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Freitag, 5. August 2016

[Serie] Stranger Things - Season 1


Am 6. November 1983 verschwindet in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Indiana ein kleiner Junge. Während sich seine verzweifelte alleinerziehende Mutter an die örtliche Polizei wendet, machen sich auch seine drei besten Freunde auf die Suche nach ihm. Im Wald stoßen sie auf ein verstörtes Mädchen mit kurzgeschorenem Haar, auf dessen Arm die Ziffern „011“ tätowiert sind und das paranormale Kräfte besitzt. Sie gibt vor, Informationen über den Aufenthaltsort des Jungen zu haben. Wenig später verschwindet die beste Freundin der älteren Schwester einer der Jungs auf mysteriöse Art und Weise. - Wikipedia



Ich will gleich mal zum Kern der Sache kommen: "Stranger Things" ist einfach unglaublich genial und für mich schon jetzt, nach den nur 8 Folgen der 1. Season, ein absolut würdiger Nachfolger von "Lost", aber auch ohne Probleme ein echter Konkurrent zu "Game of Thrones", wo mir in der Zwischenzeit schon fast egal ist, wie es weiter geht und was für schlüpfrige und blutige Abartigkeiten noch gebraucht werden, um die Zuschauer bei Laune zu halten.

Klar, "Stranger Things" ist anders, aber im Vergleich zu GoT ist sie ein echter Pageturner, wie man es in der Literatur sagen würde. Warum?

1. Das Setting: Wer 80er-Jahre-Filme wie "E.T.", "Die Goonies" aber auch "ES", "Carrie", sowie "The Thing" oder "Aliens" oder auch die J.J.Abrams Spielberghommage "Super 8" liebt, wird auch "Stranger Things" lieben. Die Serie ist eine vollkommene Hommage an Stephen Spielberg, Stephen King oder John Carpenter. Und wenn man zudem noch verdammt viel Zeit mit "Dungeon and Dragons" verbracht hat, ein Fan von "Star Wars", "Masters of the Universe" und H.P.Lovecraft ist, dann wird man die Serie vergöttern. "Stranger Things" ist eine absolute 80er Jahre-Nerd-Dröhnung, Kinder-Abenteuer- und auch Horrorserie. Sie hat extrem viele Elemente, die von Komödie über Drama bis hin zu übernatürlichem Horror reichen und vereint das einfach perfekt.

2. Die optische Umsetzung: Wie schon gesagt, "Stranger Things" spielt in den 80er Jahren in den USA. Die Szenerien, die Ausstattung, Kostüme, einfach alles ist absolut perfekt. Selbst sogar das Intro wirkt wie von einer alten VHS-Kassette. Somit gibt es natürlich auch einige Hilfsmittel unserer Zeit wie das Internet oder Handys hier einfach nicht. Die Polizeiarbeit besteht noch aus dem Recherchieren von Mikrofilmen oder Telefonieren aus Telefonzellen. Die Kinder haben Funkgeräte, welche die Größe von wirklich großen Kohlebriketts haben und sind mitglieder in einem CB-Funkerclub in der Schule. Die Frisuren, Brillen oder Kleidung sind einfach...naja...US-80er halt. Also irgendwo zwischen verdammt hässlich und eigentlich schon wieder so retro, dass es schon wieder verdammt cool ist.

3. Die Besetzung ist einfach der Hammer! Jede Rolle ist absolut perfekt besetzt. Es gibt echt niemanden, wo man das Gefühl hat, dass er oder sie nicht in ihre Rolle passt. Die schauspielerische Leistung ist echt enorm. Zwar gibt es mit Winona Ryder ein bekanntes Gesicht, die richtig gut in ihrer Rolle als verzweifelte Mutter aufgeht, doch die wahre Hauptrolle sind die Kinder und Jugendlichen, die einfach die Erwachsenen an die Wand spielen, obwohl diese schon verdammt gut sind in ihrem Schauspiel - die Kids knallen sie einfach nochmals weg.

4. Die Story: Auch die Story ist einfach grandios. Der Spannungsbogen nimmt recht früh in der ersten Folge Fahrt auf und zieht bis zum Finale noch weiter an. Dabei muss man auch sagen, dass "Stranger Things - Season 1" ein relativ abgeschlossenes Ende hat und nur einige wenige Fragen offen bleiben. Es gibt also nicht so diesen "Lost"-Effekt, wo einfach zig Fragen aufgewirbelt und nie beantwortet werden, sondern das Ganze wirkt eher wie der erste Teil von "Star Wars": Abgeschlossen, aber es gibt durchaus Möglichkeiten, die Serie fortzusetzen - und nach dem einschlagenden Erfolg ist das auch schon fest verplant.
Durch einige Orts- und Personenwechsel werden wichtige Infos nur tröpfchenweise Preis gegeben. Zu Beginn steht man als Zuschauer vor ein paar Mysterien und fragt sich auch, wie die überhaupt zusammenpassen. Es fügt sich dann alles nahtlos und ohne Lücken ineinander.
Durch die mysteriöse Ausgangsituation und der richtig geilen Spannungsbogen, der mit Wendungen, einigen Scare Jump- und schaurigen Stellen aufwarten kann und eben den richtig, richtig, richtig guten Schauspielern wird ein Suchtsog erzeugt, dem man sich kaum entziehen kann - wenn man nachts um 12 Uhr am überlegen ist, nach 3 Folgen noch die letzten 3 Folgen sich anzusehen und am nächsten Tag blau zu machen, dann ist das schon eine verdammt heftige Suchtwirkung.

