnte ich mir die Blutbestien als ganz guten Ersatz für Moloche für nicht dämonische Armeen vorstellen oder als eine Rotte, die von einem Bestienbändiger wie lebende Rammböcke ins Schlachtfeld getrieben werden.
Insgesamt ist die Box aber mit am Interessantesten, da sie einige nette Bitz (Champion, die Blutbestie, Kutscher)


Verstoßene

Verstoßene sind schäumende Wahnsinnige, die heulen und schreien, während sie blindlings auf die feindlichen Reihen zustürmen; dabei peitschen ihre mutierten Gliedmaßen wild umher, ihre aufgerissenen Kiefer schnappen zu wie die von heißhungrigen Bestien.

Erstmal das Positive: Die Bitzdichte der Box ist echt umfangreich. Egal, ob man sie nun als Verstoßene, zum Pimpen von normalen Chaoskriegern, für besessene Chaos Space Marines oder mutierte Chaos Kultisten verbastelt, die Box wäre dafür schon sehr gut geeignet.
Das Negative ist der Preis: 10 Minis für 40€ ist echt ein Wort. Auch wenn es 6 Gussrahmen und diese randvoll mit Bitzen sind, so ist dies schon irgendwie ein schlechter Scherz. Gut, im Vergleich zu der Deathwingbox vom Vormonat (5 Minis für 45€) geht es, aber dafür sind sie doch etwas einfacher gestaltet. Also, eher Geschmacks- und Geldsache.
Ein paar neue Chaosbarbarenmodelle mit einer noch wilderen Berserkeroption oder mal ein paar Chaosvalkyren wären mir viel lieber gewesen.


Die Charaktermodelle sind - meiner Meinung nach - alle für die Katz. Der Chaostroll ist gnadenlos überteuert (50€, Fail...ähm...Finecast), der Plastikgeneral ebenfalls. Diesbezüglich beziehe ich mich gerne auf den Space Marine Captain, der zwar auch aus Plastik ist und auch 20€ kostet, aber dafür nicht statisch ist und viel mehr Bitz zu bieten hat. Und der 21€ teure Finecast-Magier fällt auch im Vergleich zu seinen günstigeren Plastikvettern stark ab.

Fazit:
Das neue Material für die Krieger des Chaos geht für mich in eine falsche Richtung. Sie erinnern mich immer mehr an fleischgewordene Dämonen als an wilde Horden aus dem Norden, die mit Unterstützung der Chaosgötter in die Alte Welt einfallen. Daher fände ich mehr Krieger, mehr Barbaren/Valkyren, mehr bodenständigere Reitbestien und vielleicht auch mal sowas wie Vikingerschiffe oder etwas ähnliches viel interessanter als diese teilweise viel zu dämonischen Elemente. Naja, vielleicht kommt ja noch was. Vielleicht teilt man die Krieger des Chaos dann noch in Chaoskrieger und Barbarenhorden auf, damit man noch einen Codex verkaufen kann.