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Mittwoch, 5. April 2017

[RPG-Blog-O-Quest] #019 – Besondere Begegnungen


RPG-Blog-O-Quest März 2017: Besondere Begegnungen (Link bzw. Link

1. Der absolut liebster NPC, der mir jemals im RP begegnet ist, war Lou Cypher, weil er interessanterweise schon vor gut 10 Jahren sehr viel Ähnlichkeit mit „Lucifer Morningstar“ aus der Serie „Lucifer“ hatte und er verzweifelt versucht hat mit dem Daywalker-SC meiner Freundin den Anti-Christen zu zeugen – was ihm nach viel Bitteln und Betteln gelungen ist, doch die Erziehung von „Damien“ ging dann in eine vollkommen andere Richtung, wie er geplant hatte. Das waren halt echte Vaterfreuden.

2. Welche Begegnung möchtest Du auf Spielerseite wirklich niemals erleben und warum?
Eigentlich gibt es keine, die ich als Spieler niemals erleben wöllte, denn jede Begegnung – egal wie sie ausgeht – ist eine Erfahrung.

3. Als mir ________ bei/in ________ begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel ________, um die Sache zu überleben. Kann ich nicht beantworten, weil ich echt schon lange keinen SC mehr gespielt habe, der eine Begegnung erlebt hatte, die er gerade noch so überlebt hatte.

4. Was hältst Du von Zufallstabellen, um Begegnungen als Spielleiter auszuwürfeln und benutzt Du selbst welche? (wenn Du selbst kein Spielleiter bist: benutzt der SL Deiner Rollenspielrunde Zufallstabellen?)
Ich liebe Zufallstabellen, allerdings nur, wenn man sie zum Erstellen eines Abenteuers verwendet. Im Spiel können sie den Fluss stark ausbremsen. Lieber würfelt ich vor dem Spiel ein paar Begegnungen aus, passe sie ggf. an das Abenteuer an und notiere sie mir auf Karteikarten. Und diese hat man dann schnell parat.

5. Leider ist mir in all den Abenteuern noch nie ________ begegnet, was wirklich schade ist, da ich ihn/sie/es ________ finde. Auch hier fehlt mir leider die Spielersichtweise, um die Frage entsprechend zu beantworten.

Zusatzfrage/-aufgabe: Verlinke eine Zufallstabelle mit Begegnungen, die Du gerne benutzt und anderen Spielleitern empfehlen kannst!
Einzelne Tabellen jetzt eher nicht, aber ich kenne ein paar Seiten, wo ich mich immer bediene:

Donnerstag, 2. März 2017

[RPG-Blog-O-Quest] #018 – Magie und Technik


RPG-Blog-O-Quest März 2017: Magie und Technik (Link)

Das klingt nach einem Thema für mich!

1.) Magie und Technik im selben Setting finde ich, je nach Setting, richtig genial. Magie und Technik müssen sich keineswegs ausschließen. Bestes Beispiel ist in dem Fall ja eigentlich "Shadowrun", die "Iron Kingdoms" (Warmachine/Hordes), "Warhammer 40.000" oder auch das "StarWars"-Universum, was ja eigentlich auch nur "Fantasy mit Raumschiffen" ist.
Desweiteren sind ja auch meine eigenen Welten "Gaia" und "Cimorra" beides Cross-Over-Welten, wo es sowohl Magie als auch Technologie gibt. Die Möglichkeiten, die einfach durch diese Mischung entstehen, ist einfach großartig: Maschinen, die auf Knopfdruck einen Zauber auslösen können. Technomantische Magier, welche durch ihre magischen Kräfte Technologie und Elektrizität manipulieren können. Technomagische Golems. Ganze Planeten könnten Maschinen sein und unter ihrer Kruste befindet sich eine gewaltige Maschinerie, während an ihrer Oberfläche sich eine klassische EDO-Welt befindet. Und das sind nur einige, wenige Beispiele. 
Eine Mischung der Genres erweitert das jeweilige um einen neuen Aspekt und einfach neue, fantastische Möglichkeiten in der Gestaltung und im Erleben der Welt.
Kurz gesagt: Ich finds gut!

2.) Ein abgestürztes UFO als Dungeon finde ich super. Ich oute mich als jemand, der "Borbarads Fluch" auf eine gewisse Art und Weise echt mag. Das Abenteuer per se mag vielleicht...nicht so gut sein, aber die Atmosphäre finde ich klasse. Die Aliens an Bord des UFOs passen echt gut zum alten DSA - also 1. und 2. Edition. Wobei die Feueraugen zum Beispiel auch gut als Zyklopen nach Aventurien passen würden.
Zurück zur Frage: Ja, ich mag UFOs als Dungeons auf Fantasywelten. Wenn man sie richtig ausgestaltet und spielt, können sie ein echtes Erlebnis für eine Party sein, die sonst alles kennt. Aliens und Roboter sowie fremdartiges Design und Architektur bringen etwas Unbekanntes in das Setting, wo man doch sonst so alles irgendwie schon kennt. 
Gut, es wird nicht in jedem Setting funktionieren. Einen UFO-Absturz in Mittelerde oder auf Westeros fände ich zum Beispiel recht unpassend. Bei anderen Settings sehe ich da nicht so schwarz.

3.) Hast Du schonmal einen Roboter/Droiden/Cyborg gespielt und war das wie bei jedem anderen {N}SC oder hatte das eine besondere Note?
Ich habe bis dato noch nie einen Roboter/Droiden/Cyborg als SC gespielt; als NSC hingegen schon öfters. Es hat ganz gut funktioniert, wobei ich mich da meistens an bekannten "Exemplaren" wie C-3PO oder Data orientiert habe. War auf jeden Fall mal was anderes, wenn man versucht, eine gewisse Kühle und Logik ins Rollenspiel einfließen zu lassen.

4.) Was hältst Du von einem Ansatz wie bei Numenera, wo Technik zur Magie wird?
Finde ich auch gut. Zumindest ist es eine logische Vorgehensweise, dass man Technologie, die man nicht versteht, einfach als Magie betrachtet. Ein anderes Setting, dass ja auch in diese Richtung geht, ist Warhammer 40.000, wo die Maschinenpriester den Geist der Maschine durch die runenbeschrifteten Schalter (z.B. ON) zum Leben erwecken.

5.) Was hältst Du von Magie {PSI/ die Macht} in SciFi-Settings?
Grundsätzlich mag ich es, wobei es auf das SF-Setting ankommt. im StarTrek Universum gibt es ja auch ein bisserl Psionik durch die Vulkanier. Es ist dieser kleine Hauch von Retro-SF-Trash, der durch das Setting wabert, und StarTrek dadurch auch von anderen Settings unterscheidet.
Gerade im Rollenspiel-/Tabletopbereich kenne ich eigentlich kein SF-Setting, wo keine Psionik vorkommt. Vielleicht Infinity, oder sowas. Oder ein Endzeitsetting vielleicht, wo es mal keine Zombies gibt.

Die Bonusfrage: Welches war das letzte Buch, welches Dich rollenspielerisch beeinflusst hat, ohne ein Rollenspielbuch zu sein? Inwiefern hat es Dich beeinflusst?
Öhm... In letzter Zeit lese ich fast nur Rollenspielbücher.
Sehr inspirativ was Weltenbau angeht und damit auch einen gewissen rollenspielerischen Einfluss hat war für mich "Die Reise zum Arcturus" von David Lindsay. Wobei ich erst durch das Lamentation of the Flame Princess "Carcosa"-Buch auf das Werk von Lindsay aufmerksam geworden bin. "Die Reise zum Arcturus" ist ein sehr psychedelisches, recht philosophisch Sci-Fantasy-Werk, dass einige echt abgefahrene Ideen hat: Neue Grundfarben, die für das normale menschliche Auge kaum wahrnehmbar sind, neue Sinnesorgane, die plötzlich den Leuten wachsen, eine urschöpferische Strahlung, die Leben erschafft, welches sich dann auch gleich wieder selbst vernichtet, übertrieben männliche Männer und frauliche Frauen, neue Geschlechter und vieles mehr. Es ist schwer zu lesen und zu verstehen, aber auf eine seltsame Art und Weise ist das Buch faszinierend zugleich und ein echter Quell für seltsam-psychedelische Rollenspielrunden.

Mittwoch, 1. Februar 2017

[RPG-Blog-O-Quest] #017 – Rollenspielzubehör


RPG-Blog-O-Quest Februar 2017: Rollenspielzubehör (Link
  1. Welches Rollenspielzubehör hast Du zuletzt gekauft und warum? Pff... So direkt hab ich mir eigentlich nie etwas außer Würfel oder so gekauft. Ich hatte mal einen Plan bei Numenera Karten statt Würfel einzusetzen, doch diesen habe ich erstmal auf Eis gelegt, dass die Beschriftung der Blankokarten nicht soo einfach ist. Stylish sind sie alle mal.
  2. Hast Du schonmal Zubehör gebastelt (Beweisfotos wären toll) und dieses auch eingesetzt? Für Call of Cthulhu hatte ich mal vor Urzeiten eigene Handouts für eigene Abenteuer gebastelt. Allerdings sind die in den ewigen Jagdgründen verschollen. Für HeroQuest - aber das ist ja eigentlich keine Rollenspiel - haben wir (ex-Kumpel/jetzt-Schwager und ich) viele zusätzliche Dungeontiles, Fallen und andere Dinge gebastelt.
  3. Planst Du derzeit weitere Käufe und/oder Basteleien? Zur Zeit nicht direkt.
  4. Hast Du Battlemap-Erfahrungen? Ja, aber das ist schon sehr lange her. Das war noch zu "DSA 2"- und "Werkzeuge des Meisters"-Zeiten. Damals spielten wir auch noch mehr HeroQuest und da verflossen die Grenzen zwischen RPG- und Brettspiel-Dungeonhack noch mehr. Gute, alte Zeit.
  5. Was hälst Du von Token, Miniaturen, TriFolds, Countern. Pöppeln und was bevorzugst Du ggf.? Ich mag Miniaturen - allerdings sind meine auf den Schwerpunkt "Grimdark Warhammer 40k/Inq28/Necromunda" ausgelegt. Allerdings habe ich auch noch ein paar *hüstel* HeroQuest-Minis und versuche mich dem Wunsch nach "Sword & Sorcery"-tauglichen Minis im größeren Rahmen zu widerstehen.
    Ansonsten finde ich auch Paperminis sehr cool. Es kommt halt darauf an, was man machen will. Für einen reinen Dungeonhack reichen mir Paperminis aus. Will ich aber auch was fürs Augehaben , also mit Landschaft, Gebäuden, Hindernissen, usw. dann reichen mit Paperminis nicht aus, sondern dann müssen es auch schon richtige Miniaturen sein.

Montag, 9. Januar 2017

[RPG-Blog-O-Quest] #016 – Jahresrückblick 2016


RPG-Blog-O-Quest Dezember 2016: Jahresrückblick 2016 (Link

1. Für 2017 hab ich mir in punkto Rollenspiel vorgenommen... Ähm... Eigentlich nicht viel. Vielleicht klappt es jetzt irgendwann mal meine Numenera-Testrunde ins Leben zu rufen. Versprechen kann ich es noch nicht... 😒

2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2016 in Deiner Rollenspielrunde war immer noch der Numenera-One-Shot mit Mhaíre Stritter. Mehr gab es dieses Jahr leider nicht... 😢

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut?
Das Numenera- und Fragged Empire-Paket.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2016 , welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern?Mein Numenera-One-Shot-Charakter Sherden Raylock, ein Perceptive Jack, der auf dem Blitz reitet. Wir hatten mit den englischen Regeln gespielt. Und Erinnerungswert war zum einen der pfeifende Ausschlag, den Sherden erlitt, ebenso wie seine geplante Verzweiflungstat sich den linken Arm abzuschneiden.

