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Dienstag, 18. September 2012

[Rollenspiel] Namensänderung

Da mich Stargazer darauf hingewiesen hat, dass "StarBlazers" vielleicht ein etwas irreführender Titel ist, werde ich den Titel wieder in



umbenamsen. Passt auch irgendwie besser.

Donnerstag, 13. September 2012

[StarBlazers] Neue Einleitung und Eckpunkte

Ich hab die Einleitung von StarBlazers noch mal überarbeitet und mit ein paar Elementen, wie ich sie einst für das Cimorra-Spin-Off "The Black Galaxy" kombiniert. Hier ist da Ergebnis:

In einer weit entfernen Zukunft…

Das Jahr 121.946 nach der alten Zeitrechnung…

Die Menschheit hat die Herausforderung der Raumfahrt gemeistert und hat sich fast über die gesamte Galaxis verstreut. Sie hat Planeten erobert und bewohnbar gemacht, hat Sternenreiche und Imperien gegründet. Sie hat Kontakte zu anderen Intelligenzen und fremdartigen Lebensformen, führe Handelsverträge und Kriege.

Doch die Menschheit aber als Einheit existiert nun seit langem nicht mehr. Wie einst auf ihrer Mutter Erde haben sie sich zerstritten und gespalten. Neue Reiche wurden geformt durch Blut und Eisen, neue Allianzen mit Aliens geschmiedet und alte Rivalitäten neu entfacht. So entstanden im Laufe der Jahrtausende neue Imperien, Allianzen und Föderationen.

Durch den Kontakt mit Aliens, der Erforschung des Kosmos und jener Orte, die nur mit uralten, fast vergessenen Wissen entdeckt werden können sowie dem Wandel der Zeit in den letzten Jahrtausenden hat sich das Antlitz der Menschheit, ihrer Technologie und ihrer Philosophie stark verändert. Technologie ist gemeinsam mit dem Menschen zu einer Einheit verschmolzen und würde einem Menschen von heute als wahre Magie vorkommen. Geistige und körperliche Verbesserungen durch gezielte genetische Zucht, durch Klonen und Kombination mit Aliengenen sowie der natürlichen Anpassung an fremdartige Welten haben neue Rassen von Menschen geschaffen. Ihre Ansicht über die Kräfte, welche das Universum zusammenhalten, hat sich durch den verstärkten Einsatz von Alienarchäologie stark verändert. Man weiß, von Räumen jenseits der normalen Vorstellungskraft und von Wesenheiten, die älter sind, als die Galaxie an sich und die mit dem Urknall geboren wurden.

Auf Grund der Größe der Galaxis, der Vielzahl an Menschen und dem Wohlstand, den manche Schichten durch die Eroberung des Weltalls genießen durften, begann eine antike Dekadenz wieder die Oberhand über die Ästhetik und den Geist zu erlangen. So sind Gladiatorenkämpfe, der Konsum fremdartiger und visionären Substanzen und Drogen aus weitentfernten Reichen, Sklaverei in allen nur erdenklichen Formen, ein übertriebener Körperkult sowie Verschwendungs- und Genusssucht ein Anblick, der in jener weit entfernten Zeit zum Alltag geworden ist.

Diese Sucht und diese Gier nach neuen Erfahrungen und die daraus resultierende Notwendigkeit, neue Ressourcen zu finden und neue Gebiete zu erobern, sorgte dafür, dass die Galaxis an vielen Stellen in Flammen steht und die gnadenlose Bestie des Krieges über jene Welten fegt.


Ka-kur-ra, I summon thee,
Zul'tekh Azor Vol-thoth.
Mighty Xuk'ul arise,
Kur'oc Gul-Kor, come forth.

The Astral Gate is open...
The Guardians have awakened...

(Bal-Sagoth - Summoning the Guardians of the Astral Gate)


Aus den Aufzeichnungen von Zhel Damarr, Primärer Lektor von Lord Preloc Dejar von Procyon V
121M946/37/II – Im Namen meines ehrwürdigen Herren Lord Preloc Dejar, Baron des Hauses Dejar und Herr über Procyon V verfasse ich hier zu seinen Ehren und zur Ehre des Hauses Dejar den Bericht über die Eroberung des Planeten Sadr III.

Nach dem Ring-Sprung erschienen die fünf Schlachtschiffe der Jarna-Klasse sowie der Usupr-Eroberungstransporter über dem Planeten Sadr III. Die umfangreichen sowie auch psionischen Scans des Esper gaben an, dass es sich um eine bewohnte, aber sehr primitive Welt handelte. Dies bestätigte die Angaben der Spähereinheiten, welche schon vor einigen Wochen auf Sadr III gelandet sind, um die Ureinwohner auszuspionieren und unsere Invasion vorzubereiten.
Nach der Bestätigung durch den Esper erteilte hochwürdige Lord Dejar den Befehl zur Invasion, worauf die Jarna-Schlachtschiffe eine gezielte Salve von Nanomit-Torpedos in die Ballungszentren des Planeten abfeuerten. Knapp über der Planetenoberfläche explodierten die Raketen und gaben die Nanomiten frei, welche sofort damit begannen, die Bevölkerung zu infiltrieren und jede Form von Widerstand sofort niederstreckten. Das Versklavungsprotokoll übernahm innerhalb weniger Stunden die Städte, wodurch nur noch geringe Zahlen an freien Ureinwohner vorhanden waren.
Nach der Übernahme der Stadtbevölkerung durch die Nanomiten befahl Lord Dejar die Endladung der Landeschiffe aus dem Eroberungstransporter. Lord Dejar und sein gesamter Hofstaat aus Dienern, Sklavinnen, Leibgardisten und meiner Wenigkeit bestiegen daraufhin seinen privates Landungsschiff und warteten auf die Startfreigabe durch die Eroberungstruppen. Da die Nanomiten ganze Arbeit mit dem Versklavungsprotokoll geleistet haben, gab es nur sehr wenig Arbeit für unsere Sturmtruppen und so konnten auch wir nun auf Sadr III landen.

Unweit der größten Ansiedlung des Planeten landeten wir auf einer Anhöhe und zogen mit vier Kontingenten der Armee sowie Lord Dejar und seinem Hofstaat in die Stadt. Die menschlichen Bewohner, deren Willen durch die Nanomiten gebrochen war, gingen vor dem ehrwürdigen Lord auf die Knie, während seine Antigravbarke die staubige Hauptstraße entlang schwebte in Richtung Regierungspalast. Dieser war von einer primitiven, aber dennoch beeindruckenden Bauweise und zeugt von einer hohen, künstlerischen Schaffenskraft der Sadri. Am Palast angekommen, stieg Lord Dejar ab und lies den Herrscher dieser Stadt samt seiner Familie vorführen. Es folgte nun die Enthauptung aller männlichen und schwangeren, weiblichen Familienmitglieder, was ein Zeichen des Hauses Dejar war, dass sie wieder eine Welt eingenommen und deren Herrscher vernichtet haben. Die restlichen Frauen wurden in den Harem des Lords eingegliedert, damit er mit ihnen Söhne und Töchter zeugen kann, welche seine Herrschaft auf Sadr III manifestieren.