Fazit: "Stranger Things" ist einfach perfekt. Geiles Schauspiel, geile Story, geile Effekte, geiler Genremix, geiles Setting, geile nerdige Hommage. Kurz gesagt: Einfach nur geil! Der absolute Beweis dafür, dass man auch ohne volldraufhalte Sex und mit nur ein bisserl Gore, dafür aber mit einem Bombendrehbuch und einem Sack voller Ideen und Retro-Gefühlsauslösern eine verdammt gute Serie machen kann!

10+*/10 Lämpchen einer Weihnachtsbeleuchtung

Mittwoch, 11. Mai 2016

[Settingidee] Riftwatch

Es spukte eine Idee in meinem Kopf und in meinen Notizen. Hier ist das Ergebnis:



Scarboroughs Gesetze
  • Es soll Frieden zwischen ihnen und den Menschen herrschen.
  • Es ist den Menschen verboten mit den Intrudern zu experimentieren und umgekehrt.
  • Weder Menschen noch Intruder sind Sklaven.
  • Weder Menschen noch Intruder sind Nahrung.
  • Der Handel an den Rifts ist nur unter Aufsicht genehmigt.
  • Die Einführung transdimensionaler Waffen, Kriegsmaschinen, Drogen und ähnliches ist verboten.
  • Menschen und Intruder sollten, so weit es möglich ist, ihre eigenen Wege gehen.

Der Fall

Irgendwann in der Vergangenheit wurde die Erde von einem Asteroiden getroffen. Neben der globalen Zerstörung, tektonischen Verschiebungen, einer nuklearen Winter sowie dem Massensterben, was ca. 90% der Menschheit vernichtete, zerbrachen auch die Grenzen zwischen Raum und Zeit an den Knotenpunkten der Leylinien. An diesen Rissen, den Rifts, gelangten nun fremde Wesen aus anderen Existenzebenen und Welten auf die Erde. Da diese zu diesem Zeitpunkt nahezu entvölkert war, eroberten die Intruders, wie sie später genannt wurden, weite Teile des Planeten und errichteten an den Knotenpunkten Siedlungen und sogar Städte.
Die Überlebenden der Menschheit, die zum Teil in Bunkeranlagen und Großstädten die Eiszeit überstanden hatten oder auf ein steinzeitliches Niveau zurück gefallen sind, mussten sich mit dieser neuen Situation arrangieren.

Anfangs von den Intruders nur als Sklaven, als Tiere und Vieh oder sogar gar nicht als echte Lebewesen betrachtet, führten die Menschen ein Schattendasein auf der Erde in den Ruinen ihrer einstigen Welt. Diese Situation änderte sich schlagartig, als eine Gruppe von Intruders, die kannibalischen J'ka, später als "Jackal" bekannt, auf die Erde gelangten und andere Intruder jagten. Die J'ka, eigentlich hochspezialisierte Jäger und Krieger, hatten aber eine Schwäche: Sie konnten nur andere Intruder auf Grund ihrer Rift-Strahlungen wahrnehmen; Menschen waren hingegen für sie unsichtbar.
So boten einige Intrudergruppe den Menschen ein Geschäft an, dass diese nicht ausschlagen konnten: Die Gleichberechtigung.

Im folgenden Krieg wurden die J'ka von der Allianz besiegt und in ein Transdimensionales Gefängnis namens "Void" eingekerkert. Die Menschen erhoben sich so wieder aus der Vergessenheit und wurden zu einem gleichberechtigten Volk mit den Partnern ihrer Allianz.


Gegenwart
Heute leben die meisten Menschen und die Intruder der Allianz mehr oder minder friedlich zusammen. Doch gibt es immer wieder andere Gruppen von Aliens und Menschen, welche diesen empfindlichen Frieden aus dem Gleichgewicht bringen wollen.
Aus diesem Grunde wurde vor circa 150 Jahren, nachdem sich die Menschen in der neuen Gesellschaft etabliert haben, von Richard Scarborough die sogenannten "Scarborough-Richtlinien" niedergeschrieben, welche das Leben zwischen Menschen und Aliens regeln sollten.
Auf ihrer Basis wurde eine Organisation gegründet, welche für den Frieden zwischen den Völkern sorgen sollte. Diese wurde als "Riftwatch" bekannt.