5. 2016 gilt als Jahr vieler toter Promis. Gab es auch tote SC {oder prominente NSC} in Euren Runden? Nö.

Bonusfragen: Da der RSP-Blog-Karneval gerade 5 geworden ist {Übersicht siehe Gelbe Zeichen}, welches war Dein{e} Lieblingskarneval{s}? Gibt es ein Thema, welches Du Dir dort wünschen würdest?
Mitgemacht hatte ich bis dato nur einmal. Direkt einen Lieblingskarneval habe ich nicht und wenn es mal ein interessantes Thema gibt, kann man ja auch mal wieder was dazu schreiben.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

[RPG-Blog-O-Quest] #015 – Bestarium


RPG-Blog-O-Quest Dezember 2016: Bestarium (Link

1. Welches Monster ist Dein Favorit und warum?
Das ist ein bisserl systemabhängig. 

Bei D&D und den ganzen OSR-Titeln mag ich vor allem einer eine Monstergruppe, nämlich die Aberrationen ganz besonders. Also, alles was etwas "weirder" ist, wie zum Beispiel Betrachter oder Abolethen und einfach alles, was ein bisserl anders ist, im Äther rumfliegt oder einfach recht seltsam daher kommt. Kann mich da echt nicht wirklich entscheiden.

Bei Cthulhu ist es auch sehr schwer, würde mich am ehesten zu den Byakhee tendieren, da sie einfach meine erste Liebe waren. Sie waren die ersten cthuloiden Kreaturen, die mir in meinem ersten Cthulhuregelwerk ins Auge gestochen sind. Aber auch sie sind nur ein Beispiel von vielen. Ich mag die Hunde von Tindalos genauso wie die Mi-Go oder die Gnoph-Keh. 

Bei Numenera mag ich aus unbekannten Gründen die Oorgolischen Soldaten ganz besonders. Zum einen mag ich die Bilder von Keith Thompson und zum anderen passen diese besonders gut in das Setting von Numenera.

2. Dein bisher prägendes Monster-Erlebnis war?
Es kommt darauf an, wie man Monster definiert? Zählen Orks als Monster? 
In dem Fall muss ich immer an dieses Gefecht auf Gaia denken. Der Charakter meiner Frau lieferte sich zusammen mit einem Knight Paladine und einem Kriegsgolem am Hang eines Berges ein Scharmützel gegen eine Gruppe von Orks und dabei wurden allerlei Skills und magische Effekte eingesetzt, weshalb mich das Ganze irgendwie sehr an "Final Fantasy" oder einen Anime erinnert hat. Das war echt ziemlich cool. Gerade auch deswegen, weil es bei dem Kampf auch darum ging, wer als erstes das Portal zu den Elfenwäldern erreichte. Man kann es kaum beschreiben. Man muss es echt erlebt haben.

3. Wenn ich ein/e Succubus/Incubus wäre, würde ich zuerst einige Personen zu meinen Gunsten manipulieren. Und sei es nur, um ihnen ein paar peinliche Momente zu bescheren...😈
4. Wie findest Du in Deinem Lieblingssystem die gebotenen Monster?
In dem ich das Inhaltsverzeichnis nutze...
.
.
.
Auch hier differenziere ich wieder etwas. 

Bei D&D und den OSR-Titeln mag ich die etwas "bereinigten" Monsterprofile. Also, D&D 3+ ist z.B. nicht so meine Welt. Das sind mir einfach zu komplexe Profile. Ich bin mit AD&D aufgewachsen und fand diese Profile sehr schön - auch wenn es hier einige Punkte gab, die man etwas einfacher hätte machen können.
Grundlegend finde ich aber die Monster von (A)D&D verdammt cool. Es gibt sehr viele, man kann sehr viele Settings und Welten mit ihnen bedienen und es gibt nur wenige Ausnahmen, die ich für meine Runde immer abgeändert habe. So habe ich z.B. die Hags niemals wirklich mit Hexen gleichgesetzt und unter Kobolden verstehe ich einfach auch was anderes als kleine Echsenviecher, weshalb ich diese bei D&D immer als Skinks, wie bei den Echsenmenschen von Warhammer Fantasy, bezeichnet habe. Aber meistens waren es nur Namens- und Vorstellungsverbindungen, die für mich einfach nicht gepasst haben. Mehr nicht.

Bei Cthulhu finde ich die Profile auch sehr schön, gerade weil sie nicht sehr lang sind, aber alles Nötige abbilden. Einzig die Ableitungsberechnungen wie von den Trefferpunkten und dem Schadenbonus finde ich nicht so schön. Auch die Darstellung der Götter mit Werten verleitet immer etwas dazu ein Armdrücken mit einer Gottheit zu veranstalten.
Cthulhu macht zudem eine Sache besonders richtig: Das Malleus Monstrorum in der zweiten Auflage ist einfach ein großartiges Besteriarum, das fast perfekt ist. Für die absolute Perfektion hätte man noch die Kreaturen der Traumlande mit einfügen müssen. Da fehlen aber leider viele. Aber ich finde es gut, dass das Malleus keine Ergänzung mehr wie in der ersten Auflage ist, sondern ein eigenständiges Buch, wo man als SL eigentlich alle "Viechereien" und "Nettigkeiten" des Settings an einem Ort griffbereit hat. Ich hasse nämlich nichts mehr als die Verteilung von Regelelementen über mehrere Bücher.

Bei Numenera mag ich besonders die kurzen Profile. Dass man eigentlich sogar mit nur einem Wert schon ein Monster erstellen und verwenden kann. 
Die Kreaturen per se finde ich eher durchwachsen. Einige finde ich richtig cool, wie die oben genannten Oorgolischen Soldaten, den Jiraskar oder die Sathosh. Andere hingegen wirken so, als ob man versucht hätte, mit Gewalt seltsame Wesen für Numenera zu erschaffen, wie z.B. der Dunkle Abgrund oder die Mesomeme, oder sie wirken einfach  nicht seltsam genug oder sind auch nichts wirklich besonderes wie z.B. die Margr. 

5. Ich wünsche mir, das Monstern Manuals mal andere Wege gehen. All zu oft gibt es, besonders bei D&D, Kreatureneinträge, die sich wie folgt lesen: Wolf, Winterwolf, Schreckenswolf, Sommerwolf, Riesenwolf, usw. Man hat einen Wolf und wiederholt den Eintrag immer wieder und wieder, mit kleinen Abwandlungen, um neue Kreaturen zu erschaffen. Stattdessen könnte man auch einfach einen Wolf hernehmen und verschiedene "Masken" erstellen, welche die Werte einer Kreatur verändern. So könnte es z.B. die "Schreckensmaske" geben, welche die Werte einer Kreatur entsprechend modifiziert.

Auch finde ich, dass der Monsterbegriff immer recht inflationär gebraucht wird (siehe Punkt 2, die Sache mit den Orks). Orks sind eigentlich keine Monster, sondern eine humanoide Rasse. Ein Monster hingegen sollte etwas einmaliges sein. Ein Augenöffner und ein Herzraser. Etwas...ja...Monströses eben. Das kann je nach Welt unterschiedlich ausgelegt werden, aber ich finde, dass Monster immer ein wenig so verwendet werden sollten wie in der griechischen Mythologie, wo es nur eine Hydra, eine Medusa, einen Minotaurus und einen Kithaironischen Löwen gab. Das waren Monster! Die Helden, die jene Monster besiegten, gingen in die Geschichte ein und wurden Legenden. Die Kämpfe waren Herausforderungen und wurden oft auch nur mit einer List gewonnen. Und das sind ja auch irgendwie die Erlebnisse, welche man als Spieler bei einem Rollenspiel erleben möchte.

Die Bonusfrage:

6. Monsterjäger (wo ist denn da die Frage???) sind eine Serie auf DMAX? 
Keine Ahnung, da fällt mir jetzt nicht viel dazu ein - außer dass ich Storyarcs wie "Buffy" oder "Hellboy" mag, die sich ja mit Monstern aller Art anlegen und diese auch jagen.

Montag, 7. November 2016

RPG-Blog-O-Quest #014 – OnePages


RPG-Blog-O-Quest November 2016: OnePages (Link

Bin dieses Mal sehr spät dran...kam einiges dazwischen (Hochzeit und so)...

1. Spielst Du Onepage-Abenteuer? {Alternativ: Warum spielst Du keine OnePages?}
Richtige Onepager habe ich bis dato nicht gespielt, aber das Konzept finde ich per se gut.

Was magst Du an ihnen, wo siehst Du ihre Vor- und Nachteile?
Der Vorteil liegt definitiv an der kompakten Form der Unterlagen und die dadurch reduzierte Vorbereitungsdauer. Ich mag es bei vielen Abenteuern nicht, dass die Infos über zig Seiten hinweg verteilt sind und man als SL echt sehr viel Zeit zur Vorbereitung braucht, wenn man nicht ständig beim Spielen blättern will.
Allerdings liegt in dieser geballten Form oft auch der Nachteil, dass viele Infos auf eine Seite gepresst werden, was die Sache auch schnell wieder unübersichtlich macht. 
In der Hinsicht finde ich Zwei- oder Vierseiter ganz praktisch. Es geht mir dabei weniger darum, das Abenteuer länger zu gestalten, sondern viel mehr das Material besser gelayoutet aufs Papier zu bringen. 


2. Mein liebster Onepage _______________. 
Es gibt einfach so viele gute und interessante Onepager (Link). Wie soll man sich da nur entscheiden?!




3. Neben Abenteuern würde ich gerne mehr
 {siehe unten} als Rollenspielmaterial auf einer Seite sehen, weil _________________________________.
Es gäbe sehr viele Sachen, die ich gerne auf einer Seite sehen würde: 
  1. Charakterklassen - um Anfängern den Einstieg zu erleichtern.
  2. Zauber- oder Fertigkeitslisten - siehe 1.
  3. Monster - um eine Art "Monster Manual" auf Basis einer losen Blattsammlung gestalten zu können, wodurch man immer die passende Kreatur griffbereit hat.
  4. Ortsbeschreibungen - aus Gründen.
  5. Zufallstabelle - damit man sich die, die man gerade braucht, einfach zusammenheften kann.
  6. usw.
Auch hier gäbe es einiges, wofür Onepager geeignet wären. Teilweise würden wahrscheinlich auch Karteikarten reichen, aber das wären ja auch irgendwie dann Onepager. 


4. Wenn ich einen Onepage schreiben würde, müsste unbedingt Vermerke auf Werte mit rein, weil man dann so die zusätzliche Angabe von Werten aller Art einfach weglassen können
Das geht natürlich nur, soweit es möglich ist. Wird ein neues Monster oder ein neues Artefakt eingeführt, muss dieses ja auch bewertet werden. Aber ich habe auch schon Onepager gesehen, wo noch Werte für allerlei Kreaturen, die in jedem Monster Manual zu finden sind, notiert wurden.
Gut für den SL, dann hat er wirklich alles parat - schlecht für das Layout.
In der Hinsicht würde ich "Numenera" und das "Cypher System" als ideal für Onepager ansehen, da viele Werte auf eine einzige Zahl reduziert werden können.


5. Als Thema würde ich mir "Lovecraft" für den WOPC wünschen, weil es wirklich wenige Onepager mit cthulhoiden Hintergrund gibt
Ja, das ist nicht einfach, ein Horrorabenteuer auf eine Seite zu pressen, aber wenn es einfach wäre, wo wäre dann die Herausforderung?