Nach diesem blutigen Ritual und der Zurschaustellung der Häupter auf langen Stangen, kamen die Berichte der restlichen Armee herein, dass die letzten, möglichen Widerstandsnester vernichtet worden seien. So wurde Sadr III durch den ehrwürdigen Lord Dejar in nur wenigen Standardstunden erobert. Wieder wurde das mächtige Reich des Hauses Dejar um eine weitere Welt vergrößert und neue Rohstoffe und Sklaven für die Märkte der Galaxis erschlossen.

Heil, Lord Dejar!

Gezeichnet
Zhel Damarr
Primärer Lektor von Lord Preloc Dejar von Procyon V

So cold, at the heart of a frozen star...
Stay thy hand and thy tongue, slave of the Outer Darkness.... Surely you are not foolhardy enough to dare unshackle the dire titans of Z’xulth!

Bal-Sagoth - The Empyreal Lexicon


Über das Setting und einige Eckpunkte

„StarBlazers: Beyond the Last Frontier“ ist ein Far-SF-Setting mit Sword & Planet- und Weird Fiction-Einflüssen. Ich ziele dabei optisch auf „Dune“ und „StarWars“ (besonders die neue Trilogie). Hinzu kommen noch Elemente von „John Carter“ und andere S&P-Settings sowie Sword & Sorcery-Elemente, Einflüsse von Jack Vance, H.P.Lovecraft und C.A.Smith, dem arabischen Kulturraum und der römischen Antike. Dies sind aber nur die Schwerpunkte des Settings, denn die Galaxie ist gewaltig und kaum vorstellbar in ihrer Größe und Vielfalt. Daher können so viele Elemente wie man sich nur vorstellen kann in das Setting eingefügt oder entfernt werden. Hinzu kommt noch die Spannbreite, wie man das Setting für sich selber auslegen möchte. Legt man mehr Wert auf den SF-Part, so bekommt es sofort ein anderes Gefühl als wenn man mehr Wert auf den Fantasy-Part legt.
Im Folgenden möchte ich noch ein paar Eckpunkte des Settings verweisen, die ich für sehr wichtig halte:

Extreme Gegensätze: Die Gegensätze sind im SB:BTLF-Universum extrem. Besonders zwischen jenen, die extremen Reichtum und Macht besitzen und jenen, die in bitterer Armut leben und von der Gnade ihrer Herren abhängig sind. Diese Gegensätze spiegeln sich auch in der Ausstattung und Gestaltung wieder. Die Paläste der Reiche gleichen orientalischen Traumphantasien von beeindruckender Schönheit und Pracht. Im Gegensatz dazu stehen die dreckigen und heruntergekommenen Slums von ausgebeuteten Welten, Minenplaneten oder in den Tiefen der Makropolen. Im Gegensatz zu anderen Settings wird es bei SB:BTLF noch deutlicher, da die Dekadenz unter den Reichen zwar offensichtlich, aber nicht übermächtig ist. Sprich: Bei den Reichen ist alles gepflegt und sauber. Maschinen werden gewartet oder durch Neue ersetzt. Es gibt kein Vergessen des technischen Wissens oder ähnliches, sondern es wird gepflegt und man versucht es immer weiter zu verbessern.
Im Gegenzug gibt es Welten, auf denen Patronen die Währung darstellen und man sich wegen einer Flasche Wasser gegenseitig tötet. Die Schere der Gesellschaft klafft hier sehr weit auseinander. SB:BTLF ist keine Utopie, sondern ein Setting voller unmenschlicher Grausamkeiten, Dominanz und Gier. 
 
Feudales System: Es herrscht bei SB:BTLF ein feudales System vor. Die Verwalter der Planeten schulden ihre Herren stets einen Zehnt an den Waren, die von der Bevölkerung produziert wurden. Sei dies nun Nahrung, exotische Güter, Rohstoffe, Drogen, Sklaven oder Rekruten für die Armeen. Zudem können sie zu jeder Zeit zum Frondienst bei größeren Projekten des Herren rekrutiert werden. Auch ist das Reisen zwischen den Planeten nur jenen gestattet, die das Recht dazu haben. Bauern, Sklaven, einfache Handwerker, Maschinenarbeiter oder sonstige Lohnsklaven ist es verboten, ihre Welt zu verlassen – es sei denn natürlich, die Arbeit auf einem Raumschiff gehört zu ihren Aufgaben.

Technologie und Techlevel: Die Technologie ist extrem weit voran geschritten und besitzt fast schon eine magischen Charakter. Trotzdem reicht der Techlevel von dieser exotischen Übertechnologie bis hin zur einfachsten Steinzeit. Während die Planeten der Imperien, welche die Heimatsitze einzelner Dynastien und Häuser darstellen über einen durchschnittlich extrem hohen Techlevel verfügen, gibt es im Gegenzug auch einfache und primitive Welten, welche eben noch auf Steinzeitniveau liegen. Diese weite Fächerung der Techlevel erlaubt einen umfangreichen Einsatz von Quellenmaterial. Von normalen D20 Ausrüstungslisten über D20 Modern bis hin zu D20 Star Wars.
Dank der extremen Technologie sind phantastische Elemente wie Klonen, das Ende von Krankheiten und des natürlichen Todes und der perfekte Übergang von Technologie und Biologie. Dies gilt natürlich nur für jene, die sich diese Technologie auch leisten können.
Die Hochtechnologie hat einen vollkommen anderen Einfluss und ein ganz anderes Handling als in unserer Zeit. So benötigt man zum Beispiel zur Bedienung eines Computers keine Tastatur mehr, sondern nur noch den Zugriff auf das entsprechende Hologrammterminal.

Design: Die extreme Technologie führt auch zu einer anderen Art von Design. Da man extreme Technik nun ohne großartige Terminals verwenden kann, konnte man sich mehr auf das Design konzentrieren. So erscheinen die Paläste und Raumschiffe der Imperatoren der Reiche eher wie orientalische Prunkbauten wie aus Tausend und einer Nacht und sind trotzdem vollkommen mit Technologie ausgestattet.
Je primitiver eine Zivilisation ist oder je niedriger der Stand ist, desto offensichtlicher wird die Technik und desto maschineller und industrieller wirken die Gebäude und Raumschiffe. Als Vergleich könnte man sich hier das Raumschiffdesign von Star Wars und Star Trek betrachten und die damit verbundenen Unterschiede genauer beleuchten.
 
Dekadenz: Im Universum von SB:BTLF herrscht eine römische Dekadenz unter den Reichen und Mächtigen vor. Diese Elemente spiegeln sich in umfangreichen Drogenkonsumen, Orgien, Gelagen und Gladiatorenkämpfen. Sie interessieren sich kaum für die Belange der Bürger, sondern nur daran, ihr eigenes Leben so angenehm wie möglich zu machen. Sie leben in purem Luxus, während die restliche Bevölkerung ihres Reiches in bitterer Armut existieren.
 
Aliens und Fremdartige Wesen: Dieser Punkt ist bei SB:BTLF sehr offen gestaltet, um dem Spielleiter die volle Möglichkeit an Optionen zu bieten. Die Galaxis ist, wie schon gesagt, ein gewaltiger Raum voller Welten, die potentielles Leben bieten können. Somit kann auf jeder dieser bewohnten Welten fremdartiges und bizarres Leben existieren bzw. intelligente Aliens ihre Zivilisationen besitzen. Zudem ist der Einfluss von Aliens, die von jenseits des galaktischen Randes in die Galaxis eindringen auch sehr groß.
Besonders sollte man noch mal kurz erwähnen, dass bewohnbare Welt nicht gleich zu setzen ist mit Welt, auf der Menschen leben können. Somit könnte eine bewohnbare Welt zum Beispiel auch komplett aus Magma bestehen und somit für Wesen, die sonst nur auf der Elementarebene des Feuers zu Hause sind, eine Heimstatt darstellen. Dies ist natürlich auch von dem Geschmack des SLs abhängig, wie fantastisch er SB:BTLF behandeln möchte.
 
