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Montag, 24. Januar 2011

[Philosophie] Das Volk X

"Conan the Destroyer" von Frank Frazetta

Wenn man einen Blick in Pulp-Comics oder auf die Cover von Pulp-Roman wirft, so findet man gerade im SF- und Fantasybereich immer wieder Darstellungen von fremdartigen, meist humanoiden Wesen, neben den immer wieder neuen "Endbosskreaturen", die als Gegner des Helden agieren. 
Auffällig an ihnen ist oft, dass es im Grunde eigentlich Menschen mit ein oder zwei Abweichungen der Norm sind. Ob sie nun alle kahlköpfig und grün oder gehörnt und mit einem Rüssel statt einem Mund ausgestattet sind, so sind sie auch nur Humanoide. 

Cover von "The Invicible City" von Clark Ashton Smith

Auch auf Cimorra gibt es neben den bekannte Rassen und Wesen immer wieder eine kleine Gruppe fremder Humanoider, die durch den Einfluss der Altvorderen, der Uralten, der Götter oder anderer kosmischer Zusammenhänge nach Cimorra gelangt sind und nun auch hier als NSC- oder einfacher gesagt auch  als Gegner der Helden auftreten können. Dazu werde ich später - in einem anderen Post - nochmal genauer ins Detail gehen.

Um jetzt nicht lange neue Völker erschaffen zu müssen oder ewige lange Listen mit unzähligen Rassen schreibt, die vielleicht nur für ein Abenteuer benötigt werden, ist es ratsam sich folgende Sache durch den Kopf gehen zu lassen: 
Wenn die Gegnerrasse nun nichts anderes als grüne, kahlköpfige Menschen sind, die vielleicht etwas stärker und zäher als ein normaler Mensch sind, nimmt man einfach die Werte eines Menschen her, modifiziert diese nur sehr leicht und fertig ist die neue Rasse. Es können auch einfach über die Eigenschaften neue Rassen gebildet werden. Zum Beispiel kann man einfach einen Menschen mit Steinhaut versehen und so eine Volk von Felsmenschen kreieren. Oder man nimmt die Basiswerte eines Zwergen, verpasst ihm ein paar nette Eigenschaften, vielleicht ein paar zusätzliche Augen und fertig ist ein neues, unterirdisch hausende Volk.
Oder schaut Euch an, was es so in anderen Rollenspielen gibt. Besonders Dungeons & Dragons, Star Wars, Tekumel und Call of Cthulhu seien hier besonders erwähnt. Legt Euch eine Fülle an Monsterkompendien zu und mischt diese nach Belieben. Verändert die Hintergründe der Wesen und passt sie optisch und sozial Eurem Setting an. Auf diese Art und Weise könnt Ihr Euch sogar rasch ein gesamtes Universum mit fremdartigen Wesen und bizarren Völkern aufbauen.
Schöpft einfach aus den Vollen! 
Eure Spieler werden es lieben.

Aus meiner Erfahrung habe ich gelernt, das Werte nicht immer die Hauptsache sind, sondern vielmehr die Erzählungen und Beschreibungen der Wesen. Nutzt dies auch bei den Völkern X. Verteilt EPs, wenn vorhanden, nach Gutdünken und grübelt nicht lange über neue EP-Werte für die Völker nach. Seid einfach flexibel und überrascht Eure Spieler mit neuen Wesen und abgefahren Ideen!

Pulp-Settings leben von exotischen Wesen und Welten. Daher lasst Euch diese Anregungen durch den Kopf gehen und macht Euch ans Werk. Kommentare werden natürlich gerne gesehen.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

[Sonstiges] Hmm...2011 schon rum?

Da schaut man nichts ahnend auf seinen Besucherzähler und denkt sich "Nanu? Schon 2017?". Und dabei war mein geheimer Plan doch, bis Ende des Jahres gerademal die 2010 zu knacken. 
Naja, egal. Freut mich einfach, dass doch schon einige Besucher hier waren. 

Und wenn einem so viel Gutes wiederfährt, dann ist das schon einen Frank Frazetta wert:

Egyptian Queen von Frank Frazetta (Könnte aber auch eine Cimorrische Prinzessin sein.)

