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Montag, 22. August 2016

#RPGaDAY 2016 - Tag 19 - 22


Der August. 31 Tage - 31 Fragen zum Thema RPG. 
Los geht's!
  • Best way to learn a new game? - Was ist der beste Weg um ein neues Spiel zu erlernen?

    Als Spieler am besten das Spiel mal mit jemanden testen, der es schon einmal gespielt und eine gewisse Erfahrung damit hat. Bestens Beispiel war im Frühjahr meine Numenera-Testrunde mit Mháire Stritter. So konnte ich mir doch ein ganz gutes Bild von der Sache machen.

    Ansonsten würde ich sagen: Einfach mal ausprobieren. Eine meiner wichtigsten Regeln für alle Spiele heißt eigentlich immer "Es ist dein (euer) Spiel. Wenn es dir (euch) Spaß macht, ist es das wichtigste!". Als wir damals vor 20 Jahren mit Rollenspielen angefangen hatten, war wie bei so vielen DSA die Einsteigerdroge. Aber wir haben nie wirklich DSA gespielt. Also, wir haben die Regeln benutzt und auch einige Abenteuer auf Aventurien gespielt, aber es UNSER Aventurien, wo einiges bestimmt anders war als wie in der offiziellen Fassung, aber es hat verdammt viel Spaß gemacht. Daher rate ich Anfängern von neuen Systemen einfach, dass sie das sie mit den Grundregeln erst einmal herumspielen sollen, um diese kennen zulernen. Erst dann kann man sich auch Gedanken über den detaillierte Regeln und den Fluff machen. Und das kann man dann auch immer noch nach seinem Gusto anpassen.

  • Most challenging but rewarding system have you learned? - Das herausforderndste jedoch lohnendste System, dass du erlernt hast? (Welches Spiel hat dir große Mühe zum erlernen bereitet, erfüllt dich aber mit Freude, dass du es getan hast?)
    Bei Rollenspielen fällt mir im Moment keines ein. Vielleicht das Cypher System, da es doch an einigen Ecken einige Neuerungen hat, an die man sich erstmal gewöhnen muss. Aber dafür ist es halt auch ein System mit dem man eigentlich alles schnell und einfach spielen kann.'

    Bei Brettspielen hingegen war die Anschaffung von Villen des Wahnsinns bis jetzt eine der besten, die ich je gemacht habe. Das System wirkt am Anfang recht komplex und etwas verwirrend, was aber eher ein Problem bei den meisten Fantasy Flight Games ist und eher an der Anleitung liegt. Hat man aber sich mal auf das Spiel eingelassen und die Grundregeln alle akzeptiert, so erkennt man, dass Villen des Wahnsinns wirklich ein saumäßig spannendes "Dungeonhack"-Horror-Spiel ist. Mit einem guten Spielleiter kann es da auch ruhig mal länger dauern ohne langweilig zu werden.


  • Funniest misinterpretation of a rule in your group? - Das lustigste Fehlverständnis einer Regel in deiner Gruppe?

    Gab es noch nie. Oder ich erinnere mich einfach nicht daran. Die einigen Regelfehlverständnisse, die mir einfallen, gab es bei Warhammer 40k - und die waren alles andere als lustig, sondern eher nervig.

  • Supposedly random game events that keep reccuring!? - Vermeintliche zufällige Spielereignisse, die sich immer wiederholen? (Zufallsereignisse, Schätze, NPC’s, Zeichnungen und Tabellen sind Teil der meisten Spiele. Gesucht wird eine Geschichte mit Ereignissen, die längst keinen Anschein des Zufälligen mehr haben.)

    Auch hier fällt mir nichts besonderes ein. Es gab bestimmt mal einige Ereignisse, bei denen man hätte denken können, dass die Würfel gezinkt gewesen wären, weil alle Ergebnisse immer so kamen, wie man sie gebraucht hätte. Aber so direkt fällt mir da keine Geschichte ein...
Die deutsche Übersetzung der Fragen sind auf https://jaegers.net zu finden.

    Mittwoch, 2. November 2011

    [Sonstiges] Diverses

    So, heute abend ist mal wieder "Villen des Wahnsinns" angesagt und ich freu mich schon darauf, einen gechillten Brettspielabend zu haben. Huzzah!

    Zur Zeit füge ich noch die Korrekturen meiner Lektorin in mein Regelwerk ein und kämpfe mit ein paar Regeländerungen, die mir noch im Kopf herumkreisen. Interessant fand ich nur die Aussage meiner Freundin, wie man nur so wahnwitzig sein und ein Regelwerk mit 44 Seiten (!) schreiben kann. Daraufhin legte ich ihr mal das Savage Worlds: Revised Gentleman's Edition in die Hand und sagte zu dem Thema keinen Ton mehr.