Einfluss des Mythos: Als alter Lovecraft-Fan befürworte ich immer den Einsatz von Elementen des Cthulhu-Mythos an Stelle eines christlichen Weltbildes. Gerade bei einem Setting wie SB:BTLF würde das kosmische Grauen Lovecrafts sehr gut hinein passen. Wie sehr es in das Setting eingliedert wird, bleibt natürlich dem SL überlassen, aber ein gewisser Einfluss der Großen Alten und der Götter des Mythos, sowie das Vorhandensein der Rassen des Mythos kann ich nur empfehlen.
Einige Ideen für den Einsatz des Mythos ist zum Beispiel die Anrufung von Yog-Sothoth zur Reise zwischen zwei Welten, Mythosrassen als Aliens (was sie ja auch sind) oder cthulhoide Magie, Verschwörungen und Kulte. Und damit auch eine große Ladung kosmischen Horror.
 
Psionik und Magie: Psionik ist eine sehr stark benutzte Fähigkeit, welche in der fernen Zukunft ausführlich erforscht und trainiert wurde. Psioniker decken viele Bereiche der Gesellschaft ab. Seien es nur die omniösen Esper, welche durch psychogene Drogen extreme, sensorische Kräfte entwickelt haben und so ganze Raumflotten durch den Weltraum navigieren können. Oder Telepathen, die über Lichtjahre hinweg miteinander kommunizieren können. Auch können Psioniker als Waffe eingesetzt werden und die Feinde ihrer Herren mit ihren mentalen Kräften geistig zerschmettern.
Im Gegenzug ist auch Magie in gewissen Sinne normal. Raumschiffe werden mit Schutzsymbolen versehen, damit sie unbeschadet durch den Warp reisen können, Schiffsmagier sorgen für die Sicherheit im Kampf gegen Dämonen und andere kosmische Schrecken. Man nutzt uraltes, kosmisches Wissen, um Kriege zu führen oder um ganze Planeten zu versklaven. Diabolische Götter werden mit immensen Blutopfern beschworen und Dämonen aus der anderen Welt vertrieben.

SB:BTLF kann als eigenständiges Setting aber auch einfach nur als eine Ideenquelle oder Hintergrund für eigene Sci-Fantasy-Settings dienen. So können zum Beispiel alle mögliche Sword & Planet Settings wie Planet Algol, Metal Earth oder Carcosa oder Weird-Settings wie Vornheim oder Towers of Krshal unter dem Hintergrund von SB:BTLF gespielt werden. Oder man macht ein eher starwars-artiges Setting, orientiert sich an Star Trek, kombiniert Aliens mit dem Cthulhumythos oder Terminator oder mit Warhammer 40k oder man kombiniert einfach alles, was man will und was man braucht. Ob man sich nun an Hand der von mir aufgeführten Eckpunkte orientiert oder nicht bleibt jedem selbst überlassen.
Wichtig ist eigentlich nur eines: Spielt!

Mittwoch, 12. September 2012

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-B-

-Teil 2-

Black Pudding



Der Black Pudding oder eben auch Schwarzpudding ist eine der vielen, coolen Elemente von D&D, welche einen doch recht offensichtlichen Bezug zum Cthulhumythos haben. Schließlich erinnern diese schwarze Schleime doch sehr ans Shoggothen oder an das formlose Gezücht von Tsathoggua:

Gut, regeltechnisch gibt es bestimmt ein paar Differenzen, aber die Schleime und Puddings in all ihren Varianten können, wenn man sie richtig einsetzt, eine ordentliche Portion cthulhoiden Horror erzeugen.

Gaia: Auf Gaia wird es diese Kreaturen höchstens in Form von Kirathus, also Dämonen geben. Also natürliche Kreatur wird man kaum auf sie treffen.

Cimorra: Hier ist die Sachlage natürlich wieder anders und Puddings und ähnliche Wesenheiten kann man in den Ruinen, Höhlen oder anderen, dunklen Orten bestimmt antreffen.

The Black Galaxy: Im TBG-Universum können sie formlose Alienkreaturen darstellen und somit in die Richtung des formlosen Gezüchts tendieren.


Blink  Dog


Auch wenn diese Wesen nicht so aussehen - Hey! Auf dem Bild ist er einfach zu knuffig! - so sehe ich sie doch etwas mit anderen Augen. Auch hier denke ich eher an cthulhoide Hintergründe und könnte diese Kreaturen in etwas mit den Hunden von Tindalos gleichsetzen:


Na, sieht doch gleich mal besser aus. Gut, die Blink Dogs sind eher Teleporter und kommen jetzt nicht aus den Ecken der Zeit angekrochen, aber sie bieten doch einen sehr ähnlichen Effekt. Denn wenn plötzlich irgendwelche hundartigen, bluthungrigen Kreaturen von jenseits des Raumes erscheinen, plötzlich wieder verschwinden und in einer anderen Ecke auftauchen, so kann das die Spieler schon mal etwas...sagen wir...stressen.

Gaia: Ähnlich wie jede andere Form von fremdartigen Kreaturen wären diese Teleporterhunde nur als Dämonen oder Geisterwesen aus dem Kirathu vertreten.

Cimorra: Durch den verstärkten Einfluss cthulhoider Elemente könnten die Blink Dogs - nach einer optischen Überarbeitung - auf Cimorra heimisch werden. Ich denke da besonders an Magier, welche diese Kreaturen aus einem Dämonreich beschwören, um ihre Feinde zu jagen.

The Black Galaxy: Hier könnte man zweischneidig vorgehen. Entweder sind sie Alienkreaturen, welche einen natürlichen Raumsprung erzeugen können oder eben irgendwelche Dämonen aus den Tiefen des Weltraums - was beides irgendwie das Gleiche ist.


Brain Mole



Ein psionisch-begabter Maulwurf...hmm... Irgendwie finde ich das Ganze...seltsam... Also, einen Psionischenenergiesauger, denn mehr ist es ja nicht, finde ich schon ganz cool. Aber warum muss er in die Gestalt eines Maulwurfs verpackt sein? Was Abgedrehteres fände ich da schon wesentlich sexier. So in etwa:

oder
Also eher was Bizarr-Weird-Stranges statt einem Maulwurf. Gut, auf der anderen Seite ist ein Maulwurf recht gut getarnt und kaum auffindbar. Man könnte daraus eine sehr nette Falle für psionisch-aktive Charaktere machen, aber trotzdem finde ich den Maulwurfgedanken an sich nicht so pralle.

Gaia: Wie bei den meisten übernatürlichen Kreaturen wären Brain Moles auf Gaia eher selten bis unwahrscheinlich. Und sie würden - höchstens eben als Kirathu vielleicht - nicht so recht ins Bild von Gaia passen.

Cimorra: Auch auf Cimorra fände ich diese Wesen eher nicht so passend. Mit einem neuen Aussehen vielleicht (siehe oben), aber ansonsten eher nicht.