Desweitere eine eher etwas schlechte Nachricht: Auf Grund des Feiertagstresses und der Tatsache, dass ich meine Freundin die nächsten zwei Wochen wieder sehen werde, werde ich es vielleicht nicht wirklich schaffen, mehr für Cimorra und somit auch mehr für den Blog zu machen.
Aber sag niemals nie. Vielleicht kommt ja noch dieses Jahr der eine oder andere neue Beitrag dazu.

Falls von mir morgen nichts mehr zu hören ist: Ich wünsche Euch ein paar nette Feiertage. Nutzt sie vielleicht für ein paar nette Spieleabende (vielleicht Dungeonslayers...). Und falls ich es wirklich nicht schaffen sollte, noch in diesem Jahr ein Wort hier zu schreiben, wünsche ich Euch noch ein gutes Neues.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

[Göttinnen] Dejah Thoris

Heute ein Highlight. Eine der ultimativen Frauen, die den Titel "Göttin" mit Sicherheit verdient haben.

Wer sich ein wenig mit Old-School-SF auskennt, der kennt definitiv auch Edgar R. Burroughs "John Carter vom Mars" und damit auch Dejah Thoris, die rote Prinzessin der Stadt Helium. Gibt man diesen Namen in Google ein, so wird man von einer wahren Bilderflut überschüttet und es fällt einem wirklich schwer, bei all der Pracht und Göttlichkeit das richtige Bild zu finden. Daher wähle ich nun drei Künstler, die meiner Meinung nach Dejah Thoris am besten getroffen haben:

Von Frank Cho

 Von Chad Spilker

Und vom unvergessenen Frank Frazetta.

Dejah Thoris (gemeinsam mit dem gesamten Mars-Universum von Burroughs) stellt für mich eine der ultimativen Inspirationen hinter Cimorra dar. Sie ist exotisch, erotisch, wild, stark, aber auch trotzdem zart und verletzlich. Sie vereint unendlich viele Aspekte in sich, welche das gesamte Genre des Sword & Planet widerspiegelt und in vielen anderen, ähnlichen Geschichten wiederkommt.

Wie schon gesagt: Bilder von Dejah Thoris gibt es in rauen Mengen und selbst ich kenne noch nicht jedes Bild. Deswegen: Schaut sie euch an und lasst euch von ihr in ihren Bann ziehen. Lasst euch von ihr inspirieren! Ihr werdet es nicht bereuen.

Einige der besten "Dejah Thoris" & "John Carter vom Mars"-Gallerien habe ich mal hier zusammengestellt:

PS: 2012 soll ja ein "John Carter vom Mars"-Film, ein Gemeinschaftswerk von Disney & Pixar herauskommen. Dass sie sich dabei sehr genau an die Vorlagen halten, wage ich bei den Produktionsfirmen zu bezweifeln. In Sachen Besetzung sieht es nicht einmal so schlecht aus. Als Dejah Thoris gibt es zum Beispiel Lynn Collins zu sehen, welche z.B. auch bei "X-Men Origins: Wolverine" als Kayla/Silverfox zu sehen war. 


Man darf dann mal gespannt sein, wie sich sich bei "John Carter" schlagen wird. Sobald es was Neues gibt, werde ich davon berichten.

Dienstag, 7. Dezember 2010

[Sonstiges] 1000 Besucher!

Hey! Die Erste Tausend ist voll!

Vielen Dank an alle!

Wenn einem soviel Gutes widerfährt, dann ist das schon einen Frank Frazetta wert:

Sonntag, 5. Dezember 2010

[Regelwerk] D2G to Cimorra

Ok. Halten wir fest: Ein Stufe 1 Held auf Cimorra entspricht einem Stufe 10 Charakter bei den DS-Basisregeln von DS. Nur zur Erinnerung:

Stufe 1 Gruppe nach DS-Basisregeln (Szene aus der "Dungeons & Dragons" Serie)


Stufe 1 Cimorra-Gruppe (Szene aus der "Conan, der Abenteurer" Serie)

Jetzt kommt natürlich eine wichtige Frage auf:

"Kann ich die D2G (=Dungeons to Go) auch auf Cimorra ansiedeln, auch wenn die meisten nur für Stufe 1-4 ausgelegt sind?"
  