Riftwatch
Die Riftwatch ist eine Organisation, welche sich über den gesamten Globus erstreckt. Sie ist in zwei Hauptteile aufgegliedert, wobei der einen Teil in der Öffentlichkeit als eine Art Polizei agiert, während der zweite Teil im Geheimen arbeitet, um so größere Bedrohungen abzuwehren. Der öffentliche Teil der Riftwatch dient zum Schutz der Öffentlichkeit, für Menschen und Intruder gleichermaßen. Zu ihnen gehören Soldaten, die Sicherheitsaufgaben erfüllen und wenn nötig auch in Kampfeinsätze geschickt werden, sowie auch Beamte, die zum Beispiel Grenz- und Warenkontrollen durchführen.
Der geheime Teil der Riftwatch wird allgemein als "Shadows" (Schatten) oder "Ghosts" (Geist) bezeichnet. Zumeist tarnen sie sich als normale Bürger, doch handelt es sich bei ihnen um ausgebildete Agenten, Soldaten, Sicherheitsexperten, Spione sowie auch um Mentalisten und andere Spezialisten, welche für die globale Sicherheit sorgen. Nahezu jeder Schatten oder Geist besitzt einzigartige und besondere Fähigkeiten unterschiedlichen Ursprungs, ob durch die Macht der Risse, Experimenten, Kampfdrogen oder auch von Natur aus. So können einige zum Beispiel Blitze schleudern, sich durch feste Materie oder durch die Zeit bewegen.
Sowohl zu den Sicherheitstruppen wie auch zu den Schatten gehören Menschen wie auch Intruder, weshalb es so zu einer umfangreichen Mischung aus Fähigkeiten kommt.
Da die Riftwatch auf der ganzen Erde im Einsatz ist und ihre Aufgabe von höchster Brisanz ist, besitzen sie auch das Beste, was an Technologie zu haben ist.


Antagonisten
Die Riftwatch hat sehr viele Feinde. Von kleineren Terrororganisationen, Sklavenhändlern, Schmugglern und anderen Unruhestifern bis hin zu großen Gruppierungen, die eine neue Weltordnung befürworten würden. Zu diesen gehören:

  • Die Kirche vom Heiligen Kreuz (Kreuzkirche) ist eine der größten Organisationen auf der Erde. Aus der katholischen Kirche in Rom entstanden führt sie einen erbitterten Krieg gegen alle Arten von Intrudern, da sie in ihnen die Boten Satans erkennen. Die Kreuzkirche erstarkte sehr in den ersten Jahren nach dem Einschlag. Der Vatikan glich zu dem Zeitpunkt einer Festung, in der sich viele Menschen verschanzten und auf das Ende der Apokalypse warteten. Die Öffnung der Rifts war für sie dann das Zeichen, dass die Dämonen und Teufel nun unter den Menschen wandelten.
    Der militärische Arm der Kreuzkirche reicht von einfachen Wanderpredigern, welche in den Städten und Slums nach neuen Rekruten suchen und den Hass auf die Aliens schüren bis hin zu richtigen Soldaten, welche im Zeichen des Kreuzes Jagd auf Intruders und menschliche Sympathisanten machen. Die wahre Elite aber sind die sogenannten "Raziel", die ähnlich wie die Schatten der Riftwatch über besondere Fähigkeiten verfügen, die sie laut der Kirche als Segen Gottes erhielten. Dass es sich bei ihnen aber um Mensch-Intruder-Hybriden handelt, die im Geheimen gezüchtet und konditioniert werden, ist keinem der normalen Mitglieder der Kirche bekannt. Für sie sind die kindlichen Krieger Boten und Krieger Gottes in einem Konflikt um Leben oder Verdammnis.
  • Das Stigma hingegen ist eine Verbrecherorganisation, die wie ein dunkler Zwilling der Riftwatch erscheint. Auch sie bestehen sowohl aus Menschen wie auch Aliens, doch liegen ihre Ziele darin, den Frieden der Allianz zu vernichten. Die Pläne des Stigmas sind nur wenigen bekannt, doch ihre Ergebnisse sieht man nur all zu oft in Form von Schmuggel, Sklavenhandel, Prostitution, Auftragsmorde, Selbstmordattentate und vielem mehr.
  • Die J'ka wurden zwar vor gut 200 Jahren von der Erde verbannt, doch haben sie noch immer einen gewissen Einfluss. Einige Intruder befürchten, dass die Allianz andere Völker, die kein Mitglied sind, auch in den Void verbannt werden könnten. Und so haben sich einige zu der Bruderschaft der Schakale (Brotherhood of the Jackels) zusammengeschlossen, um die Allianz durch Terror zu schwächen und letztendlich zu zerbrechen.
  • Hölle 47 (Hell 47) hingegen ist keine wirkliche Organisation, sondern eine komplette Intruderzivilisation, die aus eben jener Dimension, der 47. Hölle, stammt. Die Daimons, wie sich diese bunte Mischung aus Aliens nennt, planen weder den Niedergang der Allianz oder der Riftwatch, der Menschheit oder die Vernichtung anderer Intruder, sondern wollen lediglich ihren Gott und Fürsten, Prodaimon Bhaogod, 85. Yoctheb'vhrast der 47. Hölle, aus dessen Gefängnis befreien, in welches er von dem Turiel-Thron Mariuk Onoel eingekerkert wurde. Da der Turiel-Thron aber nach der Einkerkerung mit dem Gefängnisschlüsselauf die Erde geflohen, diesen in sieben Teile zerbrochen und in alle Himmelsrichtungen verstreut haben soll, sind die Daimons der 47. Hölle nun auf der Suche nach diesem. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht.

