Dienstag, 8. Mai 2012

Sonntag, 6. Mai 2012

[Film] The Avengers


Loki, Halbbruder des Donnergottes Thor hat einen Weg gefunden zwischen den neun Welten zu reisen und macht sich mit einer Streitmacht auf, die Erde zu unterwerfen. Zu diesem Zweck ruft Nick Fury, Kopf der geheimen Regierungsbehörde und Friedensorganisation S.H.I.E.L.D., die größten Helden der Welt zusammen. Nach seinem jahrzehntelangen Schlaf ist Captain America ohnehin unter S.H.I.E.L.D.s Aufsicht, die nah- und fernkampferpobten Auftragskiller Black Widow und Hawkeye sind ebenfalls schon fester Bestandteil des Ensembles. Da die Lage ernst ist, wird auch der egozentrische Tony Stark alias Iron Man ins Team geholt, ebenso wie der Wissenschaftler Dr. Bruce Banner, der unter falschem Vorwand ins Team gelockt wurde. Das birgt allerdings einige Gefahren, denn wenn der gammaverstrahlte Doktor sich zu sehr aufregt, wird er zum unberechenbaren Hulk und auch die anderen Helden sind es nicht gewohnt im Team zu arbeiten. - filmstarts.de

Die Erwartungen lagen bei mir hoch, sehr hoch. Und ich muss sagen: Der Film hat sie komplett erfüllt!
"The Avengers" war eine Superheldencomicverfilmung, wie sie sein sollte: Groß, episch, actionreich und Zerstörung pur. Wo andere Comicverfilmungen die Sache etwas ruhiger angegangen sind, haut Joss Whedon (der auch der Mann hinter der Buffy-, Angel- sowie auch der Firefly-Serie war) voll auf die Kacke und lässt ein extrem cooles Actionfeuerwerk vom Stapel laufen, das einfach nur noch Spaß macht und richtig kurzweilig ist. Keine Sekunde ist langweilig und die 140 Minuten vergehen wie im Fluge. Dabei bietet der Film eigentlich alles, was auch z.B. bei "Transformers 3" zu finden war - coolere Charaktere halt noch dazu - doch unterscheidet sich "The Avengers" gewaltig von der Roboterblechorgie, der einfach nicht in die Gänge kommen wollte und das Finale einfach saulangweilig war.
Bei "The Avengers" stimmte hingegen einfach alles. Von der ersten bis zur letzten Minute war der Film einfach eine Offenbarung, was Tricktechnik, Sound, Design, cooler Charaktere, Spannung und Witz angeht.

Wer also auf flotte Comicaction steht und gerne auch mal mit offenen Mund im Kino sitzt, weil das Gezeigte einfach nur noch episch ist, der ist hier genau richtig!

9,5/10 vom Hulk zerkloppte Aliens

Samstag, 5. Mai 2012

[Serie] Star Wars: The Clone Wars Season 5 Teaser


Passend zum gestrigen StarWars-Day ein Teaser zur 5. Staffel von "The Clone Wars". Zwei Zabrak-Sith und eine Gruppe mandalorianischer Söldner macht schon wieder sehr viel Lust auf mehr. Und ich muss sagen: Ich liebe diese Serie!

Ich möchte diesbezüglich noch auf ein Projekt hinweisen: Star Wars - BoL-Edition. Im Moment ist die ganze Geschichte leider etwas eingeschlafen, aber ich hoffe, dass da noch mal was daraus wird, denn meiner Meinung nach ist BoL das einzig wahre System für StarWars.

Freitag, 4. Mai 2012

[Filme/Inspirationen] May the 4th be with you!


So...episch genug das Logo? Ja? Gut. Dann können wir ja anfangen.

Wie ich heute erfahren habe, ist heute Star-Wars-Day, was sich einfach aus dem englischen Datum (May, 4th => May the Force be with you!) herrührt. Ist ja auch irgendwie logisch.

Und was könnte man denn an einem Tag wie diesen denn nun bessers anstellen, als mal ein wenig über StarWars zu reden und einfach mal die Dinge, die wirklich großartig an den Filmen und dem Universum sind, hochleben lassen.