Bonusfrage: In letzter Zeit sprießen Neuankündigungen deutschsprachiger RPGs aus dem Boden {Übersicht z.B. via Tanelorn}. Welches sehnst Du am meisten her?
Uhh... Da kann ich mich jetzt aber auslassen, denn ich finde es echt schwer, wie ich mich da entscheiden sollte. Wobei Dungeon World da schon das System ist, was mich im Moment am meisten interessiert. 
Ansonsten habe ich Symbaroum mitgebackt, ebenso wie Fragged Empires.
Die Truant-Releases von Barbarians of Lemuria Mythic Edition, Trudvang Chronicles,
Unaussprechliche Kulte und TitansGrave (steht zumindest auf der Truantseite) zecken mich auch ziemlich, genauso wie Dread, Starfinder, Hexxen 1733, Fading Suns und Earthdawn: Zeit der Legenden.

Dienstag, 4. Oktober 2016

RPG-Blog-O-Quest #013 – Im Zeichen des Kürbis oder Vampire, Werwölfe & Zombies


RPG-Blog-O-Quest September 2016:  Im Zeichen des Kürbis oder Vampire, Werwölfe & Zombies (Link

Schade, dass die Fragen sehr "Halloween"-spezifisch sind. Eine mehr allgemeinere Horrorrunde wäre mir lieber gewesen.
#glashaussteinenwerfen
#wermeckertkannesselbermachen


1. Zockt Deine Spielrunde zu Halloween und wenn ja, gibt es dann ein spezielle Rituale?
Nein. Haben wir noch nie und wird es dieses Jahr auch nicht geben. Es sei denn, ich betrachte meine standesamtliche Hochzeit als LARP.
Nein, bis jetzt bestand das Ritual aus Pizza und Splatterkomödien.


2. Welches ist Dein Lieblings-Horror-Abenteuer (und warum) ?
Habe bis dato nur 2 vorgefertige Abenteuer gespielt. Das war zum einen "Die Anstalt" und "Blues für Marnie". Beides für Cthulhu, wobei "Die Anstalt" noch in den Laurin-Verlagszeiten entstanden ist. Beides hat, soweit ich mich erinnern kann, gut funktioniert. Ob jetzt eines davon mein Lieblingshorrorabenteuer war, kann ich nicht sagen.
Was ich mal richtig cool fand - weil es auch echt ein Herzschlagfinale hatte - aber eigentlich überhaupt nicht zum Thema passt, war das Zeitreiseabenteuer aus der "Verbotene Alchemie"-Erweiterung von "Villen des Wahnsinns". Mitten in der Nacht gespielt, 6 Stunden Spieldauer und dann ein echtes Herzschlagfinale mit einem 10%igen Wurfergebnis. Spannend bis zum Ende.
Wie schon gesagt: Passt nicht ganz, weil es ein Brettspiel- und kein Rollenspielabenteuer war, aber es war vom Bewahrer (SL) sehr gut präsentiert worden und hat irgendwie die Latte, wie ich mir ein Horrorabenteuer vorstelle recht hoch gelegt: Packende Spannung, schwitzige Hände und echte Angst, dass die Charaktere ihr Ziel nicht erreichen können.


3. Welche Untoten kommen deiner Meinung nach zu schlecht weg und warum?
Da könnte man jetzt ausholen. Vampire haben seit "Twilight" ganz gewaltig die Arschkarte gezogen und werden oft nur noch als Kuschel-Glitzer-Goth verwendet. Zombies hingegen verkommen zu Kanonenfutter und zu einer omnipräsenten Bedrohung in den Medien (TV, Filme, Spiele, usw.). Damit ist die Thematik eigentlich schon so blutleer wie die "Twilight"-Glitzer-Vampir-Tunten.

Etwas besser kommt Frankensteins Monster immer davon. Erst letztens, als ich mir die erste Staffel von "Penny Dreadful" angesehen habe, kam Adam - oder Proteus, wie er in der Serie heißt - verflucht gut weg (Vampire übrigens auch). Aber allzu oft wird auch das Menschenflickwerk als dummer, tumper Leichenfleischklumpen dargestellt. Als Megazombie, sozusagen.

Die japanische Geisterwelt scheint dieser Tage auch nur als schwarzhaarigen Frauen/Mädchen zu bestehen und hätte dabei auch viel mehr zu  bieten - wobei ich ja gestehen muss, dass ich "The Ring" sowie "Ju-On" schon sehr mag. Aber irgendwie tauchen diese Geisterschablonen immer wieder auch in anderen Filmen auf.


4. Welches ist das schlimmste Phantastik-Werk zu diesem Thema?
Im allgemeinen? Oder speziell auf diese Untote bezogen? Eigentlich egal, denn es wird immer "Twilight" und all diese Teenage-Grusel-Fantasy-Lovestories sein, die ich zum Kotzen finde und welche die heutige Jugend total verdirbt. Ich warte ja schon regelrecht auf die erste Cthulhu-Lovestory. Und damit meine ich jetzt keinen japanischen Hentai-Tentacle-Porn.


5. Welches Rollenspiel bildet, deiner Meinung nach, den Halloween-Horror am besten ab?
Schwer zu sagen. Eigentlich jedes Horror-RPG. Zum Beispiel könnte man sehr schöne, klassische Gothikabenteuer im Stil von "Sleepy Hollow" mit "D&D-Ravenloft" veranstalten. Die "World of Darkness" böte auch ein sehr großes Spektrum an Möglichkeiten, gerade zu Halloween Moderne und Klassik zu verbinden. Mit "Cthulhu" würde es auch gehen. Gerade ein Abenteuer in einer ländlichen Gegend mit Kürbisfeldern und uralten Grauen, dass sich in den Wäldern versteckt, wäre grandios.


Die Bonusfrage:

6. Welches kostlose Download/Online-Abenteuer würdest Du zu Halloween empfehlen?
"Ich weiß genau, welchen Film du letzten Winter gesehen hast!" Ein Abenteuer für "Hunter" oder andere WOD-Systeme. Eigentlich mal im "Mephisto"-Magazin erschienen, als es noch creepy und richtig cool war, aber es gibt es hier auch noch in der Anduin 77 auf Seite 6.

http://anduin-fanzine.de/assets/files/anduinpdfs/Anduin77.pdf

Das Abenteuer ist eine Vampir-Slasher-Story, die zu Halloween spielt und daher perfekt geeignet ist.

Freitag, 2. September 2016

RPG-Blog-O-Quest #012 – Geld



RPG-Blog-O-Quest September 2016: Geld (Link

1. Wie groß ist Dein durchschnittliches monatliches Rollenspielbudget (z.B. bezogen auf ein Jahr geteilt durch zwölf)? Ohne Table-Top-Sachen würde ich mal sagen so 50 bis 70€ im Schnitt. Mit Table-Top ist es mehr...viel mehr... *hüstel*


2. Wieviel gibst Du typischerweise für eine Sitzung aus und wo ist Deine Schmerzgrenze (z.B. für Essen, Knabbereien, Trinken, Anfahrt, Material, … – ich komm da mit Anfahrt und ggf. einer größeren Essensbestellung öfter mal auf 20 Euro.)? Weil ich so richtige Gruppensitzungen eigentlich kaum bis gar nicht habe, denke ich mal vorrangig an normale Spielrunden, wo dann Anfahrt, Knabberzeugs, Getränke und Pizzalieferservice anfallen. So 20 € sind das dann meistens schon, werden aber nicht zum Budget hinzuaddiert.


3. Für welche Art von RPG-Gimmicks würdest Du Geld ausgeben (z.B. im Rahmen eines Kickstarts, vielleicht magst Du aber auch die DSA-Notizbücher oder Cthulhu-Plüschies)? Meine Plüsch-Cthulhu betrachte ich jetzt mal nicht als RPG-Gimmick. Wenn es was ist, was hilfreich ist, dann würde ich auch dafür Geld ausgeben. Irgendwelche nette Tools, vielleicht Kunstlederschutzeinbände für Rollenspielbücher oder sowas. Ich mag es mehr, wenn ein Kickstarter statt seltsamen Spielereien als Bonus lieber mehr Content liefert. Siehe den deutschen Numenera-KS. Da wurde inhaltlich sehr vieles richtig gemacht.


4. Bei DSA oder Earthdawn gab es zuletzt drei unterschiedliche Ausgaben: die saugünstigen Sparausgaben mit wenig Illus, die Normalausgabe und die teurere Sammlerausgabe, z.B. in (Pseudo)-Schlangenleder für Earthdawn. Welche Art Ausgabe bevorzugst Du für Dein Lieblingssystem, welche für ein System, welches Du mal eben ausprobieren möchtest? Und wo wir gerade dabei sind: Numenera hat es vorgemacht … Box oder Hardcover? Oder ganz anders? Ich finde die Sache mit den günstigen Sparausgaben sehr cool. Gerade um mal in ein System hineinzuschnuppern oder um seinen Freunden mal ein sinnvolles Geburtstagsgeschenk zu machen. Mir persönlich reichen die normalen Ausgaben aus. Deluxe-Bücher sind eigentlich nur was fürs Regal. Ein Rollenspielbuch ist letztendlich auch ein Werkzeug und wenn ich da z.B. an mein erstes Cthulhu-Regelwerk von Pegasus denke und wie das jetzt aussieht, da bin ich doch froh, dass es keine Sammelausgabe war.

Bei der Frage Box oder Hardcover bin ich echt sehr gespalten. Gerade auch was Numenera angeht. Ich selber hab das HC, weil es einfach besser im Regal aussieht. Allerdings habe ich a, nicht an den ganzen Kleinkram gedacht, der noch dabei war und b, das Nachbestellen einer Leerbox vergessen. Je nach System finde ich Box schöner als HC und umgekehrt. Früher, als ich noch DSA gekauft habe, fand ich es sehr geil immer die Boxen zu öffenen - auch wenn meistens nur ein paar Hefte drin waren. Aber es ist ein anderes Gefühl, als wenn man die Folie von einem Buch runter macht. Es ist einfach irgendwie spannender.


5. Spendenaktionen im Rollenspiel, egal ob die Ulisses-Charity auf der Ratcon (viaNandurion), das Bundle of Holding oder Spendenbundle bei DriveThru / RPG Now – wie stehst Du dazu? Finde ich gut und hab auch schon bei einigen Bundles of Holding mitgemacht und dann auch gerne mal die größeren, wenn der Inhalt interessant war. Ich fände es auch gut, wenn deutsche Verlage mehr solche PDF-Bundle-Charityaktionen machen würden. Fände ich echt unterstützenswert.


Bonusfrage: Welches ist Dein größter Rollenspielschatz (egal, ob Buch, Box oder ultraseltener Würfel etc.)? Hmmm... Finanziell dürfte es fast mein erstes Malleus Monstrorum von der ersten Cthulhu-Auflage von Pegasus Spiele sein. Die wird zur Zeit mit knapp 200€ auf eBay gehandelt. Überhaupt dürfte sich meine Cthulhu-Sammlung - werttechnisch - nahezu verdoppelt haben.
Ansonsten, so rein von persönlichem Wert, dürfte auch meine Cthulhu-Sammlung den größten Stellenwert bei mir haben. Wobei meine AD&D-Sammlung für mich persönlich auch einigen Wert hat. Genauso auch die die DSA-Hefte der 2. Edition, die ich noch habe. Lustigerweise mag ich zum Beispiel die verteufelten "Schwertmeister"-Boxen immer noch sehr cool. Weniger wegen den grottigen Regeln, die keine Sau versteht, sondern einfach wegen den ersten Schritten in eine andere, fantastische Welt, was mich persönlich auch in meinen Vorstellungen beflügelt hat.

Allerdings würde ich sagen, dass eine Sache für mich doch den aller, aller, aller größten Wert hat: Meine eigenen Rollenspielwelten, allen voran Gaia. Denn wenn ich überlege, dass ich ca. 16 Jahre Arbeit, verlieren würde, dann wäre das schon ein herber Verlust.
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Auf der anderen Seite...man könnte dann nochmal neu anf... Lassen wir das!