Mutanten
Die Risse in der Realität der Erde haben eine seltsame Wirkung auf alle jene Menschen, die sich zu lange in ihrer Nähe auf halten. Sie beginnen langsam zu mutieren, was auf der einen Seite bedeuten kann, dass sie besondere und mächtige Fähigkeiten entwickeln können, auf der anderen Seite aber auch eine Degeneration bis hin zum Tod. Viele offensichtliche Mutanten wurden von der Gesellschaft verstoßen. Die Kreuzkirche macht sogar Jagd auf diese, da sie in ihren Augen die Brut des Bösen sind, dass auf diese Welt kam. Daher verstecken sich viele im Ödland außerhalb der Städte, im Untergrund oder in den Ruinen der alten Zeit.


Ein Blick auf die Welt
Die Erde nach dem Fall hat kaum noch Ähnlichkeiten mit unserer. Der Einschlag, Fluten, Erdbeben, Vulkanausbrüche und letztendlich auch die Eiszeit haben sie neu geformt. Nur wenige Städte der alten Zeit haben diese Katastrophe überstanden. Die meisten hingegen wurden von Feuer, Wasser und Eis vernichtet. Die Städte, wie München, Wien oder Rom, welche die Katastrophe überstanden hatten, wuchsen sehr rasch an, da jeder, der überleben wollten und keinen Platz mehr in den Bunkern erhielt, in die Städte reiste. Viele dieser Städte sind auch heute noch immer zu großen Teilen fest in Menschenhand. Rom zum Beispiel wurde das Zentrum der intruderhassenden Kreuzkirche und gleicht nun eine Festung von Abermillionen Gläubigen. 

Viele der Menschenstädte gleichen aber einer eiterprallen Pocke, die kurz davor ist zu platzen. Sie sind einfach riesig, laut, extrem schmutzig und befinden sich oft auch einem technischen Niveau, das an das finsterste Mittelalter oder das choleraverseuchte, viktorianische Zeitalter. Die meisten Menschen, die das Glück haben, in einem Haus leben zu können, besitzen meist nur kaltes Wasser und Strom für etwas Licht oder für ein Radio. Mehr Luxus ist nur in den Vierteln derjenigen zu finden, welche mit den Intrudern Geschäfte machen. Dieser Luxus ist aber oft dann das absolute Gegenteil zu dem, was die Menschen in den verslumten Städten besitzen. Sie verfügen über unglaubliche Technologien wie Kybernetik, Naniten, Hologramme oder Quantencomputer. 

Ansonsten können sich nur wenige Organisationen wie die Riftwatch solche Technologien leisten. Um diese Gerätschaften hat sich in den niederen Schichten schon fast ein mystischer Kult entwickelt und die wenigen, die in diesen Ebenen über solche Maschinen, Artefakte oder Erweiterungen ihres Körpers verfügen, gelten oft schon als Heilige oder Götter. Technologiekulte und Archivisten sind weit verbreitet, welche zum einen versuchen, das Wissen der alten Welt wieder herzustellen und zum anderen die Gerätschaften der Intruder zu verstehen und nachzubauen.


In den Städten, wo Intruder und Menschen zusammenleben, ist das Bild nicht ganz so apokalyptisch wie in den reinen Menschenstädten. In jenen Siedlungen, die oft nahe den Rissen liegen und von denen viele erst neu erbaut wurden, findet man ein sehr buntes Stadtbild, dass von jenen Aliens, die hier die Erde betreten haben, besonders geprägt wurde. Auch diese Städte haben ihre Slums und Sorgenviertel, doch im Allgemeinen befinden sie sich auf einem weitaus besseren Niveau und erscheinen vielen, die noch nie in einer dieser Städte waren, als ein wahres Utopia. Einige dieser Städte sind:
  • Ogum Gur wurde über dem Riss im Stonehenge errichtet und ist unter anderem auch der Hauptsitz der Riftwatch. Insgesamt ist Ogum Gur eine der größten Städte der Erde nach dem Fall, denn hier sind so viele Risse aufgebrochen, wie an nur wenigen anderen Orten auf der Erde. Oft wird die Stadt daher auch als eine Art "Umsteigebahnhof" betrachtet, an dem viele Intruder zwischen den Welten reisen.
  • ...

Wie schon mehrfach erwähnt, hat sich in Sachen Technologie einiges verändert - und zwar in beiden Richtungen. Während gerade viele Menschen sich noch immer auf einem einfachen, mittelalter-postapokalyptischen Niveau befinden, gibt es einen extremen Hi-Tech-Gegensatz. Zwischen den Städten verkehren daher Hochgeschwindigkeitszüge, moderne Transportflugzeuge und Landungsschiffe ebenso wie Kutschen, Sänftenträger oder Reiter. Neben Pferden haben sich hier auch einige Kreaturen aus den Dimensionen der Intruder als Reit- und Transporttiere etabliert.
Für Nachrichten werden neben Boten, die per Flugzeug, Bahn, Kutsche oder Reittier reisen auch das Nanonetz verwendet, dass sich über den kompletten Planeten spannt und aus Billiarden molekülgroßer Naniten besteht. Personen, die dank kypernetischer Erweiterungen oder entsprechender Computer in der Lage sind mit den Naniten zu kommunizieren, können auf dieses Informationsnetzwerk zugreifen und so Informationen austauschen.
Auch die Waffentechnologie hat sich weiter entwickelt und so kann man nehmen einfachen, mittelalterlichen Waffen wie Schwertern, Armbrüsten und Bögen auch auf hochtechnisierte Projektilwerfer, Laser- und Plasmagewehre, Kraftfelder oder Nanoklingen zurückgreifen. Gerade die Riftwatch-Agenten haben einen sehr großen und umfangreichen Zugriff auf diese moderne Kriegsführung, welche sie für ihren gefährlichen Einsatz auch brauchen.