Ich muss gestehen, dass ich nicht mehr so der StarWars Fanatiker bin, wie damals wo ich noch ein Kind war und die Filme eigentlich nur vom Hören sagen her kannte. Ganz genau. Ihr habt richtig gelesen. Als Kind hatten meine Eltern noch keine Satschüssel und somit hatte ich erst recht spät das Vergnügen StarWars sehen zu dürfen. Dadurch, dass ich StarWars nur aus den Geschichten meiner Schulfreunde, der Fernsehzeitung und diversen, anderen Quellen kannte, waren die Filme für mich irgendwie mehr eine Legende oder auch ein Mythos und die Berichte darüber haben meinen Geist ungemein beflügelt. Somit kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass StarWars neben Masters of the Universe meine hauptsächliche Quelle an Fantasie in meiner Kindheit war.

Als ich dann später die Filme sah, war ich - um ehrlich zu sein - etwas enttäuscht, denn meine Erwartungen, die ich als Kind hatte, wurden nicht wirklich erfüllt. Das heißt nicht, dass die Filme schlecht wären. Nein. Sie haben nur meine Erwartungen einfach nicht erfüllt und hätten sie auch nicht erfüllen können.
Allerdings haben die Filme sowie später auch die Spiele, Comics oder auch Bücher einige Elemente, welche ich äußerst inspirierend fand und die meiner Meinung nach auch das Bild von StarWars definierten.

Used Look
Es ist gemeint, wie es dort steht: Der Used Look. Die Optik, dass alles wirklich benutzt aussieht, ist ein deutliches Markenzeichen von StarWars. Auf den Straßen von Tatooine ist nun mal alles staubig und dreckig und selbst da sieht dann auch ein goldener Protokolldroide aus wie ein kleines Schweinchen. Und auch in den Raumschiffen sieht es einfach so aus, wie es aussehen sollte: Maschinell, ungemütlich und irgendwie auch so, als ob alles mit dem Tacker zusammengehalten wirde - was ja vor allem dem Millenium Falcon anzusehen ist. Aber das macht auch irgendwie seinen Reiz aus und steht im Gegensatz zu dem glattgebügelten und klinisch-reinen Brücken, wie man sie bei Star Trek vorfindet. Bei der neuen Trilogie wurde das ganze StarWars-Setting auch "cleaner", aber hier gibt es auch immer einen schönen Gegensatz zwischen dem Used Look des Outer Rims und der glattpolierten Optik der republikanischen Städte.

Exotic Look
Passend zum Used Look ist die Optik von StarWars auch wunderbar exotisch. Wenn ich da nur an die Wälder Naboos, die Hivestädte der Genosianer, die Klonfabriken, Corusant, Endor, Jabbas Palast auf Tatooine und noch so viele andere Orte aus den Filmen und dem Expanded Universe denke, bekomme ich ein leichtes, nervöses Kribbeln in der Magengrube vor Entzückung. Besonders diese Mischung aus SF und Fantasy, die immer wieder anzutreffen ist, erzeugt eine wunderbare exotische Stimmung. Die Designer von StarWars haben immer perfekte Arbeit geleistet. Mich als Weltenbastler stören daher so charaktertechnische Katastrophen ala Anakin Skywalker in Episode 1 nicht so sehr, da ich mich einfach mehr von der Optik und der Atmosphäre fasznieren lasse. Gerade auch die "Clone Wars"-Serie trumpft diesbezüglich gewaltig auf und geizt überhaupt nicht mit optisch brillianten Ideen und Reizen.

Gleiches gilt auch für das Design der Raumschiffe und Fahrzeuge, das absolut episch ist. Oder ist eine planetenzerstörende Raumstation nicht episch genug? Die Raumschiffe wurde in vielen Fällen Designikonen. Hier sollte man einfach nur mal an den Millenium Falcon, den X-Wing oder die Sternenzerstörer denken. Aber auch die unbekannteren Schiffe wie zum Beispiel Rouge Shadow aus "The Force Unleashed" erkennt man an dem klassischen StarWars-Design und neigen auch oft dazu durch in eher ungewöhnliches Design zu glänzen, was wieder zum Exotikfaktor des Univerums beiträgt.