Vielleicht noch einen Vorschlag für September: Nachdem "Fantasy" und "Sci-Fi" schon abgegrast wurden, wäre vielleicht der dritte, große Genrepfeiler mal interessant - Horror. Dafür!


Mittwoch, 3. August 2016

RPG-Blog-O-Quest #011 – Speis & Trank

RPG-Blog-O-Quest August 2016: Speis & Trank (Link)

1. Welche Art von Speis & Trank gibt es bei Euch typischerweise beim Spiel? Zumeist gibt es nur Knabberzeug aller Art (Süß, salzig, fruchtig, schokoladig, gummiartig, usw.) und allerlei Getränke von heiß bis kalt.

2. Wer kümmert sich um Knabbereien und Getränke? Der Inhaber des Spielortes.

3. Während wir spielen ist Alkohol nicht unbedingt tabu , weil es in gewissen Maßen ganz ok ist. Besäuft sich einer allerdings, dann ist das nichts. Allerdings sind die meisten bei uns auch keine besonders großen Alkoholtrinker und daher erübrigt sich die Frage. Aber ein Glaserl Wein, Met oder ein Bierchen darf es auch beim Zocken sein. Entspannt ja auch ein bisserl.

4. Obst und Gemüse am Spieltisch ist vollkommen ok. Oder wie ich es sage: Solange Kakao an Bäumen wächst, ist Schokolade Obst.

5. Beim großen Abend (oder Mittags-) Hunger: Wird bestellt, vorher gekauft oder selbstgekocht?
Meistens bestellt. Alles anderes dauert einfach zu lange.

6. Wenn gegessen wird: Pause oder weiterspielen? Wenn richtig gegessen wird, dann gibt es eine Pause. Denn irgendwelche Fettflecken auf Büchern oder anderem Spielmaterial ist einfach unschön. Knabbern geht normalerweise auch beim Spielen - so lange man kein totaler Schussel am Tisch sitzt, der alles mit klebrigen Flüssigkeiten wie Cola überflutet...


Vielleicht noch einen Vorschlag für September: Nachdem "Fantasy" und "Sci-Fi" schon abgegrast wurden, wäre vielleicht der dritte, große Genrepfeiler mal interessant - Horror.

Freitag, 1. Juli 2016

RPG-Blog-O-Quest #010 – Fantasy

RPG-Blog-O-Quest Juli 2016: Fantasy (Link)

1. Lieber Low- oder Highfantasy? Warum?Eine sehr gute Frage. Kommt bei mir ein wenig auf die Stimmung an, denn eigentlich mag ich beides sehr gerne.
Auf der einen Seite hat Low-Fantasy, ganz speziell "Sword & Sorcery", seinen Reiz, gerade weil nicht alles von Magie durchzogen ist und weil Low-Fantasy gerne auch mal geerdet sein darf. Also, nicht mit klassischen Drachen oder EDO-Elementen, sondern da kann auch eine Riesenechse ohne Flügel und Feuer einen Drachen ersetzen. Die Probleme sind persönlicher und auch menschlicher. Mehr das tägliche Überleben als das Retten der Welt.
Auf der anderen Seite kann diese Over-The-Top-High-Fantasy auch verdammt viel Spaß machen. Am besten aber dann wirklich D&D-Style mit Luftschiffen, Reisen zu anderen Existenzebenen und epischen Schlachten, wo ein Großteil der Armee aus verzauberten Maschinen und Monstern besteht.


2. Mein liebstes Crossover mit Fantasy ist Science Fiction, weil ich es einfach mag
Vielleicht liegt es an meiner Vorliebe für "Masters of the Universe" oder "Star Wars", aber ich finde einfach, dass diese beiden Genres sehr gut miteinander harmonieren. Ich kann mir auch einfach gut vorstellen, dass eine Fantasywelt ein Teil eines Universums mit anderen, bewohnten Welten sein kann, deren Bewohner in der Lage sind, durch den Weltraum zu reisen. Eines meiner Lieblingssettings ist dabei das schon oft zitierte "Die Schiffbrüchigen von Ythaq", wo ein Raumschiff auf einem mittelalterlichen Planeten abstürzt.

Sci-Fantasy - ja, bitte, aber bitte NICHT so!
Allerdings muss es aber auch zusammenpassen. Ich finde, es gibt nichts schlimmeres als Beispiel aus dem obrigen Bild von "Astonishing Swordsmen & Sorcerers of Hyperborea", wo ein recht klassischer Ritter mit Strahlenpistole herumläuft. Das passt einfach nicht, wirkt billig und fühlt sich für mich nicht richtig an. Das liegt bei mir aber auch einfach daran, dass ich es nicht mag, wenn man eine Fantasywelt baut und diese mit irdischen Standardvölkern zusammenbastelt und dies auch optisch so beibehält. Ich finde dies aus der weltenbastlerischen Perspektive recht schlecht gemacht, aber das ist ein anderes Thema.

Was ich auch sehr gerne mag ist Fantasy mit Horror gemischt. Da kann es auch gerne eine recht klassische, mittelalterliche Welt sein, die aber sehr düster und schaurig gehalten ist. Mit finsteren Wäldern, schrecklichen Dämonen und Waldgeistern, Hexerei, Untoten, Vampiren und vielleicht auch ein bisserl cthulhoiden Elementen - kein Muss, aber eine Bereicherung. Ich finde die Vorstellung, wenn eine Heldengruppe in ein abgelegenes Dorf kommt und sich dort mit inzestösen Mutationen, Teufelsanbetung, Menschenopfern und bösartigen Dämonen herumschlagen muss, sehr reizvoll.


3. An Oldschool gefällt mir die Vielseitigkeit.
Also, ich meine einfach damit, dass es extrem viel Old-School-Material im Netz gibt und dass man ein Old-School-RPG recht schön modifieren und anpassen kann. Und ich liebe Old-School-Artworks und -Miniaturen, denn im Gegensatz zu modernen Illus - die auch großartig sind! Gar keine Frage! - erlange ich bei Old-School-Illustrationen schneller Ideen, was man so manchen könnte.
Die Frage ist aber: Was ist Old-School und was hat es mit der Frage über Fantasy zu tun? Immerhin gibt es ja auch Old-School-Sci-Fi oder Old-School-Endzeit.


4. Im ausgelaufenen Monat war Drachen das Thema des Karnevals. Meine liebste RPG-Anekdote mit Drachen...
...hab ich eigentlich keine. Kann mich gar nicht mehr erinnern, ob ich jemals Drachen eingesetzt habe und wenn, dann war es nicht ganz so spektakulär. 


5. Welches ist Dein favorisiertes Fantasyvolk? Warum?
Ganz einfach: Menschen. Kann man überall einsetzen. Man weiß, wie sie sich anfühlen und sind für die meisten Aufgaben geeignet. 
Ich bin nicht so der EDO-Fan, denn ich finde, dass einfach zu oft andere Völker als "Mensch in Kostüm" oder "Mensch mit besonderen Eigenschaften" dargestellt werden. Gerade Elfen werden - als Spielervolk wohlgemerkt - nur allzu oft recht jämmerlich behandelt. Meistens erinnern sie einfach nur an Menschen mit einigen besonderen Eigenschaften (Besseres Sehen und Hören, Immunität gegen Krankheiten, usw.). Mehr nicht. 
Eigentlich müsste ein Elf in allen Belangen viel besser sein als ein Mensch. Elfen werden uralt und selbst junge Elfen können Jahrtausende alt sein. Wenn man einen solchen Elfen spielt, der wahrscheinlich Jahrhunderte das Bogenschießen geübt hat, warum sollte man dann noch Trefferwürfel ermitteln? Der muss einfach fast immer treffen. Im Prinzip müsste ein Einsteiger-Elf so gut sein, wie ein sehr erfahrener Mensch und das haut einfach nicht hin, wenn man so etwas wie Powergaming vermeiden und etwas Balance behalten möchte.


So...und wieder einen Monat auf neue Fragen warten...Möff...

Mittwoch, 1. Juni 2016

RPG-Blog-O-Quest #009 – Science Fiction

RPG-Blog-O-Quest Juni 2016: Science Fiction (Link)
Klingt interessant. Fangen wir mal an...

1. Wie bist du zur Science Fiction gekommen?
Eine dunkle Erinnerung meiner Kindheit war, dass ich mit meinem Vater in "Star Wars - Episode V (damals II): Das Imperium schlägt zurück". Das Kuriose daran ist, dass ich 1980 gerade einmal 1 Jahre alt gewesen wäre. Scheinbar muss er irgendwann später noch mal im Kino gelaufen sein, denn sonst wären diese Erinnerungen für mich einfach unerklärlich.

Grundlegend war Star Wars der erste Sci-Fi-Kontakt für mich. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann würde ich meinen 4. oder 5. Geburtstag noch nennen, als ich meine erste "Masters of the Universe" Actionfiguren - das Einsteigerset mit He-Man, Skeletor und Hörspiel ("Die Höhle des Schreckens") bekommen habe. Die Frage ist nun, ob MotU als Sci-Fi zählt oder nicht. 
Fakt ist, dass diese Mischung mich zu meinem ersten "Weltenbauprojekt" gebracht hat, das eine Mischung aus Sci-Fi und Fantasy war - oder anders gesagt: MotU meets Star Wars. Das Ganze natürlich dargestellt mit LEGO.

Ich habe auf jeden Fall recht früh (Grundschule) sehr viel Sci-Fi im Fernsehen konsumiert. Meine Eltern hatten damals weder einen Videorekorder oder eine Satschüssel, weswegen ich auf die Gnade der Öffentlich-Rechtlichen angewiesen war. So kamen Filme wie "Kampfstern Galaktica", "Das Schwarze Loch", "Der Flug des Navigators", "Zurück in die Zukunft" oder "The Last Starfighter" zu meinen Kindheitserinnerungen dazu. 
Kaum hatten meine Eltern dann eine Videorekorder wurde (fast) alles gekauft, was es auf VHS an Sci-Fi - Fantasy, Abenteuer, Horror, Action, usw. - zu kaufen gab. Dabei war ich und bin ich schon immer mehr der fantastische Sci-Fi-Fan, was wahrscheinlich in meiner Früherziehung gründet. Mit Klassikern wie "2001" oder "Bladerunner" kann ich bis heute noch nichts anfangen.


2. Was macht für dich den Reiz dieses Genre aus?
Ganz klar die Option der schier grenzenlosen Möglichkeiten. Während sich Fantasy meist auf eine, oft mittelalterlich angehauchte Welt bezieht, kann Sci-Fi einfach alles haben. Gerade "Star Wars", was ja auf als "Fantasy mit Raumschiffen" bezeichnet wird, zeigt genau auf, was alles möglich ist. Sci-Fi ist für mich eine Art "Übergenre", da es sich eigentlich mit allem mischen lässt. Sci-Fantasy (ala "StarWars"), Sci-Fi-Horror (ala "Aliens") oder Sci-Fi-Comedy (ala "Krieg der Eispiraten") sind nur ein paar Beispiele. 
Zudem bewegt sich Sci-Fi auch innerhalb seines Genres in ganz unterschiedlichen Richtungen. Es kann düster, dystopisch und grausam sein (siehe "Mad Max", "Blade Runner" oder "Flucht aus dem 23. Jahrhundert") oder auch utopisch, bunt und lebhaft (z.B. "Avatar", "Zurück in die Zukunft" oder "Star Trek"). Sci-Fi kann fantastisch sein oder auch sehr realistisch (z.B. "Der Marsianer"). 
Wie es schon bei "Star Trek" hieß: "Der Weltraum, unendliche Weiten" - oder eben "Der Weltraum. Unendliche Möglichkeiten."