Was gerade für die Menschen sehr neu ist, sind die Fähigkeiten, die einige von ihnen auf Grund der Einflüsse der Risse ausgebildet haben. Neben den teilweise sehr entstellenden Mutationen sind es vor allem mentale oder gar magische Kräfte, die sich plötzlich manifestieren und ihnen neue Fähigkeiten verleihen. Diese verbinden sich oft auch mit den technologischen Gerätschaften, wodurch sie vollkommen neue Möglichkeiten ergeben.


RiftreisenDie Rifts, die Risse in der Realität, sind Portale zu fremden Welten, die meist jede Vorstellung der Menschen übersteigt. Mehrdimensionale Räume, an denen irdische Naturgesetze keine Wirkung mehr haben, schwebende Felsen in leeren Räumen, fliegende Städte in einem Wolkenmeer, ewige Wälder, aus deren grüner Dächer gewundene Silbertürme herausragen oder scheibenartige Welten, die selbst unzählige Portale beheimaten.
Normalerweise reisen nur Intruder durch die Risse, von einem Ort zum anderen, um Handel zu treiben, politische Arrangements zu treffen oder einfach nur um eine Tasse Geistertee in einer Garküche im Schädel eines Gottes zu trinken. Doch auch Menschen nutzen seit einigen Jahren die Risse, um die Welten der Aliens kennen zu lernen. Immer wieder verschwinden Reisende, kommen unvollständig oder wahnsinnig wieder. So lange es sich bei ihnen nur um normale Glücksjäger handelt, die durch diesen Trip versuchen, reich zu werden, werden solche Vorfälle nur als bedauerlicher Unfall gewertet. Verschwindet aber eine wichtige Persönlichkeit oder wird sie sogar durch den Riss entführt, tritt die Riftwatch auf den Plan.

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Das wäre es also. Mehr habe ich noch nicht, aber es sollte sogar erstmal reichen, um dieses Setting bespielen zu können. Als System denke ich dabei an das Cypher System, wobei die Charaktererschaffung einige kleine Sonderregeln hätte:
  1. Es sind alle Deskriptoren, Archetypen, Flavors und Foki gestattet. 
  2. Es sind alle Rassendeskriptoren aus dem Cypher System Core Book sowie auch alle Rassen aus Numenera und The Strange erlaubt. Auch das Entwerfen neuer Rasse ist durchaus erwünscht.
  3. Da man davon ausgehen kann, dass die Charaktere einen Riftwatch-Agenten spielen und diese im Vergleich zu einem normalen Menschen oder Intruder schon speziellere Individuen sind, tritt die Regel der Powershifts in Kraft. Allerdings dürfen nicht 5, sondern nur 3 Powershifts gewählt werden und keine sollte stärkter als 2 Stufen sein.
    Alternativ könnte man auch als Level 2 Charakter beginnen.
Wichtig ist einfach, dass man selbst sehr viele Ideen einbringt. Es gibt sehr viele mögliche Dimensionen, die man bereisen kann und von denen irgendwelche seltsamen Intruder erscheinen können. Bedient euch einfach an eigenen Ideen oder nehmt vielleicht Elemente aus Numenera, Planescape, The Strange oder den Traumlanden zur Hand. RIFTS wäre natürlich auch eine sehr gute Quelle für Ideen, doch tendenziell würde ich eher zu eher "weirden" Quellen, wie Hellboy oder Kill 6 Billion Demons übergehen.


Abenteuerideen sollte das Setting eine Menge liefern. Hier einige Ideen:
  1. Das Auftauchen eines Artefaktes aus der Vergangenheit (z.B. Atombombe) könnte einige Individuen oder Gruppen auf den Plan rufen, die sich seiner Macht bedienen wollen.
  2. Ein kindlicher Raziel-Assassine der Kreuzkirche macht Jagd auf einflussreiche Intruder aus Ogum Gur und beschört dadurch nahezu einen Krieg herauf.
  3. Ein Riftwatch-Agent verschwindet in den Slums von München. Er hatte ein sehr wichtiges Artefakt, Dokument, etc. bei sich und muss wieder gefunden werden.
  4. Einige Daimonen haben die Spur von Bhaogods Schlüssel bis hin zu dem Riftwatchquartier verfolgt, in dem die Charaktere stationiert sind.
  5. Das Stigma plant einen Attentat auf mehrere wichtige Politiker und will die Schuld der Riftwatch in die Schuhe schieben. Es gilt, diesen Plan zu verhindern oder, im schlimmsten Falle, die Unschuld zu beweisen.
  6. Ein mächtiger Intruder hat Informationen für die Riftwatch, die er aber nur im Tausch gegen ein spezielles Artefakt weiter geben würde.
  7. Ein Priester der Kreuzkirche verschwindet nahe eines Risses spurlos und die Kirche will mit aller Gewalt eine Rettungsaktion starten. Es gilt ein mögliches Massaker zu verhindern.
  8. Eine monströse Kreatur durchbricht einen Riss und beginnt alles in dessen Umgebung zu zerstören.
  9. Auf der Suche nach einem Artefakt stürzen die Agenten durch einen neuen, unbekannten Riss in eine ebenso unbekannte Dimension.
  10. Ein Schwarm wenelianischer Piraten durchstoßen ein Portal und entführen einen wichtigen Politiker. Es gilt diese zu verfolgen und den Politiker zu retten. 