Cool Characters
Neben so charakterlichen Flachpfeifen ala Anakin "Klugscheißer" Skywalker besitzt StarWars doch einige, wenn auch oft stereotypische, verdammt geniale Charaktere. Allen voran natürlich Han Solo, Chewbacca, R2D2, Jabba the Hutt, Obi-Wan Kenobi (besonders in der "Clone Wars"-Serie), Kyle Katarn, Mara Jade, Darth Maul, Revan oder Darth Malak. Und dies ist auch nur die Spitze des Eisberges, denn das gesamte StarWars-Universum bietet eine Fülle an Charakteren, die einfach grandios und ikonisch sind und deren gleichen man erstmal suchen muss.

Was für die Charakter gilt, gilt auch für die Alienrassen und Kreaturen des Universums. Auch hier wurde ein exotisches Panoptikum der Kreativität entfacht. Gut, teilweise gibt es einige grobe Ausreißer wie z.b. Max Rebo, aber im Großen und Ganzen wirken die Kreaturen bei StarWars sehr plastisch und auch sehr logisch in ihrem Aufbau und ihrem Erscheinungsbild und unterscheiden sich doch recht drastisch von den Aliens anderer Serien, wo sogar eher klassische Anordnungen gewählt werden (z.b. Vulkanier => Elfen, Klingonen => Orks).

With Magic, Motherfucker!
Neben dem grandiosen und exotischen Design ist natürlich das Standbein schlecht bei StarWars die Macht. Ohne die Macht, die Jedi oder die Sith wäre StarWars doch nur ein Sci-Fi-Film unter vielen. Aber die Einführung dieser übernatürlichen Kraft und dadurch auch der edlen Jedi und der abgrundtief-bösen Sith prägten StarWars wie kein anderes Element. Und wer würde nicht am liebsten über die Kräfte eines Jedis verfügen oder mal ein Laserschwert führen?



Lange Rede, kurzer Sinn
StarWars ist Kult, StarWars ist cool und StarWars ist Inspiration pur. Es ist also auch kein Wunder, dass ich z.B. als Inspirationsquelle für Gaia eher StarWars als Herr der Ringe oder einen anderen Fantasyschmöcker angeben würde. Trotz meiner "Enttäuschung" über die Filme war und ist StarWars eine meiner Inspirationsquellen schlecht hin und dafür sollte man an einem Tag wie heute schon mal dankbar sein.

In diesem Sinne: Möge die Macht mit euch sein!


Donnerstag, 3. Mai 2012

[Sonstiges] Freitag!





[Weltenbasteln/Rollenspiel] Gedankengänge...

Cha'Iru-Pärchen
Es geschehen wirklich noch Zeichen und Wunder. Das FJT hat bei mir wieder eine verstärkte Bastellust an Gaia ausgelöst und ich bin gerade dabei, die Homepage auf den neuesten Stand zu bringen. der größte und fieseste "Brocken" wird dabei die ordentliche Einbindung der Cha'Iru sein, welche die Nachfolge der 08/15-Spitzohren angetreten haben. Denn es sind bei mir einige Fragen aufgekommen, die einfach nicht mit den bisherigen Fakten der Elfen zusammenpassen.

So zum Beispiel werden die Cha'Iru kaum die besten Bögen auf Gaia besitzen, weil sie diese "primitiven" Waffen bestimmt nicht mehr benutzen. Vielmehr werden sie eher sehr moderne Schusswaffen wie die folgende Beispiele sie zeigen:
Cha'Iru-Snipergewehr
Cha'Iru-Gewehr

Das Problem hatte ich schon irgendwie bei den Elfen gehabt und vielleicht könnte es stellenweise bei den Cha'Iru so sein, dass einige Stämme - besonders jene, die außerhalb von Val'yanar leben - die nicht über die moderne Technologie der Vorfahren verfügen, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass die Cha'Iru von Val'Yanar hauptsächlich Bögen als Fernkampfwaffen haben. Außerdem würde das zu sehr dem alten Elfenklischee entsprechen.

Ebenso gab es einst bei den Waldelfen die sogenannten Wandler, eine Gruppe von Waldläufern, welche sich mit der Kunst der Körperwandlung beschäftigt haben und sich je nach Bedarf eine Tier- oder eine Hybridgestalt annehmen konnten. Sozusagen der Lycantropenäquivalent auf Gaia. Jetzt bin ich mir nicht so sicher, ob die Cha'Iru diese Art von doch recht aggressiver Magie einsetzen würden. Denkbar wäre es, dass die Wulfen oder vielleicht ein Art Druidenkult in den Wäldern C'Amir die Wandler adoptieren könnten. Fakt ist, dass ich die Wandler auf jeden Fall behalten möchte. Ein paar abgedrehte werwolfartige Hulks, die sich zu jeder Zeit verwandeln können, finde ich nämlich recht fein.