Die Antwort dazu ist natürlich: Ja, allerdings müssen sie noch leicht angepasst werden.

1. Anpassung an das Setting.
Cimorra unterscheidet sich von der Welt her schon in einigen Punkt zu einer Standard-Fantasy-Welt. Keine Elfen, keine Zwerge, keine Orks, keine Pferde, usw. Dieser Punkt ist im Grunde auch der wichtigste Punkt bei der Konvertierung von D2Gs.
Ein Beispiel: Beim "Herr der Ratten" aus dem DS-Basisregelwerk spielen ja Ratten und Riesenratten eine wichtige Rolle. Zu dumm nur, dass es auf Cimorra keine Ratten gibt. Man kann nun entweder Ratten auf Cimorra einführen - was definitiv der einfachste und einfallsloseste Weg wäre - oder die Ratten durch entsprechend andere Wesen, wie z.B. Madenkinder, Voomis, Thogs, Vughule, Mluurgs oder Ghasts ersetzen. Dadurch stellt sich das Abenteuer, in seinem Kern unverändert, in einem völlig neuem Lichte dar. Die wahnsinnigen Madenkinder, die halbblind durch die Gänge kriechen und vielleicht einem widerlichen Wurmgott anbeten oder ein Tempel eines Totengottes, dem eine Horde leichenfressender Vughule dient, erzeugen gleich ein anderes, cimorrisches Flair. 
Neben den Gegner sollten auch die Schätze, die man finden kann, anpassen: Weniger Metallrüstungen, da diese auf Cimorra im Allgemein selten und teuer sind und hier und da ein paar spezielle, cimorrische Gegenstände und schon ist das Feeling perfekt angepasst.

2. Gegner 
Wie schon gesagt: Die Gegner müssen entsprechend der Hintergrundwelt angepasst werden, doch was ist mit der Schwierigkeit des Gegnerlevels? Soll man diese auch anpassen? Ein Gedanke wäre es wert, doch stell ich es mir auch etwas komisch vor, wenn in jedem noch so kleinen Versteck plötzliche große Drachen oder Elitekrieger als Räuber sitzen würden.
Daher berufe ich mich diesbezüglich mal auf ein klassisches Bild:

Der Held, alleine in einer Schar von Feinden, die es zu erschlagen gilt. Eine sehr klassische Darstellung von Frank Frazetta. Dies ist genau so, wie auch Kämpfe auf Cimorra ablaufen (sollten). Die Gegner werden erst einmal unterschieden in Schwächlinge, echte Gegner, heroische Gegner und epische Gegner.

Schwächlinge sind sehr einfache Gegner, denen man keine große Zeit widmen sollte. Für sie gilt: Hat man nur einen Punkt Schaden bei einem solchen Gegner angerichtet, ist er schon außer Gefecht. Mit solchen Schwächlingen will sich ein wahrer Held ja nicht lange aufhalten, sondern er will sie einfach nur so schnell wie möglich vernichten. Allerdings erhält man für einen Schwächling auch nur 1/10 der EP, wie sie im Basisregelbuch niedergeschrieben sind.

Echte Gegner sind Gegner, wie sie im Regelbuch beschrieben sind. Bei ihnen lässt man sich Zeit und spielt sie auch etwas aus. Jetzt kommt natürlich auch die Frage: Aber, die Gegner aus dem Regelbuch sind doch bestimmt zu schwach für einen cimorrischen Helden?

Nun, schauen wir uns doch mal einen solchgen Gegner an. Ein Ork hat - obwohl es sie jetzt nicht auf Cimorra gibt - folgende Werte:
KÖR: 10, ST: 2, HÄ: 3
AGI: 6, BE: 0, GE: 3
GEI: 2, VE: 1, AU: 0
LK: 23, Abwehr: 14 Lederrüstung, Initiative: 7, Laufen: 4, Schlagen: 13 Speer, Schießen: 10

Im Vergleich dazu einen menschlicher, cimorrischen Krieger Stufe 1:
KÖR: 8, ST: 5, HÄ: 5
AGI: 6, BE: 0, GE: 3
GEI: 6, VE: 1, AU: 1
LK: 28+9, Abwehr: 13 Lederrüstung, Initiative: 6+2, Laufen: 4, Schlagen: 14+3 Krummsäbel, Schießen: 9
Talente: Akrobat (II), Einstecker (III), Kämpfer (III), Reiten (I), Schnelle Reflexe (I)

Wenn man nun die Werte der Beiden vergleicht, ist der Stufe 1 Krieger zwar besser als der Ork, doch kann sich dieser schon als knackiger Gegner erweisen. Liegt das Würfelglück dann noch in den Händen des Orks, kommt der Kämpfer nicht allzuweit. Wir merken also, dass ein cimorrischer Stufe 1 Held zwar schon um einiges besser ist als ein normaler Stufe 1 Charakter, kann aber auch recht schnell niedergemacht werden. Um nun echte Gegner zu einer echten Herausforderung werden zu lassen, empfehle ich die Gegnerzahl zu verdoppeln. Dadurch werden es keine solche Horden wie bei den Schwächlingen, doch kann man sich an ihnen schon die Zähne ausbeißen.

Heroische Gegner sind Gegner, die den Helden gewachsen sind. Ein heroischer Ork z.B. hat nach den DS-Basisregeln folgende Werte:
KÖR: 10, ST: 2, HÄ: 3
AGI: 6, BE: 0, GE: 3
GEI: 2, VE: 1, AU: 0
LK: 115, Abwehr: 16 Lederrüstung, Initiative: 7, Laufen: 4, Schlagen: 15 Speer, Schießen: 10
So ein Orkboss ist schon ein wirklich harter Brocken - auch wenn es ihn nicht auf Cimorra geben wird.
  
Epische Gegner sind noch einmal die Steigerung zu den heroischen Gegnern und sollte eher mit bedacht als Endboss eines Dungeons oder einer Kampagne eingesetzt werden.
Wie man sieht gibt es einige Möglichkeiten einen Basis-D2G aufzumotzen. Man sollte aber immer etwas im Hinterkopf haben: 
Die Helden Cimorras sind wahre Helden. Mächtige Krieger und Zauberer, die weder Tod noch Teufel fürchten und den Ausgeburten der Höllen ins Angesicht lachen. Diese Helden gieren nach Blut, nach Ruhm und Ansehen auf dem Schlachtfeld ihres Lebens. Sie suchen nach epischen Herausforderungen. Und deshalb, liebe SLs, sollte ihr dies ihnen auch auf jeden Fall bieten!

Dazu noch ein passendes Musikvideo:



Kreator ist jetzt zwar nicht meine favorisierte Musikkapelle, aber das Video ist äußerst nett.

Sonntag, 28. November 2010

[Bilder] Cirmorrische Bilder von mir

Ja, ab und zu zeichne ich auch mal was und so habe ich mal ein paar meiner Bilder mit cimorrischen Hintergrund zuammen gefasst und stelle sie hier nun vor.


Ein Houri-Mädchen.

Krieger mit Sathoth.

Frau eines reichen Händlers aus Thyrak.

Krieger mit Frau.

Tanaa, die Tarqisha aus Thyrak (eigentlich war es mal Dejah Thoris aus den "John Carter"-Geschichten, aber sie sieht halt auch genauso aus wie Tanaa.)

Im Grunde bin ich mit den Bildern bis dato recht zufrieden. Gegen Frazetta & Co. kommen sie natürlich nicht an, aber für meine Verhältnisse gefallen sie mir schon recht gut.

Mittwoch, 24. November 2010

[Göttinnen] Teegra

So, heute mal der erste Post der unregelmäßigen Serie "Göttinnen". Unter diesem Punkt werden besonders interessante und meist gezeichnetete Frauen vorgestellt, welche man so in dieser Art auf Cimorra vorfinden könnte. Die Begriffe "Sword & Sorcery" bzw. "Sword & Planet" und Frauen haben einfach schon immer zusammen gehört und einige Iconen innerhalb dieser Genres geschaffen. Einige von ihnen möchte ich hier gerne in dieser Serie aufführen und sie so wieder in die Erinnerung zurückrufen.