3. Welche SF Rollenspiele hast du schon gespielt und was war das besondere an ihnen?Lustigerweise noch gar nicht so viele. Eigentlich für ein paar kurze Sessions nur "Star Wars D6"  - wenn man nach kommerziellen RPGs geht. Ansonsten haben wir schon des öfteren "(A)D&D" oder "Cthulhu" für diverse Sci-Fi-Sessions verwendet. So hatten wir z.B. mal ein Cthulhu/Warhammer 40k-Crossover gespielt, was zum einen sehr gut ging und zum anderen verdammt blutig zur Sache gegangen ist. Ansonsten haben wir auch z.B. ein "Shadowrun"-like mit dem BRP gespielt, was auch sehr gut lief.
Es gab allerdings nichts wirklich Besonderes an diesen Runden, was es nicht auch bei allen anderen Genres gegeben hätte. Das lag einfach in unserer Art und Weise, wie wir gespielt haben. Da ging es viel mehr um die Geschichte und die Charaktere - eigentlich sogar viel zu sehr. Wenn man echte Trauer um den Tod eines geliebten NSCs empfindet, dann ist das schon eher ein universeller Aspekt des Rollenspiels.


4. Welcher SF Hintergrund, ob Rollenspiel, PC-/Konsolengame oder Roman ist dein absoluter Favorit und warum?
Da gibt es verdammt viele bei mir und ich kann mich da echt nicht festlege, welches das Beste ist oder nicht. Hier wären einige meiner Topfavoriten:
  • Warhammer 40.000 (Rollenspiel, Tabletopgame, Romane, usw.): Ganz klar ein echter Favorit, weil das Setting auch extrem viele Möglichkeiten unter einem sehr düsteren und abgedrehten Mantel liefert - und das, wo das ganze 40k-Universum sehr gut ausgebaut und beschreiben ist.
  • Ythaq (Comics): Eigentlich eher eine Fantasywelt, auf dem einige Raumschiffe abgestürzt sind. Spätestens im zweiten Zyklus aber verstärken sich die Sci-Fi-Elemente und so entsteht ein echter Kessel Buntes von genialen Ideen.
  • Mass Effect (PC-Game): Eine optische Augenweide und meiner Meinung nach auch ein möglicher Nachfolger von Star Wars.
  • Numenera (Rollenspiel): Es ist bei "Numenera" nicht so sehr die Welt an sich, sondern einfach die Genremischung und die Manifaltigkeit an Optionen, die mich so sehr an dem Setting reizt. Auch wenn "Numenera" offiziell eher als Fantasywelt mit seltsamen Sci-Fi-Einlagen gewertet wird, tendiere ich eher zu einer Sci-Fantasy-Welt, wo die Sci-Fi-Elemente relativ gleichwertig und teilweise als alltäglich gewertet wird. Das ist halt meine Sichtweise der Dinge.
Es gäbe aber echt noch viel, viel mehr, wobei ich von vielen teilweise nur Teilaspekte wirklich kenne und bewundere (z.B. die Designentwürfe für "Ryzom", die Miniaturen von "Infinity", usw.)


5. Welche SF Hintergrund sollte unbedingt in einem Rollenspiel umgesetzt werden und warum?
Ganz klar: Ythaq. 
Erstens gibt es von allen anderen schon auf irgendeine Art und Weise ein Rollenspiel. 
Zweites bietet Ythaq sehr viele Möglichkeiten, die von Fantasy bis eben Sci-Fi reichen - was ich persönlich sehr mag - und ein buntes und erfrischendes Universum.
Drittens könnte man Ythaq sehr gut z.B. mit dem Cypher System umsetzen. So würde die Hauptcharakterin Granit sehr gut als "Willensstarke Kämpferin, die eine Aura aus Feuer trägt" vorstellen. Oder den Bordtechniker Narvarth als "Naiven Entdeckter mit einem Faible für Technik, der niemals aufgibt (besonders beim Anbackern von Callista)" oder eben Callista als "Reizende Rednerin, die nicht wirklich viel macht (sondern lieber andere für sich arbeiten lässt)".


Ansonsten fände ich weitere "Genre"-Monate ganz gut.

Montag, 2. Mai 2016

RPG-Blog-O-Quest #008 – Mai-Mischung


RPG-Blog-O-Quest #008 – Mai-Mischung

1.) Muttertag und Vatertag stehen diese Woche an. Was halten eure Eltern von eurem Hobby (vor allen Dingen, als ihr noch zu Hause gewohnt habt)? Stieß das Hobby Rollenspiel auf besondere Ablehnung oder Zustimmung und wie seid ihr damit umgegangen?
Jetzt werden aber alte Wunden aufgerissen... 
Meine Eltern hatten damals überhaupt kein Verständnis für das Hobby Rollenspiel - und vor allem auch Table Top - entwickelt. Geld- und Zeitverschwendung, Firlefanz und auch ganz klassische Verurteilung auf Grund religiöser Gefühle ala "Dark Dungeons" ("Das ist alles Teufelsanbetung!") war so ziemlich alles dabei.
Man muss dazu auch wissen, dass gerade meine Mutter schon in die Richtung christliche Fanatikerin und Haustyrannin tendiert, die fest der Meinung war, dass ihre Meinung die einzig wahre Meinung ist. Und dazu gehörte eben auch, dass alles, was in den Bereich des Fantastischen geht, ein Produkt des Teufels ist. Interessanterweise schaute sie sich aber auch entsprechende Filme an, wenn sie im Fernsehn liefen und konnte sich sehr in die Filme hinein versetzen. Daher glaube ich, dass irgendwann mal in ihrer eigenen Erziehung etwas schief gelaufen ist und sie vielleicht sogar selbst Rollenspielerin hätte sein können.

Mein Vater hingegen sah das alles lockerer. So nach dem Motto: "Er könnte auch jedes Wochenende weggehen und das ganze Geld versaufen und verrauchen..." Er war jetzt auch nicht DER Fantast, aber er war ein Filmfan und wir sind oft am Sonntag Nachmittag ins Kino gegangen. Und gerade auch Fantasy- und SF-Filme standen da oft auf dem Programm. Mit Rollenspielen an sich konnte er sich auch nicht anfreunden, aber, wie schon gesagt, er betrachtete meine Hobbies als das kleinere Übel.


2.) Heute ist Tag der Arbeit. Welcher Teil von Rollenspiel ist für Euch harte Arbeit und macht tendenziell wenig bis keinen Spaß? Welches sind Eure größten Spaßquellen im Rollenspiel?
Schwer zu sagen. Eigentlich macht mir fast alles am Rollenspielhobby sehr viel Spaß. Vom Schreiben von Settings und eigenen Regelwerken vom Vorbereiten auf eine Session bis hin zu Spielen selber. Aber es kommt da bei mir auch eher an die Tagesstimmung an. Wenn es einfach nicht läuft oder unvorhersehbare Probleme auftauchen, dann macht es auch keinen Spaß mehr.
Ich glaube, dass was mich am meisten frustriert, ist eher die Tatsache, dass ich dazu neige, immer wieder von vorne an zu fangen, wenn etwas nicht passt oder dass sich neue Ideen einschleichen und auf deren Basis fange ich dann mit kleinen Veränderungen an, deren Folge aber oft auch wieder ein Neustart von Settings oder Regelwerken ist. Keine Ahnung, ob es Perfektionismus oder einfach nur Dummheit ist, aber es nervt einfach, weil es mich aufhält und ich einfach mit den Projekten nicht voran kommen. Und dass ist dann wirklich wieder harte Arbeit....


3.) Und noch ein Nerdtag diese Woche, der vierte Mai aka „May the force (be with you)“, kurzum Star Wars-Tag. Star Wars und Rollenspiel _____________________________________.
ist eine sehr coole Sache. Star Wars als Setting rockt ungemein und bietet extrem viele Möglichkeiten, was Abenteuer und auch Ausrichtungen angeht. Bis jetzt hatte ich hauptsächlich Erfahrungen im Bereich D6 Star Wars oder einer recht offenen, selbstgebauten Version auf BRP/Cthulhu-Basis. An das neue System habe ich mich noch nicht herangetraut. Werde ich auch wahrscheinlich nicht. Stattdessen spiele ich eher mit dem Gedanken, mal mit dem Cypher System Star Wars zu spielen.


4.) Im letzten Monat war Rassismus das Thema des RSP-Blog-Karnevals. Hast Du outgame schon einmal einen rassistischen Vorfall in der Rollenspielszene erlebt, z.B. auf Conventions oder im Rollenspielladen?
Nö. Gar nichts. Nur die üblichen Diskussionen, welche Rasse im RPG die Beste ist oder ähnliches.


5.) Vatertag wird ja auch gern als Entschuldigung für Alkoholexzesse benutzt. Hattet ihr in punkto Alkohol im Spiel schon einmal schlechte Erfahrungen (oder womöglich auch gute)?
Grundlegend bin ich als SL dagegen, sich bei einer Session zu sehr die Kante zu geben. Auslöser war eine Session damals mit meinen Mitazubis auf Schullandheim, als irgendwie die eine Hälfte besoffen, die andere bekifft war. Das lief wirklich sehr aus dem Ruder. Ok, es waren, soweit ich mich erinnere auch 8 Spieler und ich als SL und zum Schluss ist noch ein Spieler und ich übrig geblieben, weil die anderen einfach nicht mehr konnten. Und mit dem einen lief es dann auch ganz gut. Aber trotzdem war das für mich eher der Auslöser zu viel Alkohol zu verbieten.
Da ich selbst auch Nichtraucher bin, bin ich auch nicht so der Fan davon, wenn die Spieler ständig alle 10 Minuten raus rennen, um sich eine Kippe an zu zünden.

Was ich aber damit sagen will: Alles, was das Rollenspiel stören kann, hat bei mir am Tisch nichts zu suchen.
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Spielerinnen, die sich gegenseitig befummeln, um dem SL zu bestechen, sind da aber eine Ausnahme... ;)

Samstag, 2. April 2016

RPG-Blog-O-Quest #007 – Krautfinanzierung

RPG-Blog-O-Quest April 2016: Krautfinanzierung
Klingt irgendwie nach den Finanzplänen der Nazis fürs Militär im 2. Weltkrieg aus der Sicht der Amis... Naja, egal:

1. Wie bist Du auf Crowdfunding aufmerksam geworden?
Internet, Facebook & Social Media. Fertich.

2. Welche Rollenspiel-Projekte hast Du bis jetzt unterstützt?
Meine Crowdfundingentjungerung war die dt. Version von "Numenera". Danach folgten diverser Titel auf Kickstarter hauptsächlich: 
Zudem noch einige TTG Miniaturen, ein kleines, deutsches Filmprojekt (irgendwas mit Dinos, Mars, Steampunk oder sowas...) und ein paar PC-Games, die ich wahrscheinlich zeittechnisch gesehen kaum spielen werde.

3. Welche Rollenspiel-Projekte haben Dich nicht angesprochen und somit keinen Pledge erhalten?
Grmpf...Woher soll ich das denn noch wissen? Grundlegend hat alles bei mir schlechte Karten, was aus dem Amiland kommt und keine oder überteuerte PDFs anbietet. Ich hab einmal mit dem Zoll wegen eines Buches Stress gehabt und will nicht wieder nen halben Urlaubstag verplempern, um zum Zollamt zu fahren, um den Inhalt einer Mülltüte als das gewünschte Buch zu identifizieren. Deswegen backe ich nur materielle Dinge aus Europa und immaterielle auch von Übersee.

Aber ein RPG-Projekt, dass ich nicht gebackt habe, weiß ich noch: Worlds of the Cypher System. Das lag einfach daran, dass mich nur ein PDF von den angegebenen Settings wirklich interessiert hat. Und für die ganzen Add-Ons hätte man halt auch alle PDFs backen müssen und dafür war es mir dann doch einfach zu teuer.

Was ich auch nicht gebackt habe, weil ich einfach zu dem Zeitpunkt schlicht und ergreifend pleite war, ist die Pathfinder "Eisengötter" Kampagne.

