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Montag, 20. Februar 2017

Media Monday #295


Wieder ein Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Sport im Fernsehen ist mir schlichtweg zu langweilig. Ich verstehe einfach nicht so wirklich, wie man sich dafür interessieren kann. Ok, wenn Fußball-EM oder -WM ist, schaue ich mir schon einmal ein Spiel im Freundeskreis an, aber dass ich würde mich nicht stundenlang mit Biathlon oder Skispringen lassen wollen. Meine Frau macht es...gut...ich liege dann meistens mit auf der Couch...und schlafe dabei ein...

2. Meine Vorliebe für Pen & Paper Rollenspiele oder Table Top Spiele teilen im Freundes-/Bekanntenkreis nur die wenigsten, denn/aber die meisten sind mehr die Computerspieler, die mit komplexeren Regeln nichts anfangen können und die anderen sind halt hobbytechnisch schon anderweitig verplant. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels, denn mein Freundes- und Bekanntenkreis hat sich letztes Jahr um ein paar vielversprechende Kandidaten erweitert.

3.
Stranger Things muss ich mir unbedingt beizeiten noch einmal ansehen, immerhin ist die Serie a, einfach genial und b, irgendwie muss man ja die Zeit bis Halloween überbrücken...

4. Wenn es ums Binge Watchen geht, muss ich daran denken, wie meine Frau und ich die ersten beiden Staffeln von Vampire Diaries verschlungen haben. Irgendwie sackte es aber dann ganz schön ab. Vielleicht war es einfach dann doch zu viel Vampirtrash auf einmal...

5. FATE Core hatte ich bis vor kurzem überhaupt nichts auf dem Schirm, jetzt allerdings denke ich echt mal darüber nach es zu testen...

6. Wenn in nicht einmal anderthalb Monaten DVB-T Geschichte sein wird, hätte genauso gut in China ein Sack Reis umfallen können.

7. Zuletzt habe ich mir unter anderem Die Insel der Besonderen Kinder gegönnt und das war eine recht notwendige Anschaffung, weil meine Frau den Film noch nicht kannte. Dieser Zustand musste dringend geändert werden.

Montag, 6. Februar 2017

Media Monday #293


Mir ist grad etwas langweilig (Mittagspause). Daher mache ich heute auch mal mit beim Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Fällt der Begriff "Indie", denke ich immer zuerst an Rollenspiele. Liegt einfach darin, dass ich viele Indie-Rollenspiele habe und gerade im Rollenspielbereich kann man noch recht unabhängig sein. Und oft befinden sich in dieser Szene recht coole Titel, die einfach aus der Masse herausstechen, wie z.B. die Veröffentlichungen von Lamentation of the Flame Princess.


2. Aventurien ist mir schlichtweg zu verkopft, denn...ist halt so. Mir ist gerade nichts anderes eingefallen... Aber es stimmt ja auch... DSA2 rulz!...in dem Kontext zumindest...

3. Prädikat Hassfilm: Schwer. Hab ich jetzt nicht so direkt. Es gibt viele Filme, die eigentlich echt gut sind, aber oft einen Twist in der Story haben, der wie ein Faustschlag in die Eingeweide gedonnert wird und mir ein abermaliges Anschauen vermiesen. Dazu gehören z.B. Die Brücke nach Terabithia oder The Mist.

4. Werden Filme später erneut als Director’s oder Extended Cut veröffentlicht, ist das meistens eine zähe Sache, die zum einen - meiner Meinung nach - nur Geldmacherei ist (Der Hobbit - Extended Cut - Warum? Das war ein Buch! Da waren schon drei Kinofilme eigentlich zu viel!) oder zum anderen vollkommen sinnlos ist. Der Extended Cut von Terminator 2 ist sooo überflüssig wie ein Kropf. Der Film wird nicht wirklich bereichert, sondern einfach nur in die Länge gezogen.

5. Wenn es um Serien geht finde ich es echt KACKE, dass es noch 9 Monate bis zur zweiten Staffel von Stranger Things dauert. Das ist ja wie Kinder kriegen!


6. Der Falter und Der Weber aus dem Bas-Lag Zyklus von China Miéville ist mehr als ungewöhnliche Lektüre, schließlich sprengt Miéville alle Grenzen der Genres und liefert ein grandioses Ideenfeuerwerk ab. Die Nachfolgerbücher sind auch noch ganz gut, aber ich fand einfach dass diese beiden meinen Horizont einfach erweitert haben.

7. Zuletzt habe ich mir für insgesamt 13 € das HeroWars Regelwerk sowie Glorantha auf eBay geholt und das war schon irgendwie ein Schnäppchen, weil die Bücher neue Hardcover sind und normalerweise je 35 € kosten. Ob ich sie jemals irgendwie einsetzen werde weiß ich noch nicht. Aber sie sehen ganz gut aus im Regal...
Aber ich habe jetzt endlich mal ein paar FUDGE-Würfel, wie man sie unter anderem für FATE benötigt. Auch wenn ich FATE seltsam finde, aber die Würfel wollte ich schon immer mal haben.

Donnerstag, 18. August 2016

#RPGaDAY 2016 - Tag 17 & 18


Der August. 31 Tage - 31 Fragen zum Thema RPG. 
Los geht's!
  • What fictional character would best fit in your group? - Welcher fiktionale Charakter passt am besten in deine Gruppe?

    Es wäre, so glaube ich, einfacher zu sagen, wer nicht in die Gruppe passen würde: Sheldon Cooper. Weil er mir einfach ziemlich schnell auf den Sack gehen würde.

    Ansonsten...keine Ahnung... Ich sage jetzt einfach mal Michael, Dustin, Lucas, Will und Eleven aus "Stranger Things".


  • What innovation could RPG groups benefit most from? - Von welcher Innovation könnten Rollenspielgruppen am meisten profitieren? (Technologische, spielmechanische oder soziale Neuerungen – was verbessert die Spielerfahrung?)

    Das ist eine interessante Frage.
    Ich glaube, dass eine der innovativsten, technischen Entwicklungen von denen eine Rollenspielgruppe profitieren könnte, die Argumented Reality sein könnte. Schaut man sich die Videos an, die von der Vorstellung der Hololens von Microsoft gemacht wurden und zwar die von der Hololens-Version von Minecraft, so könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass man so recht gut Dungeons oder einfach auch Szenarien sehr schön darstellen könnte. Gerade eben für Dungeonhacks, wo man normalerweise noch zig Euros für Miniaturen und Dungeonteile ausgeben müsste, um sie richtig atmosphärisch spielen zu können, wäre eine Hololens mit entsprechenden Tools für jeden Spieler eine einmal hohe, aber danach sehr lohnende Anschaffung.

    Ich muss auch zugeben, ich fände mal ein System praktisch, dass komplett ohne Bücher auskommt, sondern nur mit App am PC oder Tablet gespielt wird. Wo auch alle nötigen Tools integriert sind, um einfach überall off- oder online spielen zu können.

    Spielmechanisch finde ich, dass das Cypher System einige interessante Neuerungen in die RPG-Welt gebracht hat. Dass der Spielleiter nicht würfeln muss - außer vielleicht mal auf irgendwelchen Zufallstabellen - und der Einsatz der Spielleitereingriffe finde ich sehr spannend. Gerade, dass dadurch der Spielfluss weniger ins Stocken gerät und dass sich der SL mehr auf das Erzählen konzentrieren kann, finde ich sehr vorteilhaft. Dieser "SL-würfelt-nicht"-Mechanismus hat es ja auch schon in andere Systeme (z.B. Dungeon World) geschafft und ich glaube, dass das ein Schritt in die richtige Richtung ist.


Die deutsche Übersetzung der Fragen sind auf https://jaegers.net zu finden.

Freitag, 5. August 2016

[Serie] Stranger Things - Season 1


Am 6. November 1983 verschwindet in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Indiana ein kleiner Junge. Während sich seine verzweifelte alleinerziehende Mutter an die örtliche Polizei wendet, machen sich auch seine drei besten Freunde auf die Suche nach ihm. Im Wald stoßen sie auf ein verstörtes Mädchen mit kurzgeschorenem Haar, auf dessen Arm die Ziffern „011“ tätowiert sind und das paranormale Kräfte besitzt. Sie gibt vor, Informationen über den Aufenthaltsort des Jungen zu haben. Wenig später verschwindet die beste Freundin der älteren Schwester einer der Jungs auf mysteriöse Art und Weise. - Wikipedia



Ich will gleich mal zum Kern der Sache kommen: "Stranger Things" ist einfach unglaublich genial und für mich schon jetzt, nach den nur 8 Folgen der 1. Season, ein absolut würdiger Nachfolger von "Lost", aber auch ohne Probleme ein echter Konkurrent zu "Game of Thrones", wo mir in der Zwischenzeit schon fast egal ist, wie es weiter geht und was für schlüpfrige und blutige Abartigkeiten noch gebraucht werden, um die Zuschauer bei Laune zu halten.

Klar, "Stranger Things" ist anders, aber im Vergleich zu GoT ist sie ein echter Pageturner, wie man es in der Literatur sagen würde. Warum?

1. Das Setting: Wer 80er-Jahre-Filme wie "E.T.", "Die Goonies" aber auch "ES", "Carrie", sowie "The Thing" oder "Aliens" oder auch die J.J.Abrams Spielberghommage "Super 8" liebt, wird auch "Stranger Things" lieben. Die Serie ist eine vollkommene Hommage an Stephen Spielberg, Stephen King oder John Carpenter. Und wenn man zudem noch verdammt viel Zeit mit "Dungeon and Dragons" verbracht hat, ein Fan von "Star Wars", "Masters of the Universe" und H.P.Lovecraft ist, dann wird man die Serie vergöttern. "Stranger Things" ist eine absolute 80er Jahre-Nerd-Dröhnung, Kinder-Abenteuer- und auch Horrorserie. Sie hat extrem viele Elemente, die von Komödie über Drama bis hin zu übernatürlichem Horror reichen und vereint das einfach perfekt.

2. Die optische Umsetzung: Wie schon gesagt, "Stranger Things" spielt in den 80er Jahren in den USA. Die Szenerien, die Ausstattung, Kostüme, einfach alles ist absolut perfekt. Selbst sogar das Intro wirkt wie von einer alten VHS-Kassette. Somit gibt es natürlich auch einige Hilfsmittel unserer Zeit wie das Internet oder Handys hier einfach nicht. Die Polizeiarbeit besteht noch aus dem Recherchieren von Mikrofilmen oder Telefonieren aus Telefonzellen. Die Kinder haben Funkgeräte, welche die Größe von wirklich großen Kohlebriketts haben und sind mitglieder in einem CB-Funkerclub in der Schule. Die Frisuren, Brillen oder Kleidung sind einfach...naja...US-80er halt. Also irgendwo zwischen verdammt hässlich und eigentlich schon wieder so retro, dass es schon wieder verdammt cool ist.

3. Die Besetzung ist einfach der Hammer! Jede Rolle ist absolut perfekt besetzt. Es gibt echt niemanden, wo man das Gefühl hat, dass er oder sie nicht in ihre Rolle passt. Die schauspielerische Leistung ist echt enorm. Zwar gibt es mit Winona Ryder ein bekanntes Gesicht, die richtig gut in ihrer Rolle als verzweifelte Mutter aufgeht, doch die wahre Hauptrolle sind die Kinder und Jugendlichen, die einfach die Erwachsenen an die Wand spielen, obwohl diese schon verdammt gut sind in ihrem Schauspiel - die Kids knallen sie einfach nochmals weg.

4. Die Story: Auch die Story ist einfach grandios. Der Spannungsbogen nimmt recht früh in der ersten Folge Fahrt auf und zieht bis zum Finale noch weiter an. Dabei muss man auch sagen, dass "Stranger Things - Season 1" ein relativ abgeschlossenes Ende hat und nur einige wenige Fragen offen bleiben. Es gibt also nicht so diesen "Lost"-Effekt, wo einfach zig Fragen aufgewirbelt und nie beantwortet werden, sondern das Ganze wirkt eher wie der erste Teil von "Star Wars": Abgeschlossen, aber es gibt durchaus Möglichkeiten, die Serie fortzusetzen - und nach dem einschlagenden Erfolg ist das auch schon fest verplant.
Durch einige Orts- und Personenwechsel werden wichtige Infos nur tröpfchenweise Preis gegeben. Zu Beginn steht man als Zuschauer vor ein paar Mysterien und fragt sich auch, wie die überhaupt zusammenpassen. Es fügt sich dann alles nahtlos und ohne Lücken ineinander.
Durch die mysteriöse Ausgangsituation und der richtig geilen Spannungsbogen, der mit Wendungen, einigen Scare Jump- und schaurigen Stellen aufwarten kann und eben den richtig, richtig, richtig guten Schauspielern wird ein Suchtsog erzeugt, dem man sich kaum entziehen kann - wenn man nachts um 12 Uhr am überlegen ist, nach 3 Folgen noch die letzten 3 Folgen sich anzusehen und am nächsten Tag blau zu machen, dann ist das schon eine verdammt heftige Suchtwirkung.

Fazit: "Stranger Things" ist einfach perfekt. Geiles Schauspiel, geile Story, geile Effekte, geiler Genremix, geiles Setting, geile nerdige Hommage. Kurz gesagt: Einfach nur geil! Der absolute Beweis dafür, dass man auch ohne volldraufhalte Sex und mit nur ein bisserl Gore, dafür aber mit einem Bombendrehbuch und einem Sack voller Ideen und Retro-Gefühlsauslösern eine verdammt gute Serie machen kann!

10+*/10 Lämpchen einer Weihnachtsbeleuchtung