The Black Galaxy: Im TBG-Universum würden die Brain Moles in einem neuen Gewand als psionische Parasiten bestimmt richtig gut reinpassen. Sie könnten zum Beispiel in Raumschiffe eindringen und die Navigatoren anzapfen, welche daraufhin die Berechnung für die Raumfaltungen verfehlen, worauf dann die Schiffe irgendwo im Warp stranden. Oder einen Psi-Chor angreifen und die Adepten nach und nach ausschalten.


Brownie


Ja, also...da haben wir den märchenhaften Aspekt von D&D, einen Punkt, den ich in meinen Settings so nicht wirklich gebrauchen kann. Das heißt aber auch nicht, dass ich ihn nicht eingerechnet haben. Fakt ist: In der oben gezeigten Form als Heinzelmännchen kann ich sie definitiv nicht gebrauchen. Eine Möglichkeit, die ich jetzt noch so im Allgemeinen sehen würde, wäre es den Brownies eine "alternative" Form zu geben. "Willow" hat es ja ganz gut vorgemacht:


Dröselt man die Brownies noch weiter auf, könnte man aus ihnen sogar etwas extrem Bösartiges machen. Wenn ich mich recht erinnere, fallen mir da die Kobolde aus Goatswood ein, wie sie im "Malleus Monstrorum" von Cthulhu zu finden sind: Kleine Kobolde, die Kinder in die Wälder führen, dort zu Tode quälen und dann fressen. Hat was. Und sowas in der Richtung würde ich auch bei Brownies oder auch anderen Feenwesen befürworten. Aber dazu dann später mehr.

Gaia: Auf Gaia gibt es ein Gebiet, welches als "Der Alte Wald" bekannt ist und die Heimat von Baumgeistern sein soll. In ihm befindet sich ein Bereich, der den Namen "Feenwälder" trägt. Dort kann man auf Feen aller Art, auch Brownies, treffen. Doch die Gaia-Brownies sind, wie alle Geisterwesen doch eher von fremdartiger Natur. Ich denke da z.B. an die Feenwesen, wie man sie bei den Waldelfen von "Warhammer" vorfinden kann. Also eher kleine, wuselige Geisterwesen, die vielleicht die Gestalt ändern können. Ein wenig musste ich da jetzt auch an die Feen aus "Pans Labyrinth" denken.

Cimorra: No fucking way!  

The Black Galaxy: Theoretisch ja. Also, ich kann sie mehr sehr gut als Geisterwesen vorstellen, die sehr gremlinslike auf Raumschiffen für Terror sorgen. Und braucht man magischbegabte Geisterjäger, um die kleinen Bastarde wieder los zu werden. Wieso muss ich nur gerade an Nurglings oder Blaue Horrors denken, die kichernd sich in den Ritzen in den Schiffen verstecken, Leitungen durchbeißen, Kurzschlüsse erzeugen oder die Belüftungssysteme verschmutzen?


Bugbears

Grottenschrate zu gut deutsch. Die größte Version der Goblins (mit Hobgoblins) gerechnet und irgendwie auch nur ein zusätzlicher Orkersatzstoff. Sprich: "Wenn man mal keine Orks mehr hau will, setzt man halt Hobgoblins und Grottenschrate hin." Hm... Naja. Nennen wir es mal eine Existenzberechtigung, wenn auch keine Gute. "Aber ist nicht jeder Form der Existenz besser als die Nichtexistenz?" würde jetzt Spinne fragen. Ähm...ja...schon...vielleicht...irgendwie...
Es ist halt ein Problem, dass man gerne bei D&D für jede Kreatur gerne einige Varianten eingebaut hat. Und um nun "Die fiese Rasse (TM)", also Orks, etwas zu variieren, hat man halt Hobgoblins, Bugbears und ähnliche eingeführt.
Um nun dieses Problem etwas aufzudröseln, hab ich mal den Bugbear 1:1 auf Deutsch übersetzt, wo dann der "Käferbär" heraus kommt. Macht die Sache auf dem ersten Blick auch nicht besser. Gut, man könnte sich eine Art Ameisenbär vorstellen, der sich von Käfern ernährt. Doch ich denke jetzt mal anderes rum und zwar eher an etwas bärengroßes, käferartiges mit Chitinplatten. So ein bisserl wie ein Umber Hulk (mir ist der dt. Name gerade entfallen):

Größe und Beschreibung würde eigentlich ganz gut zu einem Bugbear passen.

Gaia: Auf Gaia nehme ich die Werte des Bugbear ganz gerne für große Schlägertypen. Also, nicht als eine eigene Rasse, sondern eher für brutale Menschen-, Tark- oder Wulfenkrieger. Da denke ich eher mal recht flexibel und kralle mir einfach die Werte, wie ich sie brauche.

Cimorra: Siehe Gaia. Nur eben halt nur für Menschen oder etwas ähnliches.

The Black Galaxy: Hier hätte ich eine Idee, wie man die Bugbears in etwa als eine Art Rasse behalten könnte. Nur würden sie eher einen anderen Name und eine entsprechende Ausrüstung bekommen:

Das dürfte jeden weiteren Kommentar ersparen...


Bulette


Bulette... Hmmm... Zum Glück bin ich Frangge, sonst hätte ich ständig Hunger, wenn ich den Namen höre:


Ansonsten ist der Landhai mit deutschem Namen ein eher archaisches Monster. Sie wirkt recht prähistorisch für mich, was vielleicht daran liegt, dass ich als Kind einen Landheit als Plastiktier in einem Dinosaurierset hatte. Ich finde den Landhai recht "medium", sprich: Ist ganz nett, haut mich aber nicht vom Hocker.

Gaia: Durch aus möglich, dass ich Landhaie auf Gaia ansiedeln könnte, denn sie erfüllen doch einige Voraussetzungen, die wir (Yela und ich) für Kreaturen auf Gaia haben. Ob es großartige Veränderungen geben wird, weiß ich nicht. Irgendwie will ich mir über diese Wesen nicht so viele Gedanken machen.

Cimorra: Siehe Gaia. Der archaische Aspekt, den ich oben angesprochen habe, gefällt mir bei Cimorra recht gut, weswegen diese Kreaturen hier gut reinpassen.

The Black Galaxy: Siehe Gaia und Cimorra.


Fertig mit B. C wird dann in Bälde folgen. Stay tuned!

Montag, 10. September 2012

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.


-B-

-Teil 1-

Baboon


Ein Baboon, also ein Pavian, nimmt meiner Meinung nach, einen ähnlichen Standpunkt ein wie der Gorilla bzw. der Fleischfressende Affe. In der freien Natur sind Begebnungen mit ihnen eher harmlos, es sei denn sie fühlen sich bedroht. Dies gilt außerdem für die meisten Tiere. Solange es keine direkte Bedrohung für sie gibt, sind sie zumeist ungefährlich. Die Frage ist halt nur, wo das Angst- und damit das Reaktionslevel des einzelnen Tiers liegt.

Aber ich schweife ab.

Paviane an sich haben sogar wenig Scheu vor Menschen, weshalb ich nicht an eine wirkliche Bedrohung durch die Tiere für eine Gruppe von Charakteren glaube. Aber: Was für die Gorillas und Fleischfressenden Affen gilt, könnte auch für die Paviane gelten. Damit meine ich, dass man sie als Wachhunde abrichten könnte. Und man muss schon gestehen, dass ein Paviangebiss sehr furchteinflössend ausieht bzw. ihre Zähne bestimmt schöne, tiefe Wunden erzeugen kann.