    Zudem lese ich zur Zeit die Revised Gentleman's Edition von Savage Worlds. Bis jetzt muss ich offen und ehrlich gestehen, dass es nicht schlecht ist. Ein paar Dinge sind mir schon aufgefallen, die mir etwas säuerlich aufstoßen, wie z.B. kleine Regeln, die hier und da eingestreut sind und die man sich nie und nimmer merken kann. Ich finde, die stören eigentlich den sonst recht sauberen Fluss der Regeln. Auch der Wust an Fertigkeiten, Talenten und Handicaps, unter denen man wählen kann, ist etwas erschlagend und die Tatsache, dass diese immer noch mehr werden mit jedem Settingsbuch, vermüllt auch etwas die sonst so klare Brühe. Aber ich will den Tag nicht vor dem Abend verfluchen und lese ersteinmal alles komplett durch. Punkt.

    Und warum habe ich nun diesen eigentlich recht sinnfreien Blahfasel-Post gemacht? Ganz einfach: Es ist ja schon wieder bald Freitag und da ich bis dahin kaum was Sinnvolleres posten werde und ich nicht mehrere Göttinnen/Freitags-Posts hintereinander bringen will, muss halt mal dieser Lückenfüller herhalten.
    Dabei möchte ich aber nocheinmal betonen: Die Göttinnen/Freitags-Post sind meistens keine einfachte Tittenshow, sondern haben wirklich den Zweck, dass mich die Bilder zum Schreiben an Cimorra oder Gaia inspirieren. Das mag vielleicht so manchen, nüchternen Nerd erschüttern oder verwirren, aber es ist so: Brüste und (halb-)nackte Frauen inspirieren mich im Grunde genauso wie Bilder von Landschaften, Schlachtszenen oder ähnliches.
     
    So, aber ich will jetzt nicht anfangen rumzusülzen, denn dass machen schon andere - und ich lese es dann auch nicht - sondern hiermit schließen und dem einen oder anderen schon mal ein nettes Wochenende wünschen, falls es von mir sonst vorher nichts mehr neues zu lesen gibt.

    Dienstag, 16. August 2011

    [Bericht] Villen des Wahnsinns


    So, auf dem WBT kam es zu einem Testspiel von Villen des Wahnsinns und darüber möchte ich gerne in Kürze ein paar Worte los werden.

    In dem Spiel an sich geht es eben darum, dass eine Gruppe von Ermittlern das Geheimnis eines Geisterhauses, einer Universität oder etwas ähnlichem lüften. Es gibt dabei 5 vorgegebenen Szenarien, die sich in ihrer Geschichte aber wieder komplett unterscheiden können, da der Spielleiter (hier: Bewahrer) durch Entscheidungen den Verlauf der Geschichte verändert. Dadurch erhält das Spiel einen hohen Wiederspielenswert und, wie ich Fantasy Flight bzw. den Heidelberger Spieleverlag kenne, kommen bestimmt noch einige Erweiterungen dazu. 

    Das System an sich ist recht einfach: Die Spieler haben 3 Aktionen, wobei 2 davon eine Bewegung darstellen, die 3. eine Untersuchung, eine weitere Bewegung oder auch einen Angriff ist. Proben werden mit einem W10 abgehandelt mit dem unter den Attributswerten der Charaktere geblieben werden muss. Also recht klassisch. 
    Der Bewahrer hingegen erhält pro Ermittler sogenannte Drohmarker mit denen er dann Aktionen ausführen kann, um die Spieler zu vernichten oder in den Wahnsinn zu treiben. Es gibt, je nach Szenario, eine feste Rundenanzahl und mit Ablauf der Spielzeit kommt es immer wieder zu neuen Ereignissen, welche die Handlungen der Ermittler erschweren. Diese müssen in Teamwork nun die Geheimisse des Hauses lüften, Rätsel lösen und Hinweise einsammeln, um so schnell wie möglich ihr Ziel zu erreichen.

    Das Spiel legt viel Wert auf Atmosphäre. Sogar die Kämpfe werden durch ein sehr schickes Kampfkartensystem sehr spannend abgehandelt und arten somit nicht in ein simples Hack'n'Slay aus. 
    Bei unserem Testspiel hatten alle verdammt viel Spaß gehabt und man fühlte sich durchaus in die Zeiten von HeroQuest zurück versetzt, wenn auch auf einem ganz anderen Level. Daher kann ich Villen des Wahnsinns auch nur absolut empfehlen. Das Spiel hat eine Menge Potential und das sollte man auch definitv ausschöpfen.