Mittwoch, 17. Juni 2015

[Rollenspiel] Dungeon Crawl Classics #84: Peril on the Purple Planet & Space 1889 - The Movie



Ok, auf dieses PDF-Produkt für "Dungeon Crawl Classics" habe ich nun schon ein bisserl gewartet. Ja, ich stehe auf Rollenspiel-PDFs. Ich mag es meine Nachschlagewerke auf dem Rechner zu haben. Isso. Punkt. Zurück zum Thema:
A Level 4 Adventure and Campaign Setting
The Purple Planet: Where tribes of man-beasts wage an endless war beneath a dying sun. Where mighty death orms rule the wastes, befouled winds whistle through ancient crypts, and forests of fungi flourish in the weirdling light. Where ancient technologies offer life ... or a quick death.
Bereft of patron, friend or god, your survival depends on quick wits and a strong blade. Will you and your companions stand as conquerers atop this alien land? Or will you fall beneath the blast of an ink-black death rays, just another corpse left to litter the wastes of the Purple Planet?
This PDF is the complete Purple Planet boxed set, including the additional content made possible by the successful Kickstarter! This product includes:
The original 32-page adventure module, with the fold-out 3-panel gatefold map, and the amazing 4-panel color cover, originally printed as a foldaround cover (front cover, back cover, and flaps on either side). This download includes a paginated version of the cover, as well as a separate PDF file that has a high-resolution version of the art as one continuous image. The same format is used for the inside cover and gatefold map.
  • Lost Tombs of the Ancients (24 pages)
  • Purple Planet Companion (64 pages)
  • Escape From the Purple Planet (12 pages)
  • The Purple Planet Book of Handouts (12 pages)
  • Purple Planet Player's Guide (16 pages)
  • The Kith Critical Hit Chart (1 page)
  • The 3-panel judge's screen (6 pages)

Man bekommt das Paket bei DrivethruRPG für 26€. Nicht ganz billig, aber wenigstens fällt kein Zoll oder Versand an. Wer also wie ich auf Sci-Fantasy, Swashbuckling und seltsame, apokalyptische Welten steht, ist hier genau richtig.

Weitere Infos finde Ihr hier: Peril on the Purple Planet@Goodman Games

Apropos seltsame Welten:


Es sind 11.290 € von 17.000 € zusammen und 14 Tage ist noch Zeit. Da geht noch bestimmt etwas mehr. Weitere Infos auf Kickstarter.

Montag, 2. Februar 2015

[Rollenspiel] Kurztipp: Myriad Song


MYRIAD SONG is a tribute to the New Wave of Science Fiction... to progressive rock and sci-fi comic books... to Rush, King Crimson, and Hawkwind ... to Incal, Valerian, and Rourke... to Heavy Metal, Dune and Fifth Element.  Journey to unknown spheres both real and imagined, because matter is merely atoms vibrating with frequency, and the difference between harmony and discord can be either an eyelash's breadth or a distant star.  Converse with strange aliens, fall in with dangerous cults, stand on impossible skyscrapers that preside over undiscovered landscapes.  The dangers are great, but the rewards are even greater. - drivethrurpg.com

Ich bin gestern über diese PDF gestolpert und muss sagen, dass mich diese Zeilen sofort angesprochen haben. Ok, weniger die Sache mit Prog-Rock, sondern viel mehr die Incal-, Heavy Metal- und Dune-Erwähnungen. Bis dato habe ich es mal überflogen, muss aber sagen, dass er Inhalt leider etwas trocken und mit viel zu wenig Artwork präsentiert wird. 
Das System ist ein Poolsystem, wo alles vom W4 bis zum W12 eingesetzt wird, was ich ganz interessant finde. Ob es funktioniert, kann ich von einem jetzigen Punkt nicht sagen. Aber im Zweifelsfall könnte man ja auch Tales of the Space Princess, Hulk and Horrors, Mutant Future, Stars without Number oder - und ich glaube, das es wirklich gut passen würde - Numenera verwenden.

Wer will, kann sich das PDF bei drivethrurpg.com für 25$ oder das Softcover bei Sphärenmeister-Spiele für 24,95€ holen.


Donnerstag, 18. Dezember 2014

[Rollenspiel] Numenera meets...