4. Mit welchen Projekten hast Du negative Erfahrungen und wieso?
Mit keinem bis dato. Mal von dem Verzögerungen bei "Numenera" abgesehen, aber dass sehe ich nicht als negative Erfahrung, sondern schlicht und ergreifend That's life!

5. Welches Projekt möchtest Du gerne sehen?
Ach herrje... Das ist jetzt wieder so eine Frage nach allem. Also ich würde Geld geben für:
  • "Die Schiffbrüchigen von Ythaq" RPG - englisch oder deutsch. Nur mit Französisch tu ich mir schwer.
  • Ein "Battle Chasers" Pen & Paper RPG - englisch oder deutsch. Ein PC-Game kommt ja und wurde auch von mir gebackt.
  • Eine dt. Version von "Dungeon World" sowie den ganzen Ablegern würde mich reizen.
  • Ebenso "Mutant Future" und weitere "Labyrinth Lord" Titel auf deutsch.
Mehr fällt mir gerade nicht ein. 

Dienstag, 1. März 2016

RPG-Blog-O-Quest #006 – Settings


RPG-Blog-O-Quest März 2016: Settings

1.) Welche Eigenschaften und/oder Besonderheiten schätzt Du an Deinen/m Lieblingssetting(s)? Hmm... Müsste erstmal wissen, was mein Lieblingssetting ist.

Kommerziell liebe ich ja das "Cthulhu Rollenspiel und auch das gesamte Setting. Ich mag vor allem die Möglichkeiten, welche das Universum des Cthulhu-Mythos bietet. Es deckt nahezu alle klassischen Genre ab (Horror, Fantasy, Sci-Fi) und vermischt diese auf eine sehr schöne Art und Weise. Je nach Spielleitertyp und Vorlieben verändert sich auch das Setting und zwar ohne, dass es sich dabei vollkommen verbiegt. Betrachtet man dabei wirklich mal den gesamten Umfang des Mythos, was bei der Größe gar nicht so einfach ist, gibt es einfach so viele Möglichkeiten, wie man innerhalb der Mythos spielen und Abenteuer gestalten kann.
Man kann z,B. mit einer ganz normalen Gruppe aus Ermittlern auf der Erde anfangen, aber dann in andere Dimensionen wie die Traumlande oder auch auf andere Welten oder Zeiten reisen. Trotz der Vielzahl an Publikationen glaube ich, dass man sich hier immer noch an der Spitze des Eisbergs befindet und je nachdem, wie man "Cthulhu" spielt, noch sehr viel tiefer und weiter in diesen Kosmos vordringen kann.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich an "Cthulhu" definitiv die unwahrscheinliche Flexibilität des Settings schätze.

Ansonsten gibt es sehr viele, kommerzielle Settings, die ich besonders wegen ihrer Abwechslung mag. Hier seinen vor allem "StarWars", "Warhammer 40k", "DeGenesis", "Engel", "KULT", "Exalted", "Dark Sun", "Planescape", "Tekumel" oder auch "Numenera" genannt. Klassische EDO-Fantasy ist und war ein guter Einstieg. Wenn EDO-Fantasy gut und stimmig gemacht ist, ist es auch ok. Nur spiele ich selbst lieber in und auf Welten, die etwas anders sind. Irgendwie exotisch, seltsam und besonders.

Was unkommerzielle Settings angeht, so denke ich ins besondere an meine eigenen Welten, schwerpunktmäßig Gaia und Cimorra. Aber ich glaube, bei Punkt 2 werde etwas mehr darüber erzählen.


2.) Hast Du schon Settings selber gebaut? Bist Du da der Bottom up (vom Kleinen zum Großen) oder eher der Top down (vom Großen zum Kleinen) Typ? Was waren die Besonderheiten Deines Settings? Wenn nein, warum hast Du bisher keins gebaut? 
Ja, habe ich. Und zwar schon einige bzw. ich baue an einigen rum. Meine Schwerpunktsettings sind dabei Gaia und Cimorra und beide sind als Bottom up entstanden. Und zwar direkt beim Spiel.

Dazu muss man wissen, dass meine Freundin und ich meistens damit beginnen, eine Idee für ein Setting zu haben. Diese Idee ist am Anfang recht allgemein gehalten. Im Falle von Cimorra z.B. eine "exotische Sword & Sorcery Welt mit Dinos, Androiden und Aliens". Oder bei Gaia war es eher eine "Fantasywelt mit Schusswaffen, Luftschiffen und Golems".

Mit dieser Idee im Kopf haben wir dann das Spielen angefangen. Meine Freundin hat ihre Heldin gebaut und dann haben wir sie auf die Welt losgelassen. Der Effekt davon ist, dass wir gemeinsam die Welt erkundet und live gebastelt haben. Und auch wenn schon zwischen diesen ersten Schritten und dem jetzigen Weltbild Jahre dazwischen liegen, so sind viele Elemente aus dieser Entdeckungsphase immer noch geblieben. Etwas modifiziert vielleicht, aber immer noch geblieben.

Was ich an meinen Settings besonders mag, ist das sie einfach, mehr oder minder vollkommen, an meine Wünsche, Vorstellungen und Vorlieben angepasst sind. Gaia zum Beispiel vereint viele Elemente unterschiedlicher Settings und auch Vorlagen - Hey! Jeder lässt sich von irgendetwas inspirieren! - die es bis dato nur einzeln gab, in einer Welt und dadurch ergibt sich dann diese Mischung, die ich einfach mag.

Bei Cimorra ist es im Grunde genauso.

Einflüsse auf Gaia
Einflüsse auf Cimorra
Ich mag es einfach mein eigenes Ding zu drehen und der Welten- bzw. Settingsbau ist eine echte Leidenschaft von mir - in jeder Hinsicht.



3.) Magst Du lieber generische Setting, wo man schnell mal einen Oneshot oder ein Kaufabenteuer reinwerfen kann und deren typische Tropes jeder kennt, oder lieber eigenständige, mit Besonderheiten gespickte, “einmalige” Settings?
Eigenständige, besondere Settings macht ich lieber als generische Settings (siehe 1. & 2.). Klar, es ist einfacher für die Spieler sich in die Welt hineinzuversetzen, wenn das Setting an sich bekannter ist. Ich glaube, es würde jetzt keine damit ein Problem haben, sich in eine tolkieneske Welt hinein zu versetzen, weil nahezu jeder sich ein wenig mit Elfen, Zwergen & Co. auskennt.
Daher finde ich auch, dass "Cthulhu" sehr gut als Einstiegs-RPG geeignet ist. Neben den einfachen Regeln, spielt man zumeist auf der Erde. Will man es super einfach haben, spielt man sogar noch in der Gegenwart. Der Vorstellungsaufwand bzw. der Aufwand der Imagination für den Spielleiter wie auch für die Spieler ist minimalistisch. Deswegen finde ich auch generische Settings ganz ok - für den Einstieg in das Hobby.
Aber persönlich reizen mich die besonderen Settings einfach mehr.


4.) Wie steht es um den Detailgrad bei Kaufsettings? Möchtest Du ein Königreich lieber auf 5 oder auf 500 Seiten beschrieben haben?
Pff...beides...irgendwie. Ich hab kein Problem mit Settingbänden, die dick wie eine Bibel sind, wenn der Schreibstil flüssig und anschaulich ist und wenn auch entsprechend viele Bilder vorhanden sind. Überhaupt finde ich Bilder sehr wichtig bei Kaufsettings, da sie recht schnell einen Eindruck hinterlassen, was den Leser erwartet. Geht mir zumindest so. Sind die Bilder im Buch interessant, scheint das Buch auch interessant zu sein.

Ich mag aber auch kleine, knackige Beschreibungen. Gerade als SL sind solche Beschreibungen ungemein praktisch, wenn man sich nicht durch seitenweise Texte wühlen muss, um gewisse Fakten zu finden, die man für seine Session benötigt. Hält sich also die Waage.

Ein echter Totalausfall wäre aber ein 500 Seiten Schinken mit kaum Bildern und vielen Flavortexten und kaum sachlichen Fakten. Das wäre dann ein Fall für die Tonne.


5.) Welches Setting hat Dich zuletzt beeindruckt, egal ob kürzlich erschienen, noch im Erscheinen begriffen oder länger erhältlich?
Das letzte, was mich so richtig beeindruckt hat, ist eindeutig "Numenera", da es einfach viele meiner Vorlieben anspricht.

Und "Itras By", einem recht seltsamen Erzählspiel, dass sich an H.P.Lovecrafts und China Miévilles Geschichten ebenso orientiert wie an "Stadt der Verlorenen Kinder", "Dark City", "Die fabelhalfte Welt der Amelie" oder "Alice im Wunderland".

PS: Was mich aber immer wieder beeindruckt, sind die vielen und oft seltsamen OSR-Settings, die trotz der EDO-Fantasy-Basis oft einen ganz eigenen, abgedrehten Charme haben.

Montag, 1. Februar 2016

[RPG-Blog-O-Quest] #005 – Februar`16 – Spielsysteme

Auch wenn ich zur Zeit nichts anderes poste, aber ich mag einfach solche Fragebögen...

RPG-Blog-O-Quest Februar 2016: Spielsysteme

1. Welche(s) System(e) spielst Du derzeit? Keines, weil wir seit langem einfach nicht mehr dazu kommen.

2. Was macht Dein favorisiertes System aus? Hoho! Gute Frage! Dazu müsste ich erstmal wissen, was mein favorisiertes System ist. Eigentlich habe ich da mehrere.

Zum einen mag ich "Cthulhu" in der 5. bzw. 6. Edition. (Egal welche. Ich bin da nicht wählerisch.) Neben dem Setting mag ich einfach die schlichte Logik der BRP-Regeln, da einfach jeder weiß, was Prozentwerte sind. Bis jetzt war auch "Cthulhu" das System, welches ich am meisten mit Neulingen gespielt habe, da sie recht schnell einsteigen konnten. Das Setting erklärt sich an vielen Stellen wie von alleine - Erde. 20er Jahre oder Gegenwart. Was soll man daran nicht verstehen? - und das Prozentsystem ist einfach verständlich. Auch das Steigerungskonzept "Learning by doing" finde ich ganz gut.
Klar, "Cthulhu" hat Schwächen - keine offiziellen Regeln zur Steigerung/Heilung von Attributwerten, hohe Charaktertödlichkeit, abstruse Attribute (Größe!) - aber für kleinere Kampagnen und um Anfänger anzulocken, die den W100 nicht scheuen, ist es einfach perfekt.

Was mag ich noch...

"Barbarians of Lemuria" ist auch ein System, dass ich recht gerne spiele oder gespielt habe. Kurioserweise hat es mir aber mehr Spaß gemacht, als ich nur die englischen Regeln hatte, die ich noch nicht zu 100% verstand. Allerdings war es mehr so die Mischung aus Setting und System, die mich fasziniert hat. Es ist schwer zu beschreiben oder zu begründen. Ist einfach eine komische Kiste...

Ganz klar gehört auch D&D dazu. Eigentlich eher AD&D, weil dies eine meiner Einstiegsdrogen war. Nicht DIE, aber eine (siehe unten). D&D ist einfach...klassisch. Es ist nicht wirklich einfach und gerade für Neulinge recht umständlich mit den ganzen Listen und Werten. D&D ist halt eine Materialschlacht, was besonders dann Zauber für die Spieler oder Monster für den SL darstellt.
Aber es ist das klassische, dass ich an D&D mag. Nicht so dieses moderne, verquastete und semi-wissenschaftliche wie es viele moderne Systeme haben. Mit unglaublich vielen eigenständigen Begriffen, die man erstmal auswendig lernen muss, bevor man überhaupt die Regeln wirklich verstehen kann. Geht zumindest mir so. D&D ist zwar auch nicht strait, sondern durch einige Begriffe (THAC0/ETW0) und Logiklücken (negative Rüstungsklassen) relativ verwirrend, aber ich verstehe die Logik dahinter einfach besser als bei vielen, modernen Systemen.