Und vielleicht hat auch mal ein verrückter Wissenschaftler/Magier/usw. Experimente mit den Tieren gemacht und eine große und sehr gefährlichere Variante geschaffen.

Gaia: Hier gilt Ähnliches, wie bei den Gorillas/Fleischfressenden Affen. Sie treten zumeist in angepasster Form in der freien Natur auf, wo sie für Menschen oder andere Rasse nur bedingt gefährlich sind. Abwandlungen des Themas als Wachhunde oder ähnliches können natürlich auch vorkommen. Auch als Haustiere, gerade in den warmen Ländern und Regionen der Welt, könnte ich mir die Tiere sehr gut vorstellen.

Cimorra: Wie bei Gaia sind auch auf Cimorra alle Möglichkeiten vorhanden, wie man Paviane einsetzen kann. Als Pulp-Welt kann es auch schon eher mal ein mehr aggressiver Einsatz sein und so könnten ausgehungerte Pavianrudel schon mal versuchen, die SC als Beute zu betrachten.

The Black Galaxy: Siehe Gaia.


Badger



Pff...Joa. Ein Dachs halt. Es sind halt nachtaktive Fleischfresser, die von Kleintieren ernähren. Ihren Einsatz im Rollenspiel würde ich, wie bei jedem anderen Tier auch, von der Situation (z.B. ein Dachs raubt einen Bauernhof aus, Dachsjagd, usw.) abhängig machen. Wie viele Tiere bräuchte ein Dachs kaum Werte - höchstens wenn er sich mit einem Dackel kämpft. Aber wer will schon einen solchen Kampf regeltechnisch ausführen???

Keine weiteren Kommentare zu dem Thema!


Baluchitherium



Dieses prähistorische Riesennashorn - um es mal so einfach zu sagen - ist ein perfektes Wildtier, welches man sehr schön in Sword & Planet-Settings als Reittieralternative einsetzen kann. Wie so etwas aussehen könnte, zeigt sehr schön Games Workshop mit der Gorgorothbestie für Herr der Ringe:



Gaia: Durchaus kann ich mir vorstellen, dass solche prähistorischen Tiere auch auf Gaias Steppen zu finden sind. Dadurch, dass sie auf unserer Welt schon mal exisitert haben, haben sie schon mal eine Zugangsberechtigung zu Gaia, weil sie einfach keine Lebensformen darstellen, welche biologisch nicht völlig Kappes sind. Besonders in Tei'Aurin, wo die meisten Bewohner Nomanden sind und auf den titanischen Ochds leben, könnte ich mir ein solches Tier als Reittier ganz gut als eine Art kleiner Transporter vorstellen.

Cimorra: Wie schon oben gesagt: Diese Tiere passen zu Cimorra wie die Faust aufs Auge.

The Black Galaxy: Und bestimmt gibt es auch bei hier einen Planeten, wo solche oder ähnliche Tiere durch die Steppen streifen.


Barracuda


Diese Salzwasserraubfische sind vom Verhalten her sehr aggressive Räuber. Laut Wikipedia sind sie in manchen Gegenden mehr gefürchtet als Haie - und das hat ja wohl was zu sagen! Nicht so wie Piranhas, die auf Blut und Krankheit reagieren, sondern Barrakudas greifen auch gerne mal glitzernde Objekte oder zappelnde Beine an. So kann man Überquerungen von Flusseinmündungen ins Meer schon mal zu einem bissigen Erlebnis machen.

Gaia: Gaia hat sehr viele tropische Gewässer und Meere. Es bietet sich also an, eine gaianische Variante von Barrakudas dort anzusiedeln.

Cimorra: Siehe Gaia.

The Black Galaxy: In einer Galaxie voller Planete gibt es bestimmt einige Wasserwelten, die einen reichen - und bestimmt auch manchmal todbringenden Fischbestand haben.


Basilisk



Ein Fantasyrollenspielklassiker! Wobei es bei diesen Kreaturen mythologischen Ursprungs sehr starke Abwandlungen gibt. Es gibt sie z.B. wie oben gezeigt mit Beinen (D&D) oder auch ohne (DSA, siehe unten).



Die ursprüngliche Variante hatte auch einen Hahnenkopf. Gab man ihr noch Flügel so hatte man einen Cockatrice. Interessant... Auch interessant ist, das die Syphilis als Basiliskengift gegen Ende des 15. Jahrhunderts bezeichnet. Und die Redewendung "Basiliskenblick" bezeichnet einen besonders scharfen oder stechenden Blick. Immerhin soll der Blick eines Basilisken einen Menschen ja töten oder versteinern ähnlich wie bei einer Medusa.
Auch interessant ist die Tatsache, dass es im Reich der Reptilien Basilisken gibt: Wikipedia: Stirnlappenbasilisk

Je nach Setting kann man nun das Thema diese magischen Kreatur variieren:

Gaia: Ich glaube nicht, dass es Riesenschlangen auf Gaia gibt, deren Blick einen versteinen kann. Es sei denn, sie wären mit einem Kirathu (Dämon) besessen. Tödlichegiftige Riesenschlagen gibt es auf Gaia bestimmt. Ob sie aber die Ausmaße eines "echten Basilisken" (siehe Harry Potter und die Kammer des Schreckens) erreichen, ist die eine andere Frage. Möglich wäre natürlich auch die Variante als giftige Riesenechse.

Cimorra: Für Cimorra bevorzuge ich eher die DSA/Harry Potter-Variante des Basilisken. Die Schlange mit Beinen erinnert mich doch zu sehr an einen Drachen. Wobei das mit Drachen ohnehin so eine Sache ist. Da mythische Kreaturen auf Cimorra, sagen wir mal kein Tabu sind - keine Seltenheit wäre eine Übertreibung - kann es schon mal vorkommen, dass eine Heldengruppe es mit einer solchen Riesenschlange zu tun bekommt.

The Black Galaxy: Hier stellt sich nun die Frage, in welche Richtung man geht. Ich dachte eher dabei an ein Weird-SF-Setting, wo im Grunde alles erlaubt ist. Also mit giftspeienden und versteinernden Basilisken. Man kann es natürlich auch mehr wie Gaia spielen und versuche zu extreme Fantasyelemente vermeiden. In dem Fall wären Basilisken wahrscheinlich auch eher irgendwelche Riesenschlangen oder was Drachenartiges.


Bear

Kein Kommentar!


Beaver

Kein...Moment! Was steht da?
"Giant beavers sometimes trade, and if coins or other valuables are offered they can sometimes be persuaded to undertake the building of dam-like constructions if there is water near the  building site, for they use such water to work in/from."

DAFUQ?!

Das klingt für mich irgendwie nach den Bibern von "Narnia" und ist da schon ein Bruch in der ganzen Sache, denn entweder betrachtet man Tiere wirklich als Tiere oder als mythische, sprechende Fabelwesen!


Beetle, Giant



Bei riesenhaften Gliederfüßlern stellt sich halt immer das gleiche Problem mit der Atmung. Wenn man diesen Punkt einfach mal ignoriert, sind Riesenkäfer, wie auch andere Rieseninsekten oder -spinnen, eine spannende Sache, die viel zu den Punkten "Horror im Rollenspiel" beitragen , aber auch einfach einen netten Ersatz für das klassische Pferd darstellen können.