Schon seit ein paar Tage, genauer gesagt seit dem erfolgreichen Funding der deutschen Version von Numenera, geistert ein Gedanke durch den Kopf. Dieser Gedanke, auf den ich im Folgenden noch genauer eingehen möchte, hat sich durch folgenden Post von Mháire im Startnext-Projektblog gefestigt:

Wir beschreiben das Setting meistens als Science-Fantasy oder Science Fiction, die wie Fantasy erscheint. Und tatsächlich ist der offensichtlichste Umgang mit der Neunten Welt der, sie als Fantasy zu spielen: Die Charaktere befinden sich in einer Welt, deren Regeln sie nicht verstehen und die ihnen in der Folge wie Magie vorkommen. Somit macht es wenig Unterschied, ob sie sich mit Drachen oder biologischen Experimenten, Untoten oder Virusopfern, Dämonen oder Nanitenwesen herumschlagen – nur sind die Gesetzmäßigen bei Numenera im Gegensatz zur klassischen Fantasy andere und die Bandbreite verschiedener Kräfte und Phänomene weiter gesteckt (und die Monster sind deutlich schräger).

Das Setting ist offener und lässt sich in jede beliebige Richtung entwickeln. Es kann nahtlos in Sci-Fi oder cthuloiden Horror übergehen. Und es ermöglicht es, die Spieler mit völlig abgefahrenen Ideen zu überraschen, ohne das das empfindliche Gleichgewicht eines zerbrechlichen Fantasy-Königreichs gestört würde.

Gerade das Element "Menschen in einer Welt, die sie nicht verstehen und in der es geheimnisvolle, höhere Mächte gibt, die ihnen nicht immer wohl gesonnen sind" eignet auch für typisch cthulhoiden Grusel. Dazu muss man nur ein wenig an der Erzählweise arbeiten und zu dem "sense of wonder" der Numenera auch eine Düsternis und Bedrohung mit an den Spieltisch bringen...

Der Gedanke, der sich dadurch in meinem Kopf verfestigt hat, ist: "Tja, klingt für mich ja genauso wie Carcosa..." Und war es auch schon um mich geschehen.



Carcosa hat sehr viele Elemente oder elementare Möglichkeiten, die mit Numenera zusammenpassen: Außerirdische Technologien und Artefakte, Aliens, cthulhoide Monster, Barbarenstämme, Ruinenstädte, eine mörderische Umwelt und vieles mehr. Es gäbe allerdings vielleicht doch 1-2 Sachen, die angepasst werden müssten, was aber recht einfach zu bewerkstelligen wäre.

Magie
Auf Carcosa existiert eine Form von Magie, die sich in extremen Ritualen inklusive Unmengen an Menschenopfern zur Beschwörung von Aliengöttern, darstellt. Diese werden auf Carcosa von den Magiern angewandt, welche sich von der zweiten Klasse des Kriegers, die man mit den Originalregeln spielen kann, nur in diesem Aspekt unterscheidet. Sprich: Ein Magier ist nix anderes als ein Krieger, der auf der Suche nach Ritualen ist und diese auch einsetzt. Ohne diese Rituale kann der Magier auch nicht mehr als ein Krieger und das ist genau der Punkt, wo man mit Numenera ansetzen kann. Ein Numenera-Charakter könnte so ein Grimoire mit Ritualen finden und diese dann nach den beschriebenen Regeln einsetzen. Ganz einfach. Besser noch. Es wäre kein Problem, die Zauber aus Pegasus "Cthulhu" in gleichem Maße einzusetzen, um kosmische Schrecken zu rufen oder Magie einzusetzen. Ein magiewirkender Nano wäre damit eine ziemlich fiese Angelegenheit, was aber gut zu dem Konzept passen würde.

Psionik
Auf Carcosa gibt es auch die Möglichkeit Psikräfte zu erlangen, wenn man entsprechend intelligent , weise oder charismatisch ist: 



Da es bei Numenera ja nur Intellect gibt, könnte man die Regeln dann wie folgt formulieren. Besitzt der Charakter einen Intellect von 15 besteht die 2%, dass er Psikräfte einsetzen kann. Mit IN 16 4%, IN 17 8%, IN 18 16% und so weiter. 
Die Psikräfte an sich kann man von Carcosa im Grunde übernehmen und mit ein paar Handgriffen schnell an Numenera anpassen. 

Alternativ könnten Psikräfte auch über die Regeln für Mutationen geregelt werden. Auch die Regelung über einen Focus wäre möglich. 

Das wären auch eigentlich schon die größten Brocken. Der Rest ist dank des doch recht einfachen Cypher Systems recht leicht umzuformen. Viecher lassen sich recht einfach konvertieren und in einigen, wenn auch wenigen Fällen, kann man einen Blick auf In Strange Aeons werfen, was für diese Conversion sehr empfehlenswert ist.

Auch die Random Tables für Spawns of Shub-Niggurath, Random Robots oder Mutationen können bestimmt recht einfach übernommen und eingepflegt werden.

Irgendwie fiebere ich jetzt dem Buch noch mehr entgegen als zuvor...