Was ich auch interessant finde, aber irgendwie doch an dem Problem der modernen Systeme leidet, ist das Cypher System. Gerade in Verbindung mit Numenera hat es seinen besonderen Reiz, weil es irgendwie katalytisch wirkt. Man liest die Regeln und das entwickelt recht schnell Ideen, wie man sie die Regeln einsetzen könnte oder was man mit ihrer Hilfe alles erreichen kann. Sehr gut finde ich z.B. die Regel mit dem Spielleitereingriff, welcher gefakte Würfe hinter einem SL-Schirm vollkommen überflüssig macht. Wie bei vielen System, die ich mag, hat auch das Cypher System einige Elemente, die ich gut finde, doch in seiner Gesamtheit fehlen mir zum einen die Erfahrungen, um wirklich genau zu beurteilen und zum anderen hat es einige Elemente, die ich in der Theorie schon nicht mag. Die Eigenschaftslisten der doch recht eingefahren Klassen, die unsaubere Lösung für die Wahl von anderen Spielerrassen sowie die nicht wirkliche Universalität, die das Cypher System allerdings als universelles System haben sollte - versucht mal ein Setting auf der Erde ohne Magie zu spielen. Da wird die Charakterauswahl recht bescheiden! Und das noch ohne das ganze moderne Systemgequassel, was noch dazu kommt!

Es gibt noch mehr Systeme, die ich schon gespielt habe - DSA, Earthdawn, Star Wars D6, Vampire, etc. - doch die liegen tw. zu weit zurück, um mich genau dazu zu äußern oder ich hab sie zu wenig gespielt.

3. Was war Dein Einstiegsystem und spielst Du dieses noch? DSA in der 2. Edition und nein.

4. Was muss ein System haben, um Dich zu faszinieren? Oha. Das ist ja jetzt so ein wenig wie die Wundertüte. Also fangen wir an:
  1. Ein einfacher und offensichtlicher Regelkern: Sowas wie W20 + Boni >= Probewert oder W100 <= Probewert. Perfekt wäre es sogar, wenn man sofort sehen würde, ob die Probe gelungen ist oder nicht, ohne noch rechnen zu müssen. Ein 50/50-Poolsystem, mit eindeutigen Würfelsymbolen fände ich auch ganz nett. So ein wenig wie das System mit den HeroQuest Kampfwürfeln: Schädel sind Treffer, Schilder sind Verteidigung.
    Ja, das klingt jetzt primitiv, aber ich denke immer an potentielle Mitspiele und ich muss leider sagen, dass es in meinem Umkreis leider nicht so viele Spieler gibt, die etwas anderes als einen normalen, sechsseitigen Würfel kennen.
  2. Universalität: Ich mag es, wenn ein System universell einsetzbar ist bzw. einen weiten Bereich an Genres abdeckt, denn das gibt mir die Möglichkeit mit der Welt an sich zu spielen, ohne mich jedes mal an ein neues System gewöhnen zu müssen.
  3. Storytelling & Dungeonhack: Es ist eine krude Mischung, ja, aber ich finde, dass beides durch ein Regelwerk erfüllt werden muss. Dabei finde ich, dass der Dungeonhack durchaus nicht simulatorisch sein muss. Für mich reicht es aus, wenn es einfache Bewegungsregeln gibt, um einen miniaturenbasierten Kampf spielen zu können. Es MUSS nicht so komplex und verstelzt wie z.B. die Inquisitor-Regeln von Games Workshop. Aber ich mag es, wenn man eine Geschichte erzählt und diese auch bildlich, also in Form von Miniaturen darstellen kann.
  4. Kein Listenfetisch: Keine ewigen Listen mit besonderen Eigenschaften, Talenten, Kräften, Zaubern, usw. wo man während des Spiels ewig darin blättern muss. Einfach eine handvoll Fertigkeiten, die auch recht universal angelegt sind oder einfach je nach Setting ergänzt werden. Vielleicht einige besonderen Eigenschaften, die aber mehr dazu dienen den Hintergrund des Charakters auszufüllen und vielleicht auch eine freie oder eher ritualgebundene Magie, wo es nur wenige Zauber gibt und deren Umsetzung recht aufwendig und mächtig ist. Ist immer alles besser als wenn man erst dem Spieler ein Zauberbuch in die Hand drückt und er dann seine Zauber zusammensuchen muss.
  5. Schnelle Charaktererschaffung: Die Charaktererschaffung sollte effektiv nicht länger als 30 Minuten dauern. Falls mal ein Charakter mal das Zeitliche segnet, soll der Spieler nicht für den restlichen Abend damit beschäftigt sein, einen neuen Charakter zu erstellen. Auch finde ich diese Vorsessionstreffen, wo man 3 Stunden lang seine Charaktere bastelt und sie aufeinander abstimmt, total abturnend. Zumindest weiß ich, dass meine "potentiellen" Spieler da bald keine Lust mehr darauf haben.
  6. Ideenförderndes Material: Das klingt jetzt ein wenig wie ein Gegensatz zu 4., aber es kann ruhig einiges an Material liefern - so lange es nicht den Spielfluss stört. Ja, dies können ruhig 500+ Seiten Monster Manuals, Ausrüstungs- und Magiebücher sein. Aber sie sollten eher dazu dienen, Ideen zu liefern und nicht im Spiel vorkommen. Ich mag Zufallstabellen oder Hexbeschreibungen und ziehe oft viele Ideen aus ihnen. Sowas z.B. kann es ruhig in Fülle haben. In der Hinsicht finde ich z.B. auch Apps oder PC-Tools sehr praktisch, die Zufallstabellen simulieren oder dem Spielleiter helfen, seine Geschichte oder sogar Welt zu gestalten und auszuschmücken.
  7. Keinen Werteoverkill: Was ich gerade bei D&D 3./4. bzw. Pathfinder gar nicht mag, ist der Werteoverkill der Monster. Stattdessen mag ich kurze, knappe Werte, die das Allernötigste beschreiben. Das gibt Übersicht und erzeugt zumindest bei mir eher Bilder im Kopf als ewige Listen, Werte und Sonderregeln.
    Ist so ein bisserl wie mit Old School Artworks und den modernen Artworks. Die alten Zeichnungen erregen meine Fantasie, während die modernen mich gar nicht ansprechen. Und so ist es auch bei den Werten. Die alten Profile von D&D fand ich immer schöner zu lesen, übersichtlicher und inspirierender als die Neuen. Weniger ist einfach doch mehr.
  8. Nicht zu einfach: Noch ein kleiner Gegensatz, denn ich mag es auch nicht, wenn die Regeln eines Systems zu simpel sind. Ich finde z.B. die Idee von "Into the Odd" ganz interessant, aber die Regeln finde ich irgendwie...seltsame. So Sachen wie, dass es im Kampf immer automatische Treffer gibt und man nur den Schaden ermitteln muss, finde ich nicht schön geregelt und irgendwie zu einfach.
    Auch mag ich die abstrakten Gegnerprofile beim Cypher System recht merkwürdig. Vor allem, wenn man sich dann den Kopf darüber zerbricht, was sich die Autoren bei der Gestaltung gedacht haben. Bei sowas krieg ich immer einen Knoten im Hirn, besonders, wenn ich dann versuche etwas selber dazu zu schreiben.
5. Welches System möchtest Du gerne einmal ausprobieren? Wahrscheinlich Exalted. Weniger wegen dem System, sondern einfach um die Welt dahinter mal besser kennen zu lernen. Oder auch Dungeon World/Apocalpyse World bzw. tremulus. Das Regelwerk macht an sich einen interessanten Eindruck, so dass ich es auch gerne mal in Action sehen möchte.

Dienstag, 5. Januar 2016

[RPG-Blog-O-Quest] #004 Januar ’16 – Rückblick auf 2015

Dieses Mal wird es eine kurze Geschichte... *schäm*

RPG-Blog-O-Quest Januar 2016: Rückblick

1. Eine Runde, die mir von 2015 im Gedächtnis bleiben wird, war keine, weil es im letzten Jahr einfach keine Runde im letzten Jahr gab. Außer gelegentlichen Villen des Wahnsinns und Ältere Zeichensessions sowie weitere Testrunden meines Zwergenspiels, was vielleicht einem Dungeonhack recht nahe kommt, ist nichts passiert. Ich hoffe einfach mal, dass sich das 2016 ändern wird.

2. 2015 hab ich das Cypher System für mich entdeckt, weil ich es recht inspirierend finde, gerade was einfache Regelsysteme angeht. Ansonsten schmökere ich noch immer in den pre-release PDFs von Numenera sowie in Into the Odd, Carcosa, Alpha Blue, Peril of the Purple Planet und anderen Setting/Abenteuerbänden.

3. Welches war das Buch / der Film / der Comic, wo Du im letzten Jahr am meisten fürs Rollenspiel rausgezogen hast?
Pff... Direkt jetzt keines (siehe 1.). 
Indirekt bin ich in den Besitz der kompletten deutschen Bände von Richard Corbens "DEN" gekommen, was mich gerade Bezug auf Cimorra sehr inspiriert hat. Ansonsten habe ich mit "Ekhö" angefangen, fand es aber leider nicht ganz sooo bahnbrechend wie z.B. "Die Schiffbrüchigen von Ythaq". 
An richtigen Romanen lese ich zur Zeit "Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen", eine Mischung aus viktorianischem England, klassischer Fantasy und bekannten Persönlichkeiten ala "Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen". Interessantes Setting. Es fühlt sich ein wenig nach einer Art Steampunk-Shadowrun an, aber ich komme kaum zum Lesen im Moment und Kurzgeschichten liegen mir da irgendwie mehr.
Bei dem Punkt Film ist der Sieger eigentlich schnell genannt: "Mad Max: Fury Road" - und das trotz StarWars. Seit Mad Max denke ich aber wieder öfters an mein Grindhouse-SF-Endzeitsetting "Bloodgrind: New Angeles" nach. Zudem brachte mich der Film auf einige interessante Ideen für Cimorra bzw. Gaia. Überraschenderweise hatte StarWars in der Hinsicht gar keinen Einfluss auf mich. Wahrscheinlich, weil einfach zu wenig Neues gewagt wurde. 
Was mich ansonsten, auch in Bezug auf RPGs und Weltenbau geflasht hat, war "Doctor Who", wo ich jetzt mit der 6. Staffel aufgehört und die 7. schon im Regal habe. Hier werden Ideen wie Maschinengewehrfeuer rausgeballert und ständig bin ich am überlegen, wie man das eine oder andere verarbeiten könnte. Desweiteren - und jetzt bitte nicht lachen - bin ich durch eine Kollegin meiner Freundin auf "Vampire Diaries" gestoßen worden und irgendwie hat die Serie einen süchtig machenden Sog entwickelt, weshalb wir schon genüsslich am "bingen" sind. Was sich da zu Beginn stark als eine Art "Twilight"-Serie (würg!) darstellte, entwickelte sich dann doch recht rasch zu einem lustigen Spielchen aus Intrigen, Liebeleien und anderen Späßen. Eigentlich könnten wir schon ein Trinkspiel für alle Wiederholungen in der Serie entwickeln. Aber, zurück zum Thema, die Serie erinnert mich sehr an unsere "World of Darkness"-artige Rollenspielsoap, eine düstere Mischung aus Sex, Blood, Rock'n'Roll und Cthulhu. Und ich muss sagen, ich hätte echt mal wieder Lust auf so ein Stelldichein.

4. Welches war Dein meistgespieltes Rollenspiel in 2015?
Siehe 1.

5. Ist Dir 2015 ein SC verstorben … oder alternativ: Welches war das dramatischste Nahtodereignis (im Rollenspiel) im letzten Jahr?
Siehe 1.