Hier kann man auch, je nach Setting, mit verschiedenen Effekten, Spezialwaffen, Fortbewegungsmethoden und anderen Aspekten spielen. Ich will jetzt damit nicht auf die einzelnen Käfer eingehen, die im Monster Manual aufgeführt sind, aber man kann sich da als Spielleiter und Weltenbastler schon etwas austoben.

Gaia: Großinsekten sind auf Gaia ein Problem, wie ich schon beim Buchstaben A erwähnt habe. Trotzdem hat zum Beispiel die Magokratur von Arincandria dank magischer Experimente, spezieller Züchtungen und Technomantie es geschafft, Rieseninsekten als Nutztiere zu kreieren. Diese erscheinen auf Grund der massiven Modifikationen ihrer Körper bestimmt recht grotesk, doch erzeugen sie bei mir ein recht cooles Bild aus biomechanischen Monstern.

Cimorra: Hier interessieren mich solche Probleme wie Tracheenatmung nicht. Auf Cimorra sind Rieseninsekten durchaus vorhanden und können, je nach Situation den Spielern einige Probleme bereiten oder auch als Reit- oder Lastentiere dienen. Hierbei erinnere ich mich immer gerne an Szene von "King Kong" als das Rettungsteam in diese Schlucht gestürzt ist, wo sie dann von Rieseninsekten und Blutegeln angegriffen wird. Sehr geniale und pulpige Szene!

The Black Galaxy: Das Universum ist groß und hat viele Welten, wo eine veränderte Schwerkraft oder ein höherer Sauerstoffgehalt das Vorhandensein von Riesenkäfern legitim macht.


Beholder



Ein D&D-Klassiker, wenn nicht sogar DER D&D-Klassiker schlechthin. Eine schwebende Kugel mit einem großen und vielen kleinen Augen auf beweglichen Ärmchen und einem rießigen Maul, welche mit jedem Auge besondere, magische Kräfte ausüben kann. Das ist schon sehr, sehr cool und auch strange. Und so sollte man die Betrachter auch behandeln! 

Ich sehe in ihnen eher eine Variante cthuloiden Grauens als ein Dungeonmonster. Sie sind eine Rasse von Kreaturen, die eine bizarre Denkweise haben, die auf Grund ihrers Körperbaus und ihrer Fähigkeiten eine andere Gesellschaftsform aufweisen und andere Wesen, die nicht über die gleiche Macht verfügen als Sklaven oder sogar als Nahrung betrachten. Das ist eine interessante Betrachtungsweise. So könnte man zum Beispiel "The Whisperer in the Darkness" mit Betrachtern statt mit Mi-Gos besetzen oder "The Shadow over Innsmouth" mit Betrachtern statt mit Tiefen Wesen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, das Betrachter sehr neugierige Wesen sind, die gerne andere Kreaturen erforschen und vielleicht sogar Hybridisierungsexperimente wagen, um ihre "Defizite" - Arme und Beine - so auszugleichen oder um tödliche Spionagewesen zu erschaffen. Zumindest klingt das für mich logischer als die trölftausend Varianten von Betrachtern, die ich eigentlich nur lächerlich finde. Gut, sicherlich gibt es unterschiedliche Arten einer Gattung, aber dass die Unterschiede so extrem sind, nur um einige neue Effekte oder Gegnerarten zu haben, finde ich schon etwas extrem.

Was ich an den Betrachtern ändern würde ist die Sache mit den an ihre Augen gebundene Zauber. Stattdessen würde ich sie eher als eine sehr magie- oder besser vielleicht noch psi-aktive Rasse betrachten. Psionik würde mit allen Möglichkeiten, wie Telepathie, Hypnose oder Telekinese sehr gut zu diesen Wesen passen.

Gaia: Auf Gaia wird man keine Betrachter vorfinden. Sie passen hier einfach nicht ins Setting. Vielleicht könnte man sie als eine Kirathuform verwenden, aber in der von mir gedachten Form passen sie einfach nicht.

Cimorra: Hier kann ich mir Betrachter schon besser vorstellen. Als eine fremdartige, dämonische Rasse, welche in unterirdischen Kavernen haust, kann man sie vielleicht schon mal auf Cimorra antreffen. Aber übertreiben will ich es mal nciht.

The Black Galaxy: Was anderes ist es hier. Die Betrachter als eine fremdartige, höchst manipulative Alienrasse mit Mythostouch passen exzellent in ein Weird-SF-Setting. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie sie durch eine Raum-Zeit-Spalte auf einen Bergbauplaneten reisen, dort eine Basis errichten und dann damit beginnen, die Minenarbeiter zu entführen, zu untersuchen und letztendlich durch ihre psionischen Kräfte in den Wahnsinn zu treiben.

Ende Teil 1

Freitag, 7. September 2012

[StarBlazers] NOD: My Space Lovers

Heiße Geliebte für einen Weltraumhelden oder -heldin gesucht?



Auf The Land of NOD hat John Matthew Stater eine nette Random-Liste zum Basteln einer solchen Person/Alien/Sexbot/Ding hochgeladen: My Space Lovers (englisch)




Memo an mich: Ich sollte ohnehin mal eine Materialsammlung für "Cimorra" und "StarBlazers" basteln und die ganzen Blogs nach Nützlichem oder Kuriosen für die Settings durchforsten.

Donnerstag, 6. September 2012

[Inspiration] Melchior Grün



Heute kam per Post endlich "Melchior Grün" von Michael Hutter. Das streng limitierte Buch - ich hab eine der 25 nummerierten und signierten Ausgaben erhalten, genauergesamt Nr. 12 - ist ein kleines Meisterwerk. Eine perfekte Mischung aus Text und Bild.

Bis jetzt habe ich nur 2 der 5 kleinen Geschichten gelesen, aber sie erinnern mich schon sehr an eine erotische Version von Clark Ashton Smith Ideen. Was ich aber sehr gut finde! Diese Mischung aus mittelalterlichem Schreibstil mit einer bizarr-sexuellen Phantastik voller Aliens, Pilzen, Würmern und Mondreisen finde ich einfach genial! Absolut genial! Und sehr inspirierend. Besonders für Cimorra oder eben jetzt auch für StarBlazers. Außerirdische Kreaturen, die von lüsternden Adeligen in ihrem Keller aufgezogen werden, kann es ohne weiteres bei beiden Settings geben. Ebenso wie grünleuchtende, summende Pilze, die Menschen als Nährboden brauchen und von einem Kult sündiger Nonnen beherbergt wird, kann auch ohne Probleme in beiden Settings als Abenteuer herhalten. 
Auch wer ein Fan von Mortheim oder Cthulhu: Dark Ages ist, sollte sich sputen und dieses Büchlein bestellen. Der Preis ist zwar horend, aber auf Grund der strengen Limitierung gerechtfertigt: Shop des Luftschiffverlags.

Wer weitere Infos und einige Teaser zu dem Buch haben möchte, soll einen Blick auf die Homepage des Künstler werfen: Kunstkrake

Dort gibt es noch eine Vielzahl weiterer, sehr genialer Bilder, die mich immer wieder geistig sehr beflügeln und inspirieren. Am liebsten würde ich mal ein Rollenspielsetting schreiben, dass komplett von Hr. Hutter bebildert wurde.