Auf jeden Fall bedanke ich mich schon einmal bei Mháire, Nico und Patric, dass sie Numenera auf Deutsch in Rennen gebracht haben und an alle, die dafür gesorgt haben, dass es auch erscheinen wird.

Donnerstag, 14. August 2014

[Masters of the Fantastic] Philippe Caza

Ich hab mir gedacht, bevor ich in den Urlaub gehe, lege ich gleich noch mal einen nach. Und noch dazu ein surreales Genie: Philippe Caza!













Zwar hatte ich Caza schon viel länger auf dem Schirm, aber irgendwie durch die Werke von Cosimo Galluzzi von gestern hatte ich nun auch Lust auf Caza gehabt. Ich glaube, die Bilder haben diesbezüglich auch für sich gesprochen. 

Unmengen an Bildern von Caza findet ihr auf Tumblr oder in der Google Bildersuche.

So, ich bin dann erstmal ab Montag im Urlaub in Kroatien. Man liest sich!

Dienstag, 15. April 2014

[Masters of the Fantastic] Kilian Eng

Per Zufall entdeckt man doch manchmal die besten Sachen. Wie zum Beispiel die Bilder des Schweden Kilian Eng, der scheinbar eine Vorliebe für Sci-Fi und Surrealismus hat und dessen Vorbilder wahrscheinlich Moebius und Dali waren. Hier sind einige Beispiele seiner höchst interessanten Werke:













Mehr von Kilian Eng findet ihr hier auf seinem Tumblr-Blog.

Freitag, 28. Februar 2014

[Film] Fantasic Planet


"Fantastic Planet" ist ein surrealistischer Sci-Fi-Animationsfilm aus dem Jahre 1973. Dabei erinnert er in seiner Darstellung an den Codex Seraphinianus und der Stil an die Intros von Monty Python.

Wer also Lust auf eine 71-minütige, fantastische Reise hat, kann mal einen Blick hierauf werfen:

Mittwoch, 19. Februar 2014

[Trailer] Guardians of the Galaxy - deutsch


Also, ich muss schon sage, dass das echt mal wieder so richtig geil aussieht! Da freu ich mich doch schon echt tierisch auf den Film! Hab mir den Trailer heute so ca. 5-mal angesehen und könnte ihn mir gleich nochmal ansehen. Wenn der Film reinhaut, dann kann davon ruhig noch mehr kommen.

Und jetzt alle: Huga Huga Huga Chacka!!

Freitag, 14. Februar 2014

[Trailer] Jodorowsky's DUNE

Man nehme: Eine nicht verwirklichte Filmversion von DUNE und mache eine Dokumentation heraus...und schon ist man total geflasht und will diesen, genau DIESEN Film sehen!! Ging mir bei Argo auch nicht viel anders...Menno...




Hier sind einige der Entwürfe für diese Version von DUNE:

  Chris Foss




H. R. Giger




Jean Giraud, a.k.a. "Moebius"









 



Mehr über diese Dokumentation findet ihr hier : Jodorowsky's DUNE

Und, Gott, ja! Ich will diese Dokumentation sehen!

Dienstag, 22. Januar 2013

[Rollenspiel] Bandits & Battlecruisers


Albert "Omlet" Rakowski, der Mann hinter dem kleinen, aber feinen "Towers of Krshal"-Booklet und dem sehr inspirierenden "Underworld Kingdom"-Blog hat wieder zugeschlagen! Endlich hat er "Bandits & Battlecruisers" bei RPG Now heraus gebracht und ich bin schon nach dem ersten Durchblättern sehr begeistert.

Basierend auf OD&D haben wir hier ein sehr schmales Regelwerk für Kugelfischglas-SF ala Buck Rogers, Flash Gordon & Perry Rhodan. Es schlägt somit in eine ähnliche Kerbe wie das ebenso kongeniale "Tales of the Space Princess" von John Stater. 
Was mir aber bei der ersten Durchblättern aufgefallen ist, sind die vielen Randomtables, besonders jene, die einfach nur Schlagworte für Aliens, Planeten oder Roboter bieten. Dies ist ein Punkt, der mir sehr gefällt. Einfach mal ein paar Stichworte für Monster auswürfeln und daraus etwas Neues erschaffen.
Überhaupt gefällt mir die Menge an Material, die auf die 140 Seite gepresst wurde, sehr gut und bietet einiges an Grundlagen für eigene Ideen. 
Und: Das ganze kostet gerade mal 10$. Sicherlich könnte das Layout etwas knackiger sein, doch die kleinen SW-Pulp-Zeichnungen passen sehr gut und außerdem liegt hier der Fokus wirklich mehr auf dem Inhalt. 
Ich kann das Teil auf jeden Fall nur empfehlen und ich freue mich schon auf weitere Publikationen von ihm!

Dienstag, 27. November 2012

[Rollenspiel] Entaria


Hat jemand Lust auf ein umfangreiches SF-Rollenspiel? Ja? Dann schaut euch mal Entaria von Sebastian Schenck an: Link.

Ein Interview mit Herr Schenck gibt es bei den Teilzeithelden, wo ich auch über das System gestolpert bin: Entaria — ein kostenloses ScienceFiction Rollenspiel