So. Fertig. Sag's doch. Kurze Angelegenheit. 

Mittwoch, 2. Dezember 2015

[RPG-Blog-O-Quest] #003 Dezember ’15 – Ausblick

Und weiter gehts...

RPG-Blog-O-Quest Dezember 2015: Ausblick

1. Das Jahr nähert sich dem Ende. Worauf freust Du Dich RPG-technisch am meisten in 2016?
Da ich es - leider - nicht mehr glaube, dass es der Uhrwerkverlag schafft, die Numenerabücher vor 2016 auszuliefern, freue ich mich ganz einfach gesagt darauf.

2. Deine Rollenspielpläne 2016? Was möchtest Du spielen, was ausprobieren, was leiten? Möchtest Du auch Fanmaterial erstellen, wenn ja, was?
Eigentlich auch hier möchte ich dann auch mal endlich Numenera spielen, testen und leiten. Mal das CSR so richtig schön in Action sehen und auch mal wissen, wie Anfänger darauf reagieren.
Ansonsten will ich auch mal meinen CSR-Hack (von Hacken, nicht Hacken, also "durch Dungeons hacken") testen. Ob das, was ich mir so denke auch hinhaut.

3. Was erwartest Du von den Verlagen?
Nicht viel. Numenera vom Uhrwerk Verlag...und das war es auch schon. 

4. Wenn ich bei ______ das Sagen hätte, würde ich 2016 ______ .
Wenn ich beim Uhrwerkverlag das Sagen hätte, würde ich 2016 "Hollow Earth Expedition: Revelations of Mars" auf Deutsch rausbringen. Ja, "Space 1889" wird zur Zeit etwas mehr gehypt (schreibt man das so?), aber ich finde HEX vom Setting her einfach noch ein Pfund "erotischer" als Space. 
Ansonsten fände ich ein reines Spielerregelbuch für "Numenera" ganz praktisch. Gut, ok. Kann man sich selbst aus den PDFs dann zusammenstellen, aber grundlegend fände ich es sehr cool und praktisch.
Desweiteren gibt es nicht sehr viel, was ich sonst noch so anleiern würde. Vielleicht bei Pegasus versuchen einige alte Cthulhuwerke neu aufzulegen. Besonders richtig alte Klassiker vom Laurin-Verlag.
Auf meine hypothetische Wunschliste würde ich mir dann noch eine dt. Version des aktuellen "Exalted" oder auch von "Lamentation of the Flame Princess" mit allem, was es schon dazu gibt, setzen. 

5. Ich möchte mir 2016 _______ .
Ich möchte mir 2016 vielleicht mal die neue Auflage von "DeGenesis" gönnen, so lange es sie noch gibt. Ansonsten warte ich einfach mal, was es so auf dem Indie-Markt so gibt und was Kickstarter so für feine Sachen in den Raum stellt.

Die Sache mit "Ich nehme mir für 2016 vor..." lasse ich aber im Grunde mal sein. Keine Ahnung, was das neue Jahr bringt und sich etwas vorzunehmen und zu planen, um dann doch nur enttäuscht zu werden, weil es nicht so klappt, wie man es sich vorgestellt hat. Daher warte ich einfach mal ab und harre der Dinge die kommen werden...

Dienstag, 3. November 2015

[RPG-Blog-O-Quest] #002 November’15 – Fanmaterial

Und weiter gehts...

RPG-Blog-O-Quest November 2015: FANMATERIAL

1. Meine erste Quelle für von Fans generiertes Material ist...
...meine Blogleseliste. Ja, klingt komisch, aber im Grunde ist das ja alles irgendwie Fan-generiertes Material. Die Frage ist natürlich auch "Fan von was?" Fan von einem Setting? Einem Rollenspiel? Einem Regelwerk? Und bei dem doch recht großen Spektrum an Möglichkeiten gibt es einiges, von dem man Fan sein kann und zu dem man Fan-Material schreiben kann.

2. Hast Du schon Fanmaterial erstellt?
Ja, und zwar für C.Kennigs sehr geniales Aerde/DARC Rollenspiel. Und zwar waren es einige Zeichnungen, Monster und, ich glaube sogar, ein kleines Abenteuer, wenn ich mich richtig erinnere. Aber Aerde bzw. DARC fiel ja Dungeonslayers zum Opfer. Böse Zungen würden jetzt sagen Kommerz siegt über Kunst, aber das ist ein anderes Thema. Ich finde es schade, da ich diese abgedrehte Mischung aus Endzeit und Fantasy-Mittelalter bzw. Warhammer Fantasy auf Extrem-Mode echt gemocht habe.

3. Fanzines sind das Thema des RSP-Blog-Karnevals im November. Welches ist (war) Dein liebstes?
Der Ruf. Es gibt leider keine Homepage mehr, aber das Zine war echt cool. Die Menge an Material und die Präsentation waren einfach top - vor allem wenn man bedenkt, dass man die PDFs für lau bekommen hat. Ansonsten mochte ich früher noch das Mephisto-Magazin, als es noch seinen Schwerpunkt auf düstere Rollenspiele hatte. Durch Mephisto kam ich mit KULT, Degensis, Engel und einigen anderen, interessanten Systemen und Welten in Kontakt. Die neuere Version ist auch nett, aber ich mochte den düsteren Stil viel lieber.

4. Wünschen würde ich mir Fanmaterial zu __________________, weil _______________________________.
Ich formuliere mal den Satz um: Wünschen würde ich mir mehr deutsches Fanmaterial zu Tekumel, Carcosa, Numenera, etc. weil diese Welten und Settings einfach großartig sind und mehr Aufmerksamkeit, besonders auch im deutschen Bereich verdienen würden.

5. Zuletzt hab ich ____________________ genutzt und das war _____________________________.
Kann ich nicht beantworten, denn das letzte Mal als ich Fanmaterial in einem Spiel genutzt habe, muss schon so lange her sein, dass ich mich nicht mehr darin erinnern kann. Kurz gesagt: Ich habe die letzten 2 Jahre kaum bis gar nicht gespielt oder geleitet und was früher war, kann ich echt kaum noch sagen. 

Freitag, 2. Oktober 2015

[RPG-Blog-O-Quest] #001 Oktober ’15 – Der Anfang

Greifenklaue und Würfelheld haben mal wieder ein Frage-Antwort-Spiel ins Rollen gebracht. Und dieses Mal finde ich es auch mal lustig und mach da mal mit!


RPG-Blog-O-Quest Oktober 2015: ROLLENSPIELANFANG

1. Wie kamst Du zum Rollenspiel?
Über HeroQuest. Nein, eigentlich sogar über das DSA-Brettspiel "Burg des Schreckens" von 1992. Aber dann kam HeroQuest. Warum? Ganz einfach: Weil mein Kumpel HeroQuest geschenkt bekam und ich mich in den Arsch gebissen habe, weil es einfach 1000x besser war als die Burg des Schreckens. Parallel dazu spielten wir viel "DSA Schicksalsklinge" am PC. Nie wirklich durch, sondern wir rannten nur durch das Nordland und suchten ein paar Dungeons und so. Hey, wir waren jung und wussten es nicht besser!
Aus dieser Mischung von PC RPGs und HeroQuest bastelten wir unser ersten, eigenen Rollenspiel mit HeroQuest Regeln. Eigentlich waren es eher HeroQuest-Dungenhack-Kampagnen mit ein wenige Storytelling dazwischen. 
Das erste richtige Rollenspiel hingegen war dann DSA in der 2. Edition. Hab damals von einem Freund seine ganze DSA Ausrüstung inkl. Schwertmeistersets erhalten, was dann somit der effektiv richtige Anfang für mich war.


2. Wie alt warst Du beim Erstkontakt?
Bei HeroQuest 13, bei DSA dann 15. 

Warum so spät? 

1. Ich komme vom Land. Da gab es kaum was. 
2. Meine Familie, besonders meine Mutter, hat zu viel am Weihrauch geschnuppert, weshalb sie alles was ihrer Meinung nach nicht "normal" und "christlich" war, verpöhnt hatte. Ich hatte echt zu kämpfen, um an meine ersten "Masters of the Universe" Figuren ran zu kommen. 

Vielleicht war das auch mein Einstieg ins Rollenspiel... Immerhin sind die Regeln bei MotU klar definiert. He-Man ist der Stärkste, Orko ist der Magier, usw.

Egal.


3. Mein Lieblingssystem ist ______ , weil ______ .
Schwere Frage...Ich mag viele Systeme und mag sie auch wiederum nicht. Vielleicht, weil ich immer auf der Suche nach DEM System (TM) bin. 
Ich mochte sehr das alte DSA und bin auch noch immer ein Fan von AD&D 2nd Edition. Richtig gut fand ich später dann "Barbarians of Lemuria" und das Cypher System finde ich aktuell auch sehr interessant. Aber bei der Frage um meinen absoluten Favoriten muss ich einfach sagen, ist und bleibt es "Cthulhu" mit dem BRP-System. 

Warum?
  • Ich könnte sofort und aus dem Stegreif heraus losspielen.
  • Die Regeln sind einfach logisch. Jeder Anfänger versteht die Prozentwerte und kann sich etwas darunter vorstellen.
  • Es ist ungemein flexibel. Deswegen heißt es ja auch "Basic Role Play". Das sieht man ja auch an den vielen Settings innerhalb von "Cthulhu".
  • Ja, es ist sehr, sehr old-school und zu weil sperrig. Aber es funktioniert wirklich reibungsfrei. Alt, aber bewert.
  • Ach ja: Und ich liebe einfach den Cthulhu-Mythos! Wer hätte das gedacht!
Und deswegen ist einfach "Cthulhu BRP" mein absoluter Favorit und ich würde mich auch tierisch über einen dt. Vertrieb des BRP freuen.   


4. Mein Lieblingscharakter ist ______ , weil dieser ______ .
Ich bin eigentlich immer Spielleiter, weswegen ich jetzt nicht so direkt einen Lieblingscharakter habe. Es gibt allerdings in vielen Settings ein Alter Ego von mir in Form eines alten Kriegers, Söldners oder Abenteurers, der irgendwie immer auf den Namen "Logan" hört.

Ansonsten liebe ich zwei Charaktere meiner Freundin ganz besonders, da wir diese über Jahre hinweg großgezogen haben:
  • Die Diebin und Schatzjägerin Tanja Ericsson aus unserem hauseigenen Sci-Fantasy-Setting "Gaia".
  • Die halb-vampirische Dämonenjägerin Lee-Ann Jones in einem Cthulhu/Vampire/Shadowrun-Setting.
Und warum? Weil wir einfach epische Erinnerungen an die Beiden haben. Es ist wirklich so dieser "Weißt du noch, damals, mit Lee-Ann..." Effekt. Als ob man am Lagerfeuer sitzt und sich alte Geschichten erzählt.
Bei Tanja ist es effektiv noch massiver, denn durch sie entstand um sie herum die Welt Gaia, die wiederum daran "schuld" ist, dass wir, meine Freundin und ich, Weltenbastler und ein Teil der besten Online-Community überhaupt wurden!


5. Ich bin _____ Rollenspieler, denn ______ .
Ich bin ein Rollenspieler. Ob ich gut oder schlecht bin, weiß ich nicht. Eigentlich bin ich ja mehr Spielleiter und da versuche ich schon ein guter Entertainer zu sein. Vielleicht hapert es manchmal an der Beschreibung der Umgebung oder gewisser Sinneseindrücke, aber ich versuche mich stets in die Rolle des NSCs mit Fleisch und Blut hinein zu versetzen. Und wenn es ein wahnsinniger, geifernder Irrer in einer Anstalt ist, dann werde ich auch ein wahnsinniger, geifernder Irrer in einer Anstalt.