Irgendwann möchte ich dann auch mal so langsam die BoL-Regeln in Gaia integrieren, was auch kein größeres Problem darstellen sollte. Denn cinematische Action passt ja auch sehr gut zur Welt von Gaia. Wobei ich sagen muss, dass mir die Regelvorstellung von L5R am Wochenende auch sehr gut gefallen hat und auch einige nette Ideen im meinem Kopf erzeugt hat. Aber ich schweife gerade ab.

Es gibt nur so ein paar Elemente, die mir bezüglich BoL und Gaia durch den Kopf gehen. Und Elemente ist ein gutes Stichwort, denn auf Gaia spielen Elemente eine gewisse Rolle in der Optik der Welt. Zum Beispiel gibt es die Ardari, die Mischwesen aus einem Element und einem sterblichen Wesen sind. Diese Wesen könnte man vielleicht mit einem Elementarbändiger ala "Avatar" vergleichen, wobei ihr Aussehen wesentlich "elementarer" ist als die der Bändiger. Die Idee dahinter ist aber, dass ein Ardari über ein gewisse Element verfügt, welches er für seinen Angriff nutzen kann. So kann ein Feuer-Ardari z.B. einen Feuerball werfen oder Eiszapfen erschaffen, die über seine Unterarme wachsen, die er dann wie Dolche nutzen kann.
Nun hab ich mir eben überlegt, dass die verschiedenen Elemente verschiedene Arten von Schaden anrichten könnten. Damit meine ich jetzt nicht unterschiedliche Schadenswürfe, sondern durch das Element modifizierte Wirkungen. So kann z.B. ein Feuerball eben Feuerschaden oder die Eisdorne Frostschaden anrichten. Gegen einen normalen Gegner wäre es egal, welches Element es ist, aber im Kampf gegen ein anderes Element kann die Wirkung schon mal variieren. So könnte ein Feuerschaden einen Eisschild mühelos durchdringen, während er gegen einen Wasserwall wahrscheinlich wirkungslos verpuffen würde. In dem Fall müsste ich mal eine Elementarmatrix entwerfen, um abzugleichen, welche Elemente gegeneinander wirken und welche nicht.

Naja, so viel erstmal nur im Allgemeinen zu meinen aktuellen Gedankengängen. Hier außerdem noch ein Zitat von Hayao Miyazaki, was ganz gut zum Thema Weltenbasteln passt:


Dienstag, 1. Mai 2012

[Sonstiges] Rückmeldung vom FJT

So. Ich bin also wieder vom FJT der Weltenbastler zurückgekehrt und muss sagen, dass es ein äußerst entspanntes und sehr schönes Treffen mit vielen alten Freunden - und auch einer hoffentlich neuen Freundin (platonisch gemeint) - war. Zwar war es in Sachen Workshops etwas ruhiger dieses Jahr, doch war die inspirative Gesamtausbeute durch die vielen Diskussionen mit den anderen sehr hoch. Und ich vermisse dieses Rudel grandioser Gehirne schon wieder sehr. 

Fakt ist, dass ich am Treffen wieder etwas an Gaia weitergebastelt habe - was ja schon eine echte Seltenheit geworden ist - und dass ich bei einer sehr fruchtbaren Rollenspielregelwerkdiskussion einige sehr interessante, neue Sichtweisen erkannt habe und auch einige Ideen geben konnte. Nein, ich bleibe jetzt bei BoL und fange nicht mit etwas Neuem an, aber ich werde sehr wahrscheinlich mal einen Blick in "Legends of the 5 Rings" werfen, wobei die Regeln zwar sehr schön sind, mich aber der ausführliche, mythologisch-asiatische Hintergrund am meisten reizt.

Das Treffen war toll und ergiebig. Ergiebiger als so manche Treffen mit vielen Workshops zuvor und ich hoffe, dass die Zeit bis zum nächsten Treffen nicht wieder sooo lange dauern wird, denn ich bin einfach süchtig nach diesen Menschen und ihrer ansteckenden Kreativität geworden.