Unsere erste Göttin ist Teegra aus "Feuer & Eis".

Originalcoverbild von Frank Frazetta (Teegra ist Links im Bild)

Wie ich schon einige Posts weiter unten geschrieben habe, gehört "Feuer und Eis (engl. Fire & Ice)" zu meinen Lieblingsfilmen und besten Quellen für cimorrische Inspirationen. Erst gestern habe ich ihn mir mal wieder zu Gemüte geführt und da ist mir Teegra, die Tochter von König Jarol, dem Herrn der Feuerfeste, wieder sehr aufgefallen.

Orignialszene aus "Feuer & Eis"

Prinzessin Teegra ist eine klassische Frau ala Frazetta. Dunkelhaarig, leicht bekleidet und hat die Proportionen da, wo sie hingehören. Sie ist eine perfekte Mischung aus äußerst putziges Mädchen und einer einfach sehr erotischen Frau.
Auf Cimorra könnte sie eine gebürtige Hyranerin oder eine Aresh und vielleicht die Tochter eines Tark sein.





Originalszenen aus "Feuer & Eis"

Donnerstag, 18. November 2010

[Filme] Heavy Metal, Fire & Ice & Conan

Hier mal ein paar Trailer von Filmen, die definitiv cimorrisches Potential haben.

Heavy Metal (1981)


"Heavy Metal" ist ein kanadischer Science-Fiction-Zeichentrickfilm aus dem Jahre 1981 und besteht aus mehreren Episoden, von denen zwei sehr cimorrisch sind. "Den" und "Tarnaa" spielen je auf einer archaischen, apokalyptischen Welt voller Barbaren, Gewalt, Monstern und...ähm...heißen Frauen. Dazu kommt noch das allgegenwärtige, bösartige Artefakt des Loc-Nar, der Summe allen Bösen, und schon hat meine eine Basis, auf der auch Cimorra aufbauen kann. Leider liefern die restlichen Episoden nicht ganz soviel Material, aber trotzdem ist der Film absolut sehenswert!


Heavy Metal: F.A.K.K. 2 (2000)


Knapp 20 Jahre nach "Heavy Metal" kam "Heavy Metal: F.A.K.K.2". Das Grundrezept (Böse Artefakte, Barbaren, Gewalt, Monstern und heißen Frauen) ist gleich geblieben, nur gibt es keine Episoden mehr, sondern nur eine Story, die an die Tarnaa-Geschichte aus Teil 1 angelegt ist, aber mehr SF-Elemente besitzt. Allerdings wird die zweite Hälfte des Filmes sehr archaisch und barbarisch und ab da auch sehr cimorrisch. Davon hätte es ruhig mehr geben können.


Fire & Ice (1983)


"Fire & Ice" aus dem Jahre 1983 hat nix mit komischen Verrenkungen auf einer Skipiste zu tun, sondern in eine Zusammenarbeit von Ralph Bakshi und Frank Frazetta. Bakshi war der Mann, der den "Herr der Ringe"-Animationsfilm gemacht, aber an dem Projekt gescheitert ist. Wobei er teilweise schöne archaische Elemente aufweist (trotzdem ist die Peter Jackson Version unübertroffen - hat aber damit jetzt nichts zu tun).
Über Frazetta muss ich ja kein Wort mehr verlieren.
Die Geschichte hinter "Fire & Ice" ist relativ simpel, dafür ist die Hintergrundwelt einfach sehr gelungen und bietet einige Inspirationen für Cimorra. Auch absolut empfehlenswert!