Hier sind noch ein paar Bilder von der Homepage zur Veranschaulichung meines Geredes:





[Rollenspiel] Monster, Manuals & Philosophie

Mal was Neues...oder Altes...

Ich hatte mal Lust mir etwas Gedanken zu den Einträgen unterschiedlicher Monstermanuals zu machen. Wie man die Kreaturen und Einträge neu betrachten kann bzw. wie sie so in meine Rollenspielsettings passen. Den Anfang will ich mal mit dem alten Monster Manual der 1st Edition von D&D machen, um einfach mal sehr klassisch zu sein. Da ich sie nur auf Englisch zur Zeit greifbar habe, werde ich auch nur die englischen Namen verwenden. Wahrscheinlich werde ich nicht absolut alle Kreaturen ansprechen, da manche einfach nicht der Rede wert sind oder einfach zu eindeutig sind.

Und so werde ich mich mal so langsam durch die ganzen Bücher und PDFs pflügen und mal schauen, was man so aus der Sammlung herausziehen kann. Fangen wir also mit unserer Tour mal an:

D&D Monster Manual 1st Edition

-A-

Aerial Servant

Dabei handelt es sich um ein niederes Luftelementar, welches als praktischer Sklave für Unterwegs gerufen werden kann. Ok. Aber: Warum ist er nicht einfach nur ein Luftelementar, sondern hat einen eigenen Eintrag bekommen? Meiner Meinung nach ist der Aerial Servant in der Hinsicht so sinnvoll wie ein Kropf. In der Hinsicht wurde bei D&D immer etwas übertrieben, was die Menge der Kreaturen anging. Anstatt sich mal vernünftig zu überlegen, was sinnvoll wäre, wurden oft solche Dinger wie der Luftdiener (so heißt er, glaube ich, auf dt.) ins Leben gerufen, die aber effektiv nicht anderes sind wie eine Variante einer anderen Kreatur.
Der Aerial Servant hingegen richtet ordentlich Schaden an (8-32), was einen einfachen Charakter mit einem einzigen Hieb über den Jordan schicken dürfte. "Unsichtbarer Assassine" oder "Aerial Assassin" wäre da fast eine bessere Bezeichnung.

Gaia: Theoretisch kann diese Wesen auf Gaia geben. Hier wären sie wahrscheinlich irgendwelche kleinen Kirathus (Dämonen), welche eine Dieneraufgabe (Transport, Botschaften übermitteln, Auftragsmorde) erfüllen, wenn sie von dem Beschwörer unter ihre Kontrolle gebracht wurden. 

Cimorra: Auch hier kann es diese Wesen als eine Art Geisterwesen, vielleicht eine Art Dschinn oder Elementar oder Geist geben. Aber für Cimorra bräuchte man keine zu genaue Definition, was der Aerial Servant genau ist, sondern eine eher grobe Umschreibung. Auch könnte ich sie mir auf Cimorra eher wie eine Art Flugkraken, Sternenvampir oder Lloigor vorstellen, welche zumeist unsichtbar sind und, wenn sie mal ihre Gestalt enthüllen, eher sehr, sehr bizarr und verdreht aussehen.

The Black Galaxy: Da ich Magie und Dämonen fest in das TBG-Universum integriert habe, wären diese Wesen durchaus auch hier möglich. Die Frage, die ich mir hier nur stelle ist, ob die es sich bei ihnen vielleicht um eine Rasse unsichtbarer Aliens handelt oder eher um Dämonen oder etwas ähnliches. Wenn ja, dann denke ich da auch mehr an die Cimorra-Variante mit Tentakeln, Schleim und Wahnsinn.


Ankheg


Der Ankheg ist ein ähnlicher Fall wie der Aerial Servant: Wieder nur eine Variante des Rieseninsektenthemas. Ganz nett, aber auch nicht wirklich mein Gusto. Immerhin kann man sie stellenweise als "normale" Tiere einer Welt einsetzen. Trotzdem bin ich kein echter Freund von diesen Säure speienden Rieseninsekten.

Gaia: Schwerer Fall. Denn ich führe sein einiger Zeit mit meiner Freundin Yela einen Kampf darüber, ob Rieseninsekten, Riesenspinnen oder ähnliches überhaupt auf Gaia existieren dürften oder nicht. Ich komme immer mit dem Argument, dass das Leben auf Gaia durch den Einfluss des Manas durch auch auch Rieseninsekten hätte erschaffen können, doch sie - als Biologin - weigert sich stets dagegen. Daher würde ich auch - in dem Fall stört es mich auch nicht sehr - eher sagen, dass der Ankheg nichts auf Gaia verloren hätte.

Cimorra: Hier ist es durchaus einfacher. Möglicherweise könnte ich mir vorstellen, dass diese Tiere in den Wüsten und dort auch in unterirdischen Regionen beheimatet sein könnten. Ich weiß nicht wieso, aber Wüsten und Rieseninsekten finde ich immer sehr passend. Aber ich bräuchte sie jetzt nicht so dringend hier.

The Black Galaxy: Bestimmt gibt es sie auf irgendeiner Welt der Galaxie oder im Universum. Diese Erkenntnis reicht eigentlich schon.


Ant, Giant


Ein Klassiker der Pulp-Fiction! Riesige Ameisen, entstanden durch Atomwaffen, welche die Städte der Menschen angreifen! Absolut großartig! Im Gegensatz zum Ankheg haben Riesenameisen einfach eine klassische Aura, bei der man sofort Bilder vor Augen hat, wie die tonnenschweren Monster durch die Straßen ziehen und mit ihrer Säure die fliehenden Menschen zu einem Haufen Schleim und Knochen verwandeln. Auch kann ich mir sehr gut einen Dungeonraid in einem Bau der Riesenameisen (z.B. Suche nach einem Artefakt, das eine nun verdaute Leiche bei sich hatte, oder die Befreiung einer möglichen Beute) vorstellen.

Gaia: Hier muss ich leider meine Euphorie gegenüber dieser Riesentiere etwas bremsen, denn... naja... Rieseninsekten und Trachenatmung halt... Biologin... Siehe Ankheg. Also, eher nicht.

Cimorra: Hier wird ganz pulpartig jeder Aspekt von Biologie außer Acht gelassen. Und so ragen turmhohe Ameisenbauten aus den dichten Urwäldern Cimorras empor und stellen eine tödliche Bedrohung für jedes Lebewesen im Umkreise einiger Meilen dar. Dies ist wahrhaftig aber ein Problem, denn schon normale Ameisen bzw. staatenbildende Insekten benötigen für ihr Verhältnis Unmengen Nahrung. Daher reicht es schon aus, wenn die Riesenameisen a, nicht so riesig werden (wie auf dem Bild oben reicht vollkommen aus) und b, ihre Vermehrung nicht ganz so extrem sein, wie bei normalen Ameisen. Hier verweise ich eher mal auf "Aliens", denn die Xenomorphen haben ja doch gewisse Ähnlichkeiten mit den Riesenameisen.

The Black Galaxy: Apropos Xenomorphe: Bei TBG kann ich mir die Riesenameisen ganz gut vorstellen. Sei es als normale Tiere auf einer fremden Welt oder vielleicht eben eher als Xenomorphe ala "Aliens". Da fällt die Entscheidung schon fast schwer, wie man sie einsetzen möchte.


Ape (Gorilla) & Ape, Carnivorous


Egal, ob nun Gorillas oder andere, fleischfressende Affen: Beide Varianten sind, je nach Setting, ein echtes Muss. Ich denke da z.B. auch an die weißen Gorillas von "Congo", welche als tödliche Wächter und hochaggressive Killer gezüchtet wurden. Perfekte Gegner also für Dschungel und Ruinenstädte. Aber: Ich würde sie nicht mit den Weißen Affen von Barsoom gleichsetzen oder mit den White Apes aus dem sehr schicken LL-Realms of Crawling Chaos-Büchlein. Denn diese beiden Versionen sind doch eine ganz eigene Geschichte. 

Gaia: Fleischfressende Affen, Gorillas und alle anderen Varianten sind, in einer an die Welt angepassten Form natürlich, auf Gaia in entsprechenden Gegenden (z.B. Azeoma) durchaus normal. Allerdings glaube ich kaum, dass man sie in einer hochgezüchteten Killervariante vorfinden wird, sondern eher als normale Tiere, die lediglich ihr Revier verteidigen. In der Hinsicht könnten sie auch als Wächter einer Ruinenstadt dienen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie von den Einwohnern der Stadt extra dafür trainiert wurden, ist doch eher sehr gering. Allerdings werde ich, wenn ich das Thema bei den White Apes dann nochmal aufgreifen werde und ich es nicht vergesse, auf die Kryüg hinweisen, welche eine Art gaiaische Version der White Apes in Form eines kleinen, speziellen Volkes sind.

Cimorra: Hier bin ich mal wieder etwas offener, denn hier passt das Konzept der fleischfressenden Affen perfekt ins Bild der Welt. Ob als Tiere oder auch als trainierte Killermaschinen, welche als Dungeonwächter oder Arenakreaturen gehalten werden, die Einsatzmöglichkeiten für diese Kreaturen - aber auch für Gorillas - ist auf Cimorra extrem groß.

The Black Galaxy: Im StarBlazer-Universum gibt es bestimmt Welten, wo es Gorillas und Fleischfressende Affen in angepasster Art und Weise gibt. Dazu gibt es unter anderem bei Stars Without Number ab Seite 148 einige nette Listen mit körperlichen Mutationen und Veränderungen von Verhaltensweisen für Tiere. Somit ist es extrem einfach, individuelle Affen für das Setting zu kreieren. Weiterhin verweise ich dann nur nochmal auf "Planet der Affen"...


Axe Beak


Noch ein Tierchen, wie die Affen, welches man sehr gut in allerlei Settings einsetzen kann. Beilschnäbel sind eine gute Basis für große und kräftige Laufvögel. Neben einer freilaufende Variante kann man sie bestimmt auch sehr gut als Reittiere (Chobocos!!!) einsetzen. Gerade mit dem gefährlichen Schnabel, der vielleicht leichte Rüstungen wie Leder leicht durchschlagen kann, kann ich mir die Axe Beak ganz gut als Reittiere für Krieger vorstellen. Apropos Reittiere: Nicht auf jeder Welt wird auf Pferden geritten. Einige Alternativen können da schon mal sehr interessant sein.

Gaia: Durchaus kann ich mir Axe Beaks auf Gaia in beiden Varianten (wild und domestiziert) vorstellen. Gerade bei irgendwelchen Steppenvölkern wären die Laufvögel als Reittiere ganz vernünftig und ein schöner Anblick.
Überhaupt sollte ich mal überlegen, ob ich sowas wie Pferde nicht so langsam komplett aus Gaia verbanne. Finde ich nämlich dort auch recht langweilig.

Cimorra: Ähnlich wie bei Gaia kann ich mir auf Cimorra die Axe Beaks auch sehr gut in beiten Varianten vorstellen.

The Black Galaxy: Siehe Gaia und Cimorra.


So, das war es fürs Erste. Der Buchstabe B des MM1 wird dann in Bälde folgen.

Montag, 3. September 2012

[Rollenspiel/Weltenbau] Stars Without Number & Veränderungen Yagog 3

Schnell noch mal ein paar mitternächtliche News loswerden:


Gerade habe ich "Stars Without Number" als PDF für Lau (!!!), also für NIX (!!!) oder einfach gesagt KOSTENLOS (!!!) bei Drive Thru RPG gefunden. Da ich nicht weiß, ob dies nur eine kurzfristige Angelegenheit ist, möchte ich nur mal daraufhinweisen, dass man nun zuschlagen sollte.

Desweiteren habe ich mir noch etwas Gedanken über das "Yagog 3"-Setting gemacht und ich bin mir sicher, dass ich es nicht auf einem Planeten belassen möchte, sondern lieber als ein sehr abgedrehtes und sehr offenes Weird-Sci-Fantasy-Setting im Weltraum mit einer Vielzahl von Planeten haben möchte. Deswegen haben ich ja auch nach "Stars Without Number" gesucht. Dabei denke ich an eine Mischung aus StarTrek, Heavy Metal und vielen, anderen Elementen, die ich auch schon für "Yagog 3" im Hinterkopf hatte. 

Und durch meinen D20/BoL-Bastard hätte ich auch die vollen Möglichkeiten, aus denen ich schöpfen könnte. Ich denke da z.B. an die D20 StarWars-Bücher, D&D, D20 Modern, D20 Cthulhu und vieles mehr, was man einfach in das Setting einfließen lassen könnte. 

Wenn man also mal etwas StarTrek/Perry Rhodan-artiges mit Wookies, Elfen, Mutanten, Robotern, Tiefen Wesen und anderen Dingen spielen will, könnte die Überlegung genau das Richtige sein. Außerdem erinnert es mich sehr an die Sci-Fantasy-Settings, die wir früher immer gespielt haben.
Ach ja, das Setting hat jetzt auch einen neuen Namen. Und zwar:

Und eine grobe Einleitung hab ich auch mal grad getippt:
In einer weit entfernen Zukunft…

Die Menschheit hat die Herausforderung der Raumfahrt gemeistert und hat sich fast über die gesamte Galaxis verstreut. Sie hat Planeten erobert und bewohnbar gemacht, hat Sternenreiche und Imperien gegründet. Sie hat Kontakte zu anderen Intelligenzen und fremdartigen Lebensformen, führe Handelsverträge und Kriege.

Die Menschheit aber als solche existiert nun seit langem nicht mehr. Wie einst auf ihrer Mutter Erde haben sie sich zerstritten und gespalten. Neue Reiche wurden geformt durch Blut und Eisen, neue Allianzen mit Aliens geschmiedet und alte Rivalitäten neu entfacht. So entstanden im Laufe der Jahrhunderte die Imperien und Föderationen der Galaxis.

Eine der größten Parteien ist die Galaktische Föderation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Frieden in der Galaxis und über die Grenzen hinaus zu wahren, fremde Welten und Wesen zu entdecken und neues oder auch uraltes Wissen zu erforschen. Mit Rekruten aus allen Teilen der Galaxis und der Technologie der Menschen und anderer, höher entwickelter Rassen hat die Galaktische Föderation eine gewaltige Flotte von Forschungs- und Terraforming, aber auch Kriegsschiffen und Raumstationen geschaffen, mit denen sie in die von Sternen erleuchtete Galaxis bis über die letzte Grenze hinaus zum Wohle der Menschheit und ihrer Verbündeten reisen.