    Freitag, 5. August 2011

    [Sonstiges] Villen des Wahnsinns & Cimorra & Mehr...

    So, Villen des Wahnsinns (Ich werde mich, so glaube ich, nie an den dt. Namen gewöhnen...) ist da und es sieht schon mal sehr gut aus:


    Schön viel Material, nette Miniaturen und eine optische Opulenz, wie man sie von Fantasy Flight bzw. den Heidelbergern gewöhnt ist. Natürlich kam mir auch gleich eine Überlegung, wie man es mit Arkham Horror kombinieren könnte, aber leider sind die beiden Spiele nicht wirklich regeltechnisch kompatibel. Leider, leider, leider...

    Ich hoffe einfach mal, dass ich am WE oder im Lauf der nächsten Woche mal dazu komme, das Spiel zu testen. Reizen tut es mich schon, seitdem ich in der Mittagspause einen Blick hineingewagt habe.

    Ansonsten...

    Desweiteren bin ich immer noch dabei, mein aktuelles Cimorramaterial in eine nette Form zu bringen, um mal eine Materialsammlung - bzw. das Cimorrakompendium 1.0 - als PDF online zu bekommen. Ist halt nur etwas zeitraubend - und Zeit war in den letzten Wochen ein Objekt, dass ich zwar zu Genüge hatte, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht voll ausschöpfen konnte.

    Allerdings hat man eine Menge Zeit sich Gedanken zu manchen. Zum einen will ich noch den etwas leicht postapokalyptischen Charakter von Cimorra anheben und habe mir deswegen eine Gruppe von Plünderern überlegt, welche sich an Bunkertechnologie bedienen und die Siedlungen und Karawanen in regelmäßigen Abständen angreifen. Dabei denke ich, dass sie danke der Bunkerausrüstung eher in die Richtung "Mad Max" oder "DeGenesis" vom Design her gehen anstatt in die Sword & Sorcery-Richtung. Also eher dieser Stil:


    Desweiteren verfestigt sich in meinem Geist das dritte Setting, welches ich mal genauer betrachten möchte, welches bis jetzt den Arbeitstitel "Veys Welt" hat (benannt nach einem Charakter meiner Freundin). Bis jetzt kann ich so viel sagen, dass dieses Setting in die Richtung von China Miévilles Bas-Lag gehen wird, aber ich noch gedenke einige andere Elemente mit hineinfließen zu lassen. Dabei denke ich z.B. auch sehr an die Heavy Metal Filme, Blairs Planet Algol und Fomalhaut von Gabor Lux - aber in einem viktorianischem Steampunkoptik vor einem bizarren Hintergrund. Während also Cimorra eher in die klassische - mit ein paar Ausnahmen -  Sword & Planet-Richtung geht, ist "Veys Welt" eher ein seltsamer Absinthrausch auf einer viktorianischen Teaparty mit Robotern, Käferleuten und Shogotton. Dazu vielleicht gleich noch die passende Musik:

    Emilie Autumn - Marry Me - MyVideo

    Und ansonsten...Nun...WBO ist noch und somit erhält Gaia eine große Menge an neuen Feinheiten. Also, deswegen mache ich mir wegen Gaia im Moment weniger Gedanken - bis auf die Umbauten, die ich endlich mal machen müsste, nachdem ich ja einen Großteil der EDO-Völker zum Teufel gejagt habe und sich dadurch auf Gaia nahezu alles geändert hat.

    Um nun noch meine Freizeit noch weiter zu beschneiden, will ich immer noch mein Regelwerk dann noch "Inq28/I-Munda"-tauglich machen - und um einen triftigen Grund zu haben, mich weiter mit 40k-Minis für einige Umbauten einzudecken. 

    Aber der Plan für die nächsten Wochen ist ganz klar: Erst WBT (=Weltenbastlertreffen) vom 12. bis 15.08., dann noch ein paar Tage nix und dann ab dem 21.08. für 10 Tage nach Rom. 

    Erstmal euch allen es nettes WE!

    PS: Ach ja. Mich gibt es jetzt auch auf Twitter.

    Mittwoch, 3. August 2011

    [Spiel] Villen des Wahnsinns

    ... oder: Warum behält man nicht einfach den englischen Titel bei, wenn er DEFINITIV besser klingt?


    Gerade bei amazon.de bestellt. Den Gedanken eines Call of Cthulhu-Dungeonhacks fand ich schon reizvoll, all die Ankündigung von Fantasy Flight kam. Arkham Horror goes HeroQuest! Ich bin ja mal so gespannt! Fhtagn!