Und nun der Höhepunkt - meiner Meinung nach:


Conan, der Barbar (1982)


Auch wenn "Conan, der Barbar" aus dem Jahre 1982 mit dem Conan der Bücher und Comics nichts gemein hat, so hat dieser Film meine Seele besonders berührt und gilt für mich als einer der besten Filme aller Zeiten. Bei dem Film stimmt einfach alles: Die Optik, der Kulissen, die Geschichte, die Schauspieler und besonders der überbombastische Soundtrack - wie man an menem Eröffnungspost hören konnte. So müssen Filme sein!

Und so soll auch Cimorra sein!

Mittwoch, 17. November 2010

Vorwort

"Am Anfang war das Wort..."

So soll es auch hier sein und ich begrüße jeden, der sich hier her verirrt zu diesem neuen Blog meinerseits, der mit der "Wilden Welt von Cimorra" beschäftigt.

Ganz in der Tradition einiger englischsprachiger Old-School-RPG-Blogs habe ich heute auch hier für mein Nebenprojekt Cimorra einen Blog aufgemacht, da ich aus zeitlichen Gründen nicht dazu kommen werde, noch eine zweite, umfangreiche Weltenhomepage zu betreiben.

Meine Hauptwelt ist und bleibt Gaia und sie wird auch, sobald Cimorra genug "Fleisch auf den Knochen hat" wieder intensiver behandelt werden, doch nun ist erstmal Cimorra dran.


Was ist Cimorra nun eigentlich?

Cimorra ist eine Old-School-Pulp-Fantasy-Welt im Sword & Planet- bzw. Sword & Sorcery-Stil mit Weird- und Science-Fiction-Elementen kombiniert. Dabei soll die Welt den klassischen Stil der SF- und Sword & Sorcery-Geschichten der 30er Jahre wiederspiegeln und nicht, so wie Gaia, eine moderne Form oder gar elfen- und zwergenlastige Fantasy haben. Stattdessen spiele ich mit pulpigen Elementen, wie sie in den Romanen von H.P.Lovecraft, C.A.Smith, R.E.Howard, E.R.Burroughs, M.Moorcock, L.Carter oder, um auch einen aktuelleren Autor zu nennen, C.Miéville beschrieben sind.

Brutal gesagt könnte man Cimorra als "Schwert- und Tittenfantasy" bezeichnen - was ja auch so stimmt. Schließlich waren nicht nur einige Autoren, sondern auch Künstler ausschlaggebende Initatoren für Cimorra. Zu ihnen gehören unter anderem der unvergessene F.Frazetta, B.Vallejo, L.Royo oder S.Flament, welche ich im Laufe des Blogs nochmal genauer beleuchten werden. Besonders dann, wenn ich ein sehr cimorrisches Bild gefunden habe.

Warum tue ich mir das nur alles an?

Gute Frage. Hier sind ein paar Gründe:
Einen kleinen Urlaub von Gaia nehmen will.
Gaia hat mich in letzter Zeit sehr in Anspruch genommen, so dass ich mal eine Pause von ihr benötige. Genau die richtige Zeit also, um ein Nebenprojekt zu machen.

Cimorra ist im Grunde eine Art Herzensangelegenheit, da ich auf dieser Welt Phantasien ausleben kann, die ich vorher in Gaia kaum bis gar nicht einsetzen konnte.
Gaia hat im Laufe der Jahre viele Veränderungen miterlebt, wo einige Aspekte nicht mehr ins Konzept hineingepasst haben. Diese Aspekte können nun nach Cimorra gerettet und eingebaut werden und so weiter existieren.
Der Grund, der letztendlich der ultimative Auslöser für Cimorra war: Dungeonslayers. Dieses feine, kleine und sehr zukunftsträchtige Rollenspiel des werten Herrn C.Kennig war die Initialzündung etwas Neues in die Wege zu leiten. Cimorra ist eine Old-School-Welt und Dungeonslayers ist nunmal ein Old-School-Rollenspiel. Das passt zusammen. Außerdem besteht hier die Möglichkeit eine bestehende Spielergemeinde direkt anzusprechen, während Gaia bis jetzt nur für den Eigenverbrauch und zum Bewundern gedacht ist. Aber vielleicht ändert sich da auch noch was. Wir werden sehen.

Und nun aber erstmal - sozusagen zur Einstimmung - etwas Musik: