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Montag, 6. Februar 2017

Media Monday #293


Mir ist grad etwas langweilig (Mittagspause). Daher mache ich heute auch mal mit beim Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Fällt der Begriff "Indie", denke ich immer zuerst an Rollenspiele. Liegt einfach darin, dass ich viele Indie-Rollenspiele habe und gerade im Rollenspielbereich kann man noch recht unabhängig sein. Und oft befinden sich in dieser Szene recht coole Titel, die einfach aus der Masse herausstechen, wie z.B. die Veröffentlichungen von Lamentation of the Flame Princess.


2. Aventurien ist mir schlichtweg zu verkopft, denn...ist halt so. Mir ist gerade nichts anderes eingefallen... Aber es stimmt ja auch... DSA2 rulz!...in dem Kontext zumindest...

3. Prädikat Hassfilm: Schwer. Hab ich jetzt nicht so direkt. Es gibt viele Filme, die eigentlich echt gut sind, aber oft einen Twist in der Story haben, der wie ein Faustschlag in die Eingeweide gedonnert wird und mir ein abermaliges Anschauen vermiesen. Dazu gehören z.B. Die Brücke nach Terabithia oder The Mist.

4. Werden Filme später erneut als Director’s oder Extended Cut veröffentlicht, ist das meistens eine zähe Sache, die zum einen - meiner Meinung nach - nur Geldmacherei ist (Der Hobbit - Extended Cut - Warum? Das war ein Buch! Da waren schon drei Kinofilme eigentlich zu viel!) oder zum anderen vollkommen sinnlos ist. Der Extended Cut von Terminator 2 ist sooo überflüssig wie ein Kropf. Der Film wird nicht wirklich bereichert, sondern einfach nur in die Länge gezogen.

5. Wenn es um Serien geht finde ich es echt KACKE, dass es noch 9 Monate bis zur zweiten Staffel von Stranger Things dauert. Das ist ja wie Kinder kriegen!


6. Der Falter und Der Weber aus dem Bas-Lag Zyklus von China Miéville ist mehr als ungewöhnliche Lektüre, schließlich sprengt Miéville alle Grenzen der Genres und liefert ein grandioses Ideenfeuerwerk ab. Die Nachfolgerbücher sind auch noch ganz gut, aber ich fand einfach dass diese beiden meinen Horizont einfach erweitert haben.

7. Zuletzt habe ich mir für insgesamt 13 € das HeroWars Regelwerk sowie Glorantha auf eBay geholt und das war schon irgendwie ein Schnäppchen, weil die Bücher neue Hardcover sind und normalerweise je 35 € kosten. Ob ich sie jemals irgendwie einsetzen werde weiß ich noch nicht. Aber sie sehen ganz gut aus im Regal...
Aber ich habe jetzt endlich mal ein paar FUDGE-Würfel, wie man sie unter anderem für FATE benötigt. Auch wenn ich FATE seltsam finde, aber die Würfel wollte ich schon immer mal haben.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

[Buch] Der Krake (China Miéville)


Lovecraft lässt grüßen! Oder eher doch nicht?

Tief im Forschungstrakt des Natural History Museum lagert ein außergewöhnliches Ausstellungsstück - eins der Sorte, die man normalerweise im Leben nicht zu Gesicht bekommt: ein perfekt erhaltener Riesenkalmar. Doch was hat es zu bedeuten, dass dieses Geschöpf plötzlich spurlos verschwindet?
Der Kurator Billy Harrow begibt sich Hals über Kopf auf die Suche durch ein London voller Kulte, die einander bekriegen, surrealer Magie, Verrat und Meuchelmördern. Möglicherweise ist die Riesenkrake, die er im Museum aufbewahrt hatte mehr als nur eine biologische Rarität. Denn manche behaupten, sie sei eine alte Gottheit ... - Inhaltsangabe vom Buchrücken

Und eigentlich will ich auch gar nicht mehr erzählen, denn jedes weitere Wort würde die Fülle an überraschenden Ideen versauen. Denn was Miéville wieder an einem Ideenfeuerwerk abfackelt ist kaum noch nachzuvollziehen. Ok, so ein-zwei Beispiele, wie z.B. Origamimagie, Trekkiemagier, Waffenwirte, Monsterhirten, Jesusbuddisten oder Magier, die in den Eingeweiden einer Stadt lesen können, können ja mal erwähnt werden.
Allerdings zeigt er auch mal, wie man Urban-Fantasy interpretieren kann. Und dies mal in ein entsprechendes Setting einzupflanzen wäre schon einmal einen Spaß wert.
Soviel auf der einen Seite der Waagschale.
 
Auf der anderen Seite steht die Story und die ist leider etwas...zäh geraten. Der Einstieg ist gut und flott und zieht den Leser sofort in ihren Bann, aber dann wird es etwas...naja...zäh. Die Fülle an Ideen überdeckt zwar das Gröbste, aber inhaltlich wird es doch stellenweise etwas langatmig. In der Hinsicht hat das Buch die gleiche Schwäche wie zum Beispiel "Der Eiserne Rat": Ideen geil, Story...naja.

Fazit: Schwer....sehr schwer. "Der Kraken" ist kein schlechtes Buch. Dafür ist es einfach zu abgedreht. Aber bei der Story hätte er noch etwas nachwürzen können. Daher:

7/10 gefaltete Killer

Samstag, 20. August 2011

[Sonstiges] Einkäufe und Urlaub

So, die letzte Woche war sehr erfolgreich gewesen. Nach einem äußerst inspirierenden WBT und einem "Meet & Greet" mit einer bekannten Größe des RPG-TVs (Foto kommt noch; ansonsten sage ich nur Orkenspalter.TV), hatte ich noch ein paar Besorgungen in Würzburg in meinem favorisierten Shop gemacht:




Hermkes Romanboutique in Würzburg
Wer den Laden nicht kennt, aber mal nach Würzburg kommt, sollte dort man definitiv hingehen. Es ist vielleicht nicht der größte Laden seiner Art, aber dafür ist er legendär. Schließlich hat es sein ehemaliger Besitzer auch schon in einige Sci-Fi-Romane wie z.B. auch Perry Rhodan geschafft.

Aber egal: Eingekauft habe ich 2x Romane von Jack Vance (Kriegssprachen und Die blaue Welt), einen Roman von China Tom Miéville (Kraken), einen Red Sonja/Claw-Sammelband, drei The Chronicles of Kull (Ausgabe 2 bis 4), die aktuelle Cthulhoide Welten sowie 1x Gray Knight Terminatoren, 1x Gray Knight Space Marines, 1x Dark Eldar Kabalenkrieger, 1x Dark Eldar Hagashin und 1x Chaos Magier. Sobald ich dann mal wieder etwas Muse habe, werde ich den Saustall in meiner Bastelecke etwas aufräumen und mich dann über meine Minis und einige Umbauten hermachen. Dann wird auch mal mein Regelwerk auf seine erzählerische TTG-Tauglichkeit hin getestet. 

Aber: Morgen geht es nun erstmal für 10 Tage nach Rom, wo ich mich dann erstmal von dem Stress der letzten Wochen und Monate erholen werde und vielleicht schaffe ich es dann auch mal wieder etwas mehr zu lesen oder zu zeichnen. Cugels Irrfahrten, Cugels Reise in die Unterwelt und Kraken sowie mein Zeichenzeugs sind eingepackt. Zwar habe ich lt. Angaben im Internet in der Ferienwohnung DSL, aber wer will das schon so wirklich im Urlaub?

Daher verabschiede ich mich mal für die nächste Zeit von hier aus. Wir sehen uns spätestens im September wieder.

Freitag, 5. August 2011

[Sonstiges] Villen des Wahnsinns & Cimorra & Mehr...

So, Villen des Wahnsinns (Ich werde mich, so glaube ich, nie an den dt. Namen gewöhnen...) ist da und es sieht schon mal sehr gut aus:


Schön viel Material, nette Miniaturen und eine optische Opulenz, wie man sie von Fantasy Flight bzw. den Heidelbergern gewöhnt ist. Natürlich kam mir auch gleich eine Überlegung, wie man es mit Arkham Horror kombinieren könnte, aber leider sind die beiden Spiele nicht wirklich regeltechnisch kompatibel. Leider, leider, leider...

Ich hoffe einfach mal, dass ich am WE oder im Lauf der nächsten Woche mal dazu komme, das Spiel zu testen. Reizen tut es mich schon, seitdem ich in der Mittagspause einen Blick hineingewagt habe.

Ansonsten...

Desweiteren bin ich immer noch dabei, mein aktuelles Cimorramaterial in eine nette Form zu bringen, um mal eine Materialsammlung - bzw. das Cimorrakompendium 1.0 - als PDF online zu bekommen. Ist halt nur etwas zeitraubend - und Zeit war in den letzten Wochen ein Objekt, dass ich zwar zu Genüge hatte, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht voll ausschöpfen konnte.

Allerdings hat man eine Menge Zeit sich Gedanken zu manchen. Zum einen will ich noch den etwas leicht postapokalyptischen Charakter von Cimorra anheben und habe mir deswegen eine Gruppe von Plünderern überlegt, welche sich an Bunkertechnologie bedienen und die Siedlungen und Karawanen in regelmäßigen Abständen angreifen. Dabei denke ich, dass sie danke der Bunkerausrüstung eher in die Richtung "Mad Max" oder "DeGenesis" vom Design her gehen anstatt in die Sword & Sorcery-Richtung. Also eher dieser Stil:


Desweiteren verfestigt sich in meinem Geist das dritte Setting, welches ich mal genauer betrachten möchte, welches bis jetzt den Arbeitstitel "Veys Welt" hat (benannt nach einem Charakter meiner Freundin). Bis jetzt kann ich so viel sagen, dass dieses Setting in die Richtung von China Miévilles Bas-Lag gehen wird, aber ich noch gedenke einige andere Elemente mit hineinfließen zu lassen. Dabei denke ich z.B. auch sehr an die Heavy Metal Filme, Blairs Planet Algol und Fomalhaut von Gabor Lux - aber in einem viktorianischem Steampunkoptik vor einem bizarren Hintergrund. Während also Cimorra eher in die klassische - mit ein paar Ausnahmen -  Sword & Planet-Richtung geht, ist "Veys Welt" eher ein seltsamer Absinthrausch auf einer viktorianischen Teaparty mit Robotern, Käferleuten und Shogotton. Dazu vielleicht gleich noch die passende Musik:

Emilie Autumn - Marry Me - MyVideo

Und ansonsten...Nun...WBO ist noch und somit erhält Gaia eine große Menge an neuen Feinheiten. Also, deswegen mache ich mir wegen Gaia im Moment weniger Gedanken - bis auf die Umbauten, die ich endlich mal machen müsste, nachdem ich ja einen Großteil der EDO-Völker zum Teufel gejagt habe und sich dadurch auf Gaia nahezu alles geändert hat.

Um nun noch meine Freizeit noch weiter zu beschneiden, will ich immer noch mein Regelwerk dann noch "Inq28/I-Munda"-tauglich machen - und um einen triftigen Grund zu haben, mich weiter mit 40k-Minis für einige Umbauten einzudecken. 

Aber der Plan für die nächsten Wochen ist ganz klar: Erst WBT (=Weltenbastlertreffen) vom 12. bis 15.08., dann noch ein paar Tage nix und dann ab dem 21.08. für 10 Tage nach Rom. 

Erstmal euch allen es nettes WE!

PS: Ach ja. Mich gibt es jetzt auch auf Twitter.

Mittwoch, 17. November 2010

Vorwort

"Am Anfang war das Wort..."

So soll es auch hier sein und ich begrüße jeden, der sich hier her verirrt zu diesem neuen Blog meinerseits, der mit der "Wilden Welt von Cimorra" beschäftigt.

Ganz in der Tradition einiger englischsprachiger Old-School-RPG-Blogs habe ich heute auch hier für mein Nebenprojekt Cimorra einen Blog aufgemacht, da ich aus zeitlichen Gründen nicht dazu kommen werde, noch eine zweite, umfangreiche Weltenhomepage zu betreiben.

Meine Hauptwelt ist und bleibt Gaia und sie wird auch, sobald Cimorra genug "Fleisch auf den Knochen hat" wieder intensiver behandelt werden, doch nun ist erstmal Cimorra dran.


Was ist Cimorra nun eigentlich?

Cimorra ist eine Old-School-Pulp-Fantasy-Welt im Sword & Planet- bzw. Sword & Sorcery-Stil mit Weird- und Science-Fiction-Elementen kombiniert. Dabei soll die Welt den klassischen Stil der SF- und Sword & Sorcery-Geschichten der 30er Jahre wiederspiegeln und nicht, so wie Gaia, eine moderne Form oder gar elfen- und zwergenlastige Fantasy haben. Stattdessen spiele ich mit pulpigen Elementen, wie sie in den Romanen von H.P.Lovecraft, C.A.Smith, R.E.Howard, E.R.Burroughs, M.Moorcock, L.Carter oder, um auch einen aktuelleren Autor zu nennen, C.Miéville beschrieben sind.

Brutal gesagt könnte man Cimorra als "Schwert- und Tittenfantasy" bezeichnen - was ja auch so stimmt. Schließlich waren nicht nur einige Autoren, sondern auch Künstler ausschlaggebende Initatoren für Cimorra. Zu ihnen gehören unter anderem der unvergessene F.Frazetta, B.Vallejo, L.Royo oder S.Flament, welche ich im Laufe des Blogs nochmal genauer beleuchten werden. Besonders dann, wenn ich ein sehr cimorrisches Bild gefunden habe.

Warum tue ich mir das nur alles an?

Gute Frage. Hier sind ein paar Gründe:
Einen kleinen Urlaub von Gaia nehmen will.
Gaia hat mich in letzter Zeit sehr in Anspruch genommen, so dass ich mal eine Pause von ihr benötige. Genau die richtige Zeit also, um ein Nebenprojekt zu machen.

Cimorra ist im Grunde eine Art Herzensangelegenheit, da ich auf dieser Welt Phantasien ausleben kann, die ich vorher in Gaia kaum bis gar nicht einsetzen konnte.
Gaia hat im Laufe der Jahre viele Veränderungen miterlebt, wo einige Aspekte nicht mehr ins Konzept hineingepasst haben. Diese Aspekte können nun nach Cimorra gerettet und eingebaut werden und so weiter existieren.
Der Grund, der letztendlich der ultimative Auslöser für Cimorra war: Dungeonslayers. Dieses feine, kleine und sehr zukunftsträchtige Rollenspiel des werten Herrn C.Kennig war die Initialzündung etwas Neues in die Wege zu leiten. Cimorra ist eine Old-School-Welt und Dungeonslayers ist nunmal ein Old-School-Rollenspiel. Das passt zusammen. Außerdem besteht hier die Möglichkeit eine bestehende Spielergemeinde direkt anzusprechen, während Gaia bis jetzt nur für den Eigenverbrauch und zum Bewundern gedacht ist. Aber vielleicht ändert sich da auch noch was. Wir werden sehen.

Und nun aber erstmal - sozusagen zur Einstimmung - etwas Musik: